James P. Hogan

 4.1 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Das Erbe der Sterne, Die Riesen von Ganymed und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James P. Hogan

James P. Hogan (1941-2010) wuchs im Londoner Westen auf. Sein erster Roman Das Erbe der Sterne erschien 1977. Sein wissenschaftlich-technisch orientierter Schreibstil fand großen Anklang, sodass Hogan mehrere Nachfolgeromane schrieb. Er wurde oft mit seinem Landsmann Arthur C. Clarke verglichen. Bis zu seinem Tod lebte er mit seiner Frau Jackie, mit der er in dritter Ehe verheiratet war, in Florida und Irland.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von James P. Hogan

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Cover des Buches Das Erbe der Sterne (ISBN:9783453317642)

Das Erbe der Sterne

 (10)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Die Riesen von Ganymed (ISBN:9783641197018)

Die Riesen von Ganymed

 (3)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Stern der Riesen (ISBN:9783641196981)

Stern der Riesen

 (3)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Die Schöpfungsmaschine (ISBN:9783641231316)

Die Schöpfungsmaschine

 (1)
Erschienen am 26.02.2018
Cover des Buches Der Schöpfungscode (ISBN:9783641231309)

Der Schöpfungscode

 (0)
Erschienen am 26.02.2018
Cover des Buches Der Satellit (ISBN:9783641231330)

Der Satellit

 (0)
Erschienen am 26.02.2018
Cover des Buches Unternehmen Proteus (ISBN:9783641231323)

Unternehmen Proteus

 (0)
Erschienen am 26.02.2018
Cover des Buches Es war dreimal (ISBN:9783641231347)

Es war dreimal

 (0)
Erschienen am 26.02.2018

Neue Rezensionen zu James P. Hogan

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Rezension zu "Das Erbe der Sterne" von James P. Hogan

Nach der weltweiten Abrüstung
Thomas_Lawallvor 8 Monaten

Rob Gray, der Leiter der "Metadyne-Abteilung" für Experimentelle Technik in London lässt sich nur ungern während laufender Forschungsarbeiten stören. Der Leiter für Theoretische Studien Dr. Victor Hunt, mit dem er eng zusammenarbeitet, sieht es ähnlich. Doch wenn Geschäftsführer Forsyth-Scott die beiden Wissenschaftler zu einer außergewöhnlichen Mission verpflichtet, gibt es keinen Weg daran vorbei.

Worum es letztlich geht, hat man ihm verschwiegen. Hierfür zuständig ist der Präsident der Intercontinental Data and Control Corporation "IDCC", Felix Borlan, der Hunt und Gray um einen sofortigen Besuch in der Zentrale ersucht. Zudem ordnete er an, dass der erste und einzige funktionsfähige "Skop-Prototyp" umgehend für den Versand in die USA bereitgestellt werden soll.

An Bord eines suborbitalen Skyliners, einer Boing 1017, ergeben sich Hunt und Gray schlecht gelaunt ihrem Schicksal, während sie die Standardreisegeschwindigkeit von 5900 Stundenkilometern erreichen. Die Produktionsplanung des "Trimagniskops", insbesondere im Zusammenhang mit einer Marketing-Kampagne, wird nun empfindlich gestört.

Inwieweit es sich der Präsident des Unternehmens leisten kann, die enorme Logistik des Projektes durcheinanderzubringen, ist den beiden Wissenschaftlern ein Rätsel, weshalb sie sich zunächst in Spekulationen verlieren. Welche Überraschungen sie erwarten, hätten sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausgemalt.

Dass Science-Fiction-Romane durchaus zeitlos sein können, beweist James P. Hogan mit seinem vor vierzig Jahre erschienenen Roman. Technisch noch keineswegs überholt, lassen sich dennoch einige Parallelen zu heutigen Entwicklungen feststellen.

Die Funktionsweise des "Trimagniskops" erinnert entfernt an die eines Kernspintomographen, der Bildschirm in einem "Koffer" und der dazugehörigen "Minitastatur" an ein Laptop und die wohl originellste Bezeichnung ist James P. Hogan für das Gerät eines Videoübertragungssystems eingefallen: "Vi-Phon"!

Wahrhaftige Science-Fiction entwirft der Autor mit seinen gesellschaftlichen und politischen Zukunftsvisionen, die derzeit in einer unerreichbaren Zukunft liegen dürften. Ideologische Gräben und rassistische Auswüchse, "das Erbe des 20. Jahrhunderts", wurden regelrecht "hinweggespült". Im Rahmen der fortschreitenden Technisierung rückte man näher zusammen bis hin zu einer "weltumspannenden, homogenen Gesellschaft".  

Nach weltweiter Abrüstung begann man statt dessen, die freiwerdenden Gelder in Forschung und Wissenschaft zu investieren, um die Erkundung der Nachbarplaneten voranzutreiben. Nationalismus verschwand und verwandelte sich in "Abenteuerlust". 

Genau jene Lust bescherte den Menschen erstaunliche Erkenntnisse, die einige Erkenntnisse der Physik erweiterten oder auf den Kopf stellten. Grenzenloser Neugier hat man auch jenen außergewöhnlichen Fund zu verdanken, der das bisherige Weltbild ins Schwanken zu bringen scheint. Eine auf dem Mond gefundene Leiche ist 50.000 Jahre alt!

Das ist jedoch nicht der einzige Höhepunkt, den James P. Hogan zu bieten hat. Bei weitem nicht. Wilden und ausufernden Spekulationen schenkt er ebenso Raum wie pedantischer wissenschaftlicher Millimeterarbeit. Spannender kann die Suche nach "Wahrheit", die sich am Ende vielleicht etwas zu "phantastisch" gestaltet, nicht sein, weshalb der Roman trotz seines Alters keinerlei Abnutzungserscheinungen aufweist.

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Rezension zu "Stern der Riesen" von James P. Hogan

Star Wars vs. 007
itwt69vor 2 Jahren

Der abschließende Roman der Trilogie ist mit einigen Spionageaspekten und Verschwörungen gespickt und somit nicht mehr ganz so wissenschaftlich wie die Vorgänger. Allerdings ist es schon ein kleiner Kulturschock, als auch noch die Thurier auftauchen und Kontakt mit ihnen hergestellt wird. Wie man sich schon vor vierzig Jahren solch eine Technik ausdenken konnte ... unfassbar. Interessant auch, dass die Entwicklung der Computertechnologie und selbst des Internets so exakt vorhergesehen und beschrieben wurden.

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Rezension zu "Die Riesen von Ganymed" von James P. Hogan

Contact - with gentle giants
itwt69vor 2 Jahren

Im 2.Teil der Trilogie kommt es zum Kontakt zwischen Menschen und Ganymedern. Ein ungeheuer freundlicher und enthusiastischer Kontakt, die Außerirdischen bekommen ein eigenes Gebiet auf der Erde, um sich dort niederzulassen, da ihre eigene Heimat vor zigtausend Jahren zerstört wurde. Aus heutiger Sicht scheint mir das recht naiv in Zeiten von weltumspannendem Terrorismus. Aber letztendlich eine romantische Zukunftsvision, die so niemals möglich sein wird. Nachdem sich die Ganymeder ein paar Monate auf der Erde akklimatisiert haben, zwingt sie ein düsteres Geheimnis, wieder in die unendlichen Weiten des Weltalls aufzubrechen - ohne Aussicht auf Rettung. Aufgrund der vielseitigen wissenschaftlichen Abhandlungen zu Genetik und Evolution gibt es dieses Mal "nur" 4 Sterne - dennoch überaus leseswert.

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