James L. Cambias Meer der Dunkelheit

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(3)
(5)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Meer der Dunkelheit“ von James L. Cambias

Rob Freeman und eine Gruppe Wissenschaftler beobachten auf dem fernen Planeten Ilmatar eine intelligente Spezies blinder Meereskreaturen, die in einem Ozean unter einer einen Kilometer dicken Eisschicht lebt. Keinesfalls dürfen die Kreaturen von ihrer Anwesenheit erfahren. Die terranischen Entdecker haben ein wackliges Abkommen mit den Sholen, ihrem ersten extraterrestrischen Kontakt, geschlossen. Solange die Menschen in dem ilmataranischen Habitat keine Unruhe stiften, dürfen sie ihre Forschungen unbehelligt durchführen. Doch die ganze Mission geht vor die Hunde, als der leichtsinnige Abenteurer Henri Kerlerec entdeckt und von den neugierigen Kreaturen seziert wird. Die Spannungen zwischen Terranern und Sholen eskalieren und es kommt zu einer diplomatischen Katastrophe, die sich zu einem Krieg auszuweiten droht. In den Tiefen des Ozeans prallen fremde Kulturen aufeinander. Beide Seiten werben um die Unterstützung der gerade erst kontaktierten Ilmataraner. Doch was der Kampf für dieses Volk und die Zukunft menschlicher Erkundungen bedeutet, steht längst noch nicht fest.

Fantastisches SF-Planetenabenteuer, das vor allem durch sein überzeugendes Porträt seiner Alienrassen punktet.

— Bernd Perplies
Bernd Perplies

Solides Science-Fiction Abenteuer

— raveneye
raveneye

Sciencefiction, bei der sich zwei Spezies erkunden und der Konflikt auf einem fremden Planeten eskaliert! Vorhersehbar aber eindringlich!

— louella2209
louella2209

Ein Unterwasser Erlebnis der besonderen Art.. Leider ist das Ende zu kurz geraten aber der Rest überzeugt auf ganzer Linie

— reason
reason

Absolut großartig!

— MalaikaSanddoller
MalaikaSanddoller

Die Handlung ist zwar interessant, jedoch ist es mir schwer gefallen, mich an den Schreibstil zu gewöhnen.

— elohweih
elohweih

Solide Story, schwache Charaktere, oft eher vorhersebar - und trotzdem hat es mich gut unterhalten!

— Thaliomee
Thaliomee

Interessante Handlung, aber mir ist es schwer gefallen, mich an den Schreibstil zu gewöhnen.

— elohweih
elohweih

Ein aussergewöhnlicher ScienceFiction-Roman über das Zusammentreffen dreier Spezies und den daraus resultierenden Konflikten!

— Funny1210
Funny1210

Unterhaltsam, fesselnd u. besonders attraktiv durch den Fokus auf die oberste Direktive (allen Liebhabern des Genres sicher bekannt).

— chuma
chuma

Stöbern in Science-Fiction

Star Kid

Für Kinder schwer zu verstehen

MaschaH

Scythe – Die Hüter des Todes

Ein düsterer, faszinierender und spannender Dystopieauftakt. Ich will sofort den 2. Band :)

Uwes-Leselounge

Der letzte Stern

War vom 1. Teil begeistert, ab dem 2. flachte meine Begeisterung leider ab. Es viel mir sehr schwer den 3. Teil zu Ende zu lesen... Schade!

Fraenn

Zeitkurier

Schöner Blick in die Zukunft, allerdings lag mir die Protagonistin nicht...

DunklesSchaf

Die drei Sonnen

Wirres Weltuntergangsscenario mit ein paar guten Ideen wie dem Computer aus 30 Mio. Menschen.

Alanda_Vera

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Ein faszinierendes und sehr gutes Buch, in dem man vielen interessanten Spezies begegnet. Etwas mehr Tempo hätte allerdings nicht geschadet.

