James Lee Burke Vater und Sohn

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Inhaltsangabe zu „Vater und Sohn“ von James Lee Burke

Vater und Sohn ist ein epischer Roman über das Ende des Wilden Westens und den Beginn des 20. Jahrhunderts. Texas Ranger Hackberry Holland wird zur Zeit der mexikanischen Revolution von seinem Sohn Ishmael getrennt, den er in der Folge aufzuspüren versucht, um sich mit ihm auszusöhnen. Dabei fällt er Soldaten der Revolutionsarmee in die Hände, die ihn verdächtigen, als Texas Ranger im Rahmen einer Strafexpedition mexikanische Zivilisten ermordet zu haben. Der Roman springt zurück in die Zeit von Butch Cassidy und Sundance Kid und endet im Ersten Weltkrieg.

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  • Hackberry Hollands Odyssee

    Vater und Sohn
    Havers

    Havers

    22. December 2016 um 09:53

    In seinem neuesten Buch schreibt James Lee Burke die Geschichte des Holland-Clans fort. Im Zentrum dieses epischen Romans steht der ehemalige Texas Ranger Hackberry Holland (Großvater des gleichnamigen Protagonisten aus "Regengötter" und "Glut und Asche"). Nach „Lay down my sword and shield“ (Auftaktband der Reihe, aber leider noch immer nicht in der deutschen Übersetzung erhältlich), „Regengötter“ und „Glut und Asche“ wird hier der Familiengeschichte der Hollands ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Der Autor nimmt seine Leser nicht nur auf eine Reise in die Tage der mexikanischen Revolution, sondern auch auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs mit, der zeitliche Rahmen liegt zwischen 1890 und 1920, und für Holland gilt es die Schlachten zu schlagen, die ihm das Leben abverlangt. „Vater und Sohn“ ist die Geschichte von zerbrochenen Beziehungen, von Schuld, von Missverständnissen, von zerstörtem Vertrauen, aber auch von der Liebe, die nach Versöhnung und Vergebung sucht. Fast schon ein klassisches Drama, in dem sich der Held auf eine Reise begeben muss, in deren Verlauf es kritische Situationen zu bestehen gilt und an deren Ende die Erlösung wartet. Es ist die Sehnsucht nach seinem Sohn Ishmael, die Holland vorantreibt, der Wunsch, sich mit diesem zu versöhnen, was in mitten in die Wirren des mexikanischen Bürgerkriegs verschlägt. Revolutionäre und Zivilisten werden getötet, wofür man ihn zur Verantwortung ziehen will. Mit der Hilfe einer Prostituierten gelingt ihm die Flucht, wobei er auch noch das Versteck eines Österreichers entdeckt, in dem dieser jede Menge Waffen und eine Reliquie lagert. Ist das der sagenumwobene Gralsbecher? Natürlich will der Waffenhändler das Artefakt zurückhaben und schreckt deshalb nicht davor zurück, Hollands Sohn Ishmael in Geiselhaft zu nehmen. Es entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod. Burke erzählt Hollands Odyssee nicht streng linear, er springt zwischen Zeiten und Handlungsorten hin und her. Wer hier einen Kriminalroman erwartet, wird enttäuscht sein. Zwar ist findet man jede Menge Action, aber neben der Familiengeschichte beschreibt Burke hier auch den Aufbruch eines Landes, das sich von alten Werten verabschiedet und in ein neues Zeitalter startet. Und dennoch, es ist die Gewalt, die die amerikanische Historie in allen Epochen geprägt hat, und Burke zeigt, dass Amerika dieses Erbe bis heute in sich trägt.

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