James McGee Der Rattenfänger

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Inhaltsangabe zu „Der Rattenfänger“ von James McGee

Eine geheime Erfindung bedroht London - eine Verschwörung auf höchster Ebene London, 1811. Der Krieg mit Napoleon hat seinen Höhepunkt erreicht. In der düsteren, von Gesindel bevölkerten Metropole wird der exzentrische Sonderermittler Hawkwood vom Empire mit der Aufklärung eines Doppelmordes beauftragt. Mithilfe seiner Kontakte zur Londoner Unterwelt gelingt es Hawkwood, einer Verschwörung auf die Spur zu kommen, die ganz England in größte Gefahr bringt. "Der Rattenfänger" ist der fulminante Auftakt der historischen Krimiserie um Sonderermittler Hawkwood.

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  • Rezension zu "Der Rattenfänger" von James McGee

    Der Rattenfänger
    Archibald Pynchon-Light

    Archibald Pynchon-Light

    31. December 2010 um 12:08

    Der historische Kriminalroman spielt 1811 in London. Das Land befindet sich im Krieg mit Napoleon und die Stadt ist ein riesiger Moloch aus Gestank, Dreck und Verbrechen. Zu Beginn wird ein Kurier der Admiralität bei einem Kutschenüberfall ermordet und seine Papiere werden gestohlen. Dann verschwindet ein in Adelskreisen hoch angesehener Uhrmacher. Der Ermittler Matthew Hawkwood wird mit dem Fall beauftragt. Er unterhält Kontakte zur Unterwelt, da der gefürchtete Kopf einer Gaunerbande ein ehemaliger Kriegskamerad ist. Hawkwood findet heraus, dass sich in der Tasche des Kuriers die Baupläne moderner Kriegswaffen befanden, die Napoleon zum sicheren Sieg verhelfen würden. Außerdem erfährt er von einem geplanten Terroranschlag im Herzen Londons, der die Nation erschüttern soll. Viele Bücher dieses Genre bauen eine detailversessene Abbildung einer Epoche auf und setzen dann eine x-beliebige Krimihandlung hinein, die zu jeder anderen Zeit genauso spielen könnte. Dies ist hier nicht der Fall. „Der Rattenfänger“ nutzt sein London nicht nur aus austauschbare Kulisse, sondern Zeit und Ort sind unentbehrliche Grundlage der Handlung. Das Milieu ist treffend beschrieben, mit all seinen unappetitlichen Einzelheiten. Die brutale Realität in den Elendsvierteln wird ungeschönt gezeigt: Hundekämpfe, Kinderprostitution, Taschendiebebanden und Faustkämpfe über bis zu sechzig Runden ohne Handschuhe. Das ist nicht immer angenehm zu lesen, aber es verschafft dem Buch die Authenzität, die manche Handlungen der Figuren nachvollziehbarer macht. Das Buch ist schnell, liest sich flüssig, ist abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Handlung dreht sich nicht in erster Linie um die Tätersuche, sondern pendelt munter zwischen James Bond und Jules Verne. Unterhaltsame Figuren tummeln sich an häufig wechselnde Schauplätze von düsteren Hafenspelunken bis zur mondänen Oberschichtsparty. Die Hauptfigur bleibt geheimnisvoll und interessant, schließlich handelt es sich um den Auftakt zu einer Serie. Einziger Kritikpunkt, wenn es denn einen zu suchen gilt, ist die zu moderne Sprache, die häufig das völlige Eintauchen in die Illusion des frühen 19. Jahrhunderts verhindert.

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