James McGee

 4.2 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Die Totensammler, Das Höllenschiff und weiteren Büchern.

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James McGeeDie Totensammler
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Die Totensammler
Die Totensammler
 (37)
Erschienen am 02.01.2008
James McGeeDas Höllenschiff
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Das Höllenschiff
Das Höllenschiff
 (24)
Erschienen am 04.01.2010
James McGeeDer Rattenfänger
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Der Rattenfänger
Der Rattenfänger
 (17)
Erschienen am 07.08.2006
James McGeeDas Höllenschiff: Historischer Kriminalroman
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Das Höllenschiff: Historischer Kriminalroman
James McGeeThe Blooding
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The Blooding
The Blooding
 (2)
Erschienen am 03.07.2014
James McGeeResurrectionist
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Resurrectionist
Resurrectionist
 (2)
Erschienen am 03.09.2007
James McGeeRATCATCHER
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RATCATCHER
RATCATCHER
 (2)
Erschienen am 04.09.2006
James McGeeThe Reckoning
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The Reckoning
The Reckoning
 (1)
Erschienen am 24.08.2017

Neue Rezensionen zu James McGee

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simonfuns avatar

Rezension zu "Das Höllenschiff" von James McGee

Wer wollte in dieser Zeit leben?
simonfunvor 9 Tagen

Zugegeben, ich mag eigentlich keine sogenannten historischen Romane/Krimis/Thriller, weil ich im Groben weiß, wie es weitergeht oder endet. Wenn dann noch historische Behauptungen und teilweise Unwahrheiten hinzugedichtet werden, fühle ich mich veräppelt. Zum Glück gibt es diesen Roman; er hat mich eines besseren belehrt.
Wie auch immer - lesen!

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Felices avatar

Rezension zu "Das Höllenschiff" von James McGee

Atmosphärisch dichter Abenteuerroman
Felicevor 5 Jahren

"In diesem Laderaum herrschte ein Durcheinander von starken Gerüchen: von Flüssigkeiten, die aus den Fässern ausgetreten waren, von brackigem Wasser und verdorbenen Nahrungsmitteln, vermischt mit dem Geruch von Tauen und Teer. Es gab noch andere starke Duftnoten, aber der Hauch von Essig und Schwefel, ein Überbleibsel vom letzten Mal, als der Laderaum ausgeräuchert worden war, konnte gegen den Rattengestank nicht viel ausrichten. Bei dem reich gedeckten Tisch, den sie hier vorfanden, hatten sich die Nager stark vermehrt und alle Furcht verloren. Der aufgewirbelte Staub aus ihrem Kot lag in der Luft wie die Sporen einer Pusteblume und drang einem in die Kehle, und bei jeder Bewegung nahm man aus dem Augenwinkel das kurze Aufleuchten eines glatten, seidigen Fells wahr, wenn die Tiere sich vor dem Lichtschein der näher kommenden Laternen davonmachen"....

Die vorne beim Titelbild angegebene Inhaltsbeschreibung ist nicht ganz zutreffend, denn Hawkwood wird nicht auf eine Verbrecherbande angesetzt, sondern soll undercover ermitteln, wie es in letzter Zeit zu mehreren Ausbrüchen von diesen berüchtigten "Hulks" kommen konnte.
Keiner der Aufseher ist eingeweiht, er hat keinerlei Kontakt zu seinen Vorgesetzten. Plan ist, dass er eine Anhörung bekommt, nachdem er einen Antrag auf Hafterleichterung gestellt hat, und dann Bericht erstatten kann.
Doch dazu kommt es nicht, denn mit dem Franzosen Lasseur freundet er sich an und durch eine Verkettung unglücklicher EReignisse gelingt ihnen die Flucht...

Nur das erste Drittel handelt vom Leben an Bord, was danach kommt, hat es aber auch in sich!
Immer stellt sich die Frage, wer ist Freund und wer ist Feind- man kommt kaum zum Durchatmen.
Sein eigentliches Ziel, herauszubekommen, was mit den Geflohenen geschah und wer ihnen half, muss Hawkwood weiter verfolgen ohne seine Tarnung aufzugeben.
Durchweg spannend erzählt, aber auch mit einer guten Portion Menschlichkeit und Humor schafft es das Werk zu einem gelungenen histrischen Abenteuerroman, der vielleicht in erster Linie Männer ansprechen mag, aber auch Frauen spannende Lesetunden verspricht.
Lediglich der Schluss war meiner Meinung nach etwas schnell abgehandelt.

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Rezension zu "Das Höllenschiff" von James McGee

Rezension zu "Das Höllenschiff" von James McGee
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Historische Kriminalromane sind sicher nicht jedermanns Geschmack. Gut geschriebene, intelligent aufgebaute Romane dieses Genres, vermögen auf unterhaltsame Weise, sozusagen en passant, historische Zusammenhänge zu vermitteln, geschichtliche Kenntnisse aufzufrischen oder gar neue Interessen zu wecken.

Wer daran Freude hat, kommt kaum an den abenteuerlichen Fällen des englischen Sonderermittlers Matthew Hawkwood vorbei, mit dem der Leser auf dem "Höllenschiff" das nunmehr dritte Mal mitleiden muss. Das 574 Seiten starke Werk zeichnet sich durch eine gute, aber angenehm unaufdringliche Recherche aus, die neben Geschichte und Geografie auch ein wenig Seemanns-Know-How umfasst. Dass es zuweilen etwas eklig oder auch blutig wird, sei der Historie geschuldet. In der Zeit der Napoleonischen Kriege, in finsteren Schmugglerkreisen oder auf den berüchtigten Gefängnisschiffen, den "Hulks" (engl. für Schiffsrumpf) ging es mitnichten etepetete zu.

Der deutsche Titel suggeriert fälschlicherweise, die Handlung spiele sich ausschließlich auf dem Gefängnisschiff ab. Das Setting wechselt jedoch schon nach dem ersten Drittel und die Story wird vielschichtiger. Einzig der Figur des spröden "Runners" Hawkwood, hätte der Autor James McGee etwas mehr Aufmerksamkeit widmen können - er bleibt irgendwie unnahbar, unpersönlich hinter den anderen Protagonisten zurück.

Insgesamt möchte man meinen, handle es sich thematisch eher um ein typisches Männerbuch, aber auch Liebhaberinnen der Sujets von Robert Louis Stevenson, C. Forrester oder Bernard Cornwell kommen hier durchaus auf ihre Kosten! Da ich unglücklicherweise und in Unkenntnis der beiden Vorgängerromane Die Totensammler und Der Rattenfänger dieses Buch zuerst las, möchte ich das Versäumnis aber schnellstens nachholen.

(T)

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