James P. Hogan Das Erbe der Sterne

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe der Sterne“ von James P. Hogan

Ein toter Raumfahrer
In einer felsigen Höhle auf dem Mond wird eine Leiche in einem roten Raumanzug entdeckt. Niemand weiß, wer der Mann ist. Niemand weiß, woher er kam. Niemand weiß, wer oder was ihn umgebracht haben könnte. Als Wissenschaftler die Leiche daraufhin genauer untersuchen, stellen sie fest, dass der verblichene Raumfahrer 50.000 Jahre alt ist. Er wurde also zu einer Zeit geboren, als es weder die Raumfahrt noch größere menschliche Aktivitäten auf der Erde gab. Es ist das größte Rätsel in der Geschichte des Universums...

Wissenschaftliche Sci-Fi, geschrieben in den 70ern. Trotz eher eindimensionaler Darstellung der Protagonisten sehr spannend geschrieben.

— darkchylde

Eindeutig SkyFi, aber doch irgendwie erfrischend anders.

— TanteGhost

Alles in allem kann ich diesen Science-Fiction-Roman Lesern empfehlen, die vom Genre ohnehin begeistert sind.

— NiWa

Ein Sci Fi Roman allererster Güte und vor allem wissenschaftlich auf einem extrem hohen Niveau.

— Svenjas_BookChallenges

Faszinierende Entdeckung aus dem Jahr 1977! Für jeden Science-Fiction-Liebhaber, der nicht nur Weltraumschlachten sucht, genau das Richtige!

— Hans im Glück

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  • Hoch wissenschaftlich, dafür aber ohne Krieg der Sterne

    Das Erbe der Sterne

    TanteGhost

    29. January 2018 um 16:12

    Eindeutig SkyFi, aber doch irgendwie erfrischend anders. Inhalt:In einer Felsenhöhle wird ein Raumfahrer gefunden. Er wird untersucht und gibt den Wissenschaftlern Rätsel auf. Der Mann ist zwar menschlichen Ursprungs, aber viel älter, als es eigentlich möglich ist.Ein ganzer Stab von Spezialisten und Wissenschaftlern forscht unter Hochleistung, um das Rätsel zu lösen. Nur langsam lüftet "Charlie" seine Geheimnisse. Das um seine Herkunft und zerstörten Heimatplaneten.Ganz nebenbei erfährt der Leser, wie aus es auf der Erde der Zukunft aussehen könnte. - Die Raumfahrt jedenfalls, hat einen gewaltigen Fortschritt gemacht.Der erste Satz:" Er spürte, wie sein Bewusstsein zurückkehrte."Der letzte Satz:" Übersetzt hätte sie gelautet: KORIEL."Fazit :Dadurch, dass man am Anfang den Klappentext lesen kann, hofft man natürlich gleich auf einen rasanten und direkten Einstieg in die Handlung. Dem ist aber leider nicht so. Statt dessen bekommt man erst einmal mit, dass man mit einer Boing 1017 reist, sich bei Avis keine Autos, sondern Gleiter ausleiht und es eigentlich noch immer nur um Geld geht. Jeder will der größte auf dem Markt sein. Das alles ist natürlich hochgradig technisiert und man muss sich schon darauf einlassen, dass man SkyFi liest. Ansonsten wird es sehr schwer, bis unmöglich, sich auf die Handlung einzulassen.Erst bei ca. 30 Prozent geht die eigentlich angekündigte Handlung los. Doch auch das war anders, als ich es erwartet hatte. Denn die Ermittlungen, was den gefundenen Körper angeht, sind eben auf SkypFi beschrieben. Hoch technisiert und gespickt mit vielen Fachbegriffen. Auf der einen Seite teilweise komplett unverständlich, auf der anderen Seite aber auch wieder auf eine gewisse Art faszinierend. Ich bin bei der Stange geblieben und ich habe auch so halbwegs kapiert, was bei dieser Handlung passiert ist.Auf jeden Fall hat der Stoff mal eine ganze Menge Wissen über die verschiedensten Naturwissenschaften gebraucht. Denn vieles, von dem hier die Rede war, hat für mich mit meinem Leienwissen schon irgendwie Sinn gemacht. - Es fehlen die für SkyFi üblichen Schlachten zwischen den verfeindeten Weltraummächten und dem Wettrüsten zwischen Planeten. Statt dessen ist alles ziemlich wissenschaftlich gehalten. Die ganze Story wird immer wieder durch wissenschaftliche Diskussionen unterbrochen, die ich seltsamer Weise aber auch verstanden habe. Das allein war schon mal recht komisch. Da ich eigentlich nicht so Freak in diesen Fächern war.Alles in Allem hat sich der Autor hier eine Welt ausgedacht, die ich mir beim lesen bildlich richtig vorstellen konnte. Am Ende hatte ich sogar richtig Lust, in dieser Welt zu leben. - Doch leider ist sie ja nur ausgedacht gewesen.Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Ich habe zwar nicht komplett begriffen, was da nun gerade besprochen wurde, aber irgendwas hat mich trotz allem bei der Stange bleiben lassen. Erst am Ende habe ich mitbekommen, dass dieses Buch der erste Teil einer Trilogie war. Aber die nächsten Teile werde ich wohl nicht auf meine Leseliste setzten. Dafür bin ich nicht genug Fan dieses Jenres, als dass ich jetzt unbedingt wissen muss, wie die Sache im Ganzen ausgeht.Eine absolute Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen. Aber ich kann auch nicht vor der Lektüre warnen. Vielleicht sollte man ein absoluter SkyFi-Fan sein. Dann wäre das Buch schon aufgrund seines Alters eines absolutes Muss. Es ist nämlich von Verlagediglich neu aufgelegt worden. Tatsächlich ist es schon viel älter. Es hat Spaß gemacht, diese Buch zu lesen. Das warues dann aber auch schon wieder. (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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  • Besonders wissenschaftliche Science Fiction

