James Mylet

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James MyletLove is on Air
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Love is on Air
Love is on Air
 (13)
Erschienen am 09.10.2012
James MyletLove is on Air: Roman
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Love is on Air: Roman
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Erschienen am 09.10.2012

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Rezension zu "Love is on Air" von James Mylet

Love is on Air
daydreaminvor 3 Jahren

Geschrieben im Dezember 2012:

In der Kurzbeschreibung hört es sich so an, als wäre ‚Lex‘ ein weiteres Jugendbuch dass sich nur um einen Jungen dreht, der vor dem Ende seiner Schulzeit seine Jungfräulichkeit verlieren will um nicht als Loser auszuwandern. Das ist jedoch definitiv nicht der Fall und ich bin froh, dass ich das Buch gekauft habe!

Lex ist also 17 Jahre alt, schreibt gerade seine Abschlussprüfungen in einem verschlafenen Dorf. Nach dem Sommer will er nach London auswandern. Was Lex so besonders macht, ist sein Musikgeschmack. Er hat nämlich einen recht speziellen und aus Liebe zur Musik hat er in seinem Nest Clifden eine eigene Radiostation ins Leben gerufen, die er alleine von seinem Zimmer aus betreut. Neben automatischen Playlisten (während er in der Schule hockt) spielt er auch absolute Geheimtipps ab und will zum Ende des Sommers hin nicht nur die Frau seiner Träume rumkriegen sondern auch ein kleines Festival mit seiner Lieblingsband veranstalten, welches eben von Radio Clifden veranstaltet wird.

Man kann sich vorstellen, dass es da allerhand Probleme und Chaos gibt. Lex ist einfach liebenswürdig, wenn auch ein bisschen Ich-bezogen. Es geht in dem Buch wirklich nur um ihn, aber das kann man sich laut Titel schon denken und es macht wirklich Spaß ihn kennen zu lernen. Die Kapitel sind eigentlich nur aus seiner Sicht geschrieben, ab und an kommen aber kurz Familienmitglieder und Freunde zu Wort und sagen ein paar Sätze zu ihrem Sohn, Bruder oder Kumpel.

Womit wir bei den anderen Charakter wären. Lex‘ Familie besteht aus Mutter, Vater und noch zwei Kindern. Fiona und Sean sind die kleinen Geschwister. Sie sind eine mehr oder minder normale Familie, die mit einer hyperaktiven Tochter, einem viel zu schlauen Sohn und einem kleinen Raufbold zu kämpfen haben. Auch die Freunde von Lex (der übrigens eigentlich Alexander heißt) sind ziemlich witzig und sofort sympathisch.

Zum Englisch ist noch zu sagen: Es ist relativ einfach. Lex benutzt ein wenig Umgangssprache, aber da kommt man schnell rein. Normales Schulenglisch sollte für dieses Buch ausreichen!

Mehr möchte ich eigentlich nicht dazu sagen. Es gibt Höhen und Tiefen, man leidet und freut sich mit Lex, aber je mehr ich jetzt sage, desto mehr spoiler ich. Also belasse ich es bei folgendem Fazit:

Fazit

Der Protagonist ist absolut herzlich und verständlich, ich hab meine Ängste während des Abiturs wieder erkannt. Auch die anderen Charakter sind ziemlich liebevoll und authentisch ausgearbeitet, genau wie der Rest der Geschichte. Alles wirkt so real und so zerbrechlich, dass man wirklich das Gefühl hat, die Geschichte von Lex ist nicht erfunden sondern einfach nieder geschrieben. Sehr empfehlenswert!

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Schlehenfees avatar

Rezension zu "Love is on Air" von James Mylet

Fängt gut an, lässt dann aber nach
Schlehenfeevor 3 Jahren

Nach seinem Schulabschluss möchte Lex nach London zum Studieren und dort als Radiomoderator groß rauskommen. Doch noch muss er im Städtchen Clifden an der Westküste Irlands seine Abschlussprüfungen bestehen. Nebenbei betreibt er einen (offiziell geduldeten) Piratensender und plant ein Konzert mit seiner Lieblings-Reggaeband als Abschiedsgeschenk an die Stadt. Als ob der Sommer nicht schon stressig genug wäre, muss Lex auch noch die Späße seiner Freunde ertragen, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihn noch vor seinem Weggang zu „entjungfern“. Und dann ist da noch Michelle, in die Lex verknallt ist, die aber leider schon einen festen Freund hat...

