James Oswald Asche zu Asche, Blut zu Blut

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Inhaltsangabe zu „Asche zu Asche, Blut zu Blut“ von James Oswald

Der grausame Mord an einer jungen Frau öffnet die Tür zu einer schrecklichen Vergangenheit ... Als in Edinburgh an einem eisigen Wintertag eine im Wasser treibende Frauenleiche entdeckt wird, erlebt DI Anthony McLean ein schmerzliches Déjà-vu: Das Opfer wurde auf dieselbe grausame Weise getötet wie vor zwölf Jahren seine Verlobte Kirsty – und vor ihr neun weitere junge Frauen. Durch Zufall gelang es McLean damals, den Täter hinter Gitter zu bringen. Was also hat er bei den vergangenen Ermittlungen übersehen? Von Trauer, Wut und Selbstzweifeln geplagt, stellt sich McLean erneut dem schlimmsten Fall seiner Karriere und setzt alles daran, die Wahrheit zu finden. Doch er muss sich beeilen, denn es gibt bereits ein neues Opfer ...

Mc Lean die Zweite. Ansprechender Krimi mit mystischen Elementen. Werde dabeibleiben!

— BerniGunther
BerniGunther

Spannend geschrieben, aber ein paar kleinere Längen sind vorhanden.

— kitty_montamer
kitty_montamer

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HappySteffi

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  • Eine zweite Chance für James Oswals und mich - Asche zu Asche, Blut zu Blut

    Asche zu Asche, Blut zu Blut
    N9erz

    N9erz

    23. September 2015 um 21:32

    Eine im Fluss treibenden Frauenleiche bringt DI Anthony McLean an seine Grenzen. Der Fall erinnert sehr stark an den Christmas Killer, der auch seine Verlobte vor Jahren auf dem Gewissen hatte. Doch der Täter von damals wurde verhaftet und ist wie der Zufall so will erst vor wenigen Tagen verstorben. Doch es gibt einen großen Unterschied: Der Christmas Killer hat sich ein Opfer jedes Jahr gesucht - der neue Täter hat bereits nach kurzer Zeit sein zweites Opfer abgelegt. Nachdem mich "Das Mädchenopfer" nicht ganz so überzeugen konnte dachte ich mir, ich gebe James Oswald noch eine zweite Chance. Doch wie es scheint werden wir zwei einfach nicht warm. Der Klappentext selbst erzeugt ja eigentlich schon eine relativ spannende Stimmung. Ein Killer aus alten Tagen kehrt zurück, der eigentlich bereits unter der Erde liegt. Ein Ermittler der emotional knietief in diesem Fall drinnen steckt - das kann nur nervenzermürbende Spannung bedeuten. Doch die lässt leider sehr lange auf sich warten und kommt auch dann nicht wirklich in Fahrt. Die ersten zwei Drittel des Buches plätschern einfach nur so dahin. Es gibt starre polizeiliche Ermittlungen die nicht voran kommen und sich immer wieder in Sackgassen verrennen. Diese sind auch noch sehr trocken und von Streiterein der einzelnen Führungsschichten durchzogen. Wirkt ein wenig in die Länge gezogen. Dazu gesellt sich ein zweiter - spontane Selbstentzündung mehrerer Fabriksgebäude - und dritter Fall - Drogenrazzia - die nebenbei auch noch ermittelt werden. Der Bezug dazwischen ist allerdings nicht verständlich. Selbst wenn in weiterer Folge auf den letzten Seiten ein Bezug hergestellt wird, so ist dieser überhaupt nicht notwendig für die laufende Mordermittlung. Oder hat gleich gar keinen Zusammenhang. Es wirkt fast ein bisschen so, als wären hier noch zwei kleine nebensächliche Ermittlungen dazugeschummelt worden um die Handlung länger zu machen. Diese verwirren aber eher nur und machen die Handlung langatmiger, weil Passagen eingefügt werden die die Ermittlungen wieder stocken lassen. Erst im letzten Drittel zieht die Spannung alles in allem endlich an. Die Ermittlungen schreiten voran und kommen endlich zu sinnvollen Schlüssen die schnelles Handeln erfordern. Der persönliche Bezug zu einem der Opfer wird auch aufgebaut und bringt zumindest ein klein wenig Nervenkitzel. Doch ist das letzte Drittel dann einfach zu wenig, um wirklich eine zerfetzende Spannung auf die Seiten zu bringen. Auch vom Schreibstil her hat es "Asche zu Asche, Blut zu Blut" nicht wirklich geschafft mich auf den Seiten zu halten. Denn der Anfang war sehr verwirrend, einen richtigen Durchblick habe ich da bis jetzt noch nicht gefunden. Zudem gibt es kurze Rückblenden zu dem alten Fall, die als kurze Kapitel eingestreut werden - allerdings ohne jegliche Kennzeichnung. Erst sehr spät versteht man, dass man hier eigentlich immer wieder mal Rückblenden liest und keine aktuellen Geschehnisse. Ein kleiner Verweis als Kapitelüberschrift wäre da schon schön und verständlicher geworden. Mein Fall sind die Thriller von James Oswald wie es scheint ja nicht, ich glaube das war es dann auch für mich. Eine zweite Chance hat jeder verdient, aber auch die konnte nicht überzeugen. Auch wenn das Ende dann ganz passabel war.

