James L. Rubart Das Vermächtnis des Zimmermanns

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Inhaltsangabe zu „Das Vermächtnis des Zimmermanns“ von James L. Rubart

Der Antiquitätenhändler Corin Roscoe muss schmunzeln, als ihm eine alte Dame einen Stuhl vermacht. Einen Stuhl, den angeblich Jesus Christus höchstpersönlich geschreinert hat. Doch dann passiert das Unfassbare: Ein Junge wird geheilt, nachdem er darauf gesessen hat. Corin kommt ins Nachdenken: Kann es tatsächlich sein, dass dieser Stuhl die heilenden Kräfte Gottes widerspiegelt? Während er noch mit seinen Fragen und Zweifeln ringt, bekommen andere Personen Wind von der Sache und den unerklärlichen Phänomenen. Und diese sind anscheinend zu allem bereit, um in den Besitz des "Wunderstuhls" zu kommen.

Ein Krimi rund um einen Stuhl der Wunder vollbringen soll . Corin muss dies schmerzlich erleben und erlebt dadurch sein eigenes Wunder.

— MelE
MelE

Es hat mich gepackt! Von Abenteuer bis Krimi alles enthalten. Sehr spannend und regt zum Nachdenken an - klingt nach - empfehlenswert!

— Synapse11
Synapse11

Ein richtig gutes Buch, spannend und gefühlvoll, mit christlichem Touch - nicht nur für Gläubige.

— DarkReader
DarkReader

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  • Ein richtig gutes Buch, spannend und gefühlvoll, mit christlichem Touch - nicht nur für Gläubige.

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    DarkReader

    DarkReader

    15. January 2014 um 20:11

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und habe mich gefragt, ob es wirklich etwas für mich ist. Nun kann ich sagen: doch, es war absolut etwas für mich. Warum? Weil es in diesem Buch nicht nur um Glauben und Jesus geht, sondern weil es auch anrührende und sehr spannende Abschnitte hat. Der Autor verflechtet Religion, Krimi, Familienbande und Beziehungen auf eine sehr gelungene Weise und unterhält den Leser damit wirklich gut. Der Schreibstil ist locker und leicht und gefiel mir ausnehmend gut. Ich war - wie es so schön heißt - mittendrin und nicht nur dabei, denn ich konnte mich wunderbar in die Handlung hinein versetzen. Gute Beschreibungen der Orte, gut ausgearbeitete Charaktere - teils sympathisch, mit manchen möchte man lieber nichts zu tun haben - und einige überraschende Wendungen ließen keine Langeweile aufkommen und komplettierten den Lesespaß. Die letzten Seiten haben mich wirklich überrascht, ich hatte einen ganz anderen "Bösewicht" auf dem Schirm. Auch das hat Spaß gemacht, ich mag Überraschungen, auch beim Lesen. Wer einen Hauch von Mystik, eine spannende Story und gut agierende Protagonisten mag, ist bei diesem Buch sehr gut bedient. 5 Sterne gibt es von mir und ein "Lesenswert".

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  • Heilung von Verletzungen

