James Lee Burke Rain Gods

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Inhaltsangabe zu „Rain Gods“ von James Lee Burke

James Lee Burke introduces a compelling new character: a sheriff with a haunted past on the hunt for a deranged killer. (Quelle:'Flexibler Einband/17.03.2010')

Texas, wie ich es kenne ...

— Lienz
Lienz

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  • Howdy from Texas

    Rain Gods
    Lienz

    Lienz

    Der Geruch des Todes! Auf den Hinweis eines anonymen Anrufers hin, gräbt Sheriff Hackberry Holland hinter einer verlassenen Kirche die Leichen von neun Frauen aus, notdürftig mit einem Bulldozer plattgewalzt. Es handelt sich dem Anschein nach um illegale Einwanderer aus Asien, die in Texas nahe der mexikanischen Grenze als Prostituierte arbeiteten. Bei der Suche nach dem Anrufer gerät Holland mit Isaac Clawson von der Einwanderungs- und Zollfahndungsbehörde ICE aneinander. Nach dem Mord an seiner Tochter ist er auf seinem eigenen Rachefeldzug. Bevor sie den einzigen Tatzeugen, Pete Flores, und dessen Freundin Vikki Gaddis ausfindig machen können, befinden sich diese bereits auf der Flucht vor den eigentlichen Drahtziehern, zu denen Jack Collins ― genannt Preacher― zählt, ein Psychopath, dem man besser nicht zu nahe kommt. (kopiert von Amazon.de) Mein Eindruck: James Lee Burke versteht es, mit geschickter Wortwahl schöne Bilder in den Kopf des Lesers zu malen. Wessen Amerikanisch gut genug ist, sollte sich dem Genuss im Original hingeben. Die Besonderheit dabei ist die texanische Färbung der Sprache. Deswegen und weil ich die genannten Orte alle kenne, hat mich das Buch im Handumdrehen in seinen Bann gezogen. Ich konnte direkt die staubige Erde, den Duft von Mesquite-Bäumen und das Curlymesquite-Gras riechen. Licht, Land und Leute waren sofort präsent. Die Charaktere sind überzeugend gezeichnet, dabei ganz besonders Jack Collins. Er ist ein unberechenbarer Bösewicht mit unerwartet viel Herz. Dieser Charakter ist hervorrangend gelungen. Der Protagonist Hackberry Holland mit seiner besonderen Beziehung zu seiner Deputy Pam Tibbs ist einerseits mit zarter Feder überzeugend gezeichnet: ein alternder Mann und und eine Frau in den besten Jahren, die sich in ihn verliebt hat. Auf der anderen, der harten Sheriff-Seite - sprich Agilität und schnelle Reaktion - kann er mich mit seinen Mitte 70 nicht ganz überzeugen, auch wenn ein Roman viel Wunschdenken enthalten soll und darf. Die Handlung wird aus der Perspektive der verschiedenen Charaktere erzählt und ergibt ein im Wesentlichen rundes Ganzes. Tatsächlich stören die häufigen Perspektivenwechsel nicht, ich fühle mich dadurch an einen Film mit variierenden Einstellungen erinnert. Warum der Titel "Raingods - Regengötter" lautet, ergibt sich aus der Lektüre. Das Titelbild auf der amerikanischen Ausgabe gefällt mir wesentlich besser als das auf der deutschen. Denn es passt zu Texas, während das deutsche Cover eher nichtssagend erscheint. Die deutsche Ausgabe firmiert als Thriller, auf der amerikanischen steht davon nichts. Und das trifft es auch. Es ist ein Kriminalroman. Wer sich das amerikanische Buch kauft, muss allerdings die schlechte (und in den USA durchaus übliche) Bindung in Kauf nehmen. Anders ausgedrückt: nicht kräftig aufblättern, sonst hat man zwei oder mehr Bücher ... Damit verringert sich die Weitergabemöglichkeit. Was ich allerdings grundsätzlich gut finde. Denn jeder Autor hat viel Mühe in sein Werk gesteckt. Von mir gibt es dreieinhalb von fünf Sternen, weil das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt hat. Es war trotz des schriftstellerischen Könnens von James Lee Burke und der Vielzahl der positiven Eindrücke schlichtweg zu langatmig. Ich habe es nicht zu Ende gelesen, werde das aber wohl irgendwann nachholen. Raingods ist jedenfalls lesenswert.