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  • Zweiter Fall rund um McLean

    Asche zu Asche, Blut zu Blut
    Malibu

    Malibu

    22. September 2015 um 11:34

    Es ist schon erschreckend genug, eine entstellte Frauenleiche im Wasser zu finden - noch schlimmer, wenn der Fall an den Mord der Verlobten erinnert. So ist es der Fall bei Protagonist Mc Lean im Thriler von James Oswald. Dies ist bereits sein zweiter Fall und auch hier spitzt sich die Lage zu.. An einem eisigen Wintertag wird in Edinburgh eine Frauenleiche im Wasser treibend gefunden. DI McLeand erlebt ein schmerzliches Déjà-vu: Das Opfer ist genau wie seine Verlobte vor 12 Jahren getötet worden und auch andere Opfer vor ihr. Doch ihr Mörder wurde eigentlich verhaftet und ist vor kurzem gestorben. Was kann er hierbei übersehen haben, war es gar nicht der besagte Mörder? Mit allen gemischten Gefühlen rollt McLean nochmals den Fall von früher auf und untersucht die Ergebnisse, immer auf der Spur der Wahrheit. Doch muss er sich beeilen, denn es gibt bereits neue Opfer... Auch im weiteren Teil hat es McLean immernoch schwer auf der Wache - Duguid macht ihm noch immer das Leben schwer. Es war wohl Hass auf den ersten Blick bei den beiden. Neben den gewohnten ständigen Kabbeleien spitzt sich hier McLeans Fall zu und er fällt immer tiefer in die Vergangenheit. Er muss oft an seine ermordete Verlobte Kirsty denken, denn der neue Fall hat viel mit den alten zu tun. Nebenbei hat er auch noch ernsthafte private Probleme, als sein Heim abgefackelt wird. So ganz wird man hier nicht schlau draus, was das alles miteinander zu tun haben soll. Wenn man gehofft hat, dass zwischen ihm und Emma eine Lovestory entfacht, muss man sich wohl etwas gedulden, bis es richtig zur Sache geht. Im zweiten Teil findet man auch die gleiche Spannung wieder wie im ersten Teil. Man findet sich im Sog der Zeilen wieder, man begleitet das Team rund um McLean und ist mit ihm traurig, wütend und offen für die Ergebnisse. Es ist schwer erkennbar, ob der Täter der Mörder von früher ist und dass dieser hier nur falsch gefasst wurde oder ob es sich hier um einen Nachahmer handelt. Doch, wer kann es sein? Dieses Rätsel bleibt zumindest bis zum Schluss unaufgedeckt und lässt den Leser viel raten und gemeinsam mit dem Team ermitteln. Auch die zwischenmenschlichen Szenen sind hier gut in Sprache gebracht. Die guten alten Charaktere aus dem ersten Band dürfen natürlich nicht fehlen und begleiten den Inspector auch hier seelisch und moralisch bei den Fällen. Sie stehen auf seiner Seite und unterstützen ihn tatkräftig. Anders Duguid - dieser kann wieder nur zünden und sticheln und sich so auch beim Leser unbeliebt machen. Der Einstieg in Oswalds Thriller sind immer etwas holprig, nehmen aber mit der Zeit Fahrt auf und lassen einen nicht mehr los. Die Spannung sowie der Aha-Effekt am Ende machen das Buch lesenswert, so dass ich es gewissenlos allen Lesern des Genres empfehlen kann! Hier sollte man aber dennoch zuerst den ersten Band lesen, um die ganzen Charaktere besser zu verstehen und kennenzulernen. Rein theoretisch könnte man aber auch ohne das erste Buch gelesen zu haben, beginnen.

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  • Überzeugender zweiter Teil der Inspector McLean-Reihe

    Asche zu Asche, Blut zu Blut
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    01. May 2015 um 16:49