Leseratt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Solide Sciencefiction ohne große Überraschungen

    Meer der Dunkelheit
    louella2209

    louella2209

    25. November 2016 um 12:44

    Inhalt:Eine Gruppe Wissenschaftler beobachtet eine intelligente Spezies blinder Meereskreaturen, die unter einer einen Kilometer dicken Eisschicht lebt. Keinesfalls dürfen die Kreaturen von ihrer Anwesenheit erfahren. Die terranischen Entdecker haben ein wackliges Abkommen mit den Sholen, ihrem ersten extraterrestrischen Kontakt, geschlossen. Solange die Menschen in den ilmataranischen Habitat keine Unruhe stiften, dürfen sie ihre Forschungen unbehelligt durchführen. Doch die ganze Mission geht vor die Hunde, als der leichtsinnige Abenteurer Henri Kerlerec von den neugierigen Kreaturen entdeckt wird. Die Spannungen zwischen den Terranern und Sholen eskalieren und es kommt zu einer diplomatischen Katastrophe, die sich zu einem Krieg auszuweiten droht. Meine Meinung:Der Autor James L. Cambias präsentiert hier solide Sciencefiction in traditioneller Manier. Es wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und zwar aus der Sicht der Menschen, der Ilmataraner und der Sholen. Wobei der Handlungsstrang der Ilmataraner, für mich, am interessantesten war. Der Autor hat mit diesen Wesen eine ganz neue Spezies kreiert, die intelligent ist, aber über eine uns völlig fremde Lebensweise verfügen. Der Erstkontakt endet in einem tragischen Zwischenfall. Jedoch sind die Ilmataraner ebenfalls neugierig, auf die Spezies, die in ihr Territorium eingedrungen ist. Das gegenseitige „Beschnuppern“, der Versuch miteinander zu kommunizieren wurde vom Autor äußerst ansprechend in Szene gesetzt und gehört zu meinen persönlichen Highlights in der Story. Die Eskalation der Situation auf dem fremden Planeten wird mit packender Spannung untermalt. Es gibt zwar nicht viele Überraschungen und somit bleibt das Finale vorhersehbar und einseitig. Aber wer einfach nur gut unterhalten werden möchte, ist bei diesem Roman genau richtig. 4 Sterne und für Fans des Genres eine Leseempfehlung.

    Mehr
  • Sehr interessant...

    Meer der Dunkelheit
    MalaikaSanddoller

    MalaikaSanddoller

    12. November 2016 um 15:43

    Inhalt:Als bei der Forschungsexpedition unter der Eisschicht auf Ilmatar ein tragischer Unfall passiert, beschliessen die Sholen (eine andere intelligente Spezies) die Expedition abzubrechen. Sie haben allerdings nicht damit gerechnet, dass Rob, seine Freundin Alicia und ein paar andere gar nicht daran denken, ihre Forschungen aufzugeben und Widerstand leisten. Rob und seine Freunde verstecken sich im Meer der Dunkelheit. Kurz darauf gelingt es Rob und Alicia friedlichen Kontakt mit einem Einheimischen namens Breitschwanz zu kreieren. Aber sie können sich nicht für immer unter der Eisschicht verstecken…Wird es den Menschen, Sholen und den einheimischen Ilmataranern gelingen Frieden zu schließen?Meine Meinung:Mich hat das Buch positiv überrascht. Es wird hauptsächlich aus drei Perspektiven erzählt. Man kann sich sehr gut in die Handlung hinein versetzen und es ist die ganze Zeit spannend. In kurz, ein wirklich lesenswertes Buch!

