James McGee

 4,2 Sterne bei 103 Bewertungen
Autor von Die Totensammler, Das Höllenschiff und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James McGee

James McGee verbrachte seine Kindheit in Gibraltar, Deutschland und Nordirland. Er arbeitete als Bänker, Journalist und in der Luftfahrtindustrie, bevor er Buchhändler wurde. Sein Interesse für die Napoleonischen Kriege stammt noch aus alten Schultagen, als er Forresters' »The Gun« las. James McGee lebt heute in East Sussex.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von James McGee

Cover des Buches Die Totensammler (ISBN: 9783453470309)

Die Totensammler

 (43)
Erschienen am 02.01.2008
Cover des Buches Das Höllenschiff (ISBN: 9783453434615)

Das Höllenschiff

 (25)
Erschienen am 04.01.2010
Cover des Buches Der Rattenfänger (ISBN: 9783453470262)

Der Rattenfänger

 (22)
Erschienen am 07.08.2006
Cover des Buches Das Höllenschiff (ISBN: 9783641043377)

Das Höllenschiff

 (1)
Erschienen am 26.04.2010
Cover des Buches Resurrectionist (ISBN: 9780007212712)

Resurrectionist

 (2)
Erschienen am 03.09.2007
Cover des Buches The Blooding (ISBN: 9781605988108)

The Blooding

 (2)
Erschienen am 15.07.2015
Cover des Buches RATCATCHER (ISBN: 9780007236459)

RATCATCHER

 (2)
Erschienen am 04.09.2006

Neue Rezensionen zu James McGee

Cover des Buches Die Totensammler (ISBN: 9783453470309)E

Rezension zu "Die Totensammler" von James McGee

Das alltägliche Leben von der düsteren Seite ... nichts für Zartbesaitete ...
engineerwifevor 7 Tagen

Gelegentlich frage ich mich, warum einige Bücher ewig und drei Tage auf meinem SUB schlummern. Und dann fällt es mir wieder ein ... richtig, jeder Tag hat ja nur 24 Stunden und nur einige wenige davon kann ich mich dem Lesen widmen ;)

Doch nun ergab sich urlaubsbedingt eine kleine Lücke und James McGee durfte mit dem zweiten Teil seiner Reihe um Sonderermittler Hawkwood Einzug halten in meine Leseliste. Wie schon im ersten Teil begeben wir uns wieder in die Unterwelt Londons, die alles andere als lieblich ist. Der Captain, wie er sich gerne nennen lässt, wird angesetzt auf einen ominösen Mordfall, bei dem der Täter seinem Opfer im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Messer zu Leibe geht. Slowly but surely tauchen mehr und mehr Opfer auf, die auf ungewöhnliche Weise einige ihrer Körperteile zu missen scheinen und dadurch einen oft grausamen Tod gefunden haben. Zusammen mit alten Bekannten macht sich Hawkwood auf die Jagd und muss schnell feststellen, dass auch er manchmal an seine Grenzen gerät …

Wie schon im ersten Teil ist man als Leser schnell mit allen Sinnen in die Geschichte eingetaucht. Man scheint die Schmerzen und die Angst zu spüren, die dreckige Welt der Zwielichtigen zu riechen und das Blut und den schlechten Wein zu schmecken. Schicht für Schicht legt der Ermittler Spuren frei, während sich sein Weg dorthin mit Leichen zu pflastern scheint. Ich gebe zu, man darf nicht zimperlich sein und muss auch mit Gänsehaut weiterlesen. Denn nur dann wird man mit einer erschütternden Aufklärung belohnt, die einem die Haare zu Berge stehen lässt. 

Ich vergebe für diesen spannenden historischen Kriminalroman volle fünf Punkte verbunden mit einer Empfehlung für Liebhaber. 

