James King Die fernen Tage der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die fernen Tage der Liebe“ von James King

Kleine Fluchten, große Gefühle. Was bleibt einem Witwer, wenn die Kinder heillos zerstritten sind und Alzheimer die Erinnerungen zersetzt? Bill will es herausfinden und begibt sich mit seiner Enkelin auf eine Reise quer durch Amerika. Nach dem Tod seiner Frau Claire sitzt Bill Warrington allein in seinem Haus. Mit seinen drei Kindern ist er zerstritten. Mike, Nick und Marcy sind mehr oder minder gescheiterte Existenzen. Während Nick nicht über den Tod seiner Frau hinwegkommt, erleidet Mike beruflich Schiffbruch. Marcy versucht, eine neue Beziehung einzugehen, doch dem steht ihre aufsässige Tochter April im Weg. Um seine Kinder zu einem großen Familientreffen zu bewegen, beschließt Bill, mit April nach San Francisco zu fahren – mit ihr am Steuer, denn er leidet immer stärker an Alzheimer. Ein großes, wunderbares Abenteuer beginnt. - Der Roman wurde nach Erscheinen in den USA 2009 mit dem "Amazon Breakthrough Novel Award" für das beste literarische Debüt ausgezeichnet.

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    Die fernen Tage der Liebe
    Luc

    Luc

    02. December 2013 um 23:01

    "Die fernen Tage der Liebe" der Titel des Buches ist nicht unbedingt Programm, des Romans. Auch wenn der alte Bill, ein reaktionärer Ex- Soldat und geradliniger Haudrauf beizeiten seine krebskranke Frau bis zum Tod gepflegt und sich danach Jack Daniels ergeben hat. Nun wirft der Teufel des Vergessens seine Angel nach Billy Boy aus. Ein Arzt diagnostiziert Alzheimer. Seine drei Kinder wissen zunächst nichts von der Erkrankung ihres Vaters. Obwohl der alte Bill zusehends die Kontrolle über seinen Haushalt verliert kümmert sich niemand um ihn, bis auf Tochter Marcy. Die scharf kalkulierende Immobilienmaklerin interessiert sich für Bills Eigenheim und pöbelt sich ansonsten quer durch den Roman, in einer Sprache die Marineinfantristen alle Ehren machen würde. Ihre flügge werdende Tochter April, ein veritabler Lichtblick, in einem ansonsten etwas statisch agierendem Verlierer-Romanpersonal, entpuppt sich für Bill, als Chance zu einem letzten grossen Aufbruch. Gemeinsam reist das Duo- April am Steuer eines Uraltwagens- in Richtung Kalifornien, um die völlig zerstrittene Famie noch einmal zueinander zu führen und die Missverständnisse der Vergangenheit auszuräumen. Leider hält die gute Idee nicht ganz, was sie verspricht. "Die fernen Tage der Liebe" hat wenig komische Momente, einige tragische, auch mit Spannung geht der Autor sparsam um, der Roman bezieht seinen Treibstoff hauptsächlich aus Familienkonflikten, die in ein paar Rückblenden ganz hervorragend dargestellt werden, während sie einleitend fast störend wirken. Interessant war für mich vor allem die Paarung Enkeltochter-Grossvater auf der Reise nach Kalifornien. Während die mittlere Generation in ihrem biederen Verlierer-Dasein dahintreibt, liegt in dem Aufbruch Aprils mit ihrem Grossvater die treibende Kraft des Romans. Leider wird das Potenzial beider Figuren nicht hundertprozentig ausgeschöpft. Dafür ist die Reise zu kurz. Der Beginn des Romans viel zu langatmig und gewöhnlich angelegt. Wobei dien handelnden Personen durchweg realistisch dargestellt werden. Nur reizt James King die Möglichkeiten eines Romans nicht einmal ansatzweise aus. Sprachlich bleibt James King dabei an der Oberfläche, selten gelingt es ihm Erzählerisch zu punkten. Da ist vieles gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Dennoch habe ich mich nicht schlecht unterhalten gefühlt, dafür ist der Roman in seinen Grundzügen zu gut angelegt und ordentlich herunter geschrieben. Zu monieren ist hierbei allerdings ein entweder fehlendes Lektorat oder eine schwache Übersetzung made in Manila, keine Ahnung.