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    Arwen10

    Arwen10

    Da mir "Das Haus an der Küste" so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt, auf das neuste Buch von James L. Rubart. Innerhalb von zwei Tagen war das Buch gelesen. Der Antiquitätenhändler Corin Roscoe erhält von einer älteren Dame einen ganz besonderen Stuhl. Einen Stuhl, den angeblich Jesus Christus selbst geschreinert hat. Als sich ein kleiner Junge auf den Stuhl setzt und danach von Asthma geheilt ist, wollen einige Leute diesen Stuhl haben und schrecken vor nichts zurück. In diesem Buch kommt ein wenig die Abenteuerlust des Autors durch. Die Hauptfigur Corin Roscoe geht so manches Risiko ein, ein Verhalten, das für Männer nicht ungewöhnlich ist, bei Frauen weniger üblich. Die Geschichte des Stuhls ist sehr interessant. Bis zum Ende fragt man sich als Leser, was genau hinter dem Stuhl steckt. Dabei wird man gefesselt von der Hauptfigur Corin . Als kleiner Junge wäre er beinahe ertrunken und hat seitdem Angst vor dem Wasser. Auch die Beziehung zu seinem Bruder Sebastian ist sehr angespannt. Der Autor macht mit diesem Buch dem Leser Mut, für Beziehungen zu kämpfen, für die Menschen, die wir lieben und die uns nahestehen. Wie leicht kommt es dazu, dass man jahrelang nicht mehr miteinander spricht und Groll gegeneinander hegt. Um Verzeihung bitten , ist der erste Schritt zur Versöhnung. Auch Gott wartet auf uns. Immer wieder klopft er bei uns an und wartet darauf, dass wir uns vertrauensvoll an ihn wenden. Bei ihm können wir vor so mancher Verletzung seelischer und auch körperlicher Art geheilt werden, wenn wir ihm vertrauen und ganz in seine Arme legen. Fazit: Ein spannendes Buch, das uns zeigt, wie wichtig Versöhnung in unserem Leben ist.

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    • 2
    Synapse11

    Synapse11

    02. January 2014 um 14:16
  • spannend, spirituell

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    loewe

    loewe

    05. December 2013 um 13:53

    Verlagsinfo, Klappentext “Der Antiquitätenhändler Corin Roscoe muss schmunzeln, als ihm eine alte Dame einen Stuhl vermacht. Einen Stuhl, den angeblich Jesus Christus höchstpersönlich geschreinert hat. Doch dann passiert das Unfassbare: Ein Junge wird geheilt, nachdem er darauf gesessen hat. Corin kommt ins Nachdenken: Kann es tatsächlich sein, dass dieser Stuhl die heilenden Kräfte Gottes widerspiegelt? Während er noch mit seinen Fragen und Zweifeln ringt, bekommen andere Personen Wind von der Sache und den unerklärlichen Phänomenen. Und diese sind anscheinend zu allem bereit, um in den Besitz des “Wunderstuhls” zu kommen …” Mein Gefühl Hm, mit welchen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen?  Auf der einen Seite habe ich ein spannenden Roman erwartet. Der Stuhl Jesu taucht auf, das hört sich doch ein wenig nach Indiana Jones an und verspricht eine spannende Geschichte. Meine zweite Erwartung lag im spirituellen Bereich. Kann es das vielleicht in Wirklichkeit geben? Ist solch ein Artefakt wirklich noch erhalten? Und wie weit geht mein ganz eigener Glaube? Gut fangen wir erst einmal mit dem Titelbild an. Wir sehen einen Stuhl aus Holz im Vordergrund (komischerweise sah der Stuhl für mich beim Lesen in meiner Fantasy ganz anders aus…) im Hintergrund sehen wir einen Schrank und ein Regal, darüber ein Fenster. Auf dem Fußboden erahnt man Holzspäne, was es mit diesen auf sich hat erfahren wir zum Ende des Buches hin. Nun möchte ich zum Schreibstil kommen, hier habe ich für mich eine flüssige Art des Erzählens vorgefunden. Ich wurde sehr schnell und die Geschichte hineingezogen und auch wenn mir nicht jede Wendung sofort schlüssig war, konnte ich mich gut in den Roman fallen lassen. Stück für Stück habe ich mehr aus Corins Leben erfahren und er wurde mir immer sympathischer. Eigentlich habe ich hier ein großes Abenteuer gelesen und doch gab es immer wieder diese tiefen Momente in denen ich inne gehalten habe, das Buch kurz aus den Händen gelegt habe und irgendwo in meinem Inneren nach mir und meiner Verbindung zu Gott gesucht habe. Nicht das ich mich hier als besonders religiös beschreiben möchte..aber ich glaube…auch wenn ich mir da meine Kriterien sehr persönlich auslege. Ich für mich wurde doch an einigen Stellen angestubbst  Ich habe für mich ein Buch gefunden in dem es um Freundschaft, Vergebung und Liebe geht. Rasant und schnell, genau wie Corins Leben führt uns der Autor hier durch sein Buch. Vielleicht ist die Story an einigen Punkten nicht ganz stimmig, vieles erscheint auch eher unwirklich und doch konnte das Buch mich fesseln und berühren. Ich vergebe 5 Sterne