    Mehr
  • Meer der Dunkelheit

    Meer der Dunkelheit
    elohweih

    elohweih

    06. November 2016 um 15:39

    Inhalt:Die Menschen haben einen Vertrag mit den sogenannten Sholen geschlossen, eine intelligente Spezies von einem fremden Planeten, deren Technologie besser und fortgeschrittener ist als die der Menschen. Der Vertrag verbietet jeglichen Kontakt mit den vor kurzem auf einem Eismond (Ilmatar) entdeckten, im Wasser lebenden Ilmataranern. Dies sind hummerartige Lebewesen, die sich im kilometertiefen Meer von Ilmatar gegenseitig nur durch Sonar verständigen können, da sie keine optischen Sehorgane besitzen.Die Menschen erforschen sie von einer Weltraumstation, die auf dem Meeresboden eingerichtet worden ist. Durch das Kontaktverbot können sie die Ilmataraner nur von weitem beobachten. Dies reicht einigen Wissenschaftlern der Station jedoch nicht aus. Einer von ihnen bricht das Kontaktverbot und nähert sich den Ilmataranern, was er mit seinem Leben büßen muss, denn auch die Ilmataraner haben einen starken Forschungsdrang, weshalb sie den Wissenschaftler sezieren.Nun kommen einige Sholen zur Station, um in diesem Fall zu ermitteln und schon bald weitet sich der Konflikt aus. Meinung:Die Handlung hat mir sehr gefallen. Ich lese sonst so gut wie keine Science-Fiction, deshalb war der Inhalt auch neu für mich.Auch kann man aus dem Buch eine Art Metapher herausdeuten und das Thema des Kontaktes mit eher unbekannten Kulturen (egal ob Mensch oder Tier) auf unseren Planeten projizieren.Somit werden zwei Seiten gegenüber gestellt. Einmal diejenigen, die sich einmischen und dann diejenigen, die gegen ein Eingreifen in Natur und fremde Kulturen sind. Ein Einmischen muss jedoch nicht immer schlecht sein, wie es im Buch die Menschen mit ihren Forschungen zeigen. Und der Wunsch danach, dass sich unerforschte Kulturen ohne fremde Einflüsse entwickeln, muss nicht immer positiv sein, was die Sholen verdeutlichen. Vor allem am Anfang ist es mir jedoch schwer gefallen, mit den vielen Perspektiven, aus denen berichtet wird, klar zu kommen. Mal wird aus der Perspektive einer der Menschen berichtet, mal aus der der Sholen, mal aus der der Ilmataraner. An sich kein Problem. Nur gibt es keine wirkliche Abgrenzung, wenn die Perspektiven wechseln. Es beginnt zwar ein neuer Absatz, trotzdem fiel es mir schwer, mich daran zu gewöhnen. Vor allem weil aus manchen Perspektiven nur eine halbe Seite geschrieben wurde und dann schon wieder jemand anders berichtet hat. Das hat mich ziemlich gestört, weil meiner Meinung nach so der Lesefluss behindert wurde.Auch waren mir die Kapitel zu lang. Ich mag es lieber, wenn sie kürzer sind und man so leichter Lesepausen machen kann.  Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache.Alles in allem ist es ein solides Buch. Falls es eine Fortsetzung geben wird, würde ich sie nur des Inhalts wegen lesen. 

    Mehr
  • Begegnung mit Aliens unter dem Eis

    Meer der Dunkelheit
    Thaliomee

    Thaliomee

    06. November 2016 um 12:28

    Die Menschen erkunden den Weltraum und haben dabei einen fernen Planten entdeckt, bewohnt von intelligenten Wesen mit Fell und sechs Beinen. Die „Sholen“ und Menschen treten in Kontakt und treffen Vereinbarungen. Eine dieser Vereinbarungen besagt, dass die Menschen den Mond des Planeten (Ilmatar) erforschen dürfen, jedoch ohne mit den Bewohnern in Kontakt zu treten. Die Ilmataraner leben tief in einem Meer, dass von einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Da sie in ständiger Dunkelheit leben, haben sie keine Augen, sondern verständigen sich über Sonar und hörbare Klicklaute. Genau auf diesem Eismond spielt die Geschichte, die Menschen haben bereits eine Station auf dem Meeresboden errichtet und finden hin und wieder einen toten Ilmataraner, den sie erforschen können. Dass sie durch ihr Abkommen mit den Sholen gezwungen sind, Abstand zu halten, stört einige der Menschen sehr. Als es doch zu einem Zusammentreffen der beiden Arten kommt, werden zwei Sholen zur Unterwasserstation gebracht um die Menschen zu überwachen. Es kommt zum Streit und schließlich eskaliert die Situation. Gleichzeitig lernen wir die Ilmataraner, die als hummerähnliche Wesen beschrieben werden, näher kennen. Besonders „Breitschwanz“, der eine regelrechte Pechsträhne durchlebt, wächst dem Leser ans Herz und führt ihn in die Strukturen und Lebensweisen am Grund des Eismeeres ein. Für mich die spannendsten Stellen des Buches, denn die Menschen (auch hier gibt es eine sympathische Hauptfigur) blieben für mich eher blass und weit weg von dem, was ich unter „Wissenschaftler“ verstehe. Auch die Rasse der Sholen wird mehr oder weniger ausführlich beschrieben, an manchen Stellen hatte ich allerdings fast das Gefühl, als gäbe es noch mehr Bände, denn immer wieder wird auf deren Geschichte verwiesen, was aber wenig ausgeführt wird. Was sehr originell klingt und einzigartig anmutet, ist trotzdem eher seichte Science-Fiktion und auch nicht wirklich neu. Trotzdem macht das Lesen Spaß, der flüssige und leichte Stil des Autors hat mich gut unterhalten. Natürlich lassen sich in dem Buch zahlreiche Analogien finden, die Ilmataraner stehen stellvertretend für Naturvölker und die moralische Frage ob es ihnen besser geht, wenn man sie mit „unserer“ Technologie in Kontakt bringt oder damit ihre jahrhundertealte Kultur zerstört. Die Sholen haben sich durch zahlreiche Kriege beinahe selbst zerstört und praktizieren deshalb nun eine Konsenspolitik, bei der einzelne nicht berücksichtigt werden.