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  • Rezension zu "Die fernen Tage der Liebe" von James King

    Die fernen Tage der Liebe
    Natasha

    Natasha

    01. February 2011 um 16:45

    Ich bin etwas unschlüssig mit diesem Buch: Einerseits ist die Idee toll, die dahinter steckt, andererseits sind viele Gedanken nicht richtig zu Ende geführt und das Thema Alzheimer geht etwas unter. Trotzdem mehr als ein Durchschnittsroman und durchaus lesenswert.

  • Rezension zu "Die fernen Tage der Liebe" von James King

    Die fernen Tage der Liebe
    abendsternchen

    abendsternchen

    01. February 2011 um 16:42

    Ohne große Erwartungen ging ich an dieses Buch ran. Ich fand es ganz ok, habe aber auch schon manch Besseres gelesen. Interessant war die Reise von Bill und seiner Enkelin April. Auch die Geschichten der er erzählte waren ganz interessant. Zum Anfang wurde mehr auf die einzelnen Personen eingegangen sowie deren Probleme berichtet. Der Großteil des Buches zog sich mit der Reise hin. Das Ende fand ich leider etwas dahin geschrieben. Hier wäre es schöner gewesen, alles noch ein wenig ausführlicher zu bekommen. Interessiert hätte mich auch, was aus den einzelnen Familienmitgliedern geworden ist. Doch dazu wurde hier leider nicht weiter eingegangen.

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  • Rezension zu "Die fernen Tage der Liebe" von James King

    Die fernen Tage der Liebe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. January 2011 um 14:15

    Klappentext: Wenn die Erinnerung verblasst. Was bleibt einem alten Mann, wenn seine Kinder heillos zerstritten sind und sich seine Erinnerungen mehr und mehr auflösen? Bill Warrington bricht ein letztes Mal aus. Mit seiner Enkelin reist er quer durch Amerika – um seine Familie zu vereinen und das letzte kleine Glück zu finden. Meine Meinung: Mit diesem Debütroman ist dem Autor James King, ein toller und abwechslungsreicher Familienroman gelungen. In diesem Roman sind Bill und seine Enkelin April die Hauptfiguren. Bill leidet an Alzheimer und ist mit seinen drei Kindern ziemlich zerstritten. Er möchte noch einmal seine Kinder zusammen bringen, um Missverständnisse aus der Vergangenheit endlich aus dem Weg zu räumen. April steckt mitten in der Pubertät, streitet sich dauernd mit ihrer Mutter und findet als Einzige den Draht zu ihrem Großvater. Beide beschließen aufzubrechen und durch Amerika zu reisen, um die Familie noch einmal zusammen zu führen. Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal aus Bill und Aprils Sicht, aber auch aus der Sicht der Tochter und den zwei Söhnen von Bill, die jeder für sich, ihre eigenen Probleme im Leben haben. So spielen Eheprobleme, Trauer und auch Erziehungsprobleme eine größere Rolle in diesem Roman. Der Schreib- und Erzählstil von James King ist teilweise hart und sarkastisch geschrieben aber auch mit Liebe und Gefühl. Die Krankheit Alzheimer wird von dem Autor sehr gut mit all ihrem Schwierigkeiten beschrieben und dargestellt, so fällt es dem Leser recht leicht, nachzuvollziehen, wie diese Krankheit sich auswirkt. Ich hätte mir allerdings noch etwas mehr Hintergrundinformation zu dieser Krankheit gewünscht und wenn es nur als Anhang am Ende der Geschichte gewesen wäre. Die Figuren sind sehr detailliert und ausführlich beschrieben, es fällt daher leicht, dem Wechsel der Personen zu folgen und sich so in die Geschichte mit ihren vielen verschiedenen Handlungssträngen einzufinden. Allerdings wird der Leser immer wieder mit den Erinnerungen von Bill konfrontiert. Auch die Gedankensprünge von Bill werden sehr deutlich dargestellt, sodass der Leser bewusst mitbekommt, wenn Bill die Gegenwart mit der Vergangenheit verwechselt. Dies war ab und an sehr anstrengend beim Lesen vor allem, wenn Bill die Namen verwechselt, Tiefgang sollte der Leser jedoch trotz der ernsten Handlung nicht erwarten. Der Generationswechsel ist zwar sehr gut dargestellt, dennoch erscheint dieser Roman zeitweise sehr unglaubwürdig und flach. So ist die Geschichte zwar sehr leicht geschrieben aber an manchen Stellen etwas schnell abgekanzelt. Manchmal kam ich mir beim Lesen aufgrund des abwechslungsreichen Schreibstils wie auf einer Berg- und Talfahrt. Leider tauchten auch im letzten Drittel des Buches einige Schreibfehler (vor allem bei den Namen) auf die zusätzlich verwirrten. Mit 366 Seiten hat der Roman genau die richtige Länge, wie bereits oben erwähnt, erschien mir das Ende aber etwas rasch abgehandelt. Fazit: „Die fernen Tage der Liebe“ ist ein leichter und abwechslungsreicher Familienroman, der sich sehr gut lesen lässt. Hätte der Autor etwas mehr Feingefühl besessen, so hätte ich voll 5 Sterne vergeben. So bleibt es aber bei 4 Sternen.