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  • Leserunde zu "Das Vermächtnis des Zimmermanns" von James L. Rubart

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    SiCollier

    SiCollier

    Hallo allerseits, heute darf ich euch zu einer Leserunde mit Autor zu einem Buch aus dem Gerth-Medien Verlag einladen. Darum geht es: Zum Inhalt (Quelle: Lovelybooks) Ein Stuhl, den angeblich Jesus Christus höchstpersönlich geschreinert hat? Der Antiquitätenhändler Corin Roscoe ist amüsiert, als ihm eine alte Dame diesen Stuhl vermacht. Dann passiert das Unfassbare: Ein kleiner Junge wird geheilt, nachdem er auf diesem Stuhl gesessen hat. Corin kommt ins Nachdenken: Kann es tatsächlich sein, dass dieser Stuhl die Heilungskräfte Gottes widerspiegelt? Ist es möglich, dass dadurch sogar Corins Bruder gesund werden kann, dessen Leben er einige Jahre zuvor zerstört hat? Während er noch zweifelt, erfahren andere von dem wundersamen Relikt. Und unternehmen alles, um in den Besitz des "Wunderstuhls" zu kommen ... > Hier auf der Verlagsseite zum Buch < gibt es sowohl eine Leseprobe als auch Autoreninterviews dazu. Für die Leserunde hat der Gerth-Medien Verlag freundlicherweise 4 Freiexemplare zur Verfügung gestellt, die unter den Bewerbern verlost werden. Das Besondere: der Autor James L. Rubart wird die Leserunde begleiten! Da er nur Englisch spricht, wäre es schön, wenn ihr euren Posts (und vor allem den Fragen an den Autor) eine kurzes englisches Summary anfügen würdet (also kurz das Wesentliche auf Englisch wiederholen, oder umgekehrt auf Englisch schreiben und eine kurze deutsche Zusammenfassung anfügen). Dabei kommt es überhaupt nicht auf ein fehlerfreies Englisch an, James L. Rubart wird euch verstehen! Fehlende oder eingerostete Englischkenntnisse sind jedoch kein Hinderungsgrund für die Teilnahme an der Leserunde, deren „Amtssprache“ natürlich dennoch Deutsch ist. (Und erst recht sind Englischkenntnisse nicht Bedingung für die Teilnahme!) Ich werde selbst mitlesen und bei Bedarf als Übersetzer fungieren. D. h., daß ich Fragen an den Autor (so sie auf Deutsch gestellt werden) übersetzen werde, desgleichen die Antworten des Autors. Ferner werde ich nach Möglichkeit die erwähnten kurzen Summaries der Posts in den Threads erstellen (durch Zitieren des Originalposts mit einer zusammenfassenden englischen Übersetzung bzw. umgekehrt mit dt. Übersetzung), so daß der Autor die Diskussion verfolgen kann. Wenn noch Unsicherheiten oder Fragen bestehen, könnt ihr Euch gerne schon im Vorfeld an mich wenden (entweder per PN oder hier im Thread). Nochmals: niemand sollte Hemmungen haben, weil der Autor kein Deutsch versteht! Das gibt mit Sicherheit eine äußerst interessante Runde, auf die ich mich persönlich schon sehr freue, denn sein „Haus an der Küste“ war ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das ich mir von diesem Buch auch verspreche. Bitte beachtet, daß auch hier die für die christlichen Leserunden üblichen Bedingungen zur Teilnahme an der Verlosung gelten: 1. Religion und vor allem der christliche Glaube spielen eine Rolle im Buch. 2. Ihr sollt nach dem Eintreffen das Buch gemeinsam mit den anderen Gewinnern lesen, die Abschnitte in der Leserunde kommentieren und nach dem Lesen zeitnah eine Rezension verfassen. 3. Die Links zu der Rezension werden bitte im entsprechenden Abschnitt gepostet. Die Rezension soll auf mindestens einer weiteren Plattform (vorzugsweise die Webseite des Verlages, Amazon, bol, jpc, ...) veröffentlicht werden. Sehr gerne wird auch eine Rezension auf der eigenen Webseite / dem eigenen Blog gesehen. Die Links bitte ebenfalls im entsprechenden Thread posten. 4. Die Rezension sollte weder abgeschrieben noch auf zwei Sätze beschränkt sein, sondern sich z. B. an den Lovelybooks Leitlinien orientieren. 5. Euer Profil sollte zumindest für eingeloggte User lesbar sein. Wenn Verzögerungen eintreten (es kann immer was passieren), bitte kurz Nachricht an mich (PN oder hier im Thread) oder an Sonnenblume1988. Wem das Buch nicht gefällt und abbrechen möchte, bitte ebenfalls Nachricht an mich, das Buch würde dann neu vergeben. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort bis zum 13. Oktober, 24.00 Uhr. Bitte verratet bei der Bewerbung doch, weshalb euch das Buch anspricht und ihr es lesen wollt. Die Auslosung erfolgt vsl. am 14. Oktober 2013 spätnachmittags, die Gewinner werden dann bekannt gegeben. Achtung: die Bücher werden selbst versandt. Es gilt daher die Versandkostenregelung, wie sie  > hier im Neuigkeitsthread für christliche Leserunden <  festgelegt wurde. Die Inlandsversandkosten (Porto, Verpackung) betragen vsl. EUR 2,00 pro Buch. Aber dafür gibt es dann ein verlagsneues, gerade erschienenes Buch umsonst! Achtung: Bewerbungen können nur berücksichtigt werden, wenn sie im richtigen Unterpunkt „Bewerbungen“ gepostet sind! Beginn der Leserunde, wenn alle die Bücher haben, vsl. zwischen dem 20. und 24. Oktober 2013.

