James Matthew Barrie Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

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Inhaltsangabe zu „Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)“ von James Matthew Barrie

Er wird niemals erwachsen, und er kann fliegen – Peter Pan! Die Stücke und Geschichten aus der Feder des Schotten James M. Barrie machten ihn unsterblich, zahlreiche Verfilmungen trugen ihm und seinem Autor Weltruhm ein. Im Niemalsland, dem fantastischen Inselreich, erleben die kleine Wendy und ihre Brüder gemeinsam mit Peter Pan, der Elfe Tinker Bell und den Verlorenen Jungs die aufregendsten Abenteuer und müssen antreten gegen den fürchterlichen Captain Hook. Barries zauberhafter Roman von 1911 erscheint hier in deutscher Neuübersetzung.

James Matthew Barries Klassiker „Peter Pan“ ist egoistisch, zauberhaft und bemerkenswert.

— NiWa

Wesentlich spannender als erwartet und ganz schön blutrünstig für ein Kinderbuch!

— miro76

Die Geschichte an sich ist toll, aber diese Neuübersetzung ist nicht Kindgerecht. Sehr skurrile Schreib- oder Erzählweise.

— TraumTante

Ich bin total fasziniert von der Geschichte, einfach toll, hätte ich nicht gedacht.

— LubaBo

Am Ende einige Tränen verdrückt... Melancholisch, nostalgisch, skurril. Barrie hat das Werk ursprünglich für Erwachsene geschrieben.

— loveisfriendship

Schönes Buch. Interessant diese Kindergeschichte als Erwachsener nochmal zu lesen, hat Spaß gemacht!

— DieDada

Ein Kinderbuchklassiker mit etwas skurriler Handlung und gewöhnungsbedürftigen, aber liebenswerten Charakteren

— ZauberhafteBuecherwelt

Peter Pan ist ein Werk, das reift - so wie guter Wein. Nun weiß ich endlich, worum es geht. Eine interessante Geschichte!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Fahrkarte ins Niemalsland

    Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

    NiWa

    13. July 2016 um 07:02

    Peter Pan ist der Junge, der niemals erwachsen wird. Gemeinsam mit Wendy und den verlorenen Jungs erlebt er zahlreiche Abenteuer, kämpft gegen Piraten, Indianer und muss zu guter Letzt nicht nur Captain Hook sondern auch dem Erwachsen werden gegenüber treten.Als Peter Pan in Wendys Schlafzimmer seinen Schatten verliert, weckt er Wendy und ihre Brüder auf. Daraufhin beschließt er, ihnen das Fliegen beizubringen und nimmt sie ins Niemalsland mit, die Insel, auf der Kinder nicht erwachsen werden und gefährliche Abenteuer bestehen.Peter Pan ist ein schrecklich unsympathischer Charakter. Ich sehe in ihm das ewige Kind, genau das, was er für immer sein möchte. Eine Person, die im Hier und Jetzt verhaftet ist, sich nie Verantwortung, Konsequenzen oder den eigenen Entscheidungen stellt, und dabei eine Arroganz ausstrahlt, die mir auf diese Weise noch nie in der Literatur begegnet ist:„Um es klipp und klar in aller Offenheit zu sagen: Er war der eingebildetste Junge von allen.“ (S. 31)Trotzdem ist er ein faszinierender Charakter, der als Sinnbild für die Fantasie, Selbstverständlichkeit und Ausgelassenheit der Kindheit steht, und im Erwachsen werden, das schlimmste nur mögliche Schicksal sieht.Denn alle Kinder müssen eigentlich mal erwachsen werden, wie der Autor bereits eingangs feststellt:„ … fortan wusste Wendy, dass sie groß werden musste. Man weiß es immer, sobald man zwei ist. Zwei ist der Anfang vom Ende.“ (S. 7)Nicht aber Peter Pan, der sich ins Niemalsland flüchtet, wohin er auch Wendy und ihre Brüder entführt. Der Erzählstil des Autors ist wie eine farbenprächtige schillernde Spirale, die sich vom Hundertsten ins Tausendste dreht, bis ein Detail deutlich wird, nur um dann wieder zum breiten Rand zu springen, wo die schnelle Drehung von vorne beginnt. Es liest sich so, als ob er einfach aufgeschrieben hat, was ihm gerade in den Sinn kam, und diese Gedanken fand ich außerordentlich zauberhaft und bemerkenswert. Denn Barrie hat das Talent, einen erwachsenen Menschen in die kindliche Logik zurückzuversetzen, wo nicht Türen den Körpern, sondern der Körper der Tür angepasst wird, und einem fortwährend ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert, weil allesamt so fantasievoll beschrieben ist.Trotzdem darf man sich nicht täuschen, denn diese kindliche lockere Art ist nur an der Oberfläche. Darunter scheint eine niederschmetternde Melancholie durch, vom Kreislauf des Lebens bestimmt, die einem beim Lesen auch traurig werden lässt.Außerdem finden sich in diesem Werk viele brutale Szenen. Laufend ist vom Tod die Rede, der gar nicht so selten umgesetzt wird, es werden Gliedmaßen amputiert und Schlachten geschlagen, liebe Verwandte und Freunde vergessen und trotz allem wird laufend an die Kraft der kindlichen Fantasie appelliert, wenn zum Beispiele eine Elfe vom Gifttod gerettet werden soll.Und gerade deshalb hat es mir außerordentlich gut gefallen. Diese Fantasie, der amüsante Schreibstil, die Zuspitzungen und Verwirrungen haben mich die gesamte Zeit zum Lächeln gebracht, mir aber auch zum Nachdenken gegeben und mich aufgrund des melancholischen Grundtons nicht losgelassen.James Matthew Barries Klassiker „Peter Pan“ ist egoistisch, zauberhaft und bemerkenswert, dennoch in der Originalversion vielleicht gar nicht so für Kinder sondern eher für den erwachsenen Leser geeignet, der dadurch eine Fahrkarte für eine abenteuerliche Reise ins Niemalsland erhascht, wo er an der Seite der verlorenen Jungs Peter Pan die Stange hält und man obendrein in die entzückende Logik der eigenen Kindheit zurückfällt.

