James Joyce Dubliners

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Inhaltsangabe zu „Dubliners“ von James Joyce

Joyce's first major work, written when he was only twenty-five, brought his city to the world for the first time. His stories are rooted in the rich detail of Dublin life, portraying ordinary, often defeated lives with unflinching realism. He writes of social decline, sexual desire and exploitation, corruption and personal failure, yet creates a brilliantly compelling, unique vision of the world and of human experience. (Quelle:'E-Buch Text/03.02.2000')

Keine ganz einfache Lektüre, aber auf jeden Fall lohnend!

— littleowl
littleowl

Ziemlich langweilig. Leider ganz und gar nicht wie erhofft...

— MyriamErich
MyriamErich
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    Dubliners
    littleowl

    littleowl

    15. April 2017 um 14:39

    Meine Meinung Joyces Opus Magnum „Ulysses“ gehört zu den ganz großen Klassikern der Weltliteratur, doch ich habe beschlossen, mich erst einmal an diesen Autor „heranzutasten“ und daher zu dieser Kurzgeschichtensammlung gegriffen. Ich habe die Geschichten im Original gelesen und bereue diese Entscheidung auf keinen Fall, würde aber wirklich nur geübten Englisch-Lesern dazu raten. Ich hatte beim Lesen selbst ein Wörterbuch zur Hand und fand den Text insgesamt recht anstrengend. Allerdings kann ich absolut nachvollziehen, warum Joyces Werk ein Fest für Literaturwissenschaftler ist und enorm hoch geschätzt wird. Wie virtuos er sich die englische Sprache zu eigen macht, ist in jeder Geschichte wieder beeindruckend, und meinem Wortschatz hat die Lektüre auf jeden Fall gut getan. Außerdem fand ich es großartig gemacht, wie Joyce mit einem einzigen Satz und einigen Dialogfetzen eine Figur lebendig machen kann. Dafür, dass mich mit meinem Schweizer-Käse-Gedächtnis trotzdem mehr als vier Figuren pro Geschichte überfordern, kann ich beim besten Willen nicht den Autor verantwortlich machen… Ein paar Mal hatte ich tatsächlich Verständnisschwierigkeiten, die hatten jedoch nichts mit dem Wortschatz zu tun, sondern damit, dass dem Leser hier eine Menge Hintergrundwissen abverlangt wird. Die Geschichten „Ivy Day in the Committee Room“ und „Grace“ etwa sind teilweise kaum verständlich, wenn man sich nicht mit der damaligen politischen Situation in Irland auskennt. Dasselbe gilt für religiöse Fragen und manche Aspekte des Arbeitslebens. Ich habe zum Beispiel eine Weile (= etwa das erste das Drittel) gebraucht, um zu verstehen, was in „Counterparts“ eigentlich der Job der Protagonisten ist. An dieser Stelle möchte ich aber noch einmal betonen, dass diese Probleme einfach das Ergebnis kultureller Unterschiede sind und rein gar nichts mit Joyces schriftstellerischen Fähigkeiten zu tun haben. Abgesehen davon gab es einige Geschichten, die sehr berührend und zeitlos genial fand, beispielsweise „Araby“, „Eveline“ (vielleicht Joyces berühmteste Kurzgeschichte), „A Painful Case“ und „A Mother“. Ganz besonders hervorgestochen ist für mich die letzte, absolut herzzerreißende Kurzgeschichte „The Dead“. Im Klappentext der Ausgabe (Everyman’s Library, 1991) heißt es: „The last story in this book, The Dead, is one of the most powerful evocations of human loss and longing that the English language possesses“ – ein Lob, das ich nur unterschreiben kann. Fazit Eine anspruchsvolle, lohnende Lektüre! Bei einigen Short Stories hilft es allerdings sehr, wenn man ein bisschen Hintergrundwissen über die irische Geschichte mitbringt.

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  • Rezension zu "The Dubliners" von James Joyce

    Dubliners
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. March 2011 um 10:31

    15 Kurzgeschichten über und um das Leben in Dublin Ähnlich wie im späteren Ulysses beschreibt Joyce hier Tagesabläufe und Begebenheiten seiner Heimatstadt. Aus diesem Grund sehe viele Menschen dieses Buch auch als Vorläufers dessen. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei diesen Geschichten eher einen Draht gefunden habe als zu Ulysses. Die Menschen sind wie immer bei Joyce sehr genau skizziert, teilweise etwas erhoben, was einem manchmal zum Schmunzeln bringt. Der Autor schafft es die einzelnen Schwächen und Stärken hervor zu heben und die daraus resultierenden Dilemma aufzuzeigen. Zwischenmenschliche Beziehungen, Einsamkeit und Schuldgefühle durchziehen die Menschen, die die Geschichten bevölkern und die Schilderung der Versuche damit fertig zu werden ist großartig. Mein Favorit ist "Ein betrüblicher Fall" in dem Sehnsucht, eine Tragödie und die späteren Schuldgefühle eine Rolle spielen und die Schwierigkeit damit zu leben. Auch wer Ulysses nichts abgewinnen konnte, wird mit Dubliner zurecht kommen. Und wer Ulysses lesen möchte, sollte sich erstmal dieses vornehmen. Ich habe die erste Auflage von 1974 vorliegen. Übersetzung Dieter E. Zimmer

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  • Rezension zu "The Dubliners" von James Joyce

    Dubliners
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2007 um 21:01

    Es ist wohl einer der berühmtesten Kurzgeschichten Sammlung der Welt: Dubliners von James Joyce. James Joyce beschreibt in 15 Geschichten, dass Leben der Dubliner Bevölkerung um die Jahrhundertwende und versucht dabei einen kritischen Einblick in das irländer Bürgertum und dessen Sehnsucht „nach der weiten Welt“, Emigration und nationalen Aufbrauch zu vermitteln. Das Buch, dass heute als einer der gelungensten Bücher in der englischen Sprache gilt, wurde bereits 1907 fertig gestellt, fand aber erst 1914 einen Verleger. Joyce versucht, einen Eindruck in das Irland um die Jahrhundertwende zu geben. Dies gelingt ihm auch sehr gut, sowohl Sprache, als auch Problematik wirken authentisch. Allerdings steckt in diesem Werk soviel „typisch irländisches“, dass vieles für einen Leser der sich weder mit dem damaligen Irland noch mit dem damaligen Religionsbild auskennt im dunkeln bleiben. Joyce Sprachstil ist dabei nicht oberflächlich und versucht, die Schönheit seiner Geschichten mit seiner Sprache zu untermauern. Wer das Werk im Englischen Original lesen möchte, sollte dieses auch ruhig tun: das Englisch verlangt zwar einiges an Konzentration ab, ist aber nicht allzu schwer.

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  • Rezension zu "Dubliners" von James Joyce

    Dubliners
    Inishmore

    Inishmore

    07. July 2007 um 13:50

    Kurzgeschichten rund um die Leute, die Joyce vermutlich am besten kannte - die Einwohner Dublins. Zeitlich vor dem Osteraufstand 1916 geschrieben, scheinen hier einige von Joyces politischen Ansichten durch, und auch die Technik des "Stream Of Consciousness" - die Begründung der modernen Literatur - wird hier von Joyce schon angewandt, lange vor "Uylesses".