James McBride Die Farbe von Wasser

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Inhaltsangabe zu „Die Farbe von Wasser“ von James McBride

Voller Liebe und mit großem Respekt erzählt James McBride vom faszinierenden Leben seiner Mutter, die als Kind mit ihrer jüdischen Familie aus Polen in die USA flüchtet und mit siebzehn allein nach New York geht, um dort einen Schwarzen zu heiraten. Erst nach Jahrzehnten des Schweigens spricht sie das erste Mal mit ihrem Sohn über ihre unglaubliche und ergreifende Geschichte.

Ein wundervolles Buch. Sehr emotional.

— Morrison_a

Eine sehr bewegende Geschichte aus dem Leben der 1960er Jahre in den USA.

— Michaela11

Ein wunderbares Buch voller Liebe und Geschichte!

— TenTakel

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  • Die Farbe von Wasser

    Die Farbe von Wasser

    BookLover21

    09. January 2014 um 20:02

    "Er hat keine Farbe", sagte sie. "Gott hat die Farbe von Wasser. Wasser hat keine Farbe" (Seite 67)

    Ein sehr berührendes Buch. Meine erste Biographie die ich gelesen habe. Und ich war begeistert! 

  • Rezension zu "Die Farbe von Wasser" von James McBride

    Die Farbe von Wasser

    bücherelfe

    14. August 2012 um 19:01

    „Die Farbe von Wasser“ erinnert von der Inhaltsangabe stark an Frank McCourt‘s aussergewöhnlichen autobiografischen Roman „die Asche meiner Mutter“. Eines der Bücher, das ich zugegebenermassen gleich mehrmals gelesen habe. Kein Wunder also, habe ich im Bücherbrocky gleich zugegriffen, als es mich vom Regal aus anblickte. James McBride erzählt die Lebensgeschichte seiner Mutter. Und die ist wahrlich bewegt. 1921 in Polen geboren, übersiedelt sie zweijährig mit ihren jüdisch orthodoxen Eltern in die USA. Die Ehe der Eltern ist geprägt von Gewalt seitens des herrschsüchtigen Vaters. Erst siebzehnjährig verlässt Ruth Eltern und Schwester, um in New York zu leben. Dort lernt sie, die weisse Jüdin einen afroamerikanischen Baptisten kennen und lieben. Sie heiraten und gründen nicht nur eine Grossfamilie sondern auch eine Baptistenkirche. Allen Widrigkeiten zum Trotz - mit fast nichts zwölf Kinder durchzubringen, ist ein schier unglaublicher Kraftakt - schafft Ruth McBride es auch nach dem Tod ihres geliebten Ehemanns, dass jedes einzelne der zwölf (!) Kinder eine Ausbildung macht. Mit strenger Hand führt sie zuhause das Regime. James McBride beschönigt nichts und hebt seine Mutter auf keinen imaginären Sockel. Unter anderem auch deshalb wirkt das Geschriebene sehr glaubwürdig. Dass die Erzählperspektive kapitelweise von ihm zu seiner Mutter wechselt, macht das Lesen sehr abwechslungsreich. Fazit: Die perfekte Lektüre für alle Fans von „Die Asche meiner Mutter“.

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  • Rezension zu "Die Farbe von Wasser" von James McBride

    Die Farbe von Wasser

    Leseeule

    13. June 2012 um 18:57

    Berührend. Und man sieht, dass auch im hochgelobten Land USA nicht alles Gold ist, was glänzt.

  • Rezension zu "Die Farbe von Wasser" von James McBride

    Die Farbe von Wasser

    Nini61

    James McBride erzählt die Lebensgeschichte seiner jüdischen Mutter, die in den 40er Jahren einen Schwarzen geheiratet hat. Sie bekam 12 Kinder, alle schwarz. Sie lebten in New York und James' Mutter ist weit und breit die einzige weiße Person. Als Kind versteht James nicht, wieso seine Mutter so anders ist, als die Mütter seiner Freunde. Seine Mutter verschweigt ihre Herkunft und James (und seine Geschwister) kennt die Verwandtschaft seiner Mutter nicht. Es ist so, als ob Ruth McBride-Jordan vor ihrer Ehe gar nicht existiert hätte. Ruth schafft es, alle 12 Kinder aufs College zu schicken und alle werden Ärzte, Chemiker, Lehrer usw. James selbst wird Journalist und überredet in den 80er/90er Jahren seine Mutter, ihm ihre Lebensgeschichte zu erzählen... Diese Biographie hat mich sehr berührt, es muss unglaublich schwierig gewesen sein, in dieser Zeit eine Mischehe zu führen und nebenbei auch noch 12 Kinder großzuziehen. Ruth McBride ist eine Frau gewesen, die meine Hochachtung bekommt. Und die Verbundenheit und Liebe innerhalb der Familie ist etwas, das in der heutigen Zeit leider immer weniger wird.

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  • Rezension zu "Die Farbe von Wasser" von James McBride

    Die Farbe von Wasser

    Thaila

    26. February 2011 um 11:10

    James McBride erzählt in Die Farbe von Wasser die Geschichte seiner Mutter, die sogleich seine eigene ist. In den Zwanziger Jahren wanderte Ruth McBride mit ihren jüdischen Eltern von Polen in die USA ein. Da ihr Vater ein Wanderrabbi ist. führen sie ein unstetes Leben und landeten in den 30er Jahren in einer kleinen Stadt in den Südstaaten. Dort sind Juden fast so unbeliebt wie Afroamerikaner und Ruth bleibt eine Außenseiterin. Ihr Vater tyrannisiert die Familie und mißbraucht Ruth sexuell. Es gelingt ihr die Familie zu verlassen und nach New York zu ziehen, wo sie vor allem das Treiben in Harlem fasziniert. Sie verliebt sich in einen farbigen Mann, heiratet ihn in einer Zeit, in der Farbige im Süden noch dafür gelyncht werden, wenn sie weiße Frauen nur zu lange angucken, und bekommt elf Kinder. Obwohl die Familie immer mit Armut und Rassismus zu kämpfen hat, gelingt es Ruth mit eisernem Willen, den Erfolg all ihrer Kinder zu sicher. Sie schließen alle die Highschool ab, werden Lehrer, Physiker, Ärzte etc. Abwechselnd lässt James McBride seine Mutter ihre Lebensgeschichte erzählen und berichtet von seinen eigenen Kindheitserinnerungen. Dabei beschreibt er seine Mutter liebevoll, aber nicht verklärt. Ruth ist alles andere als perfekt, das Haus der McBrides ist ein einziger Chaos. Häufig ist Ruth entscheidungsschwach und verwindet die Tode ihrer beiden Ehemänner nur langsam. Für James McBride ist dieses Buch auch eine Suche nach der eigenen Identität, hatte seine Mutter doch nie von ihrer Vergangenheit gesprochen. So entdeckt er bei seinen Recherchen auch seine jüdische Seite und beleuchtet dabei das schwierige Verhältnis von Juden und Afroamerikanern in den USA. Das Buch ist mit einem feinen Humor geschrieben, so dass die Geschichte nie ins Kitschige abgleitet. Positiv zu erwähnen ist auch die gelungene Übersetzung.

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