James Oswald Das Mädchenopfer

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 37 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 13 Rezensionen
(4)
(6)
(10)
(7)
(2)

Inhaltsangabe zu „Das Mädchenopfer“ von James Oswald

n Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ...

Anlässlich meines Urlaubs in Schottland, James Oswald und seine McLean Reihe entdeckt, und positiv überrascht, der 2. Teil wird gekauft 😎

— Weltenwandler
Weltenwandler

Thriller mit okkulten Einschlag. Ich fand ihn echt klasse und freu mich auf weitere Teile mit Mr. McLean!!!

— BerniGunther
BerniGunther

Ich würde gerne 3,5 Punkte geben, 3 erscheinen zu wenig...Wirklich gute Charaktere nur das Ende war etwas...anders.

— mel_schulz
mel_schulz

Mein erster Oswald-Thriller, aber nicht mein letzter! Toller Thriller mit okkulten Mystery-Elementen, aber nichts für Zartbesaitete!

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Die ersten 100 Seiten waren mehr als langweilig und das Ende war enttäuschend.

— elohweih
elohweih

Zu viele Handlungsstränge und Personen demotivieren den Leser.

— Devona
Devona

Hatte mir leider zu viele Längen

— MayaShepherd
MayaShepherd

Gut geschrieben und teilweise auch spannend, mit einem sympathischen Protagonisten. Das Ende ruiniert aber leider alles.

— Anna91
Anna91

Ab Seite 160 wird es endlich spannend, davor ein Hin und Her ohne irgendwelche Fortschritte....manchmal ein Kampf gewesen weiter zu lesen...

— Buecherseele79
Buecherseele79

Abstruse Geschichte, bei der leider keine Spannung aufkommt.

— Lilith79
Lilith79

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

"Provinzpolizistenwahnsinn in Südtirol"

classique

Durst

Durst hat einen guten Spannungsbogen, einen guten Fall an sich, eine schlüssige Auflösung und einen durchaus gelungen Effekt am Ende.

AenHen

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

Kalte Seele, dunkles Herz

Tolles Cover, aber recht enttäuschende Geschichte. Hatte mir etwas Anderes darunter vorgestellt.

Thrillerlady

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Lese- und Spannungsspaß :)

    Das Mädchenopfer
    Weltenwandler

    Weltenwandler

    05. July 2017 um 22:31

    Rezension zu " Das Mädchenopfer " von James Oswald ( Inspector McLean-Reihe 1 ) Genre: Thriller Verlag: Goldmann Erscheinungsdatum: 21.07.2014 Beschreibung: In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ... Quelle: Goldmann Verlag Vor meiner Schottland-Reise suchte ich natürlich auch Bücher von schottischen Autoren. Auf dieser Suche begegnete mir James Oswald mit dieser Reihe. Ich bin begeistert von diesem ersten Buch der Reihe. Der Autor lässt sogar die zuerst getrennten Fälle sehr fliessend und glaubhaft zusammenfliessen, mit einer leicht verständlichen Sprache. Die Schilderung der Polizeiarbeit wirkt sehr realistisch, und nicht überzogen. Die einzelnen Protagonisten haben alle ihre einzigartigen, interessanten Charakterzüge die sich weiterentwickeln im Buch, und auch für den nötigen Leseschwung sorgen. Auch die zeitlich gut gesetzten wichtigen Ereignisse, lassen nie Langeweile aufkommen. Sprich, der Spannungsbogen hängt an keiner Stelle durch, also ein Buch welches man locker an einen freien Tag durchlesen kann. Ich empfehle dazu einen "Glengoyne Single-Malt" :) Dieser Thriller, auch für reine Krimi-Freumde zu empfehlen, hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe. Mich wundert es, das ich bisher noch nie etwas von diesem Autor gelesen habe. 5 Sterne für diesen Auftakt der Reihe

    Mehr
  • Das Mädchenopfer

    Das Mädchenopfer
    elohweih

    elohweih

    31. May 2016 um 16:25

    Inhalt:"In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ..."Rezension:Das Buch beginnt mehr als schleppend. Ich habe letztes Jahr im Sommer mit dem Buch begonnen und die ersten hundert Seiten gelesen gehabt, die mehr alslangweilig waren, weil kein Fortschritt stattfand. Darum ahbe ich das Buch dann erstmal zur Seite gelegt. Zwischenzeitlich habe ich das Buch immer mal wieder zur Hand genommen, aber nie mehr als ein paar Seiten geschafft, weil einfach rein gar nichts Spannendes passiert ist. Jetzt, fast ein Jahr später, habe ich mich endlich dazu aufgerafft, das Buch zu Ende zu lesen. Der Protagonist, Detective Inspector McLean, ist ganz okay, aber auf die Nerven ging er mir manchmal trozdem, weil er andauernd von dem schlechten Verhältnis zwischen ihm und seinem Vorgesetzten berichtet hat. Ungelogen mindestens auf jeder dritten Seite wird das Thema angesprochen. Auch das Haus seiner verstorbenen Großmutter und seine abendlichenSpaziergänge werden viel zu oft erwähnt oder beschrieben, ohne dass die Handlung an Fahrt gewinnt.Nach dem ersten Drittel des Buches ging die Handlung endlich weiter und die Spannung ein wenig in die Höhe. Aber nur so lange, bis auf einmal fünf Fälle gleichzeitig bearbeitet wurden, man gar nicht mehr wusste, wer wer ist und alles einfach nur noch verwirrend war, weil dann zu viel auf einmal passiert ist. Plötzlich waren einzelne Kapitel aus einer anderen Erzählperspektive geschrieben, die mir gar nicht gefallen hat und man wurde als Leser ins Kalte Wasser geschmissen, was manchmal gut gehen kann. In diesem Fall hat es das Lesen nur noch unnötig gestört und man fühlte sich als Leser einmal mehr verloren in der Handlung.Bis die Ermittler auf eine Spur kommen, dauert es ewig. Die Vorgesetzten des Detectives scheinen unfähig zu sein und sind überaus unsympathisch. Die Mitglieder des Ermittlungsteams des Detectives werden völlig in den Hintergrung gedrängt, was schade ist, da sie viel Potential haben meiner Meinung nach.Am Ende kann der Fall doch noch gelöst werden. Die Erklärung für die Morde scheint mir jedoch sehr unplausibel und nciht genug erkärt, da bei mir am Ende noch viele Fragen offen waren. Auch realistisch war das Ende nicht. Es erinnerte mehr an einen schlechten Mystery-Thriller.

