James McClure

 4.3 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Blood of an Englishman, Gooseberry Fool und weiteren Büchern.

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Blood of an Englishman

Blood of an Englishman

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Erschienen am 19.02.2018
Gooseberry Fool

Gooseberry Fool

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Erschienen am 03.04.2017
Caterpillar Cop

Caterpillar Cop

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Erschienen am 27.03.2017
Steam Pig

Steam Pig

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Erschienen am 26.09.2016
Song Dog

Song Dog

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Erschienen am 26.09.2016
Snake

Snake

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Erschienen am 18.09.2017
Sunday Hangman

Sunday Hangman

 (0)
Erschienen am 18.09.2017
Artful Egg

Artful Egg

 (0)
Erschienen am 19.02.2018

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aus-erlesens avatar

Rezension zu "Blood of an Englishman" von James McClure

Nur ganz schwer aus dem Kopf zu bekommen
aus-erlesenvor 6 Monaten

Oh, das wird ganz schwer rauszubekommen sein! Ganz schwer. Eine junge Frau will gerade ihre Einkäufe im Kofferraum ihres Wagens verstauen als sie bemerkt, dass dieser sich nicht mehr öffnen lässt. In der Werkstatt kann man ihr helfen. Doch das Ergebnis ist markerschütternd. Im Kofferraum liegt einer. Nicht um ein Nickerchen zu machen, sondern er wurde zur letzten Ruhe gebettet. Kotverschmiert, zentimeterdick mit Blut einbalsamiert und ein paar Löchern im Schädel. Und es stinkt! Den Gestank und die Überreste wird man nur ganz schwer wieder raus bekommen. 
Tromp Kramer und Michael Zondi stehen wohl vor ihrem ekeligsten Fall. Und da ist es auch nicht hilfreich, dass jeder unaufgefordert von einem Riesen spricht, der in der Gegend um Trekkersburg sein Unwesen treiben soll. 
Es sind die Gewebereste von Edward „Bonzo“ Hookham, die da so erbärmlich und auffällig im Kofferraum verwesen. Bestialisch gefoltert und mit überbordendem Hass des letzten Atemzuges beraubt und zerstückelt worden. Archie Bradshaw hatte da mehr Glück. Auch er wurde angeschossen. Von dem Riesen. Da er sich tot stellte, hatte der Riese wohl keine Anstalten gemacht auch ihm noch einmal endgültig den Garaus zu machen. Jetzt erholt sich Archie erstmal. Beim Forellenfischen.
Währenddessen treten Kramer und Zondi einigen Leuten gehörig auf die Füße. Wie zwei Elefanten im Porzellanladen ermitteln sie in der Privatsphäre von Menschen und achten dabei wenig auf die Zerbrechlichkeit der Umgebung. Besonderes Schmankerl ist die Episode im Bordell, in der Zondi eine Ziege von ihren Fesseln erlöst. Köstlich!
Die rauen Methoden scheinen wenig zu fruchten. Nur Dr. Styrdom scheint einen Ansatz gefunden zu haben, den er zunächst gar nicht erkennt. Schnecken – so viel sei schon mal verraten – sind der Schlüssel zur Lösung des Falles.
James McClure lässt die beiden Royal Air Force-Piloten Bonzo und Bradshaw, jeden auf seine Weise, leiden. Genauso wie Kramer und Zondi. Immer wieder machen sie einen Schritt vorwärts, nur um im nächsten Moment erkennen zu müssen, dass sie immer noch auf der Stelle treten. Neue Verdächtige und Erkenntnisse erleichtern es den beiden nicht etwa den Riesen zu finden, sondern behindern Kramer und Zondi voranzukommen. Doch dann ergeben sich plötzlich ganz neue Tatsachen. Und die lassen jeden Beteiligten in einem ganz anderen Licht erscheinen…

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Manu2106s avatar

Rezension zu "Gooseberry Fool" von James McClure

Gooseberry Fool
Manu2106vor einem Jahr

"Gooseberry Fool" ist der Vierte Teil in der Kramer und Zondi ermitteln. da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, muss man die Vorgänger nicht kennen um hier mit zu kommen. Ich kenne die Vorgänger "Song Dog" und "Steam Pig" nicht, habe allerdings den Dritten Teil "Caterpillar Cop" davor gelesen und hatte mich in diesem schon recht gut zurechtgefunden.

Spielen tut diese Geschichte 70ern in Südafrika, von daher sind die Methoden der Ermittlungen ganz andere wie die heutigen.
Geschrieben wurde die Reihe, bzw dieses Buch  1974, dies ist ein neue Auflage, mit einem tollen, peppigen Cover, wie ich finde, es macht neugierig auf die Geschichte die drin steckt.

Laut dem Dorfpfarrer hatte niemand einen Grund, Hugo Swart, den treuen und angesehenen Bürger, zu hassen. Doch am Weihnachtsabend liegt dieser niedergestochen in seiner Küche. Es sieht aus, als könnte das einzige Motiv Geld gewesen sein und so verdächtigt man Swarts Diener, Shabalala, der mittlerweile aufs Land geflohen ist.
Detective Michael Zondi verfolgt den Tatverdächtigen in entlegensten Dörfern, während Lieutenant Tromp Kramer mit einer anderen Angelegenheit beauftragt wird: einem Autounfall unter Alkoholeinfluss. Kramer zieht bald Parallelen zwischen beiden Fällen und versucht, den Bewohnern von Trekkersburg Informationen abzugewinnen.
Die Behauptungen des Dorfpfarrers entpuppen sich langsam aber sicher als blanke Lügen...


