James Oswald

 3.5 Sterne bei 108 Bewertungen

Alle Bücher von James Oswald

Sortieren:
Buchformat:
Das Mädchenopfer

Das Mädchenopfer

 (31)
Erschienen am 21.07.2014
Dreamwalker - Der Zauber des Drachenvolkes

Dreamwalker - Der Zauber des Drachenvolkes

 (19)
Erschienen am 08.09.2015
Das Böse im Verborgenen

Das Böse im Verborgenen

 (8)
Erschienen am 23.06.2014
Asche zu Asche, Blut zu Blut

Asche zu Asche, Blut zu Blut

 (7)
Erschienen am 16.03.2015
Die Gräber der Vergessenen

Die Gräber der Vergessenen

 (6)
Erschienen am 21.12.2015
Am Anfang die Schuld

Am Anfang die Schuld

 (7)
Erschienen am 16.04.2018

Neue Rezensionen zu James Oswald

Neu
michelles-book-worlds avatar

Rezension zu "Am Anfang die Schuld" von James Oswald

Am Anfang die Schuld
michelles-book-worldvor 4 Monaten

Zu Beginn muss ich sagen, dass mich dieser Band nicht gepackt hat und für mich sehr viele Fragen offen geblieben sind.

Tony McLean leitet eine Razzia in einem vermeintlichen Bordell, was sich jedoch als Reinfall herausstellt. Dennoch hat der Inspektor bei Durchsuchung des Hauses vage Erinnerungen an ein Etablissement, aus dem er in seiner Dienst-Anfangszeit ein entführtes Mädchen rettete. Ein ungeheurer Verdacht beschleicht McLean…

Hierbei fällt sehr auf, dass sich die Autorin gewechselt hat. Die Sprache wirkt etwas verquast, langatmig, nicht pointiert, was sich besonders darin zeigt, dass der gelegentlich eingestreute böse Humor von James Oswald völlig untergeht.

Für mich ergibt diese Geschichte keinen Sinn. Wie oben schon genannt bleiben viele Fragen offen. Sowohl durch den seltsamen Plot als auch durch die schlechte Übersetzung ist die Spannung leider nicht vorhanden.

Irgendwie quälte ich mich regelrecht durch die Seiten.

Über Tony McLean: er ist ein cleverer Polizist. Nach der Trennung seiner Frau verbringt er viel Zeit mit seiner Arbeit. Er ist sehr zielstrebig und mutig. Oft zeigt er auch seine verletzliche und familiäre Seite, was ihn mir gleich sympatischer gemacht hat. Tony McLean ist als Person ein vielschichtiger und sympatischer Mensch, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Über die Handlung: Der Einstig in das Buch ist relativ leicht. Die Spannung baut sich zu Beginn langsam auf, sodass man nach und nach das Buch nicht aus der Hand legen mag. Die Spannung verliert sich hierbei aber auch wieder. Die Spannung wird sehr schwach. 

Ab Mitte des Buches wurde es immer schwieriger noch dabei zu bleiben und der Handlung zu folgen. Am liebsten hätte ich das Buch pausiert.

Das Ende ist für mich nicht rund und ich hatte zum Schluss zu viele lose Enden offen, was ich sehr schade fand. Viele Stellen waren nicht mehr so flüssig wie man es bei den anderen Büchern von Oswald gewohnt ist. Das ist sehr schade, weil man oft durch den Schreibstil den Autor erkennen kann.

Mir fällt es deshalb schwer hier eine unabhängige Meinung abzugeben.Ich kann eine Empfehlung für den Autor aussprechen. denn er schreibt echt gute Bücher, aber dieses Buch würde ich nicht unbedingt empfehlen.

Die Geschichte in dem Buch ist eine echt tolle Idee, aber die Umsetzung ist ein bisschen schwach. Hierbei ist noch sehr viel Luft nach oben.

Außerdem würde ich eine andere Übersetzerin hinzufügen, diese hat es echt nicht gut übersetzen können.