    Mehr
  • aussergewöhnlicher ScienceFiction-Roman mit Spannung!

    Meer der Dunkelheit
    Funny1210

    Funny1210

    02. November 2016 um 09:53

    In "Meer der Dunkelheit" entführt James L. Cambias die Leser in eine ungewöhnliche Welt auf dem Planeten Ilmatar.Auf dem Planeten Ilmatar lebt weit unter einer dicken Eisschicht tieg im Meer ein intelligente Spezies, die blind ist. Den Menschen ist es gelungen, sich dort eine Basis aufzubauen, von der aus sie die Wesen beobachten können ohne diese Ilmataraner zu stören. Mit einer anderen Spezies, den Sholen, haben die Menschen schon früher Kontakt aufgenommen und das Abkommen, dass sie die Ilmataraner beobachten dürfen solange die nichts von den Menschen mitbekommen. Leider kommt es aber aufgrund der Geltungssucht und Neugier des Abenteurers Henri Kerlerec zu einer Störung der Ilmataraner und somit zu einer Auseinandersetzung mit den Sholen. Insgesamt ergibt sich eine große Konfliktsituation zwischen allen drei Spezies. Gibt es eine friedliche Lösung oder wer wird einen Kampf gewinnen und mit welchen Folgen?Das Buch ist wirklich ungewöhnlich, da es nicht die "typischen" Aliens, die einem sonst meist präsentiert werden, gibt, sondern gerade die Unterwasserwesen Ilmataraner  äusserst eigen sind. Der Leser braucht auch einige Zeit sich eine Bindung zu Charakteren aufzubauen, aber dann erlebt man das Geschehen aus den verschiedensten Perspektiven mit. Das hat der Autor perfekt umgesetzt, denn der Leser gewinnt durch die unterschiedlichen Perspektiven auch einen Einblick in die unterschiedlichen Denkprozesse er einzelnen Charaktere.  Sehr gelungen finde ich auch, dass die Gesellschaftsstrukturen so gut beschrieben wurden, dadurch wirken die einzelnen Spezien sehr viel realer. Auch die Kommunikation der Spezien finde ich sehr glaubwürdig und gut beschrieben.Insgesamt ist das Buch wirklich sehr gelungen und absolut empfehlenswert für jeden der ein gutes ScienceFiction-Buch lesen möchte, das etwas ungewöhnlich und einzigartig ist.