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    • 191
  • Ein mächtiger Stuhl

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    conneling

    conneling

    01. December 2013 um 11:59

    Corin hat ein eigenes Antiquitätengeschäft, leider läuft das Geschäft nicht besonders gut, er kämpft darum es nicht aufgeben zu müssen, da ihn massive Geldsorgen quälen. Eines Tages kommt eine fremde Frau in sein Antiquitätengeschäft und überlässt ihm einen Stuhl, welcher extrem alt zu sein scheint. Es ist ein ganz besonderer Stuhl, den angeblich Jesus höchstpersönlich geschreinert haben soll und der heilende Kräfte besitzen soll. Corin ist etwas verwundert wie er zu diesem Stuhl kommt und zweifelt an seiner Heilkraft, aber trotz allem hegt er ein kleines bisschen Hoffnung, dass der Stuhl helfen kann und etwas außergewöhnliches ist. Er wünscht sich so sehr, dass sich sein Verhältnis zu seinem Bruder Sebastian wieder verbessert, sich ändert und dass Sebastian irgendwie geholfen werden kann. Er vermisst ihn so sehr, findet aber keinen Zugang zu ihm und sein schlechtes Gewissen bringt ihn fast um den Verstand. Nicht nur Corin und die unbekannte Frau wissen von der Existenz des mächtigen Stuhls, viele Menschen suchen schon ewig nach ihm. Ich fand es faszinierend wie James L. Rubart die Charaktere beschrieben hat mit allen Facetten, so dass man sie sich bildlich vorstellen kann, man kann sich von Anfang an in das Geschehen und die Köpfe reinversetzen und ihre persönlichen Qualen und auch Leiden besser vorstellen. Das Vermächtnis des Zimmermanns ist ein ruhiges, entspannendes Buch welches erst später an Spannung gewinnt, die Lektüre war sehr interessant und angenehm. Der Glaube ist sehr gut eingearbeitet aber wirkt nicht aufdringlich, Vergebung und Freundschaft ist ein ganz wichtiger Punkt, das Nachwort von James L. Rubart fand ich sehr passend. Tolle Lesestunden die nachdenklich machen sind garantiert.