    Mehr
  • Hat mich gut unterhalten

    Das Mädchenopfer
    scarlett59

    scarlett59

    10. March 2016 um 16:44

    Inhalt:Inspektor Anthony McLean wird zu einem sehr merkwürdigen Tatort gerufen: Bei Umbauarbeiten in einer alten Villa wird im Keller die Leiche eines jungen Mädchens gefunden, das anscheinend einem Ritualmord zum Opfer gefallen ist. Es stellt sich heraus, dass dieser Mord bereits vor 50 – 60 Jahren passiert ist. Da die Vorgesetzten von McLean die Aufklärung dieses Falles für nicht so dringlich halten, wird er darüber hinaus auch noch in einen weiteren aktuellen Fall einbezogen. Es geht um die grausame und sehr blutige Ermordung mehrerer einflussreicher Männer. Als wäre als dies nicht schon Stress genug, verstirbt die geliebte Großmutter von McLean nachdem sie lange im Koma gelegen hat.Meine Meinung: Gut gefallen hat mir die Covergestaltung. Es fühlt sich beim darüber streifen so an, als ob die Brosche / Schmucknadel tatsächlich durch das Papier gestochen wurde. Der Einstieg in die Geschichte war gut und auch die parallel laufenden Ermittlungen haben zur Spannung beigetragen. McLean und seine Kollegen sind interessant dargestellt und größtenteils sympathisch. Eingeschobene kurze Kapitel aus Mördersicht tragen ebenfalls zur Spannung bei und laden zum Rätseln ein. Leider „verzettelt“ sich der Autor gegen Ende des Buches meiner Ansicht nach ein wenig. Die Auflösung lässt außerdem erkennen, dass dies sein erster Thriller ist und er vorher im Fantasy-Genre unterwegs war. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten.

    Mehr
  • Gute Grundidee suboptimal umgesetzt

    Das Mädchenopfer
    Devona

    Devona

    24. January 2016 um 12:27

    Das Buch war ein klassischer Fall von reingefallen-auf-Coveroptik-und-Klappentext. Ich habe das Buch mehrfach angefangen, bei Seite gelegt (“wahrscheinlich nicht mein Tag heute”), von vorne angefangen, weil ich schon wieder vergessen hatte, worum es ging. Ich geb`s ganz ehrlich zu: ich mag Bücher, die eine weit verzweigte Handlung haben, in denen man verschiedenen Fährten folgt, die dann irgendwann zusammenführen oder sinnvoll aufgelöst werden, es darf gruselig sein, der Mörder darf auch der Gärtner sein, ich verkrafte blutrünstige und auch brutale Plots, alles okay, es steht ja “Thriller” drauf. Aber James Oswald lässt  mit diesem Buch den Leser hoffnungslos im Regen stehen, ich kam mir irgendwann vor, wie ein Kleinkind in einem Labyrinth aus dem es nicht mehr herausfindet. Ich hätte auch noch einigermaßen gut damit leben können, dass der Protagonist Inspector Anthony McLean ein glatt gebügelter, besserwisserischer Superbulle aus der Klischee-Schublade ist. Es werden aber dermaßen viele Handlungsstränge und Nebenkriegsschauplätze eröffnet, die mit unzähligen Personen gespickt sind, dass man den Durchblick komplett verliert. Ich finde es nicht sinnvoll, sich beim Lesen Block und Stift parat zu legen um nach mehrmaligem Zurückblättern (“…wer war das nochmal?”) und Querlesen (“…ist das jetzt ne neue Handlung oder gab`s dazu schon was?”) Notizen zu machen, von denen man meint, die könnten hilfreich sein, um Licht in diese Wirrnis zu bringen. Lesen soll unterhalten und durchaus den Geist fordern, ich denke auch gerne mal um die Ecke, kein Problem. Wenn es aber zäh und anstrengend wird, ich nervös werde, dann bin ich bei der falschen Lektüre und breche ab. So geschehen nach knapp einem Drittel des Buchumfangs. Ausserdem beschlich mich während des Lesens mehr und mehr das Gefühl, dass das Genre des Buches kontinuierlich von “Thriller” zu “Fantasy” driftete, eine Mischung, die für mich auch absolut gar nicht funktioniert. Der Schreibstil von James Oswald ist nicht herausragend, aber auch nicht schlecht und durchaus thrillergeeignet, die Grundidee an sich nicht schlecht. Die Umsetzung leider irgendwie komplett daneben. Fazit: Ich würde jetzt normalerweise auf eine Sternewertung verzichten, da mir aber “Das Mädchenopfer” freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, ist das unumgänglich. Ich gebe 2 Sterne, weil das Buch nicht völlig hanebüchen ist, Geschmäcker verschieden sind und die Schreibweise ganz okay ist. “Das Mädchenopfer” ist der Auftakt zu einer Reihe von Inspektor McLean Thrillern und vielleicht hatte der Autor Startschwierigkeiten. Eine Lesechance würde ich ihm durchaus nochmal einräumen.