    Mehr
  • Leserunde zu "Meer der Dunkelheit" von James L. Cambias

    Meer der Dunkelheit
    Cross-Cult_Verlag

    Cross-Cult_Verlag

    Ein fremder Planet - ein fremdes MeerWo sind die Science-Fiction-Fans unter Euch? James L. Cambias „Meer der Dunkelheit“ erzählt vom Planeten Ilmatar und dem Erstkontakt mit mehreren fremden Spezies. Während die Sholen für ein friedlichen Abkommen offen sind, dürfen die Meereskreaturen im Ozean des Planeten nichts von ihrer Anwesenheit erfahren. Als dies geschieht und ein menschlicher Abenteurer stirbt, gerät das Gleichgewicht ins Wanken und ein Krieg könnte ausbrechen.Die Menschheit auf Entdeckungstour auf einem fernen Planeten. Der erste Kontakt mit einer fremden Spezies: welche Konflikte und Missverständnisse ergeben sich? Wie weit kann ein leichtsinniger Moment eines Einzelnen führen? Begleitet eine Gruppe Wissenschaftler auf ihrer Erkundung fremder Welten und Spezies!Zum Autor:James L. Cambias ist ein amerikanischer Sci-Fi- und Fantasy-Autor, und gestaltet ebenfalls Brettspiele. Er wuchs in New Orleans auf und lebt derzeit in Neuengland. Seine Werke wurden schon mehrmals für unterschiedliche Preise nominiert. Die Kurzgeschichten, die er verfasst, werden in unterschiedlichen amerkanischen Magazinen veröffentlicht. „Meer der Dunkelheit“ ist sein vielbesprochener Debütroman.Und darum geht’s genau in „Meer der Dunkelheit“:Rob Freeman und eine Gruppe Wissenschaftler beobachten auf dem fernen Planeten Ilmatar eine intelligente Spezies blinder Meereskreaturen, die in einem Ozean unter einer einen Kilometer dicken Eisschicht lebt. Keinesfalls dürfen die Kreaturen von ihrer Anwesenheit erfahren. Die terranischen Entdecker haben ein wackliges Abkommen mit den Sholen, ihrem ersten extraterrestrischen Kontakt, geschlossen. Solange die Menschen in dem ilmataranischen Habitat keine Unruhe stiften, dürfen sie ihre Forschungen unbehelligt durchführen. Doch die ganze Mission geht vor die Hunde, als der leichtsinnige Abenteurer Henri Kerlerec entdeckt und von den neugierigen Kreaturen seziert wird. Die Spannungen zwischen Terranern und Sholen eskalieren und es kommt zu einer diplomatischen Katastrophe, die sich zu einem Krieg auszuweiten droht.
In den Tiefen des Ozeans prallen fremde Kulturen aufeinander. Beide Seiten werben um die Unterstützung der gerade erst kontaktierten Ilmataraner. Doch was der Kampf für dieses Volk und die Zukunft menschlicher Erkundungen bedeutet, steht längst noch nicht fest.Und so könnt ihr teilnehmen:Beantwortet uns bis einschließlich 28. September 2016 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:Welche Frage würdet ihr als allererstes einer fremden, noch unerforschten Spezies stellen, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt? (Und wir davon ausgehen, dass es keine sprachlichen Schwierigkeiten gibt!)* Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!

    Mehr
    • 137
  • Meer der Dunkelheit

    Meer der Dunkelheit
    books_are_proof

    books_are_proof

    28. October 2016 um 15:06

    Auf dem Eismond Ilmatar leben hummerähnliche, intelligente Wesen unter einer einen kilometerdicken Eisschicht, deren Sozialstruktur und Verhalten von einer Gruppe Wissenschaftler erforscht wird. Es gibt allerdings eine Auflage, an die sie sich strikt halten müssen: Keine Einmischung oder Kontaktaufnahme. Diese Bedingung wurde ihnen von den Sholen, einer außerirdischen, weitentwickelten Rasse, mit der die Menschheit ein empfindliches Abkommen pflegt, auferlegt.Doch dann begeht einer der Forscher einen verheerenden Fehler und bricht die Direktive unbeabsichtigt. Die Sholen leiten umgehend Untersuchungen vor Ort ein und bestehen auf einen Abbruch der Mission. Es kommt zu Konflikten und die Lage spitzt sich auf beiden Seiten zu. Gerät die Konfrontation außer Kontrolle? Und wie wirkt sich das auf die Ilmataraner aus?Man kann gut in das Buch einsteigen, denn Perspektivenwechsel und humorvolle Momente sorgen für Abwechslung, verschiedene Perspektiven und Unterhaltung. Auch die Orte und Situationen werden so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Doch leider kam anfangs keine Spannung auf, erst ab Mitte des Buches.Doch als sie dann aufkommt und die Ilmataraner Kontakt mit den Menschen aufnehmen werden die Bemühungen und Schwierigkeiten sehr gut geschildert und das von beiden Seiten aus, wodurch man viele Entscheidungen mit verfolgen und nachvollziehen kann. Zudem sind diese auch realitätsnah.Ab diesem Punkt steigen die Spannung und das Tempo immer weiter und stetig an und da Buch endet mit einem runden Ausgang der Geschichte, auch wenn es einem Hollywoodende ähnelt: Die Menschen gewinnen, die meisten Verletzten sind auf der Gegnerseite, und die wichtigsten oder sympathischsten Personen sterben nicht.Alles in allem ein gutes Buch, das man sehr gerne einmal lesen kann.3,5 Sterne