„Love is on air“ ist meiner Meinung nach ein unpassender Titel, denn Liebe spielt in Lex' Geschichte eher eine Nebenrolle. Es ist die Geschichte, des Jungen vom Land, der von der großen Stadt träumt, von der Verwirklichung seiner Träume, bevor er endgültig in die Erwachsenenwelt eintritt. James Mylet zeigt uns Lesern einen Einblick in das soziale Gefüge einer irischen Kleinstadt, es gibt aber auch viele Elemente, die überall zutreffen könnten. Anderes würde ich wiederum typisch irisch nennen, wie den Piratensender „Radio Clifden“, den Lex mangels Empfang anderer Radiosender eingerichtet hat und der von den Offiziellen der Stadt geduldet wird, auch wenn er nach dem Gesetz illegal ist. Aber Lex richtet keinen Schaden an und die Gemeinde profitiert davon, daher werden beide Augen zugedrückt. Für mich in Deutschland undenkbar.
Lex war mir überwiegend sympathisch. Er ist normal, mit Freundeskreis, verliebt, eher ein Streber und unsportlich, aber kein Außenseiter in der Stadt. Er arbeitet daran, seine Träume zu verwirklichen und nimmt dies auch ernst.
Zwischendurch gibt es auch immer wieder Kapitel, in denen Lex von anderen Familienmitgliedern oder Freunden beschrieben wird. Letztendlich haben diese aber keine Auswirkungen auf Handlung oder den Charakter, so dass sie quasi überflüssig werden.

In der Handlung verläuft vieles anders, als ich für einen Jugendroman erwartet hätte. Am Ende merkt man eine Entwicklung in Lex' Charakter, leider bleibt der Spannungsbogen dabei auf der Strecke. Der vermeintliche Höhepunkt der Handlung war für mich eher enttäuschend. Die Handlung versickert wie ein Rinnsal im Sand, was ich sehr schade fand. Letztendlich bleibt die Beschreibung eines Sommers für einen Jungen am Übergang zwischen Schule und Uni.

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sabrinacremers avatar

Rezension zu "Love is on Air" von James Mylet

Rezension zu "Love is on Air" von James Mylet
sabrinacremervor 6 Jahren

Zum Inhalt:

Lex ist 17 Jahre alt. Er wohnt in Irland und wächst dort mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester und dem kleinen Bruder auf. Er möchte Radiomoderator werden und nach London gehen. Um dafür zu "üben", betreibt er den örtlichen Piratensender in Clifden. Er ist ein guter Schüler. An der Schule ist er weder Held, noch Looser - er ist irgendwo dazwischen, mitten in der Unbedeutsamkeit der breiten Masse.
Lex ist verliebt in ein älteres Mädchen. Das erste Problem ist: sie hat einen Freund. Und der ist nicht gerade als netter Junge bekannt. Das zweite Problem ist noch viel größer - zumindest für Lex: er ist noch Jungfrau. Und das möchte er natürlich gerne ändern...

"Mrs O'Dowd, die bei Matherson's arbeitet, das ist so ein Laden, der Klamotten und komischen Kram an rumreisende Touristen und ab und zu auch an Einheimische verkauft, hat sich für heute Nachmittag einen Take-That-Song gewünscht. Sie wünscht sich jeden Nachmittag einen Take-That-Song. Ich schätze mal, Mitte der Neunziger haben die bei der heute postmenopausalen Frau eine Art sexuelles Verlangen ausgelöst, und ich fürchte, sie möchte das gerne aufrechterhalten." (Seite 8)

Meine Meinung:

"Mummy und Daddy halten ihn jetzt schon für den Größten; sie sagen, sie lieben uns alle gleich, aber in Wirklichkeit lieben sie Lex am meisten." (Seite 43)

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Vom Aufbau her gleicht es einem Tagebuch. Unter einigen Kapitel-Nummerierungen finden wir nämlich auch eine Datumsangabe. Am Ende der meisten Kapitel finden sich kurze Infos zu Lex' Lieblingsbands oder Begründungen, warum er manche Bands oder manche Sänger/Entertainer mag bzw. nicht mag.
Vereinzelte Kapitel sind nicht aus seiner Sicht geschrieben, sondern aus Sicht seiner Mutter, seines Vaters, Bruders, Schwesters, Freundes usw.
Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen.

Leider muss ich sagen, dass das Buch mit nicht wirklich überzeugen konnte. Die Idee der Geschichte ist gut. Ich finde sie nur nicht so gelungen umgesetzt. Hier und da konnte ich schmunzeln, doch im Großen und Ganzen fehlte mir der Pfiff, den ich mir bei einer solchen Geschichte aus der Sicht eines "Normalen" Jugendlichen gewünscht hätte. Damit konnte der Autor James Mylet mich leider nicht in "Love" verfallen lassen. Für mich ist das Buch leider an vielen Stellen zu langatmig.
Das Cover finde ich allerdings sehr gelungen und stimmig.

"Leben ist das, was passiert, wenn dein Plan ein Haufen Scheiße ist und du zu dämlich bist, eine bescheuerte Prüfung zu bestehen." (Seite 145)

bookwives.wordpress.com

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