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  • Zwischen Logik und Mystik

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    16. November 2013 um 17:02

    „Die größte Heilung ist nicht die körperliche Widerherstellung, sondern die Heilung des Herzens.“ Corin, ein Antiquitätenhändler, hat in seinem Leben schon einige Schicksalsschläge hinter sich und lebt ein verhältnismäßig ruhiges Leben, als eines Tages eine alte Frau in seinem Geschäft auftaucht. Sie überreicht ihm einen antiken Stuhl, der angeblich von einem der begabtesten Handwerker hergestellt worden sein soll, den die Welt je gesehen hat. Corin, der den Stuhl als Chance sieht, seine finanzielle Lage zu verbessern, muss bald feststellen, dass der Stuhl ungeahnte Heilungskräfte hat und das Interesse einiger Menschen weckt… Am Anfang des Buches haben mich vor allem die verschiedenen Nebencharaktere mit ihren persönlichen körperlichen oder psychischen Schicksälen fasziniert, die glaubhaft und tiefgründig dargestellt sind. Das Buch war sehr gemütlich und ruhig zu lesen, aber spannend war es ersteinmal nicht. Dafür wurde die Spannung dann in den letzten Seiten des Buches umso deutlicher und ich konnte es nicht mehr zur Seite legen. Mord, Drohungen, Diebstahl,  Täuschung: Plötzlich war alles dabei. Genau diese überraschende Wendung hat mir gut gefallen. Neben diesem überraschenden Spannungsbogen haben mich die zentralen Themen „Vergebung“, „Neubeginn“ und „Verarbeitung der Vergangenheit“ angesprochen. Vor allem die ungewöhnliche Einbettung des Themas „Heilung“ hat mich nachdenklich gestimmt: Ein Stuhl mit Heilungskräften klingt sehr außergewöhnlich und wenig nach „christlichem Roman“, doch am Ende der Geschichte erklärt der Autor, warum der Stuhl heilen kann und wie dieser Stuhl in Beziehung zu Gott steht. Auch die Bibelstellen, die Corin am Anfang der Geschichte zur „Heilungskräfte von Gegenständen“ gelesen hat, fand ich spannend. Nach „Das Haus an der Küste“ legt James L. Rubart einen weiteren tollen Roman vor. Spannend, lehrreich und faszinierend zugleich vereint er Logik und Mystik in einem Buch. Sehr empfehlenswert.

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  • Spannende Unterhaltung mit kleinen, verzeihenswerten Schwächen

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    cho-ice

    cho-ice

    16. November 2013 um 16:44

    Mit „Das Vermächtnis des Zimmermanns“ erscheint der zweite Roman von James L. Rubart auf Deutsch. Darin dreht sich alles um einen ganz besonderen Stuhl, den angeblich Jesus höchstpersönlich geschreinert haben soll … sodass nun heilende Kräfte in ihm wohnen. Der Antiquitätenhändler Corin bekommt ihn von einer geheimnisvollen Frau überreicht und ist zunächst leicht amüsiert und irritiert. Doch je mehr er sich mit dem Stuhl befasst, umso realistischer erscheint ihm die Herkunft. Er ist hingerissen zwischen Glauben und Zweifel – und Hoffnung für seinen gelähmten Bruder Sebastian. Doch Corin und die geheimnisvolle Frau sind nicht die Einzigen, die von der Existenz des Stuhles wissen … Dieser spannende Roman weiß definitiv zu unterhalten und hat überraschende Wendungen. Es ist die perfekte Geschichte für alle Fans von Schatzsuchen, Artefakten, Übersinnlichen. Ich musste zwischendurch an die Serie „Warehouse 13“ denken. Doch „Das Vermächtnis des Zimmermanns“ ist nicht nur spannend, sondern hat auch Tiefgang. Die Charaktere sind lebensnah und erstaunlich vielschichtig. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen Corin und seinem Bruder Sebastian. Aber auch die Nebencharaktere kommen nicht zu kurz. Was mir gut gefallen hat: Nicht jede Figur überlebt, nicht jede Beziehung endet mit einem Happy End. Und auch der Glaube ist zwar natürlich Thema des Buches, aber wird hier sehr gut in die Geschichte eingeflochten, sodass man nicht das Gefühl hat, dass einem etwas aufgezwungen wird. Allerdings ist die Story leider nicht durchgehend so realistisch und überzeugend: Es tauchen einige Ungereimtheiten auf, z. B. Corins Umgang mit seinen Antiquitäten oder auch die überaus schnellen Genesungszeiten nach Verletzungen. Außerdem empfand ich letztlich die Motive der „bösen Seite“ als recht platt und abgedroschen. Doch der gut geschriebene Showdown am Schluss des Buches hat mich etwas dafür entschädigt und das Nachwort persönlich auch sehr bewegt. Insgesamt kann ich diesen Roman also absolut für gemütliche Lesestunden neben der Heizung oder dem Kamin empfehlen. Oder auch als Geschenk zu Weihnachten, ;-).