    Mehr
    • 2
  • Die oberste Direktive

    Meer der Dunkelheit
    chuma

    chuma

    23. October 2016 um 13:13

    Auf dem Eismond Ilmatar leben hummerähnliche, intelligente Wesen unter einer einen kilometerdicken Eisschicht, deren Sozialstruktur und Verhalten von einer Gruppe Wissenschaftler erforscht wird. Es gibt allerdings eine Auflage, an die sie sich strikt halten müssen: Keine Einmischung oder Kontaktaufnahme. Diese Bedingung wurde ihnen von den Sholen, einer außerirdischen, weitentwickelten Rasse, mit der die Menschheit ein empfindliches Abkommen pflegt, auferlegt.Doch dann begeht einer der Forscher einen verheerenden Fehler und bricht die Direktive unbeabsichtigt. Die Sholen leiten umgehend Untersuchungen vor Ort ein und bestehen auf einen Abbruch der Mission. Es kommt zu Konflikten und die Lage spitzt sich auf beiden Seiten zu. Gerät die Konfrontation außer Kontrolle? Und wie wirkt sich das auf die Ilmataraner aus? LeseeindruckJames L. Cambias ist mit seinem Debüt ein solider (Hard)-Science-Fiction-Roman gelungen. Dabei ist er in den USA keineswegs ein unbekannter Autor, sondern hat sich bereits mit zahlreichen Kurzgeschichten sowie als Rollenspiel-Designer einen Namen gemacht. In "Meer der Dunkelheit" (OT "A Darkling Sea", 2014) wird von Anfang an ein solides Spannungslevel aufgebaut und auch durchweg gehalten. Der Fokus liegt zunächst auf der Beschreibung von Ilmatar, der Forschungsstation und der handelnden Personen/Wesen. Jede Rasse (Menschen, Ilmataraner und Sholen) wird in sich zunächst sehr schnell abwechselnden Handlungssträngen näher beleuchtet. Dabei gibt Cambias den Ilmataranern (stellvertretend durch "Breitschwanz") den größten Raum und verwendet auch einen besonderen Erzählstil, der die Andersartigkeit unterstreicht. Aufgrund der detaillierten Beschreibung der Lebensweise, des Sozialverhaltens, dem Denken und Fühlen von Breitschwanz, sind wir ihm als Leser nicht nur sehr nah, sondern erleben quasi zeitnah das Geschehen aus seiner Perspektive mit. Das liest sich nicht nur interessant und fesselnd, sondern zeichnet diesen Roman aus. Breitschwanz ist wissbegierig, ein Wissenschaftler durch und durch, der sogar bereit ist, für mehr Wissen sein Leben zu opfern. Durch eine impulsive Handlung gerät er in eine schwierige Lage und wird zu einem Verbannten. Aber nicht nur die blinden Ilmataraner, die sich mittels Sonar verständigen und orientieren, sondern auch die Sholen werden dem Leser interessant nähergebracht. Über sie erfahren wir mehr aus der Sicht von Tizhos, die gemeinsam mit Gishora die Untersuchungen auf der Forschungsstation leitet. Die Sholen sind sechsbeinige, otterähnliche Wesen, die über Sexualität und Hormone gesteuert interagieren (ähnlich der Bonobo-Affen). Ihre Geschichte scheint durch die beinahe eigene Ausrottung dunkel geprägt zu sein. Sie ließen ihren Planeten einst zerstört zurück und begannen auf Shalina neu, knüpften Kontakte zu anderen Spezies und trafen mit ihnen Abkommen für eine friedliche Koexistenz. Ihr Bestreben ist es, dass etwas Derartiges niemals wieder passieren darf, weder bei ihrer eigenen Rasse, noch bei anderen.Die Parts der Menschen (aus der Perspektive von Robert erzählt) wirken da schon fast etwas blass. Durch die Interaktion mit den Sholen und den sich daraus ergebenen oft humorvollen Szenen lesen aber auch sie sich durchaus flüssig und ohne Längen. Den Charakteren fehlt es allerdings größtenteils leider an Ecken und Kanten (Breitschwanz ausgenommen), was eine Bindung zu ihnen erschwert, andererseits handelt es sich aber nun einmal auch nicht um eine Charakterstudie. Der Fokus liegt eindeutig auf der Wissenschaft, den Technologien und dem Thema des Erstkontakts sowie seine Auswirkungen auf alle Beteiligten. Cambias will unterhalten und das Gedankenkarussell anstoßen. Das gelingt ihm hervorragend. Letztlich besticht der Roman durch einen flüssigen, soliden Schreibstil, einer interessanten und kurzweiligen Story, die den Erstkontakt zu einer neuen Spezies thematisiert und besonders in der zweiten Hälfte an Tempo gewinnt. Welchen Einfluss hat eine Kontaktaufnahme auf das Denken und die Entwicklung aller Beteiligten? Sind die Folgen kalkulier- und vertretbar? Cambias beschreibt einen möglichen Ausgang und tut dies auf unterhaltsame und fesselnde Art und Weise. FazitFür alle, die Science-Fiction-Romane mögen, ist dieser definitiv einen Blick wert. Unterhaltsam, fesselnd und besonders attraktiv durch den Fokus auf die oberste Direktive, die allen Liebhabern des Genres aus dem Star-Trek-Universum bekannt sein dürfte.

