James Kimmel Was danach geschah

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Inhaltsangabe zu „Was danach geschah“ von James Kimmel

Als die Anwältin Brek Cuttler an einem verlassenen Bahnhof aufwacht, weiß sie nicht, was passiert ist. Ihre kleine Tochter ist weg, und weit und breit sieht sie keinen Menschen. Brek ist tot. Im Jenseits muss sie nun andere Verstorbene vor dem Jüngsten Gericht verteidigen. Ihre Mandanten haben alle große Schuld auf sich geladen. Und dennoch hat ihr Handeln auch Gutes hervorgebracht. Brek lernt ihre größte Lektion, und sie muss erkennen, dass Gott den schmalen Grat zwischen Gut und Böse immer im Blick hat.

Leider nicht so meins...

— Simone86
Simone86

Tolle Idee, die unter einer dicken Lage Religion, einer zähen Füllung Philosophie und typisch amerikanischem Topping unsichtbar wird.

— Grandville
Grandville

Originelle und interessante Geschichte. Leider oft zu langatmig und verwirrend erzählt.

— liebling
liebling

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  • Das Buch war mir leider zu spirituell

    Was danach geschah
    HK1951

    HK1951

    28. October 2015 um 09:31

    Beim Lesen des „Klappentextes“ bzw. der Beschreibung „Als die Anwältin Brek Cuttler an einem verlassenen Bahnhof aufwacht, weiß sie nicht, was passiert ist. Ihre kleine Tochter ist weg, und weit und breit sieht sie keinen Menschen. Brek ist tot. Im Jenseits muss sie nun andere Verstorbene vor dem Jüngsten Gericht verteidigen. Ihre Mandanten haben alle große Schuld auf sich geladen. Und dennoch hat ihr Handeln auch Gutes hervorgebracht. Brek lernt ihre größte Lektion, und sie muss erkennen, dass Gott den schmalen Grat zwischen Gut und Böse immer im Blick hat.“ (Quelle Amazon) war ich auf das Buch sehr gespannt und wähnte es absolut in meinem „Beuteschema“. Ich wusste nicht, dass der Autor James Kimmel sich insbesondere mit der Verbindung zwischen Gesetz und Spiritualität beschäftigt. Dann hätte ich das Buch evtl. gar nicht erst gelesen, denn ich kann mit Spirituellem nur bedingt etwas anfangen; das wird mir dann schnell zuviel. Und so war es leider auch hier, weswegen ich das Buch auch nur bedingt beurteilen kann, denn ich habe es leider nicht beenden können. Ich habe es versucht, aber es warteten noch soviele neue, gute Bücher auf mich, dass ich mich nicht bis zum Ende durchquälen wollte, sorry... Mir war das Buch nicht nur zu spirituell, sondern auch in Teilen viel zu langatmig. Ich musste es mehrfach abbrechen, weil ich aus dem Lesefluss kam bzw. keine Lust mehr hatte, weil es mir zu langweilig war. Schade, ich hatte mir viel mehr erwartet. Zwei gut gemeinte Sterne...

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  • Wie sieht es aus, dass Leben nach dem Tod?

    Was danach geschah
    Grandville

    Grandville

    09. August 2014 um 23:02

    Brek Cuttler lebt ein perfektes Leben: erfolgreich im Beruf, glücklich verheiratet, frische Mutter einer süßen Tochter. Doch nun sitzt sie auf einem einsamen Bahnhof und irgendetwas stimmt nicht, ihre Tochter ist weg und sie hat merkwürdige Flecke auf ihrem Kleid. Ich bin sehr sehr enttäuscht, denn die Grundidee finde ich sehr interessant und da hätte man sehr viel drauß machen können. Doch der Autor möchte unbedingt seine Sicht über Gerechtigkeit, Gott, Religion, Ethik, Werte und so weiter mitteilen, dass für die eigentliche Geschichte um Brek so gut wie kein Platz mehr bleibt. Es wird soviel abgeschweift und in so vielen Generationen zurückgegangen, dass die Hauptfigur Brek an den Rand gerückt wird. Dazu kommt, dass mir der Autor noch nicht mal "Anworten" liefert bzw. ich diese in diesem Wust von Ebenen sie nicht entdecken konnte. Das Buch zieht sich enorm und konnte mich nach dem ersten Drittel nicht mehr an sich binden. Es wird sehr viel philosophiert und um ehrlich zu sein, habe ich das göttliche Gericht nicht so ganz verstanden. Der Autor wohl auch nicht, was nicht überraschend ist, denn wir kennen das göttliche Gericht ja nicht. Aber guter Christ, wie der Autor vermutlich ist, ist es natürlich perfekt. Wie gesagt, der Autor konnte mir leider nicht auf alle von ihm aufgeworfenen Fragen eine Antwort geben. Deswegen lässt mich dieses Buch ein wenig ratlos zurück. Von mir keine Leseempfehlung. Es ist ein langatmiges Buch über Gott, Religion und das Leben nach dem Tod. Der Autor schweift zu viel ab und verliert seine interessante Grundidee aus den Augen. Schade.

