James L. Cambias

 3.9 Sterne bei 12 Bewertungen

Alle Bücher von James L. Cambias

James L. CambiasMeer der Dunkelheit
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Meer der Dunkelheit
Meer der Dunkelheit
 (12)
Erschienen am 13.06.2016
James L. CambiasA Darkling Sea
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A Darkling Sea
A Darkling Sea
 (0)
Erschienen am 03.02.2015

Neue Rezensionen zu James L. Cambias

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louella2209s avatar

Rezension zu "Meer der Dunkelheit" von James L. Cambias

Solide Sciencefiction ohne große Überraschungen
louella2209vor 2 Jahren

Inhalt:

Eine Gruppe Wissenschaftler beobachtet eine intelligente Spezies blinder Meereskreaturen, die unter einer einen Kilometer dicken Eisschicht lebt. Keinesfalls dürfen die Kreaturen von ihrer Anwesenheit erfahren. Die terranischen Entdecker haben ein wackliges Abkommen mit den Sholen, ihrem ersten extraterrestrischen Kontakt, geschlossen. Solange die Menschen in den ilmataranischen Habitat keine Unruhe stiften, dürfen sie ihre Forschungen unbehelligt durchführen.

Doch die ganze Mission geht vor die Hunde, als der leichtsinnige Abenteurer Henri Kerlerec von den neugierigen Kreaturen entdeckt wird. Die Spannungen zwischen den Terranern und Sholen eskalieren und es kommt zu einer diplomatischen Katastrophe, die sich zu einem Krieg auszuweiten droht.

Meine Meinung:

Der Autor James L. Cambias präsentiert hier solide Sciencefiction in traditioneller Manier. Es wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und zwar aus der Sicht der Menschen, der Ilmataraner und der Sholen. Wobei der Handlungsstrang der Ilmataraner, für mich, am interessantesten war. Der Autor hat mit diesen Wesen eine ganz neue Spezies kreiert, die intelligent ist, aber über eine uns völlig fremde Lebensweise verfügen. Der Erstkontakt endet in einem tragischen Zwischenfall. Jedoch sind die Ilmataraner ebenfalls neugierig, auf die Spezies, die in ihr Territorium eingedrungen ist. Das gegenseitige „Beschnuppern“, der Versuch miteinander zu kommunizieren wurde vom Autor äußerst ansprechend in Szene gesetzt und gehört zu meinen persönlichen Highlights in der Story.

Die Eskalation der Situation auf dem fremden Planeten wird mit packender Spannung untermalt. Es gibt zwar nicht viele Überraschungen und somit bleibt das Finale vorhersehbar und einseitig. Aber wer einfach nur gut unterhalten werden möchte, ist bei diesem Roman genau richtig.


4 Sterne und für Fans des Genres eine Leseempfehlung.

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MalaikaSanddollers avatar

Rezension zu "Meer der Dunkelheit" von James L. Cambias

Sehr interessant...
MalaikaSanddollervor 2 Jahren


Inhalt:


Als bei der Forschungsexpedition unter der Eisschicht auf Ilmatar ein tragischer Unfall passiert, beschliessen die Sholen (eine andere intelligente Spezies) die Expedition abzubrechen. Sie haben allerdings nicht damit gerechnet, dass Rob, seine Freundin Alicia und ein paar andere gar nicht daran denken, ihre Forschungen aufzugeben und Widerstand leisten. Rob und seine Freunde verstecken sich im Meer der Dunkelheit. Kurz darauf gelingt es Rob und Alicia friedlichen Kontakt mit einem Einheimischen namens Breitschwanz zu kreieren. Aber sie können sich nicht für immer unter der Eisschicht verstecken…
Wird es den Menschen, Sholen und den einheimischen Ilmataranern gelingen Frieden zu schließen?

Meine Meinung:

Mich hat das Buch positiv überrascht. Es wird hauptsächlich aus drei Perspektiven erzählt. Man kann sich sehr gut in die Handlung hinein versetzen und es ist die ganze Zeit spannend.
In kurz, ein wirklich lesenswertes Buch!

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elohweihs avatar

Rezension zu "Meer der Dunkelheit" von James L. Cambias

Meer der Dunkelheit
elohweihvor 2 Jahren

Inhalt:
Die Menschen haben einen Vertrag mit den sogenannten Sholen geschlossen, eine intelligente Spezies von einem fremden Planeten, deren Technologie besser und fortgeschrittener ist als die der Menschen. 
Der Vertrag verbietet jeglichen Kontakt mit den vor kurzem auf einem Eismond (Ilmatar) entdeckten, im Wasser lebenden Ilmataranern. Dies sind hummerartige Lebewesen, die sich im kilometertiefen Meer von Ilmatar gegenseitig nur durch Sonar verständigen können, da sie keine optischen Sehorgane besitzen.
Die Menschen erforschen sie von einer Weltraumstation, die auf dem Meeresboden eingerichtet worden ist. Durch das Kontaktverbot können sie die Ilmataraner nur von weitem beobachten. Dies reicht einigen Wissenschaftlern der Station jedoch nicht aus. Einer von ihnen bricht das Kontaktverbot und nähert sich den Ilmataranern, was er mit seinem Leben büßen muss, denn auch die Ilmataraner haben einen starken Forschungsdrang, weshalb sie den Wissenschaftler sezieren.
Nun kommen einige Sholen zur Station, um in diesem Fall zu ermitteln und schon bald weitet sich der Konflikt aus. 
Meinung:

Die Handlung hat mir sehr gefallen. Ich lese sonst so gut wie keine Science-Fiction, deshalb war der Inhalt auch neu für mich.