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  • Berührende Botschaft

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    Vikary

    Vikary

    13. November 2013 um 21:30

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, obwohl ich anfangs etwas mehr Spannung erwartet hätte. Zum Ende hin wurde es aber wirklich interessant und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Am meisten hat mir der Nachtrag des Autors gefallen. Das hat dem Buch etwas Lebendiges und Persönliches gegeben. Wer an den Thema Vergebung interessiert ist, für den wäre dieses Buch auf jeden Fall lesenswert. Mich hat es sehr berührt und mir kamen schon die Tränen.

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  • Ein Roman mit Höhen und Tiefen – nicht nur auf Beziehungsebenen

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    Sunreading

    Sunreading

    13. November 2013 um 17:28

    Corin hat seinen Traum, Möbelbauer zu werden aus wirtschaftlichen Gründen fallen lassen und ist statt dessen nun Antiquitätenhändler – mit finanziellen Problemen. Eine geheimnisvolle alte Frau konfrontiert ihn eines Tages mit einem antiken Stuhl und der Aufgabe, diesen als Geschenk anzunehmen und zu beschützen. Einst von Jesus persönlich geschreinert, soll die heilende Kraft Gottes von diesem Möbelstück ausgehen. Doch Corins Zweifel an dieser Aussage halten sich auch nach der Spontanheilung eines schwer asthmakranken Jungen, der sich auf dem Stuhl ausruhte, hartnäckig. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, nachdem Medien über diese Wunderheilung berichten und dabei das Antiquitätengeschäft erwähnen. Schnell muss Corin merken, dass auch noch ganz andere „Interessenten“ auf ihn und den Stuhl aufmerksam geworden sind und ihn zunehmend unter Druck setzen. Einmal mehr wird nun auch sein Herzenswunsch, seinem Bruder wieder näher zu kommen auf die Probe gestellt … Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich diesem Buch gerne 3,5 Sterne gegeben. Denn neben einem für mich viel zu eiligen und „hellsichtigen“ Hineinführen in die Geschichte (3*) und einem fast schon irrealen, ebenfalls viel zu gehetzten, krimiartigen Ende (2*) hat mich eigentlich nur der Mittelteil des Romans samt seiner Dialoge völlig begeistert (5*). In anderen Kapiteln werden zu oft Handlungsstränge einfach abgebrochen. Ohne jedes Wie und Warum sind plötzlich irgendwelche Dinge geschehen oder verändert worden. Andere, eigentlich spannende Verläufe, wie Zeitultimaten verlaufen konsequenzenlos gänzlich im Sande. (Eine genauere Schilderung ist hier nicht möglich, ohne den Inhalt vorweg zu nehmen.) Schade auf jeden Fall. Der Autor macht in seinem Nachwort durch eine selbst gemachte Erfahrung darauf aufmerksam, dass es ihm in dem Roman auch darum ging, die Sehnsucht der Menschen nicht nach körperlicher Heilung, sondern nach der Heilung zerbrochener Beziehungen darzustellen. Das ist ihm zwar im Falle des Protagonisten und seines Bruders bestens gelungen, doch haben mir so manch andere Beziehungsänderungen und überraschende charakterliche Wendungen im Roman weniger gefallen. Zu oft werden Schauspieler und bekannte Kinofilme erwähnt und als Vergleiche herangezogen. Die „Inspirationen“ hätte ich mir lieber versteckter gewünscht und als Ideen des Autors selbst empfunden. Ob ich diesen Roman wirklich als christlichen Roman einstufen würde, weiß ich seit dem letzten (krimiartigen) Viertel des Buches nicht mehr.