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  • Ganz gute Idee, aber: langweilig, verwirrend, zu religiös

    Was danach geschah
    WildRose

    WildRose

    16. March 2014 um 09:39

    Als ich "Was danach geschah" begann, erwartete ich einen Roman à la "In meinem Himmel". Da hatte ich mich jedoch gründlich getäuscht. "Was danach geschah" war mir einfach viel zu religiös! Das gesamte Buch ist überladen mit biblischen Geschichten, mit dem Begriff "Gott", mit der Idee des Jüngsten Gerichts. Dabei geht Autor James Kimmel jedoch nur auf das Christentum ein, andere Religionen werden komplett außen vor gelassen. Oft sorgen Zeitsprünge und der Einbau religiöser Elemente zudem für Verwirrung. Das Buch wirkt dadurch relativ unstrukturiert. Bei mir konnte das ganze Buch über keine rechte Spannung aufkommen. Vielleicht bin ich als Atheistin auch einfach nicht die richtige Leserin für dieses Buch. An sich ist die Thematik ja interessant. Aber für mich war das Ganze eine herbe Enttäuschung, da ich mit so vielen religösen Elementen einfach nicht gerechnet hatte.

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  • "Was danach geschah" von James Kimmel

    Was danach geschah
    liebling

    liebling

    16. January 2014 um 20:35

    Zum Inhalt: Brek Cuttler ist eine junge Anwältin und glücklich. Erst vor kurzem ist sie Mutter geworden und sie liebt ihren Mann Bo, ein recht erfolgreicher Nachrichtensprecher, abgöttisch. Doch plötzlich findet Brek sich in Schemaja wieder, ein seltsamer, fast menschenleerer Ort. Erst nach und nach wird ihr klar, dass sie sich im Jenseits befindet und selbst tot ist. Noch bevor sie sich richtig mit diesem Schicksal abfinden und sich an die Umstände ihres Todes erinnern kann, wird ihr die Aufgabe zuteil, im Jenseits die Seelen vorm Jüngsten Gericht zu vertreten. Doch das stellt sich schwieriger dar als sie denkt. Denn dort gelten andere Gesetze als auf der Erde, Schuld und Unschuld werden anders bewertet und Breks Verständnis von Gerechtigkeit scheint hier nicht zu zählen. Meine Meinung: Ausgehend von Cover und Beschreibung habe ich wirklich etwas völlig anderes erwartet. Tatsächlich hatte ich mich darauf eingestellt, Brek dabei 'beobachten' zu können, wie sie auch nach Ihrem Tod ihrem Beruf nachgeht. Ich hatte mich darauf gefreut in Erfahrung zu bringen, wie James Kimmel sich eine solche Verhandlung vorstellt, nach welchen Kriterien die Seelen beurteilt werden und welche Strafen es gibt. Dass eine solche Geschichte immer auch zu einem großen Teil von Religion handelt, ist völlig klar. Davon hängt ja direkt schon als erstes ab, wie der Autor sich überhaupt das Jenseits vorstellt. Allerdings wurde mir das Ganze dann schließlich doch zu philosophisch. Die Geschichte ist spannend, gar keine Frage. Nicht zuletzt deshalb, weil man wissen möchte, wie Brek denn schließlich gestorben ist und wie die vielen Charaktere miteinander verbunden sind. Der eigentliche Kern der Geschichte ist auch für mich wirklich clever und die Verbindungen gut hergestellt. Aber leider liest sich das Buch trotzdem nicht wirklich flüssig. Das Buch ist unterteilt in über 40 zum größten Teil recht kurze Kapitel, was den Lesefluss eigentlich auflockern sollte. Leider scheinen diese oft zunächst gar nicht aneinander anzuknüpfen, die Sichtweisen wechseln immer wieder. Mal werden tatsächlich recht flüssig Handlungen und Geschehnisse erzählt (diese Kapitel haben mir sehr gut gefallen), dann finden wieder endlose philosophische Diskussionen zwischen zwei oder mehr Charakteren statt, bei denen ich nicht zuletzt deshalb oft nicht richtig mitkam, weil ich versucht habe, den Zusammenhang zu den Geschehnissen herzustellen. Dabei will ich nicht sagen, dass derlei Fragen und Diskussionen nicht zu dem Buch passen. Wenn man über Schuld, Unschuld und Gerechtigkeit nachdenkt, geht das gar nicht, um sich erst einmal eine grobe Meinung zu bilden. Aber leider gab es mir davon viel zu viel. Dazu kamen noch häufig Situationen, die ich wirklich auch mit der größten Fantasie nicht nachvollziehen konnte. Wenn Brek versucht, Schemaja zu beschreiben oder sich plötzlich wie in einem Fiebertraum die Umgebung ändert und sich das über ein ganzes Kapitel ausbreitet, kann ich leider nur noch kapitulieren. Es ist wirklich schade, dass der Erzählstil für mich so schwierig nachzuvollziehen war. Denn das Buch an sich war wirklich spannend und ich konnte es trotzdem kaum aus der Hand legen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Brek als Protagonistin interessant und liebenswert ist und ich es einfach fand, mit ihr mitzufiebern. Ich wollte genau so gern wissen, was mit ihr geschehen ist, wie sie selbst. Die Idee der Geschichte finde ich immer noch genial und wer vielleicht selbst gern über Religion und Ethik philosophiert findet sicher auch diese Teile super. Für mich selber reicht es aber trotz der vielen Stärken leider nur für drei Sternchen.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    Was danach geschah
    VanesssaOmoni