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    • 10
  • Leserunde zu "Peter Pan: Vollständige Ausgabe (insel taschenbuch)" von J. M. Barrie

    Peter Pan: Vollständige Ausgabe (insel taschenbuch)

    Apfelgruen

    Diesen Monat gibt es noch eine zweite Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".  Wir lesen zusammen "Peter Pan" von J.M. Barrie.Klappentext:Peter Pan, die Geschichte vom Jungen, der nicht erwachsen werden wollte – ursprünglich für Erwachsene geschrieben – ist heute einer der großen Klassiker der Kinderbuchliteratur. Generationen von Lesern haben begeistert die Abenteuer des fliegenden Jungen verfolgt, der Wendy und ihre Brüder mit nach Nimmerland nimmt, wo sie gemeinsam gegen den bösen Kapitän Hook kämpfen.Achtung: damit sich die beiden Leserunden nicht in die Quere kommen, startet diese erst am 10. Juni!Viel Spaß!

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    • 91
  • Eine skurrile, Handlung vermischt mit gewöhnungsbedürftigen, liebenswerten Charakteren

    Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

    ZauberhafteBuecherwelt

    13. July 2015 um 16:26

    Peter Pan ist eine Geschichte, von der bestimmt schon jedes Kind und jeder Erwachsene einmal gehört hat. Peter Pan ist bekannt als der Junge, der nicht erwachsen werden möchte und somit immer dreizehn Jahre alt bleibt.  Eines Abends führt er die bezaubernde Wendy Darling und ihre beiden kleinen Brüder John und Michael ins Niemalsland. Dort erleben sie zusammen mit der Elfe Tinker Bell und den verlorenen Jungs wilde Abenteuer und müssen gegen den berühmt-berüchtigten Captain Hook antreten. Doch das Niemalsland hat auch seinen Preis, denn Wendy's Brüder und auch sie selbst vergessen langsam ihre wahre Herkunft... Peter Pan selbst war mir leider etwas unsympathisch. Er ist sehr egoistisch, möchte immer und überall der Beste sein und eigentlich ist alles für ihn ein Spiel (sogar die Nahrungsaufnahme spielt er gelegentlich nur, sodass die anderen Kinder mit leeren Bäuchen zu Bett gehen müssen). Wendy ist ein kleines, liebes Mädchen und wird  als Mutterersatz für die verlorenen Jungs ins Niemalsland geholt. So merkt man auch recht schnell, das sie in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter gefangen ist (was zu der Zeit, als dieser Roman geschrieben wurde, aber durchaus normal war). Die verlorenen Jungs sind alle als Baby aus ihrem Kinderwagen gefallen und so im Niemalsland gelandet (wohlgemerkt landen Mädchen nicht dort, da sie zu schlau sind, um aus ihrem Kinderwagen zu fallen). Mit Tootles, Nibs, Slightly, Curly und den Zwillingen bilden sie eine Bande frecher, sympathischer Jungs.  Außerdem ist da ja noch Tinker Bell, die kleine Elfe. Sie ist sehr eifersüchtig auf Wendy und wirkt dadurch äußerst unsympathisch. Allerdings lässt sich dies rechtfertigen, denn Elfen können immer nur ein Gefühl gleichzeitig haben - und so ist sie meist Böse. Über James Hook möchte ich jetzt auch gar nicht mehr viel verraten. Ich denke ihn kennt jeder. Den Piraten, der anstatt seiner rechten Hand einen eisernen Hacken trägt und höllische Angst vor einem tickenden Krokodil hat. Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt und ist außerdem sehr skurril. So haben die Darlings ein Kindermädchen namens Nana. Doch Nana ist kein gewöhnliches Kindermädchen, sondern eine überaus fürsorgliche Hundedame. Und auch die Handlung im Niemalsland kann man teilweise einfach nur skurril nennen.  