    Mehr
  • Solide Unterhaltungs-Sci-Fi

    Meer der Dunkelheit
    tob82

    tob82

    20. October 2016 um 17:23

    Die Handlung von "Meer der Dunkelheit" von James L. Cambias spielt auf dem Mond Ilmatar in einem weit entfernten Sonnensystem. Der Mond ist von einem Ozean bedeckt, auf dessen Grund die Menschen eine Forschungsstation errichtet haben. Ihr Ziel ist die Erforschung der einheimischen Spezies der Ilmataraner. Da die Menschen ein Abkommen mit einer weiteren außerirdischen - und auch technisch überlegenen - Macht, den Sholen, abgeschlossen haben, ist ihnen direkter Kontakt mit den Ilmataraner untersagt. Die Sholen vertreten die Ansicht, dass jegliche "Kontamination" durch außerirdische Wesen strikt vermieden werden muss. Als einer der menschlichen Wissenschaftler sich diesem Verbot widersetzt, um Filmaufnahmen zu machen, wird er von Ilmataranern gefasst und von deren Wissenschaftlern, die zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, dass sie ein bewusstes und schmerzempfindliches Lebewesen vor sich haben, viviseziert. Die Sholen senden daraufhin eine kleine Gruppe zur Forschungsstation, um die Geschehnisse zu untersuchen. Als sie den Menschen schließlich die Forschung auf Ilmatar komplett untersagen wollen, kommt es zu einem Konflikt beider Gruppen, der sich immer weiter zuspitzt und schließlich auch die Ilmataraner involviert.Die Geschichte wird erzählt in der dritten Person aus der Sicht von verschiedenen Charakteren. Zentral sind dabei der Techniker Rob Freeman, der ilmataranische Wissenschaftler Breitschwanz und die Sholin Tizhos."Meer der Dunkelheit" ist für mich in erster Linie ein Science Fiction-Roman, der unterhalten soll. Die Geschichte ist ohne Frage solide, aber weder besonders subtil noch originell. Im Vordergrund steht die Handlung, große Fragen über Wesen und Verhalten des Menschen und seine Rolle im Universum spielen nur indirekt eine Rolle. Auch auf die verwendete Technik wird nur wenig detailreich eingegangen.Die Geschichte ist für mich von Anfang an unterhaltsam, Spannung im engeren Sinn kommt aber erst gegen Mitte der Handlung auf. Gerade in der ersten Hälfte wird häufig sehr schnell zwischen den Schauplätzen gewechselt, was bei mir den Lesefluss gestört hat und einem Eintauchen in die Welt des Romans hinderlich war.Eine wirkliche Bindung konnte ich nur zum Ilmataraner Breitschwanz aufbauen. Durch seine Erlebnisse erfährt man einiges über das Zusammenleben der Ilmataraner. Er nimmt dann auch als erstes richtigen Kontakt mit den Menschen auf und arbeitet an den Möglichkeiten der Kommunikation und der Übersetzung der jeweiligen Sprachen. Dieser Abschnitt hat mir gut gefallen. Die Probleme beim ersten Kontakt auf beiden Seiten werden gut deutlich. Auch gelungen finde ich die kleinen Eigenheiten, die der Autor sowohl den Sholen als auch den Ilmataranern in ihrer Sprechweise gegeben hat.Insgesamt ist die Handlung in sich stimmig und kann durchaus mit ihrem eher schlichten und nicht übertriebenen Stil überzeugen. Fans von unterhaltsamer Science-Fiction, für die es eher um die Handlung und weniger um die großen existentiellen Fragen geht, kann man das Buch mit gutem Gewissen empfehlen.3,5 Sterne

    Mehr