Wie man einem verdammt guten Roman schreibt

von James N Frey 
4,2 Sterne bei45 Bewertungen
Wie man einem verdammt guten Roman schreibt
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Bereits etwas älter und sehr amerikanisch, aber eine sehr gute Grundlage für AutorInnen.

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Interessante Tipps, v.a. zum Plotten und zur Figurengestaltung

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Inhaltsangabe zu "Wie man einem verdammt guten Roman schreibt"

Wie schreibt man einen Roman? Diese Frage beschäftigt viele. Denn so manches lernt man auf Schule und Uni, aber das bestimmt nicht.
James N. Frey, erfolgreicher Romanautor und Dozent für kreatives Schreiben in den USA, legt eine praktische, systematische und witzige Anleitung für das Schreiben eines Romans vor. Ihm geht es nicht um die Frage, was ist Literatur, sondern um das Handwerk des Schreibens.
Geschrieben in einem klaren, knappen Stil, ist das Buch perfekt für Anfänger und professionelle Autoren, die einen handfesten Crash-Kurs in den grundlegenden Techniken des Geschichtenerzählens brauchen, aber auch für Leser, die die Elemente des Romans besser kennenlernen wollen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783924491321
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:Emons Verlag
Erscheinungsdatum:05.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Mario_Veraguthvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Prämissen und noch viel mehr als das launig und etwas angestaubt präsentiert.
    Rezension zu " Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" von James N Frey

    Am ehesten könnte man von einer Strukturfindungsfibel samt Motivationserklärung eines Schriftstellers sprechen, die mit Passagen aus Werken der klassischen Literatur wie „Der Pate, Lolita, Ein Weihnachtslied in Prosa, Madame Bovary, Der alte Mann und das Meer“ gespickt anschauliche Beispiele für im Buch erklärte Techniken liefert.

    Alleine diese Einbindung großer Werke zur Veranschaulichung konkreter Anwendungsgebiete einzelner Techniken in ihrer höchsten Perfektion könnte noch wesentlich häufiger Eingang in die Ratgeberliteratur finden, ermöglicht es doch gute Anschauungsmöglichkeiten. Es werden angesichts der relativen Kürze des Buches schiere Mengen an Themenblöcken durchexerziert, so dass ein guter Überblick gewährleistet, jedoch für eine vertiefende Beschäftigung  mit einzelnen Bereichen ein Griff zu weiterführender und spezifischerer Literatur notwendig wird.

    Realistisch und für das Werk löblich ist es, dass man sich durchaus vorstellen kann, nur mit selbigem gerüstet einen halbwegs akzeptablen Erstlingsroman abliefern zu können. Alles an Rüstzeug ist vorhanden und auch wenn mitunter von Kritikern moniert wird, dass es an Anspruch fehle, ist schlicht der Abschluss einer Erzählung für einen angehenden Autor ein Meilenstein. Ganz unabhängig davon, wie er erreicht wird. Und dieser dürfte mit schlichten, vorhersehbaren Geschichten über stereotype Charaktere in klischeetriefenden Umgebungen leichter und eher zu erreichen sein als mit komplexen und anspruchsvollen Thematiken und Erzählstrukturen. Denn mit Übung stellen sich in der Regel auch stilistische Verbesserungen und komplexere Hintergrundgeschichten ganz von selbst ein. Gegner werfen dem Werk genau diese Simplifizierung als Hauptkritikpunkt entgegen, wobei die Bedürfnisse angehender Autoren gänzlich ausgeklammert werden, die eben einfache Anleitungen zu für den Anfang nicht überforderndem Schreiben benötigen und keine vor Fachausdrücken und hohen Ansprüchen strotzenden Werke.

    Andere, durchaus begründete Kritikpunkte finden sich hingegen auch. So erscheinen die Erläuterungen über Perspektive nicht ganz fundiert und dürften teilweise falsch sein, bei genauer Befolgung der Anweisungen dürften sich mitunter recht ähnliche Ergebnisse einstellen, was die Gefahr in sich birgt, nur mehr nach festgelegten Schema ohne gesunde Ausgewogenheit hinsichtlich Kreativität zu arbeiten. Auch warum die Prämisse im Verhältnis zu anderen, wichtigen Komponenten derart überbetont wird, erschließt sich nicht ganz und konkrete stilistische Tipps und Hilfestellungen sind Mangelware.