    Mehr
  • "Das Mädchenopfer" von James Oswald

    Das Mädchenopfer
    Nelly87

    Nelly87

    16. July 2015 um 20:09

    INHALT Erster Satz Er hätte nicht anhalten sollen.   In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ... [ Inhalt nach GOLDMANN ]   MEINE MEINUNG  Der Verlauf Ich mache ein Geständnis: ich mags gern blutig. Ich mag Thriller, aus denen das Blut förmlich raustropft. Wenn sich die Killer noch was einfallen lassen. Und als ich dann von einer Leiche gelesen habe, deren Organe konserviert wurden, na da war ich dann schon ein wenig neugierig. Als ich dann weitergelesen habe und es weiter hieß, dass die Leiche schon 60 Jahre alt ist, da war klar: das muss ich lesen! Dieser Thriller beginnt so ganz anders, als man es von Büchern dieses Genres gewohnt ist. Normalerweise beginnen solche Bücher entweder damit, dass der Leser mitbekommt, wie das erste Opfer dran glauben muss oder durch den Fund eben dieses Opfers. Doch hier beginnt das Buch zwar auch mit einem Toten, doch nicht mit der auf dem Buchumschlag angekündigten Mädchens. An sich hat mir diese Art wirklich gut gefallen. Muss ja nicht immer Schema F sein. Allerdings war die Umsetzung ein wenig holprig. Ich hab mich irgendwie nicht so ganz mit dem Buch anfreunden können. Der Leser wird zu Anfang einfach mit zuvielen Fällen, zuvielen Toten (und so etwas von mir!!), zuvielen Charakteren überschüttet. Auch beim Verlauf folgt dieses Buch nicht dem klassischen Aufbau. Meistens dreht sich so ein Buch ja mehr oder weniger nur um einen großen Fall. Doch hier werden mehrere Fälle miteinander verknüpft, was ja an sich eine wirklich gute Idee ist. Ich mag es recht gerne, wenn die ganze Geschichte etwas komplexer ist und die Auflösung nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Doch irgendwie hat mich das alles nicht so ganz überzeugen können. Im Gegenteil: an manchen Stellen hab ich mich richtiggehend geärgert, was einem da präsentiert wird. Da gibt es eine Reihe von Einbruchsdiebstählen, die alle am Tag der Beerdigung der Hausbesitzer passieren. Und die Großmutter des Protagonisten stirbt, die by the way stinkreich ist. Da weiß man als Leser schon, wodie Geschichte hinführt. Nur sämtlichen Detectives scheinen daran wohl nicht zu denken. Der Verlauf der Geschichte ist so lächerlich vorhersehbar, doch der ausgebildete Polizist kommt da irgendwie nicht drauf. Doch dann gab es wieder Stellen, da sind null Hinweise da, doch Inspector McLean weiß plötzlich ganz genau, wo es lang geht. Das hat die ganze Story für mich ein wenig unrealistisch gemacht. Die vielen Handlungsstränge haben zwar eine komplexe Geschichte ermöglicht. Doch an manchen Stellen war es mir dann ein wenig zu verworren. Zum hinteren Teil des Buches hatte ich stellenweise das Gefühl, überhaupt nicht mehr durch die Handlung durchzusteigen. Und das ist meiner Meinung nach eine Todsünde für jeden Thriller. Hinzu kam weiter, dass Handlungsstränge eröffnet wurde, die dann aber nicht konsequent weitergeführt wurden. So wurde ein junges Mädchen entführt und da könnte man ja eigentlich meinen, dass sämtlichen Polizeikräfte sich mit der Suche nach ihr beschäftigen. Aber Pustekuchen... das Ganze geht erst einmal schön unter.   Das Ende Das Ende... ja was soll ich sagen, außer "What the...". Meiner Meinung nach kann ein Thriller seitenlang noch so übel sein, aber ein tolles Ende und eine ausgeklügelte Auflösung des Falls kann da schon wieder einiges rausreißen. Aber auch das Gegenteil ist der Fall: ein absolut bescheuertes Ende kann ein ganzes Buch ruinieren. Vorliegend ist es so, dass das Buch an sich eher durchschnittlich war und das Ende leider unterirdisch. Keine Ahnung, was sich der Autor da gedacht hat. Da ich nicht spoilern will, ist es etwas schwer, mich hier genauer zu erklären. Nur soviel: wenn ich einen Thriller lese, dann hätte ich es gerne realitätsnah und nicht in irgendeiner Form ins Mystische gezogen, nur weil der Autor nicht so ganz weiß, wie er seine Story beenden soll.   Die Charaktere Inspector Anthony McLean, um den es in dieser Reihe geht, ist ein Polizist ganz eigener Art. Sein Privatrecht hat bei ihm nur einen geringen bis gar keinen Stellenwert, wobei dies in der Vergangenheit wohl nicht so war. Er wurde mit einer eigenen Hintergrundgeschichte ausgestattet, wobei mir die sowohl positiv als auch negativ aufgefallen ist. Einerseits finde ich es immer ganz gut, wenn die Ermittler in solchen Thrillerreihen mit einer eigenen Geschichte ausgestattet werden, da ich mich ihnen so näher fühle. Doch bei McLean war das alles ein wenig viel des Guten. Nicht nur, dass er seine Eltern bei einem Flugzeugabsturz verloren hat. Das wäre ja schon ein traumatisches Erlebnis, aus dem man viel hätte machen können. Nein, der Gute scheint vom Pech verfolgt, denn auch seine Lebensgefährtin ist wohl eines unnatürlichen Todes gestorben. Zwar handelt es sich bei "Das Mädchenopfer" ja um den Auftakt einer Reihe, doch ich hätte mir gerade hinsichtlich McLeans Freundin gewünscht, dass es da genauere Erklärungen gegeben hätte. Oder aber dass diese Geschichte komplett weggefallen wäre. Zwar konnte ich McLean an sich ganz gut leiden, aber seine Super-Bullen-Dasein war mir zu unrealistisch. Scheinbar ist er auf seinem Revier der einzige Polizist mit Hirn, denn sämtliche Fälle kann nur er lösen, obwohl da ein riesiges Team hinter ihm steht. Auch absolut offensichtliche Verknüpfungen sieht nur der gute McLean, während die anderen scheinbar wir Zombies nur durch die Gänge streifen. Hinzu kam seine ständige Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzten. Deren Grund blieb mir zum einen verschlossen und zum anderen war mir das zu viel Schwarz-Weiß-Zeichnung. McLean als der herzensgute, introvertierte und fleißige Inspector, der sich aus eigener Macht an die Spitze gekämpft hat und auf der anderen Seite sein Boss, ein unausstehliches, hochnäsiges Ekel. Ein bisschen subtiler hätte es schon sein dürfen.   Der Schreibstil An sich war James Oswald Schreibstil ganz ok. Er schreibt in nicht zu langen, nicht zu komplizierten Sätzen. Trotzdem konnte er mich mit seiner Art zu schreiben nicht konsequent fesseln. Stellenweise wurde die Stadt, in welcher die Geschichte spielt einfach zu ausführlich beschrieben. Bei einem Buch dieses Genres kann ich auf Straßenbeschreibungen verzichten, wenn es nicht für die Story förderlich ist. Es wurde einfach langatmig. Auch die Wahl der Namen einiger Charaktere empfand ich als ein wenig unglücklich, da ich immer wieder darüber gestolpert bin. Zumal wohl der Autor selbst stellenweise nicht ganz gewusst hat, welche Schreibweise er für den Namen des Rechtsmediziners bevorzugt.   FAZIT "Das Mädchenopfer" hat mich erstmal wegen des unglaublich genialen Covers angesprochen, das nicht nur unglaublich toll ausschaut, sondern sich auch super anfühlt. Mit der Prägung fühlt es sich wirklich so an, als würde die Stecknadel im Cover stecken. Doch leider entspricht der Inhalt so gar nicht seinem Äußeren. Weder Handlung, noch Schreibstil oder Charaktere konnten mich vom Hocker reißen. Trotzdem werde ich dem zweiten Teil der Reihe noch eine Chance geben. Vielleicht war es einfach nur ein etwas holpriger Auftakt. Problematisch find ich allerdings, dass James Oswald bisher im Fantasy-Genre zu Hause war, was man leider auch bei seinem Thriller gemerkt hat.   Kurz: Eine gute Idee mit einer nicht ganz so gelungenen Umsetzung und einem Ende, das so gar nicht nach meinem Geschmack war.

