James Krüss

 4.4 Sterne bei 343 Bewertungen
Autor von Timm Thaler, Mein Urgroßvater und ich und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James Krüss

Für Kinder schreiben, weil es „Spaß macht“: Die Werke von James Krüss prägten Generationen von Leseanfängern im deutschsprachigen Raum. Vornehmlich während der 1950er und 60er Jahre war der fabuliergewaltige Schriftsteller für zahlreiche Bilderbücher verantwortlich. Noch heute werden diese als zeitlose Klassiker geschätzt. Krüss selbst bemerkte einmal, dass es ihm Spaß bereitet, für Kinder zu schreiben. Erste Meriten erhielt der, 1926 auf Helgoland geborene, Elektrikersohn im Jahre 1960 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis für „Mein Urgroßvater und ich“. Das Buch gehört zusammen mit dem „Sängerkrieg der Heidehasen“ (1952) und der fünfbändigen Erzählreihe rund um die „Hummerklippen“ (1956 bis 1984) zu den wichtigen Prosatexten von Krüss. Sein bekanntester Roman, „Timm Thaler und das verkaufte Lachen“ (1962) wurde auch für das Fernsehen und eine Zeichentrickfilmserie adaptiert. Fortsetzungen wie „Timm Thalers Puppen“ (1979) und „Nele oder das Wunderkind“ (1987) folgten. Timm Thaler, der mysteriöse Baron Lefuet und Krüss‘ Alter Ego „Boy“ tauchen in zahlreichen Romanen des Autors auf. Krüss, der auch unter den Pseudonymen Markus Polder und Felix Ritter schrieb, erhielt mehrfach den Deutschen Jugendliteraturpreis und zahlreiche andere Auszeichnungen für sein literarisches Schaffen. Krüss starb 1997 in seiner Wahlheimat Gran Canaria.

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Alle Bücher von James Krüss

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Timm Thaler

Timm Thaler

 (94)
Erschienen am 01.03.2010
Mein Urgroßvater und ich

Mein Urgroßvater und ich

 (35)
Erschienen am 15.05.2009
Der Leuchtturm auf den Hummerklippen

Der Leuchtturm auf den Hummerklippen

 (16)
Erschienen am 21.03.2011
Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde

Die Glücklichen Inseln hinter dem Winde

 (13)
Erschienen am 18.06.2009
Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus

 (12)
Erschienen am 14.10.2011
Sommer auf den Hummerklippen

Sommer auf den Hummerklippen

 (11)
Erschienen am 01.06.2004
Ladislaus und Annabella

Ladislaus und Annabella

 (7)
Erschienen am 29.09.2017

Neue Rezensionen zu James Krüss

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Der Weihnachtspapagei" von James Krüss

Niedliche Weihnachtsgeschichte für Kinder
Yoyomausvor einem Monat

Zum Inhalt (Booklet):
Oje! Leentjes Papagei ist gestorben und Leentje ist vor Kummer furchtbar krank. Dabei steht Weihnachten vor der Tür! Da hilft keine Medizin und guter Rat ist teuer. Doch der alte Doktor van der Tholen weiß, was zu tun ist. Er verspricht Leentje, dass sie bis Heiligabend einen neuen Papagei haben wird. Nur - wer soll bei den Winterstürmen bis nach London fahren, um dort so ein Tier zu besorgen?

Cover:
Das Cover passt schön zum weihnachtlichen Thema und hat mir persönlich gut gefallen. Jedoch verrät es noch nicht viel über die Geschichte und ist nicht unbedingt ein Blickfang.

Eigener Eindruck:
Doktor van der Tholen weiß nicht mehr weiter. Seit der sprechende Papagei der kleinen Leentje gestorben ist, liegt diese krank im Bett und der Zustand verschlechtert sich immer mehr. Da kommt ihm die Idee, dass wohl ein neuer Papagei hilfreich sein könnte. Doch den bekommt man nur in London. Eine Überfahrt so kurz vor Weihnachten ist sehr gefährlich. Doch um das Leben des Kindes zu retten ist ihm jedes Mittel recht und so heuert er zwei Männer an, die sich auf den Weg nach London machen und dort allerlei Abenteuer erleben.

Für mich persönlich war die Geschichte sehr schnell zu lesen, einzig mit den Namen hatte ich mich dann doch ein bisschen schwer getan. Die Geschichte ist leicht und ein wunderschönes Wintermärchen. Es ist wundersam und an einigen Stellen kann man kaum fassen, wieviel Glück die beiden Abenteurer haben. Außerdem ist die Geschichte humorvoll und spannend, denn immer wieder passiert den beiden Männern ein Unglück, bis sie schließlich doch an einen ehrenhaften Bürger geraten. Mit Tricks und viel Glück gelingt es den Männern einen Papagei zu besorgen und der hat es faustdick hinter den Ohren.



Fazit:
Perfekt zum Vorlesen oder für Erstleser. Dieses kurze Wintermärchen macht einfach Spaß.