    Der Autor versteht es zu polarisieren und die Leser in zwei extreme Lager zu spalten, die ihn entweder hochpreisen oder als arroganten Dampfplauderer darstellen. Ob der Schreibstil wirklich etwas über die Persönlichkeit aussagt, bewusst verkaufsfördernd provokant gewählt ist oder alle Passagen ernsthaft so gemeint sind, sei dahingestellt. Fest steht, dass Frey nicht nur eine Anleitung für einen Roman, sondern auch ein kauziges und unterhaltsames Buch geschrieben hat und niemals für sich in Anspruch nimmt, tiefsinnige Literatur zu schaffen. Er weist im Gegenteil mehrfach auf Sinn und Zweck seines Werks hin. Insofern ist er sowohl bei der Wahl seiner Lehrmethoden als auch stilistisch konsequent und sich selbst treu und verdient rein subjektiv eher Achtung als Schelte für die Intoleranzen, die er sich herausnimmt und als bewusste Provokation einsetzt. Denn welchen Nutzen zieht ein Leser aus einem politisch absolut korrekten, aber knochentrockenen Ratgeberbuch?

    Letztendlich kann man zur Beurteilung eines Buches nicht nur subjektive Eindrücke in den Vordergrund rücken, sondern sollte die Nützlichkeit für die jeweils angesprochene Lesergruppe anstelle der eigenen Präferenzen zum Primat erheben, um objektive und für andere nutzbringende Beurteilungen tätigen zu können. Im Endeffekt zählen Resultat und Nutzen und dieses Versprechen hält Frey vor allem für Einsteiger und Schreiber mit nicht mehr als dem Anspruch zu unterhalten.

     

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    Betty Kays avatar
    Betty Kayvor 6 Jahren
    Rezension zu "Wie man einem verdammt guten Roman schreibt" von James N Frey

    Dieses Buch ist ein Muss für jeden Schreibanfänger. Kompakt zusammengefasst sind hier die wichtigsten Punkte zu finden, die man beim Schreiben eines guten Romans beachten sollte. Allerdings gibt es einen Stern Abzug, weil die meisten Fakten auch im Buch "Über das Schreiben" von Sol Stein angeführt sind.

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    FelizitasMontfortss avatar
    FelizitasMontfortsvor 7 Jahren
    Rezension zu "Wie man einem verdammt guten Roman schreibt" von James N Frey

    Dieses Buch kann ich jedem Autor empfehlen. Noch nie habe ich auf so amüsante Weise so viele Tipps erhalten. Alles wird anschaulich und leicht merkbar erklärt und es werden sehr viele Hilfen an die Hand gegeben wie man seinen Roman und die Charaktere planen kann. Dieses Buch hat 5 Sterne verdient.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Wie man einem verdammt guten Roman schreibt" von James N Frey

    Dieses Buch bekam ich als Teenager geschenkt, als es mein dringlichster Wunsch war, Schriftstellerin zu werden. Ok, das wurde ich nicht und der Wunsch verging ziemlich schnell wieder - aber dennoch ist es ein gutes und interessantes Buch und ich kann es jedem, der gerne schreibt, sehr empfehlen.
    Vor allem in Deutschland herrscht immer noch die Ansicht, dass Schreiben ein Talent ist. Man hat dieses Talent, wird von der Muse geküsst, und schreibt aus dem Nichts heraus ein großes Werk... Aber so ist es nicht, denn das Schreiben ist ein Handwerk wie jedes andere auch, und so kann man es auch erlernen. Dieses Buch vermittelt wie. Von der Vorbereitung eines Romans, vom Erfinden des Plots und der Charaktere, über die Ausgestaltung von Dialogen bis hin zum Überwinden von Schreibblockaden ist alles dabei, mit vielen Tipps und Beispielen. Man wird sozusagen bei der Entstehung eines Romans an die Hand genommen.
    Der Autor ist ein wirklicher Fachmann, und so stammt auch das Vorwort von einem renommierten Kölner Germanisten, was beweist, dass das Buch wirklich Hand und Fuß hat. Ich fand es wirklich sehr interessant und aufschlussreich zu lesen, und selbst wenn man kein berühmter Romanautor wird, bietet es spannende Einblicke in die Welt des Schreibens.

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    Akis avatar
    Akivor 10 Jahren
    Rezension zu "Wie man einem verdammt guten Roman schreibt" von James N Frey

    Wer Interesse am Schreiben hat kann sich hier ein paar gute Tips holen.

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    Hotarus avatar
    Hotaruvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bereits etwas älter und sehr amerikanisch, aber eine sehr gute Grundlage für AutorInnen.
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    Lothens avatar
    Lothenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Tipps, v.a. zum Plotten und zur Figurengestaltung
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    furchtloss avatar
    furchtlosvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leicht verständlich, mit sehr vielen Beispielen.
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    BirgitConstants avatar
    BirgitConstantvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Standardwerk für Autoren. Viel Hilfreiches, manchmal etwas zu „amerikanisch“ für meinen Geschmack.
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    Hypokrass avatar
    Hypokrasvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gibt einen guten Überblick darüber, was für einen SPANNUNGSroman wichtig ist.
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