Von Beginn an sehr spannend, denn Kramer und Zondi haben es zur Weihnachtszeit nicht nur mit diesen Zwei Fällen zu tun, Ihnen wird selber auch noch übel mitgespielt... Wie die Zwei sich durchboxen, das liest man am besten selber ;)  Ich würde nur zuviel verraten.
Spannung ist von Anfang an gegeben, und zieht sich komplett durch die gesamte Geschichte.

Kramer und Zondi haben mir auch hier auch sehr gut gefallen, sie sind ein tolles pfiffiges Team, und sie ergänzen sich sehr gut, wirken beide auch authentisch. Diesmal lernen wir unter anderem Zondis Familie etwas Besser kennen, eine tolle taffe Frau hat er.
Die Geschichten der beiden Ermittler spielen in einer Zeit der Rassentrennung, doch für diese beiden spielt die Hautfarbe keine Rolle, Mensch ist Mensch, und Mörder ist Mörder, egal welche Hautfarbe derjenige hat.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, gespickt mit Humor, die Sprache fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, was den Lesefluß aber keineswegs stört, das steigert die Spannung.
Die 269 Seiten wurden in 14 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. 

Da ich ein paar spannende und amüsante Lesestunden mit Kramer und Zondi hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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Manu2106s avatar

Rezension zu "Caterpillar Cop" von James McClure

Caterpillar Cop
Manu2106vor einem Jahr

"Caterpillar Cop" ist der Dritte Teil in der Kramer und Zondi ermitteln. da es alles in sich abgeschlossene Fälle sind, muss man die Vorgänger nicht kennen um hier mit zu kommen. Ich kenne die Vorgänger "Song Dog" und "Steam Pig" nicht, dennoch habe ich mich hier gut zurecht gefunden.

Spielen tut diese Geschichte in den 1970er in Südafrika, von daher sind die Methoden der Ermittlungen ganz andere wie die heutigen.
Geschrieben wurde die Reihe, bzw dieses Buch in 1972, dies ist ein neue Auflage, mit einem tollen, peppigen Cover, wie ich finde, es macht neugierig auf die Geschichte die drin steckt.

Jonathan hat sich sein erstes Rendezvous mit Penny anders vorgestellt. Kaum kommen sie sich näher, spürt er die Blicke eines Beobachters. Wutentbrannt stürmt er los, um dem vermeintlichen Spanner eine Lektion zu erteilen. Doch als er ihn hervorzerrt, sackt dieser zusammen: Der Unterleib ist blutüberströmt.
Lieutenant Tromp Kramer erfährt, dass es sich bei dem Toten um den 12-jährigen Boetie handelt, der mit einem Draht erdrosselt und erbarmungslos verstümmelt wurde.
Nun beginnt für Kramer und Sergeant Zondi eine intensive Zeit der Investigation. Ein grausamer Mord an einem Kind - das ist auch für die beiden erfahrenen Ermittler ein harter Brocken. Zudem sitzt ihnen der neue Colonel höchstpersönlich im Nacken; genauso wie die Witwe Fourie, Mutter von vier Kindern.


Spannend, es geht ja schon zu Beginn gleich richtig los... Wer hat Boetie umgebracht, und warum?  Das wollen Kramer und Zondi herausfinden, was nicht sehr einfach ist, denn reden und helfen wollen nicht alle, was entspricht der Wahrheit, und was nicht?
Spannung ist von Anfang an gegeben, sie zieht sich durch die komplette Geschichte, und ist mal mehr weniger präsent.

Kramer und Zondi haben mir sehr gut gefallen, sie sind ein tolles Team, und ergänzen sich sehr gut.
Die Geschichten der beiden Ermittler spielen in einer Zeit der Rassentrennung, doch für diese beiden spielt die Hautfarbe keine Rolle, Mensch ist Mensch, und Mörder ist Mörder, egal welche Hautfarbe derjenige hat.
Als Bantu hat Zondi Zugang zu Leuten und somit Informationen, die der Weiße Kramer, nicht so ohne Weiteres erhalten kann.

Alle Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, und wirken authentisch. Jeder hat seine Ecken und Kanten.
Wir bekommen zu jeder Person das passende Bild geliefert, und lernen sie im Laufe der Geschichte auch ein wenig näher kennen.
Die Beschreibungen der Handlungen und Schauplätze fand ich auch gelungen, detailliert, aber nicht zu ausschweiffend.

Der Schreib- und Erzählstil hat mir gefallen, gespickt mit Humor, die Sprache fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.
Lesen tun wir die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, was den Lesefluß aber keineswegs stört, das steigert die Spannung.
Die 268 Seiten wurden in 15 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt. 

Da ich ein paar spannende und amüsante Lesestunden mit Kramer und Zondi hatte, kann ich das selber lesen nur empfehlen.

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James McClure wurde am 09. Oktober 1939 in Johannesburg (Südafrika) geboren.

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