James L. Dunbar The Universe Verse

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Inhaltsangabe zu „The Universe Verse“ von James L. Dunbar

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  • [Rezension] The Universe Verse Book 1 bis 3 - James Lu Dunbar

    The Universe Verse
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    25. January 2015 um 16:11

    Einordnung: - Bang! (Teil 1) - It’s Alive! (Teil 2) - Great Apes! (Teil 3) >> Teil 1 << Klappentext (freie Übersetzung aus dem Englischen): „Bang!“ erklärt die wissenschaftlichen Theorien über den Ursprung des Universums mit fesselnden Illustrationen und skurrilen Reimen. Vom Beginn der Existenz bis zur Geburt von Sternen und Galaxien. Du wirst lernen, wie Materie entstanden ist, warum Sterne leuchten und wo schwarze Löcher herkommen. Dieses Buch ist für alle Altersgruppen gedacht. Mach dir keine Sorgen, wenn du nicht alles verstehst, das tut niemand. Aus diesem Grund habe ich es in Reimen geschrieben und jede Menge Bilder hinzugefügt. Warnung: Dieses Buch enthält graphische Darstellungen der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die zu verringerter Unwissenheit und gesteigerter Empfindung von Ehrfurcht und Staunen führen können. Rezension: Obwohl es sich hauptsächlich um ein Kinderbuch handelt, ist der gesamte Inhalt wissenschaftlich fundiert. Der Autor gibt die Theorie von der Entstehung der ersten Materie wieder, erklärt den Aufbau eines Wasserstoff-Atoms und fasst Einsteins E=mc² in Worte. Das alles erläutert er mit den wissenschaftlich korrekten Ausdrücken, schmückt es aber mit allgemein verständlichen Formulierungen aus. Der Comic ist so keinesfalls überlaufen mit Fachbegriffen, spart sie aber auch nicht vollständig aus. Gleiches gilt für die Illustrationen. Wenn erforderlich, gibt es beispielsweise Darstellungen des Periodensystems der Elemente oder schematische Zeichnungen verschiedener Atome. Doch die meiste Zeit sind die Bilder einfach wörtliche Interpretationen des Textes. Der Autor hat sich einen älteren Herrn und eine ältere Dame ausgedacht, die den Leser durch die Geschichte führen und die Wissenschaft verbildlichen. So wird im Text von der Abkühlung des Universums gesprochen, während der Mann in der Abbildung in dicke Wintersachen gepackt ist und trotzdem friert. Bei Zeitangaben schaut manchmal die Frau auf eine Taschenuhr. Und bei der Erläuterung, dass sich beim Wasserstoff-Atom ein Proton in der Mitte befindet und ein Elektron sich außen herum bewegt, stellt die meditierende Frau das Proton dar, während der Mann als Elektron seine Kreise rennt. Eine weitere Besonderheit des Buches ist, dass der gesamte Text in Reimen verfasst ist. Es wird jedoch nie anstrengend zu lesen, da sich immer nur wenige Verse auf jeder Seite befinden. Gleichzeitig sind die Reime für mich aber auch die einzige Schwachstelle, denn die Anzahl der sich reimenden Verse variiert unsystematisch. Manchmal sind es vier Verse, manchmal nur zwei, aber hin und wieder eben auch drei oder fünf. Dadurch entsteht das Problem, dass ich hin und wieder mit der falschen Betonung gelesen habe, weil ich dachte, dass noch ein Vers mit demselben Reim folgt oder dass der vorherige bereits der letzte war. Das war besonders auffällig, weil ich die Geschichte generell laut lesen musste, um bei den vielen Versen, die teilweise in einzelne Wörter zerstückelt zwischen den Bildern eingebettet sind, nicht den Faden zu verlieren. Letzteres hat mich nicht gestört, Gedichte klingen laut vorgetragen immer besser als nur auf dem Papier, aber wegen der wechselnden Zahl sich reimender Verse musste ich tatsächlich die eine oder andere Seite mehrfach lesen. Fazit: Die sehr originelle Idee, einen wissenschaftlichen, sich reimenden Comic zu verfassen, ist dem Autor gut gelungen. Er verwendet Fachbegriffe, wo es nötig ist, übertreibt es aber nicht und illustriert die Worte außerdem mit leicht verständlichen Bildern. Nichtsdestotrotz lassen sich auch wissenschaftlich korrekte Darstellungen verschiedener Sachverhalte finden. Der einzige Makel an diesem Buch ist die Tatsache, dass die Anzahl der sich reimenden Verse häufig wechselt, sodass ich immer wieder mit falscher Betonung gelesen habe und daher an einer früheren Stelle noch einmal neu ansetzen musste. Daher bekommt „Bang!