    Mehr
  • konnte mich nicht völlig überzeugen

    Das Mädchenopfer
    MayaShepherd

    MayaShepherd

    08. June 2015 um 09:54

    „Das Mädchenopfer“ von James Oswald beginnt nicht wie für viele Thriller üblich mit der Beschreibung eines schaurigen Mordes oder Verbrechen, sondern baut seine Stimmung langsam auf. Zuerst lernt der Leser den Protagonisten Detective Inspector Anthony McLean und seine Mitspieler kennen. Leider habe ich es über den gesamten Roman nicht geschafft eine Verbindung zu McLean aufzubauen. Ihm ist schon viel Schlimmes in seinem Leben widerfahren und trotzdem gibt er nicht auf. Er ist ein Kämpfer, der nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Fälle kämpft. Selbst Fälle, die anderen Detectives zugeteilt wurden, lassen ihn nicht kalt und er ermittelt auf eigene Faust. Ohne sein Engagement wären die Morde wohl nicht aufgeklärt worden. Dieser Perfektionismus ist, was mich am meisten an ihm als Protagonisten gestört hat. Er ist derjenige, der immer die richtige Eingebung hat, der alle Fälle löst, der alles gibt, der alles ahnt, der alles kann… Ich hätte eine Arbeit im Team mit den anderen Rollen harmonischer und realistischer gefunden, als einen Einzelkämpfer gegen das gesamte Polizeirevier. In dem Roman geht es um direkt Fälle, die scheinbar in keinem Zusammenhang zueinander stehen. Dadurch, dass es direkt drei Fälle sind, gibt es eine große Menge an Opfern und Verdächtigen. Mir waren es oft zu viele, sodass es mir schwerfiel sie auseinander zu halten oder eigene Vermutungen anzustellen, dabei ist es das, was gerade einen Thriller interessant macht. Die Verbindung der Fälle ist jedoch gut geglückt und ergibt ein stimmiges Gesamtbild. Die Auflösung gefiel mir jedoch weniger. Zum einen empfand ich einen Teil davon vorhersehbar und der andere Teil hatte ich übernatürliche Dimensionen, was ich an einem Thriller nicht mag, weil dabei meiner Meinung nach die Realitätsnähe verloren geht.   Fazit: „Das Mädchenopfer“ von James Oswald ist derAuftakt einer Serie, die ich jedoch nicht weiter verfolgen werde. Der Schreibstil ist sehr gut und die Geschichte stimmig, aber das Buch hatte mir zu viele Längen und der Protagonist war mir leider nicht symphytisch.