Auch kann man aus dem Buch eine Art Metapher herausdeuten und das Thema des Kontaktes mit eher unbekannten Kulturen (egal ob Mensch oder Tier) auf unseren Planeten projizieren.
Somit werden zwei Seiten gegenüber gestellt. Einmal diejenigen, die sich einmischen und dann diejenigen, die gegen ein Eingreifen in Natur und fremde Kulturen sind. 
Ein Einmischen muss jedoch nicht immer schlecht sein, wie es im Buch die Menschen mit ihren Forschungen zeigen. Und der Wunsch danach, dass sich unerforschte Kulturen ohne fremde Einflüsse entwickeln, muss nicht immer positiv sein, was die Sholen verdeutlichen. 

Vor allem am Anfang ist es mir jedoch schwer gefallen, mit den vielen Perspektiven, aus denen berichtet wird, klar zu kommen. Mal wird aus der Perspektive einer der Menschen berichtet, mal aus der der Sholen, mal aus der der Ilmataraner. An sich kein Problem. Nur gibt es keine wirkliche Abgrenzung, wenn die Perspektiven wechseln. Es beginnt zwar ein neuer Absatz, trotzdem fiel es mir schwer, mich daran zu gewöhnen. Vor allem weil aus manchen Perspektiven nur eine halbe Seite geschrieben wurde und dann schon wieder jemand anders berichtet hat. Das hat mich ziemlich gestört, weil meiner Meinung nach so der Lesefluss behindert wurde.

Auch waren mir die Kapitel zu lang. Ich mag es lieber, wenn sie kürzer sind und man so leichter Lesepausen machen kann.  Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.

Alles in allem ist es ein solides Buch. Falls es eine Fortsetzung geben wird, würde ich sie nur des Inhalts wegen lesen. 


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Gespräche aus der Community

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Cross-Cult_Verlags avatar
Ein fremder Planet - ein fremdes Meer

Wo sind die Science-Fiction-Fans unter Euch? 

James L. Cambias „Meer der Dunkelheit“ erzählt vom Planeten Ilmatar und dem Erstkontakt mit mehreren fremden Spezies. Während die Sholen für ein friedlichen Abkommen offen sind, dürfen die Meereskreaturen im Ozean des Planeten nichts von ihrer Anwesenheit erfahren. Als dies geschieht und ein menschlicher Abenteurer stirbt, gerät das Gleichgewicht ins Wanken und ein Krieg könnte ausbrechen.

Die Menschheit auf Entdeckungstour auf einem fernen Planeten. Der erste Kontakt mit einer fremden Spezies: welche Konflikte und Missverständnisse ergeben sich? Wie weit kann ein leichtsinniger Moment eines Einzelnen führen? Begleitet eine Gruppe Wissenschaftler auf ihrer Erkundung fremder Welten und Spezies!

Zum Autor:
James L. Cambias ist ein amerikanischer Sci-Fi- und Fantasy-Autor, und gestaltet ebenfalls Brettspiele. Er wuchs in New Orleans auf und lebt derzeit in Neuengland. Seine Werke wurden schon mehrmals für unterschiedliche Preise nominiert. Die Kurzgeschichten, die er verfasst, werden in unterschiedlichen amerkanischen Magazinen veröffentlicht. „Meer der Dunkelheit“ ist sein vielbesprochener Debütroman.

Und darum geht’s genau in „Meer der Dunkelheit“:
Rob Freeman und eine Gruppe Wissenschaftler beobachten auf dem fernen Planeten Ilmatar eine intelligente Spezies blinder Meereskreaturen, die in einem Ozean unter einer einen Kilometer dicken Eisschicht lebt. Keinesfalls dürfen die Kreaturen von ihrer Anwesenheit erfahren. Die terranischen Entdecker haben ein wackliges Abkommen mit den Sholen, ihrem ersten extraterrestrischen Kontakt, geschlossen. Solange die Menschen in dem ilmataranischen Habitat keine Unruhe stiften, dürfen sie ihre Forschungen unbehelligt durchführen. Doch die ganze Mission geht vor die Hunde, als der leichtsinnige Abenteurer Henri Kerlerec entdeckt und von den neugierigen Kreaturen seziert wird. Die Spannungen zwischen Terranern und Sholen eskalieren und es kommt zu einer diplomatischen Katastrophe, die sich zu einem Krieg auszuweiten droht.


In den Tiefen des Ozeans prallen fremde Kulturen aufeinander. Beide Seiten werben um die Unterstützung der gerade erst kontaktierten Ilmataraner. Doch was der Kampf für dieses Volk und die Zukunft menschlicher Erkundungen bedeutet, steht längst noch nicht fest.

Und so könnt ihr teilnehmen:
Beantwortet uns bis einschließlich 28. September 2016 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:

Welche Frage würdet ihr als allererstes einer fremden, noch unerforschten Spezies stellen, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt? (Und wir davon ausgehen, dass es keine sprachlichen Schwierigkeiten gibt!)

* Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!
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