“ insgesamt vier Schreibfedern von mir. >> Teil 2 << Klappentext (freie Übersetzung aus dem Englischen): „It’s Alive!“ erläutert die wissenschaftlichen Theorien über den Ursprung des Lebens auf der Erde mit fesselnden Grafiken und skurrilen Reimen. Von der Entstehung unseres Sonnensystems bis zur Geburt von Bakterien. Du wirst etwas über die Bedingungen lernen, die Leben geschaffen haben könnten, über die Natur der organischen Existenz und die Schönheit der Evolution. Rezension: Nachdem der erste Band der Comic-Reihe noch in schwarz-weiß gezeichnet war, erhalten jetzt nach und nach Farben den Einzug. Je mehr sich der Fokus der Geschichte vom Universum und dem Sonnensystem hin zur Erde verschiebt, desto bunter werden die Illustrationen. Es ist sehr passend, dass der letzte Grauton auf dem Bild verschwindet, dass die Erde erstmals zeigt. Genau wie im letzten Band ist dagegen die wissenschaftliche Fundierung. Gesicherte Erkenntnisse werden mit Fachbegriffen und anschaulichen Illustrationen dargestellt, während bloße Theorien als solche gekennzeichnet und mit dem Hinweis versehen sind, dass diese Dinge möglicherweise immer unklar bleiben werden. Auch hier hat der Autor wieder einen guten Mittelweg gefunden zwischen vereinfachten Abbildungen und wissenschaftlich korrekten Schemata. Beispielsweise wird die natürliche Selektion in Form eines gefährlichen Hindernislaufs dargestellt, den jede Lebensform durchlaufen muss und an dem offensichtlich viele Lebewesen scheitern. Im Gegensatz dazu wird einige Seiten weiter die DNA-Replikation so wissenschaftlich dargestellt, wie sie auch in Lehrbüchern zu finden ist. Diese Illustration hat mir neben der der Proteinbiosynthese besonders gut gefallen, weil sie die Grundzüge komplizierter Sachverhalte einfach verständlich aufs Papier bringen. Fazit: Auch der zweite Teil der Universe Verse Reihe ist sehr gelungen. Mit den Theorien zur Entstehung des Lebens auf der Erde sind die Inhalte jetzt ein wenig greifbarer. Für die sehr gute, wissenschaftliche Umsetzung bekommt „It’s Alive!“ alle fünf Schreibfedern. >> Teil 3 << Klappentext (freie Übersetzung aus dem Englischen): „Great Apes!“ ist ein wissenschaftlich korrekter, aus Reimen bestehender Comic, der die Entstehung der menschlichen Rasse und den Beginn der Zivilisation beschreibt. Rezension: Dieser dritte Teil schildert die Entstehung des Lebens auf der Erde und widmet sich dabei nach der Beschreibung der Anfänge hauptsächlich den Menschen. Diese Inhalte werden größtenteils auch im Schulunterricht gelehrt und sind daher noch greifbarer als die Theorien aus dem letzten Band. Viele der Abbildungen sind älteren Lesern vermutlich bereits bekannt, aber gerade das zeugt auch wieder von der Wissenschaftlichkeit dieses letzten Comics. Zwei Beispiele dafür sind die sehr detaillierte Darstellung der Entstehung des Auges und das Schema zur Entstehungsgeschichte des aufrechten Ganges. Besonders positiv aufgefallen ist mir die Darstellung menschlicher Gemeinschaften. Bis zu diesem Zeitpunkt dienten der Mann und die Frau immer nur zur Illustration der Geschehnisse, ohne dass es tatsächlich menschliches Leben auf der Erde gegeben hätte. Nun, wo das der Fall ist, hat der Autor sehr genau darauf geachtet, dass immer beide Geschlechter und alle verschiedenen Rassen vertreten sind. So gibt es, um nur ein Beispiel zu nennen, einen dunkelhäutigen Schmied. Dadurch stehen alle Menschen gleichberechtigt nebeneinander. Als Abschluss hat der Autor die Feststellung gewählt, dass unser Wissen durch die vielen neu entwickelten Methoden in den letzten Jahren exponentiell angestiegen ist, dass wir aber trotzdem noch lange nicht alles wissen und es daher wichtig ist, weiter Fragen zu stellen. Der Hinweis ist richtig und vor allem wichtig nach einem Buch, das so voller wissenschaftlicher Erkenntnisse steckt, dass es gerade auf jüngere Leser vielleicht den Eindruck macht als wüssten die Wissenschaftler bereits alles. Fazit: Auch der Abschluss der Reihe ist gut gelungen mit sehr greifbaren und detaillierten Inhalten, antirassistischen Darstellungen und einem runden Ende. „Great Apes!“ bekommt fünf Schreibfedern.

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