Kommentare: 2
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Cover des Buches Die Totensammler (ISBN: 9783453470309)S

Rezension zu "Die Totensammler" von James McGee

Fortschritt in dunklen Zeiten
simonfunvor 2 Jahren

Mein zweiter Roman des Autors rund um Hawkwood. Er beschreibt die Zeit in der viel Wissen im Bereich der Medizin, speziell der Chirurgie erworben wird. Allerdings auch im Bereich des Leichenraubs, illegalem Handel mit Körperteilen und grenzwertigen Experimenten. Der Autor packt die Handlung perfekt in die historische Kulisse Londons Anfang des 19. Jahrhunderts. Gut, spannend, düster und dynamisch geschrieben klebte das Buch an meinen Fingern fest.
Wie auch immer - einfach nur Oberklasse!

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Cover des Buches Die Totensammler (ISBN: 9783453470309)I

Rezension zu "Die Totensammler" von James McGee

Morbid, düster und sehr spannend
Igelmanu66vor 3 Jahren

»Einst waren in diesem Winkel des Friedhofs wohl die wohlhabenderen Gemeindemitglieder beigesetzt worden, aber das war lange her. Jetzt wurden hier nur die Armen beerdigt, und Einzelgräber waren eine Seltenheit. Der Friedhof war zu einem Ort gleichgültiger Vernachlässigung geworden. Und zu einem Ort der Hinrichtung.«

 

London, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. In einem Irrenhaus wird eine furchtbar zugerichtete Leiche gefunden, weitere schreckliche Funde schließen sich an. Ein Fall für Sonderermittler Hawkwood, der sich wie kein zweiter in den tiefsten Tiefen der Londoner Unterwelt auskennt. Was er im Rahmen seiner Ermittlungen herausfindet, wird ihn allerdings an seine Grenzen führen…

 

Wow, was habe ich dieses Buch verschlungen! Ein sehr spannender Thriller, dessen geschichtlicher Hintergrund einem die Haare zu Berge stehen lässt. Erläuterungen zu diesem Hintergrund finden sich im Anhang, verbunden mit dem Hinweis des Autors, dass er manche geschichtlichen Tatsachen absichtlich nicht in sein Buch integriert hat, weil er fürchtete, »die Leser würden es zu abartig finden.«

 

Auch so darf sich der Leser schon auf einiges gefasst machen. Das Thema „Leichenraub“ zieht sich durchs ganze Buch, es gab damit offenbar ein großes Problem, vor allem für die arme Bevölkerung, deren Gräber leicht auszunehmen waren. Rivalisierende Banden führten einen Krieg um die Leichen und zahlreiche Abnehmer warteten auf stetigen Nachschub. Hier erlebt man als Leser dann auch passsenderweise einen Abstecher in die Geschichte der Chirurgie, einschließlich dem Besuch einer Vorlesung mit Live-OP. Natürlich ohne Betäubung.

 

Bei all dem Schrecken wird man auch nachdenklich. Was haben sich manche im Dienste der wissenschaftlichen Forschung herausgenommen! Natürlich ist es wichtig und verständlich, dass sich Mediziner Gedanken über Fortschritte und neue Entwicklungen machen. Wenn sie das nicht immer schon getan hätten, wo wären wir dann? Aber trotzdem sind so manche Dinge aus heutiger Sicht einfach nur schaurig.

 

Hawkwood, den ich bereits im ersten Teil kennenlernte, zeigt sich hier wieder von seiner besten Seite. Bedeutet: Er lässt sich von wichtigen Titeln nicht beeindrucken, tritt hartnäckig auf Füße und fällt in gewissen Kreisen dadurch ständig unangenehm auf. Höchst sympathisch ist mir das!

 

Fazit: Morbid, düster und sehr spannend. Eine volle Leseempfehlung für jeden Interessierten, der nicht zu sensibel ist. Die Kenntnis von Band 1 ist für das Verständnis nicht erforderlich.

 

»Ich war mit seiner ersten Antwort nicht zufrieden. Da habe ich ein bisschen Druck ausgeübt.« »Ich war immer ein Bewunderer Ihrer Überredungskunst, Hawkwood.«

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