Errol Ramsbottom, ein neugieriger Junge mit verborgenem Erbe, sehnt sich nach mehr als dem Leben in seinem Dorf. Gleichzeitig wächst der Drache Benfro heran und lernt von seiner Mutter die Magie der Alten – ohne zu wissen, welche Verantwortung auf ihm lastet. Ihre Wege führen zusammen, während dunkle Inquisitoren, alte Prophezeiungen und die Jagd auf Drachen die Welt Gwlad ins Wanken bringen.
James Oswald erzählt klassische High Fantasy, aber mit eigenem Ton: Das Worldbuilding wirkt lebendig, mit kleinen Texten aus alten Schriften zu Beginn der Kapitel. Drachen erscheinen hier nicht als Monster, sondern als kluge, verletzliche Wesen. Errol ist kein makelloser Held, sondern ein Kind, das sich seinen Platz in einer bedrohten Welt erkämpfen muss – genau das macht ihn so greifbar.
Ja, das Tempo ist stellenweise ruhig, fast getragen. Doch wenn die Handlung anzieht, entfaltet sie eine Wucht, die lange nachhallt. Das Ende setzt auf einen starken Cliffhanger, der sofort Lust auf den nächsten Band macht.
Fazit:
Ein atmosphärischer und magischer Auftakt, der Drachen und Menschen auf eindringliche Weise verbindet. Episch, gefühlvoll und voller Potentia





