    VanesssaOmoni

    06. November 2013 um 12:09

    Gerechtigkeit, Vergebung und Liebe. Das sind wohl die drei wichtigsten Schlagwörter, um dieses Buch zu beschreiben. Brek Abigail Cutler, Mutter, Ehefrau und Anwältin mit Herz. Sie wacht an einem alten, verlassenen Bahnhof auf. Tot! Kaltherzig mit 3 Schüssen hingerichtet - doch das will Brek einfach nicht glauben. Selbst als sie ihre verstorbene Grußmutter wiedertrifft, hält sie weiterhin daran fest einen schlechten Traum zu haben und jeden Moment aufzuwachen. So war sie doch gerade noch auf dem Weg nach Hause mit ihrer kleinen Tochter, oder nicht? Das ist zumindest ihre letzte Erinnerung. Brek lernt in Schemaja (so heißt der Ort an dem die "toten" Neuankömmlinge eintreffen) den weisen und sehr alten Luas kennen. Er zeigt ihr, ihre neue Aufgabe und die hat es in sich. SIe ist eine der "auserwählten" Repräsentanten. D.h. sie präsentiert vor dem "höchsten Gericht" das Leben der Seelen, die auf ein schönes Urteil namens "Himmel" oder auch "Garten Eden" hoffen. Brek präsentiert alles, gute sowie schlechte Taten. Am Anfang kann sie die Verurteilungen nicht wirklich nachvollziehen, so meint sie doch, das Gute überwiege das Böse.. Doch als sie ihren eigenen Mörder repräsentieren muss versteht sie die Tat am Ende sogar. Hat sogar einen Anflug von Verständnis und Mitgefühl verspürt... Mein Fazit: Man merkt schnell das hier die wichtigsten Wörter, Rache und Vegebung sind. Und zum Ende bezieht sich das Buch sogar größtenteils auf den "Holocaust" und generell auf den Glauben. Ein tolles Buch, das obwohl es mir eigentlich so unwahrscheinlich erscheint auf ein "Leben nach dem Tod" hoffen lässt.