    Inhalt McLean kann es nicht glauben, dass es wirklich der Christmas Killer sein soll, der erneut viele Frauen tötet und schließlich in Gewässer ablegt. Der DI hatte vor zwölf Jahren das Glück diesen Killer hinter Gittern zu bringen, also wie soll es möglich sein, dass er erneut mordet? Zusätzlich zu diesem schwierigen Fall geht es darum, verschiedene Brände aufzuklären. War es Brandstiftung? Ein technischer Defekt? McLean geht auch dieser Sache auf den Grund. Meine Meinung Nachdem ich vom ersten Band der Reihe so maßlos begeistert war, musste natürlich auch Asche zu Asche, Blut zu Blut bei mir einziehen. Es geht auch schon sehr gut los. James Oswald warf mich mitten ins Geschehen und ich begab mich auf Verbrecherjagd. Ich wurde zu McLeans Schatten und überlegte selbst, welche Schritte er wohl am besten als nächstes gehen sollte. Der Autor wollte es uns beiden allerdings ganz und gar nicht leicht machen. So legte er uns mal hier einen Stein in den Weg und dort floss ein Bach, über den jedoch keine Brücke hinüber führte. Ich habe mich sehr oft geärgert, dass mich James Oswald stets auf eine falsche Fährte führte, was für die Spannung allerdings enorm wichtig gewesen ist, denn so flachte sie auf keiner Seite ab und trieb stets auf demselben Level. Ich habe mich sehr gefreut, McLean wieder zu treffen. Diese Figur mag ich wirklich sehr. Er ist so anders, als andere Ermittler, die ich bisher kennen lernen durfte. Will ihm irgendjemand Steine in den Weg legen, schreitet er einfach drüber hinweg, als hätte es sie nie gegeben. Er setzt sich durch, will mit dem Kopf durch die Wand und redet nicht viel: Er ist ein Macher, aber zugleich auch ein Denker. Dabei ist McLean meist überhaupt nicht bewusst, wie er sich und andere mit seinem Verhalten manchmal sehr heftig in die Bredouille führt. »Jetzt war er wütend, und damit umzugehen war wesentlich einfacher. "Sie sind ohne jegliche Unterstützung zu MacDougal gegangen, richtig?" "Ich hatte Constable MacBride dabei." "Brillante Idee. Warum nicht das Leben eines weiteren Nachwuchspolizisten aufs Spiel setzen. Kein Wunder, dass wir kein verdammtes Personal haben, wenn Sie ständig probieren, die Neuen um die Ecke zu bringen."« Zitat aus: "Asche zu Asche, Blut zu Blut" Gerade diese Szenen lockern die düstere Stimmung, die das gesamte Buch über herrscht, ein wenig auf und bringen einen Sonnenstrahl ins Dunkel. Ich habe es sehr genossen, mir auch mal einen Lacher bei dieser doch ziemlich heftigen Lektüre leisten zu können. James Oswald beschreibt die Opfer haargenau und bis ins kleinste Detail. Mir hätte sich an einigen Stellen fast der Magen umgedreht, weil er es schafft, mir die ganze Geschichte wie ein Film vor Augen zu führen. So habe ich jedes Detail gesehen und mich andauernd gefragt, wie krank der Killer eigentlich sein muss... Asche zu Asche, Blut zu Blut wird auktorial erzählt. Es wechselt zwar ab und an die Sichtweise, aber der auktoriale Erzähler bleibt uns das ganze Buch über erhalten. Zudem bekommen wir auch noch einen Einblick in McLeans Vergangenheit und erfahren, was sich damals mit dem Christmas Killer zugetragen hat. Diese Rückblicke geschehen fließend und haben mich deshalb auch keinesfalls beim Lesen irgendwie unterbrochen. Im Grunde genommen versucht der Protagonist sogar zwei Fälle zu lösen: Einmal die Morde an den Frauen und einmal scheint ein Brandstifter sein Unwesen zu treiben. Was es mit den beiden Fällen auf sich hat und ob das Team rund um den DI sie aufklären kann, bleibt bis zur Aufklärung absolut im Dunkeln. Ich wusste zu keiner Zeit, wie sich die Geschichte wohl auflösen würde und habe die Erkenntnis erst gewonnen, als auch McLean Bescheid wusste. Das Einzige, was mir an diesem Thriller eher negativ auffiel ist, dass James Oswald ab und zu mal das Tempo raus genommen hat. Die Fälle hat Fälle sein lassen und sich mehr mit dem Privatleben des Protagonisten auseinander gesetzt hat. Diese "Bremsklötze" waren mir allerdings ein paar zu viel. Ansonsten gibt es rein gar nichts, was ich zu bemängeln habe, außer vielleicht, dass eine Frage offen geblieben ist und es mir jetzt noch schwerer fällt, mich bis zum nächsten Band gedulden zu müssen. Fazit: Auch im zweiten Band der Inspector McLean-Reihe spielt James Oswald mit dem Leser und führt ihn total in die Irre. Mir ging erst ein Licht auf, als der Protagonist diese Idee hatte, was mir natürlich sehr gut gefallen hat. Leider fehlte mir jedoch das Tempo, welches im ersten Band ohne Unterbrechung vorhanden war.  Die Reihe: 1. Das Mädchenopfer 2. Asche zu Asche, Blut zu Blut 3. Der dunkle Ort der Seele (17.08.2015) 4. Dead Men´s bones © www.mybooksparadise.de

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