    Mehr
  • Sympathischer Ermittler, aber leider viel zu wenig Spannung und offene Fragen am Ende...

    Das Mädchenopfer
    bookexperiences

    bookexperiences

    27. May 2015 um 11:46

    Was habe ich erwartet? Wenn in einem Klappentext schon die Bezeichnung Detective oder ähnliche Begrifflichkeiten fallen, die auf viel Ermittlungsarbeit schließen lassen, bin ich mittlerweile etwas skeptisch. Zu oft habe ich es schon erlebt, dass trockene Ermittlungen die Spannung nach unten drücken. Trotzdem hatte ich hier immer noch die Hoffnung einen Pageturner in der Hand zu halten mit dem mir fesselnde Lesestunden garantiert sind. Was habe ich bekommen? Es fällt mir nicht leicht das zu sagen, aber leider ist das genaue Gegenteil eingetroffen und meine Skepsis wurde auf ganzer Linie bestätigt. Ich habe bisher noch nie einen Verriss geschrieben und werde dies höchstwahrscheinlich auch nie tun. Schließlich steckt in einem Buch unfassbar viel Arbeit und Herzblut. An diesem Thriller konnte ich persönlich jedoch nicht viele positive Seiten entdecken. Ein guter Thriller lebt von mitreißenden Momenten und im besten Fall von einem Spannungsbogen, der sich deutlich nach oben bewegt. Genau das habe ich bei diesem Buch jedoch vergeblich gesucht. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass sich die Ermittlungen im Kreis drehen. Da zudem sehr unterschiedliche Fälle zusammenfließen habe ich den eigentlichen Fall, von dem im Klappentext die Rede ist, zwischendurch aus den Augen verloren. Einige Dinge wurden mehrmals erwähnt. Dabei waren sie im Grunde nicht wirklich von Bedeutung für die Story. Geärgert habe ich mich hauptsächlich über das Ende. Ich war völlig fassungslos und habe mich gefragt, ob das jetzt ernsthaft die Auflösung sein soll. Diese wurde nicht nur sehr kurz gehalten, sondern hat auf mich außerdem sehr verworren gewirkt. Mir war wichtig, dass wenigstens das Ende auf irgendeine Art und Weise Sinn ergibt und logisch dargestellt wird. Aber hierzu fehlte mir absolut der Zugang. Positiv war für mich lediglich der Hauptprotagonist McLean. Seine ruhige, angenehme Art und die Tatsache, dass er nicht locker lässt, waren mir sympathisch. Was ihn betrifft ist eindeutig Potential vorhanden. Dennoch werde ich es wohl dabei belassen und die Reihe nicht weiter verfolgen. Hierfür war der Unterhaltungswert in Sachen Spannung einfach zu gering. 