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  • Was danach geschah

    Was danach geschah
    Themistokeles

    Themistokeles

    19. September 2013 um 09:45

    Eine Kleinigkeit vorweg, man sollte bei diesem Roman nicht erwarten, dass er wirklich dem Klappentext entspricht. Ich fand die Idee hinter diesem Roman, die sich mir mit dem Klappentext eröffnet hat, einer Art, Leben-nach-dem-Tod, dass dann für manche so aussieht, dass sie die Seelen anderer vor dem jüngsten Gericht verteidigen, sehr interessant und ich war ehrlich neugierig, wie das Ganze zum einen umgesetzt würde und wie Brek dann zum anderen damit umgeht, dass sie die Seele von ihrem eigenen Mörder vertreten muss. Jedoch ist es so, dass zumindest dieser Hauptpunkt, die Auseinandersetzung von Brek und der Seele ihres Mörders erst im letzten Viertel des Romans wirklich in die Handlung einfließt, was ich dafür, dass es so wichtig im Klappentext wirkt, einfach extrem spät fand. Es ist zwar nicht so, dass die Dinge, die man vorher miterlebt, nicht spannend und interessant wären, aber irgendwie blieb bei mir beim Lesen im Hinterkopf immer die Frage: »Wann ist es bloß soweit?«. Zudem schien es mir auch eigentlich nicht wirklich um Gerichtsverhandlungen zu gehen, wie man durch den Klappentext vermittelt wurde, denn wirklich erkennbar verhandelt wird nirgendwo, sondern man erlebt nur die unterschiedlichsten Szenen aus dem Leben der Seelen. Wobei die Geschichten der Personen, die vorgestellt werden, beginnend um den 2. Weltkrieg herum, bis hin in die Zeit zu Breks Tod, durchaus auch sehr interessant sind, besonders, welche Zusammenhänge sich dann auch innerhalb der Geschichte noch ergeben. Obwohl ich auch sagen muss, dass mir vor allen Dingen Brek nicht wirklich näher kommen konnte in dem Buch. Irgendwie ist sie mir die gesamte Lesezeit über sehr fremd geblieben. Das mag daran liegen, dass so viele andere Menschen noch so nah vorgestellt wurden, aber wohl auch daran, dass mir das, was ich über sie erfahren habe, mir keine sympathische Person vor Augen geführt hat. Irgendwie aber doch gestört hat mich, dass irgendwie fast schon ein bisschen zu viel Religionsbezug in diesem Buch vorhanden war. Irgendwie haben sie einfach so extrem viel philosophiert, über Gerechtigkeit, Vergebung, Liebe und auch den Unterschied zwischen göttlicher Gerechtigkeit und menschlicher Gerechtigkeit etc. wobei mir oftmals die Argumente nicht mal richtig klar werden konnte, so wie sie beschrieben waren. Allgemein fand ich es ein bisschen zu viel philosophieren, zumal man irgendwie sehr stark in eine Richtung gedrängt wurde, dass dies die richtige sei, die mir einfach nicht gefallen wollte. Ebenso, wie mir alles zu sehr mit dem christlichen Glauben verwoben wurde, der doch häufig das von Brek außerhalb der Erinnerungen der Seelen erlebte, durchdrungen hat. Ich gebe ehrlich zu, dass ich das Buch eher etwas seltsam fand. Es hatte einige schöne Punkte und hat mich gegen Ende auf jeden Fall auch noch einmal richtig überrascht, aber allgemein fand ich es einfach komisch und das Ende habe ich auch nicht so gänzlich verstanden und kam dann auch sehr abrupt.

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  • Das Jenseits als Chance auf Verstehen

    Was danach geschah
    MissStrawberry

    MissStrawberry

    17. September 2013 um 19:42

    Schon der Prolog zeigt, dass dieses Buch anders ist. Es erzählt die Geschichte von Brek Abigail Cuttler. Und zwar aus dem Jenseits. Ein Jenseits, das anders ist, als wir es uns allgemein vorstellen. Vieles verschwindet, anderes wird verstärkt. Quintessenz ist aber: “Das, was ist, habe ich aus dem erwählt, was nicht ist. Und ich werde immer sein.“ Die Story wird in der Ich-Form erzählt. Der Stil ist jung und frisch, aber nicht „rotzigfrech“ – wie die Protagonistin. Brek ist eine junge Anwältin, Anfang 30, mit Stärken und Schwächen, die ihren Beruf und das Leben liebt. Genau das kommt im Schreibstil auch rüber. Man mag Brek auf Anhieb. Trotz allem hat sie den feinen Humor nicht verloren. Wenn sie erzählt, was sie sah und empfand, dann ist das nicht ausschweifend und langweilig, sondern fesselnd und mit passendem Wortwitz. Ganz sanft wird Brek mit der Tatsache vertraut gemacht, dass ihr Leben im Diesseits beendet ist und ihre Zukunft das Jenseits ist. Sie trifft auf ihre Nana und träumt noch einmal ihren letzten Tag im Diesseits. Damit kann sie auch Abschied von ihrem Mann Bo, ihrem Kind Sarah, ihren Kollegen und den Fällen nehmen. Ganz langsam kommt Brek dahinter, dass da mehr ist, als das, was sie vor der Nase hat. Ein Puzzleteil fügt sich ans andere, bis sie versteht, was geschehen ist, warum sie tot ist und wer ihr Mörder ist. Sie macht eine große Reise durch die Geschichte der Menschheit und beginnt zu verstehen. Schuld, Sühne, Vergebung – das sind die drei großen Themen dieses Buches. Brek – und der Leser – sieht sich plötzlich mit einer ganz anderen Definition von Gut und Böse konfrontiert. Dieser Roman ist keine so leichte Kost, wie es anfangs scheint. Sehr viel Philosopie und Spiritualität stecken darin. Das macht das Buch zu einer ganz besonderen Kostbarkeit, die sehr lange nachhallen kann, wenn man sie lässt. Sogar das Buch selbst ist vom Äußeren ganz besonders: der Buchschnitt ist ebenfalls bedruckt. Die Bilder des Covers und Buchschnitts versteht man, wenn man das Buch gelesen hat. James Kimmel hat über lange Jahre – seine Tochter Alexandra war noch kein Jahr, als er damit anfing, und ist nun selbst Verfasserin – an diesem Buch gearbeitet. Das kann ich sehr gut verstehen: es ist eindeutig nicht „aus dem Ärmel geschüttelt“ und zeigt, dass der Autor damit sehr viel von seiner Seele gegeben hat. Vielleicht ist es nicht perfekt, aber nahe dran. Man muss sich nur darauf einlassen, dann bereichert es ungemein. Wer allerdings bloße Unterhaltung sucht, der sollte von diesem Buch Abstand halten, denn dazu wirkt es zu stark auf eingefahrene Einstellungen ein und verändert den Leser und dessen Einstellung – wenn der Leser dazu bereit ist!