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    • 4
  • Prediger

    Rain Gods
    walli007

    walli007

    Sheriff Hackberry Holland hat ein bewegtes Leben hinter sich, Weiberheld und Alkoholiker, im Korea-Krieg fast gefallen, eine Frau hat das Weite gesucht, die andere bedauerlicherweise früh verstorben. Mit etwas über 70 bräuchte er eigentlich nicht mehr zu arbeiten, doch durch seine zweite Frau, die er immer noch sehr vermisst, zu einem der besseren Mitglieder der Gesellschaft geworden, hat er es sich zu Aufgabe gemacht, das Verbrechen zu bekämpfen. In der kleinen Stadt in Texas zu Sheriff gewählt, scheint das gerade die richtige Aufgabe zu sein. Wenn da nicht dieser Anruf wäre, in dem eine Schießerei gemeldet wird. Am Ort des Geschehens traut Hackberry seinen Augen kaum, denn neun tote Frauen vermutlich asiatischer Herkunft werden gefunden. Wie kann so eine Bluttat in seinem Bezirk geschehen. Möchte man eine Vorstellung von dem nur knapp beschrieben Helden haben, genügt ein Blick auf das Foto des Autors. Dieser entspricht genau dem Bild, dass man sich von dem schon älteren wettergegerbten Sheriff machen könnte. Groß, schlank, den Cowboyhut in die dunklen Haare gedrückt, mit einem wissenden Blick des lebenserfahrenen alten Haudegens. Ruhig und bedächtig geht Hack an die Ermittlungen, unterstützt von Pam Tibbs, die ebenfalls im Büro des Sheriffs arbeitet und ihm manchmal im richtigen Moment die richtige Rückendeckung gibt. Schnell stellt sich heraus, dass auch das FBI ein Interesse an dem Fall hat, da scheint etwas Größeres im Gange zu sein. Doch wie so oft klappt die Zusammenarbeit nicht optimal. Und wer ist der geheimnisvolle Prediger, der die Frauen auf dem Gewissen zu haben scheint. Staubtrocken wie die Wüste in Texas so wirkt dieser Roman. Der abgeklärte Held, der seine Kriegserlebnisse doch nicht richtig überwinden konnte. Die jüngere Pam, die auf der Suche nach einer Vaterfigur zu sein scheint und diverse mehr oder weniger böse Wichte, die alle unter einer Decke stecken mögen und sich doch spinnefeind sind. Das geht nicht ohne weitere Tote ab. Spannende sehr bildhaft beschriebene Szenen wechseln sich dabei mit manchmal etwas langatmigen Ergüssen ab, die vielleicht aus europäischer Sicht nicht so nachvollziehbar sind. Dies ist doch ein sehr amerikanischer Roman, wo man schnell mit der Waffe bei der Hand ist, wo Gescheiterte selten Hilfe bekommen, wo ein 70jähriger Sheriff sein kann und wo es aber doch immer einen Silberstreifen am Horizont gibt, weil diese Menschen sich einfach nicht unterkriegen lassen. Eher ein moderner Western als ein Krimi aus dem Land der Cowboys, der einem einen erhellenden Einblick in eine fremde Welt gewährt.

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    • 2
    parden

    parden

    15. March 2015 um 09:20
  • Let's read in English 2015

    TinaLiest

    TinaLiest

    New year, new reading challenge: Let's read in English 2015! You love reading in English and you would like to read more English books? We have the perfect reading challenge for you: our Let’s read in English Challenge! No matter how good your English skills are - don't be shy, join the fun and read some thrilling books in the original! Every month you have the chance to join a reading group for a funny, thrilling or romantic novel published by Penguin Random House UK, to discuss it with other readers in German or English and to earn points for writing a review. Also, you can earn points for every review you write about an English book (either in German or English). Thereby, you're totally free in your choice of books: there are no restrictions concerning author, genre, publisher or publishing date. You can find further information on the challenge and the prices here! Every month we will count your points and update the ranking on the website Let's read in English Challenge. It is important that you post the links to your reviews here. Reviews that aren't linked here will not be counted. Of course you can also chat with others, recommend books and ask questions in this topic. If you have specific questions about the challenge, feel free to write me a message! Now everything that is left to say: Ready, set, go! Let's start a year full of books and English and literature! Have fun! :)

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