    Mehr
  • Blutig und spannend

    Das Mädchenopfer
    Malibu

    Malibu

    22. April 2015 um 07:47

    Ritualmorde - es gibt sie immer wieder, nur hört man selten davon im eigenen Umkreis. Was geht in den Köpfen der Menschen vor, die so etwas tun? Wie geht die Polizei damit um und was verbirgt sich dahinter? James Oswald jagt seine Polizisten im Thriller "Das Mädchenopfer" einem Rätsel auf die Spur, das mit einem Ritualmord zusammenhängt. In Edinburgh entdecken McLean und sein Team ein übel zugerichtetes Mädchen in einem Kellerraum eines alten Hauses. Die Leiche liegt dort mindestens schon 60 Jahre und keiner hat sie gefunden bisher. Rings um die Leiche befinden sich sechs ihrer Organe und sechs Schmuckstücke. Dem Fall wird keine große Bedeutung beigemessen, was McLean stört, da er der Meinung ist, dass auch dieses Mädchen Gerechtigkeit verdient hat. Er stößt hier bald auf eine Reihe blutiger Morde, die bis ins Heute reichen. Doch wie hängt das alles mit damals zusammen? Er kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit.... Dem Protagonisten McLean wird es auf der Polizeiwache nicht leicht gemacht. Erst zum Inspector aufgestiegen, hat er es nicht leicht mit dem gleichgestellten Duguid, der ihm das Leben immer wieder schwer machen will. Allerlei Kabbeleien finden hier statt, die manchmal etwas störend sind beim Lesefluss. Ein typisches Klischee in diesem Buch sind die Donuts, die sich die Polizisten in der Pause holen bzw. während der Ermittlung - die dürfen natürlich nicht fehlen in einer guten, alten Ermittlung! Dennoch herrscht auf der Wache ein ständiger Konkurrenzkampf, bei jedem neuen Ergebnis. Auch das kennt man aus anderen Thrillern, das gehört schon fast dazu. Es ist anfangs verwirrend, wie viele Fälle mit dem einen zusammenhängen zu scheinen, man findet aber schnell den Faden und kann mithalten. Der Autor jagt den Leser von einem Fall in den nächsten und somit auch den Protagonisten und sein Team. Manchmal sind seine Kollegen schon etwas naiv und irgendwie ungebildet, da fragt man sich doch, wieso einer neuen Spur nicht direkt nachtgegangen wird und wieso fähige Polizisten nicht die Fäden ziehen können, die sich bildlich mit Leuchtschrift entgegenzeichnen. Dennoch ist der Thriller mit einer gewissen Spannung geladen, die durchweg gehalten wird. Es tauchen sehr viele Personen auf und jeder kann der Bösewicht sein, der alles und jeden beseitigt. Für mich war es eher ein leichtes, gleich zu durchschauen, wer hinter all dem steckt, sobald dieser aufgetaucht ist. Stellt man sich vor, dass so etwas auch in der realen Welt passiert, ist das schon sehr schockierend. Es gibt sie nicht nur im Buch, diese kranken Köpfe. Geschickt ausgeklügelt hat der Autor ein Kopfkino, welches man nicht so schnell vergisst. Für schwache Nerven ist dies allemal nichts, vor allem wenn man sich geschriebene Dinge sehr bildhaft vorstellen kann, denn man wird gleich zu Anfange mit einer Leiche konfrontiert, die übel zugerichtet ist! Ein Buch, dass ich gewissenlos weiterempfehlen kann an die eingefleischten Thrillerleser, eine Abwechslung der blutigen Lektüre ist hier garantiert!

    Mehr
  • Das Mädchenopfer von James Oswald

    Das Mädchenopfer
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    01. April 2015 um 14:51

    So, das Buch klingt spannend und man erwartet auch ganz viel..aber ich muss dann erstmal vorwarnen- für mich waren die ersten 160 Seiten wirklich mühsam....es wird einfach irgendwie um den heissen Brei geschrieben, nichts geht vorwärts oder ergibt bei den Ermittlungen irgendeinen Sinn.... Aber von vorne- man lernt eben DI McLean kennen, soweit ganz sympathischer Kerl der in seiner Kindheit schon einig Unschönes erlebt hat, seine im Koma liegende Oma regelmässig besucht und dann eben zufällig an einem Mordplatz seines Kollegen vorbei kommt. Die Tat selbst ist sehr blutig und heftig beschrieben, da nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund. Kurze Zeit später findet man die Mädchenleiche in einem Kellergewölbe, gekreuzigt, aufgeschlitzt mit ihren Organen in Wandnischen, ein Verbrechen welches als Ritualmord gilt, was man nach ein bisschen viel rumfragen und drum herum schreiben auf ca. 1935 datieren kann. Ab Seite 160 kommt dann endlich Spannung ins Spiel als es neben Selbstmorden auch noch weitere so bestialische Morde gibt wie beim ersten Fall. McLean kommt dann irgendwann dahinter dass sie Selbstmorde alle Blut und DNA der Mordopfer an sich hatten... In den Beschreibungen der Opfer-egal ob Mord, Selbstmord oder dem Mädchen geht der Autor gut blutig und sehr detalliert ein. Die Ermittler sind einem soweit sehr sympathisch aber manchmal fragt man sich ob sie ihr Hirn auch einschalten um zu ermitteln..einig Gedankengänge kamen mir schon ein paar Seiten vorher bevor sie geschrieben wurden. Zum Ende wird es ein Wettlauf mit der Zeit da ein weiterer Ritualmord anstehen soll. Das Ende selbst ist etwas verwirrend und ob man dann an Dämonen glaubt oder nicht...muss jeder selbst wissen...

    Mehr
  • super Thriller

    Das Mädchenopfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. February 2015 um 16:50

    In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ... Fazit: "Das Mädchenopfer" ist der erste Thriller von James Oswald und hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittlungen von Tony und seinen Kollegen finde ich sehr spannend und gut von der ersten bis zur letzten Seite. Kann das Buch nur weiterempfehlen.