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  • James Kimmel: Was danach geschah

    Was danach geschah
    BianFox

    BianFox

    30. May 2013 um 06:52

    Inhaltsangabe: Brek Abigail Cuttler findet sich auf dem verlassenen Bahnhof von Schemja wieder. Sie weiß nicht, wie sie dort hingekommen ist, sie kann sich an nichts weiter erinnern, als an den Namen ihrer Tochter. Plötzlich taucht ein Mann vor ihr auf, der sie an verschiedene Personen erinnert. Langsam begreift Brek, dass sie gestorben ist. Als der Mann sie zu dem Haus ihrer Großeltern führt, wo sie von ihrer längst verstorbenen Großmutter empfangen wird, beginnt sie sich, an ihr Leben zu erinnern und auch an den Tag, an dem sie getötet wurde … Bewertung: So einfach fällt mir die Bewertung dieses Romans nicht, da ich etwas Vergleichbares noch nicht gelesen habe. Die Grundindee, sich über den Verbleib von Seelen nach dem Tod Gedanken zu machen, klingt zunächst spannend. So erlebt man zu Beginn, wie Brek mit dieser neuen Situation umgeht. Dabei trifft sie viele Personen aus ihrer Vergangenheit, die Stück für Stück die Geschichte ihres Lebens erzählen. Aber dabei bleibt es nicht. In der Rolle der Verteidigerin lernt Brek die Schicksale vieler ihr offensichtlich unbekannten Menschen kennen. Dabei stellt der Leser immer mehr fest, dass es insbesondere um den Holocaust geht, welcher sich immer mehr zum zentralen Thema des Romans entwickelt. Hierbei geht es Kimmel besonders um die Frage nach Schuld, Gerechtigkeit und Verantwortung vor Gott. So kommt er zum Beispiel auch nicht umhin, die Frage nach der Wahrheit philosophisch zu betrachten, wenn auch nur oberflächlich. Schnell bekommt die Lektüre dabei einen belehrenden Charakter, der kaum Raum für eigene Schlüsse, besonders wenn diese jenseits des Religiösen liegen. Dies hinterlässt beim Lesen einen komischen Beigeschmack. Die Struktur des Romans selbst ist ebenso gewöhnungsbedürftigt. Zunächst stellt man fest, dass er in vier Teile untergliedert ist, wobei Teil eins sich mit der Ankunfts Breks beschäftigt, Teil zwei und drei mit der Ausbildung zur Präsentarorin und Teil vier mit dem Tod Breks. Während Teil eins und vier spannend zu lesen sind, weisen die anderen Teile doch ihre Längen auf, die der Leser zu bewältigen hat. Auch der Puzzlecharakter des Romans kann durchaus verwirrend sein, so sind Gedankensprünge zwischen den gerade vorgestellten Personen zu Breks Gedanken keine Seltenheit. Sprachlich bietet der Roman dem Leser durchaus Lesegenuss. James Kimmel versteht es, sich dem sensiblen Thema einfühlsam zu nähern, wobei er auf gut recherchiertes geschichtliches Grundwissen zurückgreift und dies in einem angenehm zu lesenden Stil. Fazit: Ein Roman mit einer guten Idee, vielen spannenden und interessanten Momenten, aber einer sehr religiösen Ausrichtung, die wenig Spielraum für eigene Ansätze lässt.