Kommentieren0
22
Teilen
Booklookingprincesss avatar

Rezension zu "Am Anfang die Schuld" von James Oswald

Teilweise langatmig, manchmal doch etwas unglaubwürdig.
Booklookingprincessvor 4 Monaten

 

In Edinburgh führt eine fehlgeschlagene Razzia Inspector Tony McLean zu einem ungelösten Fall. Eines der Zimmer des mutmaßlichen Bordells ruft in McLean Erinnerungen an Headland House wach, ein einschlägiges Etablissement, aus dem er als junger Polizist ein entführtes Mädchen rettete, Wer die Kleine war oder wer die dorthin brachte, wurde nie geklärt. Jetzt aber beschleicht McLean ein furchtbarer Verdacht. Fieberhaft sucht er nach Beweisen und stößt dabei auf ein viel größeres Verbrechen.

 

Grundlegend fand ich den Schreibstil wirklich gut, ich konnte mich gleich in die Geschichte einfinden. Es wird sehr atmosphärisch erzählt. Ich finde die Idee auf der die gesamte Story beruht wirklich gut. Jedoch scheitert es für mich etwas an der Umsetzung. Weniger gut gelöst finde ich auch die Kapitel in denen es um Täter geht die auf einer Mordsreise sind. Die Protagnisten sind doch schon sehr detailliert beschrieben und verschlingen somit doch einen sehr großen Teil der Story. Der Spannungsbogen flaut dadurch auch immer etwas ab und es ergeben sich durchaus Längen in denen eher weniger passiert, An manchen Stellen erscheint die Story auch etwas unglaubwürdig und erscheint dadurch etwas holprig. Im gesamten konnte mich dieser Thriller jedoch nicht richtig überzeugen, es fehlte doch etwas an Spannung und einer solide erzählten Story.

Ich vergebe 3 von 5 Sterne.


Kommentieren0
1
Teilen
detlef_knuts avatar

Rezension zu "Am Anfang die Schuld" von James Oswald

solider Schottland-Thriller
detlef_knutvor 4 Monaten

In diesem soliden Schottland-Thriller beginnt es fast harmlos. Den Mitgliedern der Sexual Crime Unit (SCU, deutsch umgangssprachlich Sitte) wurde ein Tipp zu einem Bordell gegeben. Sie machen eine Razzia. Doch was müssen sie feststellen? Es ist kein Bordell, sie stören eine private Party. Das ist mehr als peinlich. Tony McLean möchte herausfinden, wer den Tipp gegeben hatte und warum seine Einheit in eine Falle gelockt wurde. Doch seine Chefs wollen, dass er die Sache so schnell wie möglich abschließt und alles zu den Akten legt. Ihnen kann das Unter-den-Teppich-kehren gar nicht schnell genug gehen.

Die Story dieses Romans ist gut gebaut. Neben der Haupthandlung um die Ermittlungen der Polizei gibt es in kurzen Kapiteln den Blick auf zwei Täter, die aus nicht erkennbarer Ursache auf einer Mordsreise sind. Daneben nimmt das Privatleben des Protagonisten einen nicht gerade kleinen Teil ein und auch in diesem Part kann sich der Leser auf eine Überraschung freuen. Wie auch in vielen anderen Krimis und Thrillern wird die Arbeit der Ermittler von den unfähigen Kollegen und Vorgesetzten bombardiert. Hier ergibt sich stets die Frage, wann dem Protagonisten endlich der Kragen platzt. Es bleibt spannend. Und schließlich gibt es offenbar einen Zusammenhang der aktuellen Morde mit welchen aus der Vergangenheit. Obwohl eine neu gegründete cold cases Einheit wohl eher dafür geschaffen wurde, um die alten Fälle weiterhin ruhen zu lassen, scheint keiner mit der Verquickung in der Gegenwart gerechnet zu haben.

Ein Roman, der Überraschungen bereithält und bis zum Schluss spannend bleibt. Und doch hat er Passagen, die nicht glaubwürdig sind. Das hat mich am ehesten gestört. Um nicht zu spoilern, werde ich an dieser Stelle nicht zu viel erzählen. Aber das jemand, der ein Messer in der Brust hat, dieses herauszieht und den Spieß umdreht, erscheint abwegig. Ebenso die Methode, wie gemordet wird und das eine Zeugin den Protagonisten beinahe vergewaltigt. 

Sehr angenehm hingegen sind dann wieder die privaten Passagen mit Tonys Katze namens Mrs McCatcheons Katze. Ich spüre sie heute noch um meine Beine schnurren.

Ein guter Thriller, der noch mehr Potenzial hätte, wenn die oben genannten Passagen glaubwürdiger wären. Gut unterhalten hat er mich alle mal.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2018

Kommentieren0
3
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 173 Bibliotheken

auf 40 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks