James McCrae

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Rezension zu "Ich brauche einen neuen Kopf. Der alte denkt zu viel" von James McCrae

Nicht das, was ich erwartet habe
peedeevor einem Jahr

Das eigene Ego steht häufig in Konkurrenz mit dem Höheren Selbst. Ersteres erzählt gerne Mist, zweiteres jedoch die Wahrheit. James McCrae erzählt von seinen Erfahrungen mit diesen beiden inneren Stimmen. Als er 2012 seinen gut bezahlten, aber ungeliebten Job in der Werbebranche aufgibt, um als Schriftsteller in New York tätig zu werden, läuft nämlich genau gar nichts nach Plan…

Erster Eindruck: Das Buchcover kommt gänzlich ohne Bild aus, besteht nur aus dem überaus witzigen Buchtitel – gefällt mir sehr gut. Das Layout des gesamten Buches ist gut gelungen.

James McCrae hat Jahre damit zugebracht, nach (materiellem) Erfolg zu streben – doch wozu? Um nach all den Jahren festzustellen, dass er sein höheres Ziel aus den Augen verloren hatte. Er macht den Sprung ins kalte Wasser und versucht, in New York als Schriftsteller zu arbeiten. Nur hat jedoch niemand gerade auf ihn gewartet, sodass der Start mehr als harzig verläuft (und Hurrikan Sandy hat noch sein Übriges dazugetan – James‘ Wohnung wurde verwüstet und er sodann obdachlos). Es ist ein Leichtes, sich vom Ego einreden zu lassen, dass man ein Loser sei und alle anderen eh alles besser könnten. Tja, das ist die üble Falle des sich Vergleichens mit anderen (kenne ich!). Es gibt immer andere Menschen, die etwas besser können oder wissen – oder auch besser aussehen *grins*.

„Wir alle sind ein kleines Teil desselben Puzzles. Es ist nicht unsere Aufgabe, das Puzzle fertigzustellen. Unsere Aufgabe ist es, unseren Platz darin zu finden.“ Das gefällt mir.

Diverse Philosophien, spirituelle Lehren, New York, Insel Culebra – das sind nur einige der vom Autor gestreiften Themen. Er betont, dass es sich bei diesem Buch um seine Erfahrungen handelt und er nicht von sich behaupte, alle Antworten zu haben. Um diese Rezension zu schreiben, musste ich unbedingt noch nachschlagen, wer Eckhart Tolle ist. Auf dem Cover wird die Huffington Post zitiert, dass James McCrae der Eckhart Tolle der Internet-Generation sei. Ist es für dieses Buch bezeichnend, dass mir der der spirituelle Lehrer und Bestsellerautor nicht bekannt war? Mit spirituellen Lehren habe ich nämlich so gut wie keine Erfahrungen. Und auch nach der Lektüre des vorliegenden Buches gibt es für mich keine dahingehenden Impulse, an dieser Situation der Unwissenheit etwas ändern zu wollen. Aufgrund des Buchtitels habe ich offenbar etwas anderes erwartet. Von mir gibt es leider nur 2 Sterne.

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