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  • Und was davor geschah ...

    Was danach geschah
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. April 2013 um 11:26

    Es stellt sich heraus, dass es weit wichtiger ist, zu wissen, was davor geschah, um zu begreifen, was danach geschehen wird. Doch als Brek Cuttler ihr Bewusstsein wieder erlangt, hat sie von beidem keine Ahnung. Sie glaubt sich erinnern zu können, was davor geschah, doch nutzt uns dieses Wissen oft nichts, um zu begreifen warum Dinge passieren, die auf den ersten Blick so widersprüchlich erscheinen. Brek muss erst viele Menschen kennen lernen, die ihr so unbekannt sind, aber doch eine entscheidende Rolle in ihrem Leben gespielt haben. Sie lernt zu verstehen, dass alle Entscheidungen und Taten im Leben nicht nur das Eigene beeinflussen, sondern auch Menschen beeinflussen kann, die in anderen Ländern und Kulturen leben. Ihre eigene kleine Welt, die sie sich so mühsam aufgebaut hat, wurde zerstört, nur weil sie als Kind die Scheidung ihrer Eltern nicht ertragen wollte und die Familiengeschichte ihres Mannes bis in den zweiten Weltkrieg zurück reicht. Damit hatte sie nichts zu tun, aber sie ist am Ende diejenige, die Schuld oder Unschuld auf sich nehmen muss. Dieser Roman ist am Anfang so unwirklich und nicht greifbar, sodass man ganz langsam mit in die Geschichte gezogen wird, ohne dass man es mitbekommt und am Ende kann man dem Ganzen nicht mehr entkommen. Es reißt einen mit in die Abgründe der Menschheit. Es entlockt einen so viele verschiedene Gefühle, die man kaum beschreiben kann und manchmal auch gar nicht möchte.

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  • Rezension zu "Was danach geschah" von James Kimmel

    Was danach geschah
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    21. February 2013 um 14:50

    Brek, ein junge Anwältin findet sich auf einem verlassenen Bahnhof wieder, und muss feststellen: Sie ist tod. Sie hat aber keine Erinnerung mehr an ihren Tod und so versucht sie erstmal ihren Tod zu leugnen. Dann aber begegngt sie Luas und der erklärt ihr ihre Aufgabe: Sie soll als Anwältin der Toten fungieren, um diesen im jüngsten Gericht vor Gott zu verteidigen. Während sie lernt, was man als Anwältin im Jenseits so alles zu tun hat, begegnen ihr in einigen Gerichtsverhandlungen, bei denen sie als Besucher teilnimmt, Menschen die offensichtlich schlechtes in ihrem Leben verbrochen haben. Immer neue Fasetten aus deren Leben werden dann bekannt und es gelingt dem AUtor eine sorgsam verflochtene Geschichte dieser Menschen zu entwickeln. Nach und nach werden auch gute Seiten dieser Menschen sichtbar und man kann sich in ihre Beweggründe hineinversetzen. Kern der ganzen Erzählung ist eine Szene in der eine jügische Familie im 2.Weltkrieg verfolgt, die Kinder vergewaltigt und ermordert wurden. Diese Szene erlebt man nun aus den unterschiedlichsten Perspektiver wieder. Diese Art der vielschichtigen Sichtweisen auf ein und die selbe Szene, durch die Augen verschiedener Menschen, mit deren Hintergründe hat mir auserordendlich gut gefallen. Ein interessantes Buch, das erst nach und nach seine Botschaft entfaltet. Und da komme ich gleich zum meinen größten Kritikpunkt: aus dem Klappentext hätte ich mir einen ganz andere Geschichte erwartet. Denn neben der zugegebenermassen sehr interessanten Geschichte, fliesst nebenbei noch einen ziemlich langatmige philosophische, fast moralische Ebene ein. So zieht es sich für mich oft seitenlang hin: biblische Szenen werden im Licht der Gerechtigkeit und in Hinblick auf Vergebung beleuchtet. Das sind alles sicher auch sehr interessante phlosophische Überlegungen, die für mich aber keinen Platz in einem Roman haben sollten, den ich fast ausschliesslich zur Unterhaltung lese. Diese moralische, fast theologische Seite verlangt eigentlich nach einer anderen Leserschaft. Es werden einige moralische Theorien zum Thema Gerechtigkeit vs. Vergebung aufgestellt, denen ich mich so gar nicht anschliessen kann. denn das was der Author unter Gerechtigkeit versteht ist in meinen Augen Vergeltung. Gerechtigkeit hat in meinen Augen einen andere Ebene wie nur "Auge um Auge" und "Zahn um Zahn". Fazit: Eine berührende Geschichte, die einen lohnenswerten Einblick in das Leben und die Zusammenhänge jüdischer Familien im 2.Weltkrige geben. Dieses Thema für sich wäre ausreichend gewesen für das Buch. Durch die moralischen Einlagen ist das Buch aber mit seinen 440 Seiten zu aufgebläht, vor allem weil die Überlegungen zur Gerechtigkeit und Ethik ein ganz andere Publikum ansprechen würde als die Leser eines Romans, die auf diese moralische Ebene nicht vorbereitet sind.