Der Erzähler springt gelegentlich zu Wendy und ihren Brüdern nach Hause und zeigt, wie das Leben der Darlings ohne die Kinder weiter geht. Ansonsten befinden wir uns als Leser die ganze Zeit im Niemalsland und verpassen keines der zahlreichen Abenteuer. Die Erzählweise selbst ist sehr kindgerecht gestaltet. So ist die Handlung zwar etwas brutal und die Kämpfe sehr blutig, doch dies wird nur angedeutet und niemals beschrieben. Allerdings hatte ich genau dadurch das Gefühl, das ich nicht richtig in der Geschichte drin war, sondern eben mehr oberflächlich gelesen habe. Trotzdem hat mir die Reise ins Niemalsland (für mich eigentlich eher Niemandsland oder Neverland...) sehr gut gefallen.  In meine Bewertung habe ich auch nicht die Gerüchte um den Autor J. M. Barrie mit einfließen lassen, denn sonst wäre es wohl mit einer Eule davon gekommen.  Aber so ist es eine tolle Geschichte, bei der man einfach nur bedenken sollte, wann sie geschrieben wurde.

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  • Ein Klassiker findet seinen Weg

    Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2014 um 11:10

    Viele Jahre kannte ich nur den Film "Hook" von Steven Spielberg, mit Robin Williams als Peter Pan und Dustin Hoffman als Hook. Als ich den Film gesehen habe, war ich noch ein Kind. Natürlich war ich begeistert! Damals war mir aber noch nicht klar, dass der Film auf dem Werk von James M. Barrie aufbaut und die eigentliche Geschichte einen ganz eigenen Charakter besitzt. Ich nahm mir vor, meine Bildungslücke zu schließen und kaufte mir diese übersetzte Ausgabe des Originals. Der Ausdruck des Buches hat mir nicht durchgehend zugesagt. Das lag nicht nur an der Übersetzung, sondern auch an der betagten Ausdrucksweise des Autors. Außerdem sind einige Darstellungen bestimmter Szenen, in denen es um Kampf und Morden geht, nach heutigem Empfinden etwas drastisch. Wenn man sich davon nicht schrecken lässt, entfaltet die Geschichte jedoch eine besondere Qualität, die mir selbst sehr gefallen hat. Peter Pan ist eine äußerst fantasievolle Geschichte. Mir fiel auf, dass die Geschichte tiefgründiger und mystischer ist, als es einem in der Regel bewusst ist. Zum Ende hin wird deutlich, dass hierbei nicht nur um Abenteuer im Niemalsland und die verlorenen Jungs geht, sondern auch um das erwachsen werden, also das altern und das Leben, die schier unbegrenzte Liebe einer Mutter zu ihren Kindern und auch um Tod. Schließlich ist Peter Pan nicht irgendein frecher Junge, sondern explizit Wegbegleiter sterbender Kinder. Das Buch kann ernsthafter betrachtet werden, als man es sich zunächst vorstellen mag. Dieser Hintergrund, gepaart mit all den tollen Charakteren und ihren drolligen Verhaltensweisen, die originelle Idee des Niemalslandes und die Umsetzung des Autoren, hat mich sehr angesprochen und ich bin froh, dass Buch endlich mal gelesen zu haben. Jedem, der die Geschichte meint zu kennen, das Buch aber noch nicht gelesen hat, kann ich wärmstens empfehlen dies nachzuholen. Es lohnt sich allemal! Als Gutenachtgeschichte für Kinder sollte man jedoch vom Originalwerk eher absehen, vielleicht eine abgemilderte Variante wählen und gar nach Alternativen suchen. Alles in allem ist Peter Pan berechtigterweise ein Werk der klassischen Weltliteratur.

