James Meek Fremdland

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Inhaltsangabe zu „Fremdland“ von James Meek

Jabal os Saraj, ein kleiner Ort in Afghanistan. In dem Vielvölkerstaat am Hindukusch kämpft die Nato gegen die Taliban und mittendrin befindet sich Adam Kellas, schottischer Journalist und Schriftsteller, dem die Wirren des Krieges und der Liebe allmählich den Boden unter den Füßen entziehen und ihn fundamental erschüttern, als Journalisten, als Mann, als Menschen. – Ein großartiger Roman über das Entwerfen von Bildern und Fiktionen: im Leben, in der Liebe und im Krieg.

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  • Rezension zu "Fremdland" von James Meek

    Fremdland

    emeraldeye

    07. July 2009 um 15:09

    Der Verlag: Als Adam Kellas den Job als Kriegsberichterstatter im umkämpften Afghanistan antritt, ahnt er nicht. dass dies sein bisheriges Leben aus den Fugen heben wird. Denn was als Flucht vor einer gescheiterten Beziehung gedacht ist, führt ihn geradewegs in eine neue, scheinbar aussichtslose Liebe zu einer Frau. Astrid, Kellas ammerikanische Kollegin, die ihn von Beginn an fasziniert, bleibt stets tough und undurchschaubar und kann Kellas keinerlei Sicherheit geben. Doch vor allem die Erfahrungen und Bilder der Gewalt beginnen mehr und mehr, Kellas seiner Heimat zu entfremden und sein Selbstverständnis zu untergraben. Auf seinen Streifzügen zu den Schauplätzen des Krieges muss er erfahren, wie sich seine Gewissheiten in Luft auflösen und seine Position als neutraler Beobachter ins Wanken gerät. In einer fatalen Situation, in der sich Kellas ungewollt schuldig macht, verbinden sich schließlich Liebes-und Kriegserfahrungen unauflößlich miteinander. Und so stehen sich am Ende zwei innerlich zerstörte Menschen gegenüber, die versuchen, trotz der Bilder, die sich in ihren Köpfen eingebrannt haben, zueinander zu finden. Unglaublich harter, schwerer Stoff, den James Meek uns da anbietet. In jedem Satz spürt man die eigenen Erfahrungen des Autors mit dem Krieg in Afghanistan. Ich mußte das Buch immer wieder weglegen, weil es so viel Konzentration und auch einiges an Vorkenntnissen bzw. Recherchen verlangt. Aber Meeks Sprache ist so magisch und detailliert, dass ich einfach weiterlesen mußte. Trotzdem habe ich mich ziemlich damit gequält. Faszinierend fand ich, wie Meeks die Gefühle seiner Protagonisten bis zur Schmerzgrenze aufspaltet, wie er jede noch so kleine Einzelheit in das Geschehen miteinbezieht und ihm damit Bedeutung verleiht. Bemerkenswert! "Fremdland" ist ein Buch, das man mehrmals lesen muß, um es in seiner Vielschichtigkeit zu erfassen. Ob dies allerdings bei dem Thema, das der Autor ins Zentrum seines Romans gestellt hat, möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Ich werde es kein zweites Mal lesen können. Meine Empfehlung ist, mit dem ersten Roman von James Meeks zu beginnen. "Die einsamen Schrecken der Liebe" ist einfach großartig, aber leider immer noch ein Geheimtipp. Nicht einmal meine Literaturrunde konnte ich dazu bewegen, es zu lesen......

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