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  • Rezension zu "Was danach geschah" von James Kimmel

    Was danach geschah
    AlineWirths

    AlineWirths

    15. February 2013 um 13:54

    Meine Meinung Das Zitat „Ein außergewöhnlicher Roman über die großen Fragen des Lebens“ stimm in diesen Buch komplett. Irgendwie hatte ich was total anderes erwartet und noch immer überzeugt mich der Klappentext nicht. Er wird den Roman nicht gerecht und stimmt auch nicht mit dem tatsächlichen Inhalt. Eigentlich hat mich der Roman überrascht. Es wird philosophiert und so richtig über den Sinn des Lebens gesprochen. Ich möchte nicht sagen, er ist schlecht, dem ist gar nicht so. Ein wirklich herausragender Schreibstil, der dich auch bei der Geschichte lässt. Die Frage die sich mir hier stellt: Ist es so gewollt vom Autor? Sollte die Story an sich in den Hintergrund verschwinden? das sind Fragen, die ich mir immer noch zu beantworten versuche. Die Story an sich ist sehr spannend. Brek muss nicht nur akzeptieren, wie oder das sie gestorben ist, sondern sie muss auch erkennen, wo die gerechtigkeit liegt. Die ganze Präsentationssache ist nichts anderes, als sie auf ihr Leben danach vorzubereiten. Sie erkennen lernen und wird mit vielen Personen in ihrem Leben konfrontiert. Sie sieht deren Leben und versteht vieles. Eigentlich ein sehr gut gelungener Roman, der es schafft einen stabilen Spannungsbogen zu halten. Auch wenn immer wieder langatmige philosophische Gespräche auftauchen, stören sie der gesamten Story nicht. Im Gegenteil, es regt an selbst nachzudenken, wo die Grenzen zwischen Gut und Böse liegen, wie nah diese sind und dabei viel zu oft verwischen, wie halsstarrig man diese oft übersieht. Es geht gar nicht um Leben und Tod, das hab ich früh erkannt. Die Story ist wirklich toll und außergewöhnlich. Wirklich sehr gut ausgebaut und meinen Charas genau richtig bespickt. Sie unterstützen die Geschichte und den Ablauf. Allerdings hätte ich da gern mehr Farben, Ecken oder Kanten gesehen. Die Idee historische Figuren einzubauen oder nur kurz zu erwähnen, darf man hier auch nicht außer Acht lassen. Sie haben schon einen besonderen Wert. Ein letztes Wort noch zum Cover. Als das Buch in meinen Händen lag, kann ich nur sagen: WOW. Denn die Idee vorne, hinten und den Buchrücken zu bedrucken ist voll gelungen. Es gefällt mir in seinen Farben, die ineinanderfließen. Auch die Darstellung des Titels ist mal etwas anderes. Echt gut gelungen. Das Buch ist für jedermann, der gern auch mal mehr lesen möchte. Etwas, für was man Zeit braucht und nicht einfach so herunterliest.

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  • Rezension zu "Was danach geschah" von James Kimmel

    Was danach geschah
    MoiHey

    MoiHey

    02. February 2013 um 23:10

    Inhalt: Die Anwältin Brek Cuttler ist gestorben und wacht an einem verlassenen Bahnhof wieder auf. Im Jenseits muss sie nun andere Verstorbene vor dem Gericht verteidigen. Nun muss sie sogar ihren eigenen Mörder verteidigen. Meine Meinung: Ehrlichgesagt war ich ziemlich begeistert von Klappentext und die Leseprobe hat mir auch sehr gut gefallen. Daher hatte ich relative hohe Erwartungen an das Buch. Letztendlich wurde ich weder enttäuscht, noch haben sich meine Erwartungen erfüllt oder wurden übertroffen. Dieser Roman war ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Wer hier eine spannende Geschichte für Zwischendurch erwartet, ist definitiv auf dem Holzweg. Hinter diesem Roman steckt viel mehr und man muss sich dafür viel Zeit nehmen. Ich habe lange an diesem Buch gelesen und muss sagen, dass ich nicht alles verstanden habe. Dennoch war es mir ein Vergnügen, es lesen zu dürfen.