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  • Rezension zu "Die fernen Tage der Liebe" von James King

    Die fernen Tage der Liebe
    Janitoria

    Janitoria

    31. December 2010 um 19:07

    Wenn man einfach eine nette Familiengeschichte erwartet, bekommt man dies hier sicherlich. Doch für mich waren die meisten Charaktere einfach zu unsympathisch. Einzig April und Bill mochte ich. Die Rückblenden in die Vergangenheit haben mir gut gefallen, hier wird erklärt, warum die Familie so auseinander gebrochen ist. Auch Bill's und April's Fahrt durch die Staaten war gut beschrieben und hatte ein paar Höhepunkte. Das Ende ging mir zu schnell und war zu sehr "heile Familienwelt". Die Entwicklung dahin hätte noch ausgebaut werden sollen. Insgesamt empfehle ich, ohne hohe Erwartungen an dieses Buch zu gehen, dann kann man es flüssig lesen und genießen.

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  • Rezension zu "Die fernen Tage der Liebe" von James King

    Die fernen Tage der Liebe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2010 um 08:30

    In seinem Debütroman "Die fernen Tage der Liebe" versucht sich James King an einer Familiengeschichte, die individuelle Schwierigkeiten und zwischenmenschliche Probleme aufzeigt, sie aber nur unzureichend löst. Das Familienoberhaupt Bill, ein an Alzheimer erkrankter Witwer, hat seit Jahren nahezu keinen Kontakt zu seinen untereinander zerstrittenen Kindern. Um seine Familie wieder zusammenzuführen, unternimmt er mit April, seiner fünfzehnjährigen Enkelin, eine Reise quer durch Amerika. Der Roman ist in einer einfachen Sprache verfasst und beginnt recht vielversprechend. Allerdings wird er im weiteren Verlauf zunehmend unglaubwürdig und führt schließlich zu einem in meinen Augen unbefriedigenden Ende. Das handlungsarme Geschehen, in dem man nach und nach die einzelnen Familienmitglieder, deren Charakteren und gestörtes Beziehungsgeflecht näher kennenlernt, bekommt erst einen Hauch von Spannung, als sich Großvater und Enkelin auf eine bewegte Fahrt durch die USA begeben. Die Konstellation zwischen Jung und Alt ist hier ein gelungenes und erfrischendes Element der Geschichte. Obwohl der Autor bemüht ist, seine Figuren authentisch darzustellen, fehlt ihnen das Markante und Außergewöhnliche, so daß sie schablonenhaft erscheinen und kaum Sympathien wecken. In Rückblenden erhält der Leser einen Einblick in die Vergangenheit der Familie und erfährt schließlich, warum sie zerbrochen ist. Leider gibt es nur vereinzelt Passagen, die in die Tiefe gehen und bestimmte Ereignisse und Verhaltensweisen von Grund auf systematisch und zufriedenstellend klären. Die Erzählung wirkt auf mich oberflächlich und unfertig. Die Kurzbeschreibung zu diesem Buch klingt interessant und hat mich neugierig gemacht, doch meine Erwartung ist nicht erfüllt worden. Angekündigte "große Gefühle" und ein "wundersames Abenteuer" konnte ich nicht erleben. Stattdessen habe ich einen anspruchslosen und seichten Unterhaltungsroman gelesen, der sich in die Reihe vieler einreiht und nichts Besonderes bietet.

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