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  • Leserunde zu "Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)" von James Matthew Barrie

    Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

    IraWira

     Hallo liebe Lovelybooker und Klassikerfans,  ich übernehme hier einmal Hikaris bewährten Text zur Leserunde: Wir von der Gruppe "Wir lesen Klassiker - Monat für Monat" haben für Februar ein neues Leseprojekt beschlossen. Diesmal haben wir uns aus Zeitgründen für Peter Pan von James M.Barrie entschieden, die Zweitwahl vom Dezember. Es sind nicht nur Leute der Klassiker-Gruppe eingeladen, sondern jeder kann sich gerne dem gemeinsamen Lesen anschließen. Da hier jeder aber mit einem eigenen Exemplar liest, gibt es keine Bücher zu gewinnen. Starttermin ist der 1.2.2014 - die Leserunde geht den gesamten Februar und manchmal auch noch darüber hinaus. Späteres Einsteigen ist damit immer möglich. Wir freue uns auf rege Teilnahme! =)

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    • 99
  • Wir werden niemals nicht erwachsen...

    Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

    Mina - Das Irrlicht

    08. March 2014 um 12:52

    Als die Wahl in unserer Klassiker-Leserunde im Februar auf Peter Pan fiel, war ich erfreut. Mich begleitet Peter Pan schon einen Großteil meines Lebens. Als Kind mochte ich die Walt Disney-Verfilmung, später dann auch bedingt die Verfilmung „Hook“. In meiner Jugend gab es eine Zeit, in der einer meiner engsten Freunde und ich ständig mit dem Mythos Peter Pans spielten. Wir erschufen uns fast eine eigene Welt, in der wir kreisten, tanzten und Geschichten erfanden. Bevor wir ins Wochenende starteten fingen wir an zu Krähen und wir wollten Piraten werden (er ist heute wirklich einer geworden, wenn auch eher im Politischen Bereich.). Damals erschien eine neue Spielfilmversion von Peter Pan, die ich nur empfehlen kann. Sie ist ganz zauberhaft gemacht. In dieser Zeit als ich erstmals das Buch Peter and Wendy. Es war nun ein besonderes Vergnügen, noch einmal nach Nimmerland zurückzukehren. Ich entschied mich für die Hörbuchfassung, gelesen von Jens Wawrczeck. Vorab muss ich sagen, dass Jens Wawrczeck die Geschichte einfach unglaublich entzückend vorgelesen hat. Ich kann sie nur jedem ans Herz legen! Zum Hintergund der Geschichte Peter Pans, speziell von James M. Barrie, lässt sich festhalten, dass es sich ursprünglich gar nicht um ein eigenständiges Werk handelte. Vielmehr war Peter Teil eines anderen Stücks Barries, das dann jedoch als Solotheaterstück aufgeführt wurde, woraufhin Barrie die Geschichte noch einmal aufgriff und über Peter und Wendy ausführlicher schrieb. Vorbilder für die Kinder, die im Buch vorkommen waren die Kindern von Freunden. Der 1890 geborene Schotte Barrie erzählt die Geschichte der dreier Kinder – Wendy, John und Michael Darling – die nachts von Peter Pan besucht und bei einem der nächtlichen Besuche, als die Eltern außer Haus sind, mit nach Nimmerland genommen werden. Nana, der Kindermädchenhund, kann das leider nicht verhindern und es bleibt der armen Nana nichts anderes übrig, als ihr Herrchen und ihr Frauchen nachhause zu holen. Diese finden jedoch nur noch verwaiste Betten vor. Während die Eltern trauern und nach ihren verschwundenen Kindern suchen, beginnt für diese das Abenteuer ihres jungen Lebens. Sie fliegen mit Glöckchen, der Fee, und Peter, der stets so ablenkbar und mit sich selbst beschäftigt ist, nach Nimmerland. Dort, wo die Piraten und Einhimschen und die Verlorenen Jungs leben. [Achtung, diese Passage enthält Informationen über den Ausgang der Geschichte] Während Wendy dort als Geschichtenerzählerin und Mutter der Verlorenen Jungs tätig wird. Erleben die drei ein ausgelassenes Leben. Bis Hook auftaucht. Noch immer bitterböse auf Peter, der ihm einst die Hand abschlug und die Krokodil zu fressen gab. Während er ruhelos ist, stets vom Krokodil verfolgt, das auch den Rest vom ihm verspeisen will, brütet er tückische Pläne aus, um Peter zur Strecke zu bringen. Geschickt gelingt es ihm, einen Hinterhalt einzurichten und Peter Peter zu täuschen. Letztlich wiederholt sich dieser Zwist wieder und wieder. Eines Abends erzählt Wendy den Verlorenen Jungs, dass die Mütter für immer jede Nacht das Fenster auflassen würde, damit sie doch noch nach Hause zurückkehren können. Peter, der immer mal wieder auf jeden eifersüchtig wird, dem zuviel Aufmerksamkeit entgegen gebracht wird, stellt Wendy als Lügnerin dar. Aber statt sich die Jungs dann wieder ihm zuwenden, bekommen alle Kinder Angst, das sie niemehr nach Hause zurückkehren können. Die Angst ist größer als je zuvor, da Wendy ihnen wieder und wieder vom Wunder Eltern zu haben erzählt hat. Nun beschließen alle – außer Peter – auf die Erde zurückzukehren. Mit einiger Anstrengung und weiteren Streichen Peters gelingt es dann auch. Nur, dass die Verlorenen Jungs dann nicht zu ihren leiblichen Eltern oder gar Adoptiveltern kommen – nein, alle werden ausnahmslos von Familie Darling aufgenommen und leben fortan in deren Wohnzimmer. Zugegeben, das war für mich die abstruseste Stelle im Ganzen Buch. Danach gibt es noch eine kleine Nachgeschichte darüber, dass Peter viele Frühjahre nicht kommt, Wendy erwachsen wird und Peter dann deren Kinder und Kindeskinder nach Nimmerland holt (wenn er es nicht vergisst). [Ende] Insgesamt eine wirklich besondere Geschichte. Allerdings hat mich dieses Mal bei bewußten Hören doch gestört, dass die Rollen sehr klassisch verteilt waren. Wendy war selbstverständlich das junge Mädchen, dass sich den mütterlichen und häuslichen Pflichten mit Hingabe widmet und für die es nichts Schöneres zu geben schien, als die kaputte Wäsche der Jungs zu waschen und diese zu versorgen. Peter wiederum ist in meinen Augen – Entschuldigung – ein kleiner, fieser Narzißst und ich würde mir als Mädchen heute dreimal überlegen, ob ich mit ihm befreundet sein möchte. Er lebt nur für sich, für seinen kurzweiligen Spaß, vergisst jeden, der nicht gerade in seinem Visier weilt oder nicht seinem Interesse dient.