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  • Corin und der Stuhl

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    kira35

    kira35

    03. October 2013 um 17:55

    Mit seinem Antiquitätenladen steht Corin Roscoe , 34 Jahre alt, leider kurz vor dem Ruin. Eine alte Dame überlässt ihm einen Stuhl, einen ganz besonderen Stuhl. Corin lehnt ab, Stühle hat er genug in seinem Geschäft, doch die alte Dame lässt ihm keine Wahl, er muss den Stuhl behalten. Er erfährt über die Herkunft des Stuhles nur, dass dieser von dem größten Handwerker, der je gelebt hat, gemacht wurde. Von seiner Freundin Tori wird Corin darauf hingewiesen, dass es nur einen absolut größten Zimmermann gab: Jesus! Ein kleiner Junge, schwer asthmakrank, ruht sich auf dem Stuhl in seinem Laden aus und Corin erfährt aus der Zeitung, sein Stuhl soll den Jungen geheilt haben. Soll es wirklich möglich sein, dass der Stuhl in seinem Geschäft von Jesus gebaut wurde? Hat er durch seine besondere Gabe den Jungen geheilt? Steckt göttliche Kraft in dem Stuhl? Dieser Gedanke geht Corin nicht aus dem Kopf. Schon der Beginn der Geschichte um Corin und "den leeren Stuhl" ist interessant und fesselnd. Corin, der als Kind im See ertrank und nach Wiederbelebung ins Leben zurückkam, lebt, neben seinem Antiquariat, ein Leben der Extreme, er ist ein regelrechter Adrenalin-Junky. Alpträume an den Unfall suchen ihn nachts heim, ebenso leidet er unter Klaustrophobie. Therapien und Medikamente helfen ihm nur bedingt weiter. Und nun tritt der besondere Stuhl in sein Leben. Kann er die Lösung seiner Probleme sein? Aber auch andere interessieren sich für den Stuhl, wer könnte es verdenken. Doch bis Corin die wirkliche Kraft des Stuhls erkennt, vergeht eine Zeit. Eine Zeit, in der er erkennt, dass es nicht um die Heilung von Äußerlichkeiten geht. Die Bewältigung der Vergangenheit, Ängste, Zorn, Reue, Vergebung und Versöhnung sind in dieser Geschichte von großer Bedeutung und von dem Autor in der Geschichte wunderbar verarbeitet worden. In seinem Nachwort schreibt der Autor (Zitat) Wir alle sehnen uns nach Heilung. Körperlich. Geistig. Aber ich denke, die Heilung, nach der wir uns am meisten sehnen, ist die Heilung zerbrochener Beziehungen. (Zitatende) Ein Buch, dessen Geschichte zum Nachdenken anregt und zeigt, dass gerade Versöhnung ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist.

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  • Wenn die Vergangneheit die Gegenwart einholt