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  • Rezension zu "Was danach geschah" von James Kimmel

    Was danach geschah
    kessi

    kessi

    30. January 2013 um 15:56

    Zum Inhalt: Mit gerade 31 Jahren wird die amerikanische Anwältin Brek ermordet. Wenn sie nur alleine gewesen wäre, aber das war sie nicht. So bleiben ihre 10-Monate alte kleine Tochter und ihr Ehemann allein zurück. Es ist nicht so einfach dem Geschehen zu folgen, da es doch ein wenig verwirrend ist. Denn die Story wird ab dem Zeitpunkt erzählt, wo Brek tot ist. Also aus der Sicht einer Toten. Und Brek kann es nicht fassen, dass sie nun tot ist. Sie muss sich dieser Tatsache stellen. Wie soll es anders sein, Brek landet im Himmel. Sie bekommt einen Auftrag, nämlich die Aufgabe andere Menschen zu verteidigen. Das ist mal eine Geschichte einer anderen Art. Es war mein erstes Buch von James Kimmel. Auch wenn der Schreibstil gut ist, so musste ich mich doch erst ein wenig daran gewöhnen. Schade fand ich, das die Spannung nicht ganz so gehalten wurde. So hat es sich an manchen Stellen hingezogen und ich hatte immer das Gefühl, da muss doch noch etwas kommen. Was deutlich zu spüren war, dass Brek gerne zurück ins Leben wollte. Denn es fehlte ihr. Religion ist auch mit dabei, was ja zu dem Thema passt, aber es war ein wenig zu klischeehaft. Meine Meinung: Ich fand es schade, dass es ein wenig zu schleppend vor sich ging. Es ist ein Thema was zum nachdenken anregt, was danach mit uns geschieht. Gib es da noch etwas oder nicht? Leider hat es mir nicht ganz so gut gefallen ich hatte mir bei dem Klappentext mehr versprochen.

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  • Rezension zu "Was danach geschah" von James Kimmel

    Was danach geschah
    Solifera

    Solifera

    26. January 2013 um 20:47

    Die Anwältin Brek Cuttler ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben, so wie es ist. Sie hat einen wunderbaren Ehemann, eine entzückende Tochter und ist auch beruflich zufrieden. Doch plötzlich nimmt ihr Leben ein jähes Ende! Ganz abrupt und ohne Vorwarnung wacht sie an einem einsamen Provinzbahnhof, blutverschmiert, mit drei Löchern im Körper. Wurde sie angeschossen? Erinnerungslücken hat sie auch. Wo kommen die Reste Babymilch auf ihre Kleidung? Dann wird sie von einem ihr unbekannten Mann namens Luas abgeholt und in ein Haus gebracht, wo man sie schon erwartet. Ihre bereits verstorbene Uhrgroßmutter Sophia, "Nana" ist dort. Offenbar muss Brek dann ebenfalls tot sein. Aber ist sie im Himmel, in der Hölle, irgendwo dazwischen? Luas erklärt ihr, dass "Nana" ihr den Übergang erleichtern soll, und dass sie hier in Schemaja (macht den Eindruck als eine Art "Fegefeuer") dringen als Anwältin gebraucht wird. Hier werden Fälle von Verstorbenen präsentiert. Dabei taucht Brek tief in die Geschichte ihre "Mandanten" ein. Und all ihre Schützlingen scheinen auf wundersame Weise mit ihrem Leben verbunden zu sein. Das Buch ist bei weiten keine leichte Kost, es ist wahnsinnig tiefsinnig, spirituell und stimmt nachdenklich. Was ist Recht, was Unrecht? Gibt es immer nur Schwarz und Weiß? Wie und in welcher Weise wird unser eigenes Leben durch andere Menschen beeinflusst? Was wenn auch nur eine klitzekleine Kleinigkeit anders verlaufen wäre, wären wir dann nie geboren? Wären wir glücklicher? All diese Fragen und noch viel mehr beschäftigen Brek. Und sie beginnt alles, einfach alles zu hinterfragen! Was "danach" kommt können wir mit Sicherheit nicht sagen, schließlich ist ja bisher keiner wieder von den Toten zurück gekehrt. Vielleicht, aber auch nur vielleicht sieht es ja so aus wie in Schemaja :) Das Buch hat mir in jedem Fall gut gefallen! "Zu wissen, der Tod ist nicht das Ende von allem [...] ist das nicht ein schöner Traum, mein Schatz?" (Zitat Seite 22)

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