    Mehr
  • Eine alte Leiche und neue Morde

    Das Mädchenopfer
    N9erz

    N9erz

    In Edinburgh wird in einem alten Haus die jahrzehntealte und schrecklich zugerichtete Leiche eines Mädchens gefunden. Doch noch grausamer als der Mord sind die Grabbeigaben des Mädchens. In 6 Kellernischen befinden sich ihre konservierten Organe sowie sechs unterschiedliche Schmucksstücke. Doch der alte Fund beschäftigt den Detective nicht in erster Linie. Denn erliegt viele Jahre zurück. Beinahe zeitgleich beginnt jedoch eine blutige Mordserie durch Edinburgh zu ziehen. Detective Inspector Anthony McLean ermittelt in der Mordserie und muss bald auch eine schreckliche Verbindung stoßen. ----- Die ganze Geschichte klingt so gut - eine sehr alter Mord, eine neue Mordserie und alles hat natürlich im Endeffeckt dann noch eine Verbindung zueinander. Die Geschichte hat mich rein vom Klappentext schon angsprochen und auch das Cover macht wirklich Lust aufs Lesen. Doch leider hab ich schon relativ früh gemerkt, dass ich so gar nicht in das Buch reinkomme. Erst schleppend beginnt die Geschichte in Fahrt zu kommen. Der alte Mord ist zwar ein grausamer Fund, gerät aber eigentlich relativ schnell in den Hintergrund. Nur der leitende Ermittler hat immer wieder das Bedürfnis darüber nachzudenken und auch mal wenige Seiten lang darüber zu ermitteln, oder irgendjemanden mit einer Aufgabe dazu weiterzuschicken. Sehr spät gegen Ende kommt erst wirklich eine Verbindung zwischen allen Geschehnissen zu Tage. Und diese ist dann irgendwie so weird und unglaubwürdig angehaucht, dass es die gerade aufkommende Spannung irgendwie wieder dämpft. Ich kann kaum wirklich in Worte fassen, was mich gestört hat. Aber irgendetwas hat mir gefehlt. Der Ermittler im Mittelpunkt ist auch nicht gerade so einzigartig, dass man ihn unbedingt persönlich verfolgen will. Ziemlich nervig teilweise sogar (Ich mein z.B. sein Handy scheint nach kurzer Zeit keinen Akku zu haben - Hallo als Polizist wird er sich ja wohl ein neues leisten können bevor er mir damit in den Ohren hängt.). Die Geschichte war mir einfach irgendwie doch zu flach. Vielleicht bin ich auch einfach schon zu sehr gewöhnt an Thriller und muss zu den härteren Werken greifen bevor ich mir wieder etwas "normal" spannendes gönne. Zum Glück steht als nächstes ein Psychothriller auf der Leseliste ;)

    Mehr
    • 2
  • Ziemlich wirre und abstruse Geschichte

    Das Mädchenopfer
    Lilith79

    Lilith79

    14. January 2015 um 21:33

    Das Mädchenopfer beginnt eigentlich ganz vielversprechend, wir lernen den Polizisten McLean kennen, der eher zufällig zu einem brutalen Tatort dazu stößt, ein angesehener älterer Bürger der Stadt wurde brutal ermordet und ausgeweidet. in der Folge überschlagen sich die Ereignisse noch mehr, eine 60 Jahre mumifizierte Leiche einer ermordeten jungen Frau wird bei Bauarbeiten in einem Haus aufgefunden, eine Einbruchserie gibt es auch noch und eine seltsame Selbstmordserie erschüttert die Stadt. Auch McLean's Privatleben verläuft nicht sehr erfreulich, denn seine Großmutter, die schon seit einiger Zeit im Koma liegt, stirbt.  Recht schnell wird dem Leser klar, dass sämtliche Ereignisse in dem Buch zusammenhängen, inklusive McLeans toter Oma. Ab diesem Punkt geht es mit der Geschichte leider kontinuierlich bergab, die erste Hälfte des Romans fand ich noch ganz in Ordnung, wenn auch für einen Thriller merkwürdig spannungsarm. Ab der 2. Hälfte wird alles aber immer wirrer und abstruser. Zudem sterben in Edinburgh ständig Leute auf ähnliche Weise wie die Fliegen, die Polizei braucht aber 3/4 des Romans bis sie überhaupt mal auf die Idee kommt, dass die Ereignisse zusammenhängen. Die Ermittlungsarbeit, sofern sie denn stattfindet, wirkt wirr und unstrukturiert, so dass man nur hoffen kann, dass die schottische Polizei nicht wirklich so arbeitet. Ein weiteres Problem des Buches ist aus meiner Sicht, dass Unmengen (teilweise unwichtige) Nebencharaktere das Buch bevölkern, die ich kaum auseinander halten konnte. Des öfteren tauchte irgendein Name auf und ich musste erst mal überlegen wer das jetzt eigentlich nochmal war (und nicht immer fiel es mir ein). Auch der Schauplatz Edinburgh kommt nicht richtig rüber, die Geschichte könnte eigentlich überall spielen. Am Ende war ich froh als ich das Buch endlich durch hatte. 2 Sterne gab es nur dafür, dass der Anfang wirklich nicht schlecht ist und der Autor vom Schreibstil her schon schreiben kann. Aber das Gesamtergebnis ist wirklich nicht berauschend. Am Ende des Buches gibt es noch einige Erklärungen vom Autor zum Buch. So wurde das Buch ursprünglich als Kurzgeschichte veröffentlicht (das erklärt vielleicht die Diskrepanz zwischen vielversprechendem Anfang und dem was daraus wird), es ist der erste Versuch eines Krimis des Autors, er selber schreibt, dass er sich mit dem Genre nicht auskannte (sonst schreibt er wohl eher Fantasy und Sci-Fi). Außerdem ist dem Roman noch ein alternatives 1. Kapitel vorangestellt, dass der Autor wohl im Rahmen eines Wettbewerbs verwendet habe und dass den Mord an der mumifizierten Leiche aus Sicht des Opfers beschreibt. Diesen Anfang hat der Autor wegen zu viel Brutalität dann doch nicht verwendet. Diesen Abschnitt fand ich auch wirklich überdurchschnittlich schlecht (allerdings nicht wegen der Brutalität, sondern wegen des Schreibstils). Hätte das Buch damit angefangen, hätte ich es wohl gar nicht erst gelesen. Bei dem Lesen der ganzen Anmerkungen des Autors habe ich den Eindruck gewonnen, dass er sich seines Werkes auch nicht besonders sicher war. Aus meiner Sicht ist der Ausflug in Krimi Genre auch eher gescheitert. 