    Das Vermächtnis des Zimmermanns
    heaven4u

    heaven4u

    18. September 2013 um 22:09

    Corin Roscoe ist 34 und hat einen Antiquitätenladen, der kurz vor dem Ruin steht. Da bringt ihm eine unbekannte alte Frau einen Stuhl von dem sie behauptet, Jesus hätte ihn gebaut. Er glaubt nicht so recht dran, verspricht aber, sich den Stuhl näher anzuschauen. Als dann ein kleiner Junge in seinen Laden kommt und sich in den Stuhl setzt denkt er sich nichts dabei. Doch als am nächsten Tag in der Zeitung steht, dass der Junge von seinem schweren Asthma geheilt wurde, fängt er an, den Stuhl näher zu untersuchen. Doch damit ruft er auch Neider auf den Plan, die von der Macht des Stuhles magisch angezogen werden. Sie wollen ihn haben, um jeden Preis. Doch Corin kann sich trotz aller Skepsis nicht von dem Stuhl trennen. Er hat einen Plan wie er damit eine große Schuld aus seiner Vergangenheit wieder gut machen könnte. Ob das funktionieren wird? Auf dieses Buch war ich besonders gespannt – ein Stuhl von Jesus gemacht der heilen kann? Das klang nach einem großen Abenteuer – und das war es auch. Man taucht sofort in die Geschichte ein und stellt sich den Antiquitätenladen vor, die alte Frau, den Stuhl und natürlich Corin. Das Buch ist auf keiner Seite langweilig oder vorhersehbar. Es gab immer wieder überaschende Wendungen. Wie der Autor im Nachwort schreibt, geht es in seinem Buch hauptsächlich um Freundschaft und Vergebung. Er zeigt, wie sehr die (vor allem noch nicht verarbeitete) Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst und wie sehr Menschen verbittern, wenn sie nicht nach vorn schauen sondern an falschen Träumen hängen. Der christliche Glaube spielt, schon durch den Stuhl von Jesus, eine große Rolle, wird aber nicht aufgedrängt. Es hat mir gut gefallen, dass am Ende doch nicht alles gut wurde – eben wie im wirklichen Leben. An der Stelle sei auch ein großes Lob an den Verlag gerichtet. Das Cover (bei dem der Autor mitentscheiden durfte) ist wunderschön gestaltet und auch die Schriftart und -größe wurde so gut gewählt, dass das Lesen auch für die Augen eine reine Freude war. Ich würde das Buch besonders für Männer empfehlen, weil es für diese Zielgruppe leider nicht so viele gute Romane gibt. Aber auch ich als Frau fand den Roman sehr gut und empfehle ihn gern weiter.

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  • Leserunde zu "Emily - Sommer der Sehnsuch" von Ann Shorey

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    Arwen10

    Arwen10

    Nun kommt eine absolute Leseempfehlung ! Dieses Buch hat mir total gut gefallen und gehört jetzt zu meinen Lieblingsbüchern: Emily Sommer der Sehnsucht von Ann Shorey Zum Inhalt: Eine Liebesgeschichte aus der Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Die 20-jährige Emily Lindberg lebt bei ihrem Großvater in Missouri. Er ist ihr nach dem Krieg als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden, denn den Großvater lässt manchmal sein Gedächtnis im Stich. Sie will aber unbedingt auf einen Treck nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen und von vorn anzufangen. Zwei Männer werben um Emily: der Frauenheld Royal Baxter und der hilfsbereite, aber schüchterne Curt Saxon, den seine traumatischen Kriegserfahrungen verfolgen. Warum nur ist Curt so wechselhaft in seinen Stimmungen? Und wie soll sie sich entscheiden? Leserstimme: Die Geschichte hat sozusagen alles: eine mutige Heldin, einen gutmütigen Großvater, mehrere Schurken und einen gut aussehenden Ehrenmann. (Quelle: http://brunnen-verlag.de/details.php?catp=11000_11100&p_id=112008) Hier der Link zur Homepage der Autorin: http://www.annshorey.com/index.html Für die Bewerbung nennt mir bitte ein christliches Lieblingsbuch. Wer keins hat, ein anderes Lieblingsbuch. Warum ist es euer Lieblingsbuch ? Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Bitte bewerbt euch bis zum 15.07.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 16.07. im Laufe des Tages.

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    • 119
    SiCollier

    SiCollier

    06. August 2013 um 11:23
    Beitrag einblenden
    nirak03 schreibt Ich frage mich die ganze Zeit was der Quatsch soll einer Hauptprotagonistin einen anderen Namen in einer Übersetzung zu verpassen.

    Das kommt ziemlich häufig vor, wie ich inzwischen festgestellt habe. Selbst in irgendeinem Lynn Austin Roman ist das gemacht worden. WERBUNG *grins* In unserer Leserunde mit James L. Rubart im ...