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  • Wendy im Niemalsland

    Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

    anke3006

    10. February 2014 um 11:07

    Peter Pan ist ein Kinderbuch-Klassiker. Es ist schön die Geschichte so zu lesen, wie sie ursprünglich gedacht war. Peter frech, etwas überheblich, sehr von sich überzeugt. Es macht Spass die Abenteuer von Peter, Wendy und verlorenen Jungs zu erleben. Jede Figur hat ihre eigene Persönlichkeit. Natürlich steht Peter im Vordergrund, aber jede Figur erzählt ein bisschen etwas von sich selbst. In Niemalsland dabei zu sein und die Abenteuer miterleben zu dürfen, das ist bei diesem Buch das besondere Erlebnis.

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  • Rezension: Peter Pan - James Matthew Barrie

    Peter Pan (Anaconda Kinderklassiker)

    Hikari

    05. February 2014 um 22:09

    Peter Pan oder im Original "Peter and Wendy" (warum nur wurde das Mädchen aus dem Titel im deutschen gestrichen?) von J. M. Barrie zählt zu den Kinder-Klassikern unserer Zeit. Die märchenhaft anmutende Erzählung von Peter und Wendy, die ich zwar aus vielen Adaptionen kannte, aber eben noch nicht im Original, ist gespickt mit vielen Abenteuern und Erlebnissen. Das Buch stammt aus dem Jahr 1911 und Wendy ist daher leider etwas in ihrer Mutter- und Mädchenrolle verdammt ;) Wirklich viel Spielraum hat sie nicht, was sich vor allem zum Ende hin abzeichnet. Die Geschichte ist fantasievoll und schön erzählt. Es gibt kleine und große Ereignisse, blutige Kämpfe (natürlich nicht beschrieben, aber erwähnt) und viele Charaktere: Die Darlings, Peter, Tinker Bell/ die Elfen, die verlorenen Jungs, die Piraten, die Rothäute und natürlich das Krokodil. Das Lesen fällt sehr leicht und eignet sich sehr gut sicher auch zum selbstlesen für ältere Kinder, jüngere bekommen es bestimmt gern vorgelesen. Auch als Erwachsener kann man nicht nur eine abenteuerliche Geschichte daraus gewinnen, sondern auch einen feinen Humor und Ansichten zu gesellschaftlichen Werten. Alles in allem hat mir die Lektüre Spaß bereitet, aber mich auch nicht unglaublich gefesselt. Für Kinder aber voller magischer Abenteuer und mit sehr viel Fantasie.

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