Idee: 5/5
Details: 5/5
Emotionen: 3/5
Logik: 3/5
Lesespaß: 4/5

Gesamt: 4/5

Daten:
• Taschenbuch: 112 Seiten
• Verlag: Carlsen (29. September 2017)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3551316686
• ISBN-13: 978-3551316684
• Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
• Größe und/oder Gewicht: 10,3 x 1,2 x 15,5 cm

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Tina_s_Leseeckes avatar

Rezension zu "Timm Thaler" von James Krüss

Ohne Lachen ist das Leben nicht lebenswert
Tina_s_Leseeckevor 6 Monaten

Das Buch "Timm Thaler oder das verkaufte Lachen" von James Krüss beginnt mit der Vorstellung von Timm Thaler als 3-jähriger kleiner Junge mit einem herzhaften Lachen. Seine Mutter ist gestorben und der Vater muss mit ihm in eine enge Gassenwohnung ziehen. Kurz darauf bekommt Timm eine Stiefmutter und einen Stiefbruder. Beide sind nicht besonders nett zu Timm und der kleine Junge zieht sich immer mehr zurück. Nur an den Sonntagen, welche er mit dem Vater auf der Rennbahn verbringt, blüht er auf und sein herzhaftes Kinderlachen ist noch zu hören.


Doch auch der Vater stirbt bei einem Unfall auf dem Bau und Timm, bereits 10 Jahre, ist mit seiner Stiefmutter und dem Stiefbruder alleine. 
Nach der Beerdigung begibt sich Timm zur Rennbahn, es ist Sonntag. 
Hier begegnet er das erste Mal dem karierten Herrn.
Timm glaubt, dass dieser Herr seinen Vater kennt, da er ihn mit Namen anredet und vertraut ihm. Er nimmt das Geld und wettet. Als er gewinnt, kann er es nicht glauben. Allerdings ist der Gewinn nur von kurzer Dauer, da 3 Gauner ihm das Geld abnehmen. 
Natürlich ist der karierte Herr zur Stelle und gibt Timm erneut Geld zum Wetten. Aber erst für den nächsten Sonntag.
Jetzt hat Timm wieder ein Ziel vor Augen, den Sonntag. 
Schließlich schließt er mit dem karierten Herrn einen Vertrag, sein Lachen für den Gewinn einer jeden Wette, egal wie merkwürdig diese ist. 
Doch Timm merkt schnell, dass er das Wichtigste verkauft hat, was er besitzt und möchte sein Lachen wieder haben. Allerdings macht er sich erst im Alter von 14 Jahren auf die Jagd nach seinem Lachen.

Bekommt er es wieder und können ihm seine neuen Freunde dabei helfen?

"Lehre mich lachen, rette meine Seele!"
(Buch, S. 63 Spruch bei Kapitel "Verwirrungen")

Dieses Zitat, welches Timm vom Steuermann Jonny das erste Mal hört, wird sein Leitspruch. Mit einem kleinen Zusatz: 
"Lehre mich lachen, rette meine Seele, Steuermann!"
(Buch, S. 112 oben)

Mein Fazit:
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man ist sofort in der Geschichte drin. Man merkt, dass das Buch aus den 60iger Jahren ist. Das ein oder andere Wort wird so heute nicht mehr verwendet. 
Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet. Man leidet mit Timm auf der Jagd nach seinem Lachen.

Der Erzähler ist hier der auktoriale Erzähler. Er kennt bereits die ganze Geschichte und gibt dem Leser hin und wieder einen kleinen Ausblick. 
Dies wird durch das Vorwort eingeleitet. Hier stellt sich der Erzähler mehr oder weniger vor. Man erfährt nicht wer er ist, nur dass er die Geschichte von einem Mann, vermutlich Timm Thaler, erzählt bekommen hat.

Besonders gelungen finde ich den Namen des Barons "Lefuet". Dies ist ein Ananym für Teufel. Dies bedeutet der Name rückwärts gelesen und wird auch im Buch deutlich, als Timm dies im Spiegel liest. (Buch S. 96, oben)

Das Cover zeigt einen kleinen blonden Jungen mit einem verkniffenen Mund und dahinter einen Herren mit karierter Jacke und Schirmmütze und einem Lächeln. Der Junge hat eine gesunde Gesichtsfarbe, während der Herr ein schwarzes Gesichts hat. Dies soll vermutlich Licht und Schatten oder Gut und Böse darstellen.
Der Roman ist ein Kinderbuch für Leser ab etwa 10 Jahre mit einem lehrreichen Inhalt. Es ist nicht wichtig wie reich man ist, sondern ob man lachen kann und Freunde hat.

Das Buch bekommt von mir 4 Sterne. Lediglich das Ende fand ich etwas schnell. Hier hat mir die eine oder andere Erklärung noch gefehlt. Warum zum Beispiel ist Herr Rickert doch kein Hafenarbeiter, obwohl der Baron dies Timm erzählt hat.


"Wo der Mensch lacht, hat der Teufel seine Macht verloren."
(Buch, S. 212 am Ende)

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P

Rezension zu "Der Reisepudel Archibald" von James Krüss

Der Reisepudel Archibald
Pixibuchvor 9 Monaten

Ein wunderschönes Buch mit Versen von James Krüss. Auch die Bebilderung dieses Buches ist wunderbar gelungen und führt die Kinder in fremde Länder und deren Städte. Erzählt wird von einem Pudel. der mit seinem Auto die Welt bereist. Er fährt in Paris los, kommt nach Bern, Rom, Madrid, nach Athen, Konstantinopel, Moskau usw. Und auf jeder Doppelseite ist ein stimmiges und lustiges Gedicht angebracht und von den Ländern bzw. Städten sind die Wahrzeichen zu sehen. Lustig und belehrend zugleich, Und am Ende seiner Reise findet Archibald eine Pudeldame und sie haben viele kleine Pudelkinder. Auch den Erwachsenen macht es Spaß, sich dieses Buch anzusehen.

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