    Mehr
  • Guter Reihen-Auftakt

    Das Mädchenopfer
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    Der erste Satz: Er hätte nicht anhalten sollen. Meine Meinung: Inhalt Als Detective Inspector McLean in einem einst unbewohnten Gebäude eine 60 Jahre alte Leiche findet, ist er fertig mit den Nerven. Nicht nur die Tatsache, dass er eine tote, junge Frau erblickt lässt ihn den Brechreiz spüren, sondern ebenfalls, was mit ihr angestellt wurde: Ihr wurden die Organe entfernt und sie somit mumifiziert. Alles schaut nach einem Ritual aus... Der Inspector hat allerdings noch einiges mehr zu erledigen, denn kurz nach dem grausamen Leichenfund geschehen weitere, mysteriöse Morde. Schon bald ist ihm klar, dass diese irgendwie mit dem Tod der jungen Frau in Verbindung stehen müssen. Ihre Arme lagen weit ausgesteckt, wie als Parodie einer Kreuzigung. Schwarze Eisennägel waren durch ihre Handflächen gehämmert, die Köpfe umgebogen, damit sie sich nicht losreißen konnte. Zitat aus "Das Mädchenopfer, Inspector McLean #1" Cover Es passt. Von vorne bis hinten ist es richtig gut passend, was den Inhalt angeht. Ich sehe darauf einen Manschettenknopf, der in diesem Thriller eine sehr große Rolle spielt. Jedes Leben wird von endlos vielen kleinen Tragödien bestimmt. Zitat aus "Das Mädchenopfer, Inspector McLean #1" Gesamt Wer es in Thrillern gerne grausam und blutig mag, der ist hier an dieser Stelle genau richtig. James Oswald geizt weder mit blutigen Szenen, noch schreckt er vor vielen Leichen zurück. Diese gibt es in "Das Mädchenopfer" nämlich zuhauf. Zart besaitete sollten diesen Thriller auf jeden Fall meiden, denn es geht sehr heftig zur Sache. Gleich am Anfang wird man mit der Frauenleiche konfrontiert und zwar äußerst detailliert. Ich bin kein Mensch, der sich schnell ekelt, aber hier hat es der Autor schon auf diesen ersten Seiten geschafft, mir eine Gänsehaut zu bescheren, was sich übrigens das gesamte Buch über fortgesetzt hat. James Oswald schreibt sehr bildlich, was für mich die gesamte Geschichte sehr lebendig gemacht hat. So sehr, dass ich stellenweise richtig Angst bekommen habe und immer genau drauf geachtet habe, ob ich auch ja alle Türen verschlossen habe und alleine in der Wohnung bin. Ja, der Autor verschafft einem in regelmäßigen Abständen unfassbare Angstzustände. Jedenfalls erging es mir so. Trotz der auktorialen Erzählweise fiel es mir ausgesprochen leicht mich mit McLean zu identifizieren. Ich bin mit ihm zusammen auf Verbrecherjagd gegangen und habe dieselben Emotionen erlebt. Ging es ihm schlecht, ging es mir ebenfalls schlecht. Wurde ihm übel, war es bei mir genau so. Zudem habe ich die gesamte Zeit über mitgefiebert, wie das alles in Verbindung stehen kann. Ich hatte ständig ein großes Fragezeichen über dem Kopf schweben, was sich erst in Luft auflöste, als ich das Ende gelesen hatte. Ich habe mit dieser Auflösung in keinster Weise gerechnet und war überrascht. Sehr überrascht. Es gibt viele, die gerade mit diesem Ende nicht viel anfangen können, ich hingegen empfand es als überraschend anders. Überraschend gut. Das Einzige, was mir an "Das Mädchenopfer" nicht ganz so gut gefallen hat, das Team rund um McLean. Mir erschien es, als seinen sie ein bisschen zu naiv und stellenweise fand ich sie sogar ein bisschen dumm. In manchen Situationen konnte ich mir nicht vorstellen, warum sie aufhören wollten zu ermitteln, denn schließlich war es sonnenklar, dass sich hinter dem ein oder anderen Mord noch etwas anderes verbirgt, als man zuvor vielleicht meinte sehen zu können. Fazit: Positiv Die Spannung nimmt das ganze Buch über nicht einmal ab, sondern steigert sich sogar bis ins Unermessliche. Trotz auktorialer Erzählweise konnte ich mich mit McLean super identifizieren. Das Ende ist mal etwas völlig anderes und hat mich im positiven Sinne überrascht. Ich empfinde das Cover als äußerst gelungen. Nicht nur der Protagonist, sondern ebenfalls die Nebencharaktere haben genug Farbe bekommen. Spannende, und überraschende Wendungen. Negativ  Das Team um den Protagonisten scheint an manchen Stellen nicht ganz, Entschuldigung, helle zu sein. © www.mybooksparadise.de

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    07. December 2014 um 00:00