    Das Erbe der Sterne

    NiWa

    29. June 2017 um 08:49

    Am Mond wird in einer Höhle die Leiche eines Raumfahrers entdeckt. Auf der Erde weiß niemand, wer dieser Mann ist und wie er dahin gekommen ist. Noch rätselhafter als sein Ursprung ist aber das Alter der sterblichen Überreste - denn es stellt sich heraus, dass die Leiche 50 000 Jahre alt ist. Damit steht die Menschheit vor einem Mysterium.Dieser Science Fiction Roman ist ursprünglich in den 1970er-Jahren erschienen und hebt sich durch seinen hohen Wissenschaftsanteil von anderen Vertretern des Genres ab. Das Mysterium um diesen Mann im Mond stellt die Wissenschafter der Erde vor ein Rätsel, das es zu entschlüsseln gilt. In Laboren arbeitet man auf Hochtouren, Experimente werden durchgeführt und Ergebnisse werden zur Diskussion gestellt. Aber so recht kann sich niemand erklären, warum die menschlichen Überreste vom Mond so alt sein können. Denn vor 50 000 Jahren hat es noch gar keine Menschen gegeben. Wie kommt es dann, dass ein Vertreter der menschlichen Spezies im Raumanzug am Mond spaziert?Man kann sich vorstellen, dass ein solcher Fund das gesamte bisher angehäufte Wissen in Frage stellt. Wahrheiten werden gebogen, mit Paradigmen wird gebrochen und die Geschichte der Menschheit wird neu erfunden.So spannend diese Geschichte und die Handlung an sich ist, so nüchtern wird sie von Autor James P. Hogan beschrieben. Der Roman gleicht eher einem Forschungs- oder Tatsachenbericht, der vom Protagonisten und Leiter für Theoretische Studien Dr. Victor Hunt verfasst worden ist. Es werden lediglich Fakten abgehandelt und tiefe Emotionen oder dichte Figuren in den Hintergrund gepackt. Alles was zählt sind die Fakten, die präsentiert werden, die Wissenschafter, die zusammen arbeiten und die Erkenntnisse, die davon abgeleitet werden.Das ist auch mein größter Kritikpunkt, weil es dadurch manchmal ganz schön zäh zu lesen ist. Obwohl ich wissenschaftlichen Auseinandersetzungen nicht abgeneigt bin, hat es von mir oft ein hohes Maß an Konzentration gefordert, damit ich den präsentierten Fakten folgen kann. Sämtliche Figuren sind Namen auf Papier geblieben und nicht einem wurde Leben eingehaucht, was ich in Anbetracht der spannenden Thematik sehr schade finde.Spannend ist dafür das Umfeld, das sich der Autor ausgedacht hat, weil es wunderbar die 70er-Jahre spiegelt. Wissenschaft und Forschung sind vom Kalten Krieg geprägt, Wettkampfsituationen zwischen zwei Supermächten stehen im Vordergrund, jeder will schneller und besser als der andere sein, und man hat Angst, dem Feind zu unterliegen.Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Landschaft und Führungselite ausschließlich vom männlichen Geschlecht geprägt. Nur eine einzige Frau kommt in der gesamten Handlung vor, und hier auch nur, um ein bisschen - wirklich nur ganz, ganz wenig - Sex-Appeal in den Roman zu bringen. Man fühlt durch den Roman heraus die Epoche, in dem er entstanden ist, und schon allein deshalb hat es mir dann doch Spaß gemacht, dem Geheimnis hinter dem Mann am Mond auf den Grund zu gehen.Aus heutiger Sicht ist „Das Erbe der Sterne“ sicherlich kein Pageturner, wartet dafür aber mit einer interessanten Handlung auf und lässt einen Blick auf seine Entstehungszeit zu, was ihn auf seine Art sehr lesenswert macht. Alles in allem kann ich diesen Science-Fiction-Roman Lesern empfehlen, die vom Genre ohnehin begeistert sind oder eine besondere wissenschaftliche Note mögen, die hier an vorderster Stelle steht.

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    • 8
  • Ein großartiger Science Fiction Roman mit einer faszinierenden Ausgangssituation

    Das Erbe der Sterne

    Svenjas_BookChallenges

    23. June 2017 um 17:15

    Der Roman hat es wirklich in sich. Zumindest, wenn man wie ich ein Science Fiction Neuling ist. Die Ausgangssituation hat mich aber sofort fasziniert: Im Jahr 2028 (aus heutiger Sicht also gar nicht mehr weit in der Zukunft) wird auf dem Mond eine mysteriöse Leiche gefunden und ziemlich schnell stellt sich heraus, dass diese Leiche dort bereits seit 50.000 Jahren liegt. Ein spektakulärer Fund, der natürlich sofort die renommiertesten Wissenschaftler der Welt auf den Plan ruft. Ich war gleich von Anfang an elektrisiert von "Charlie", der nachweislich der menschlichen Spezies angehört, aber doch wohl kaum von der Erde stammen kann. Schließlich war vor 50.000 Jahren noch nicht einmal annähernd an Raumfahrt zu denken.Und genau dieser Widerspruch ist das Hauptthema des Romans. Es geht also nicht um Kriege im Weltraum, um Aliens oder um Entdeckungstouren auf anderen Planeten. Es geht ausschließlich darum, das Rätsel um Charlies Herkunft mithilfe wissenschaftlicher Methoden zu lösen. Der Fokus liegt dabei auf Dr. Hunt, der verschiedene Doktortitel hat und offensichtlich ein Genie ist, auch wenn ich irgendwie nicht ganz mitbekommen habe, auf welchem Gebiet genau. Er ist jedenfalls ein freier Geist, der wissenschaftlich argumentiert, aber ganz nach guter alter Sherlock-Holmes-Manier auch das Undenkbare und das eigentlich Unmögliche in seine Überlegungen einbezieht. Ihm steht der ziemlich konventionell eingestellte und leidenschaftliche Anhänger der Evolutionstheorie Danchekker gegenüber, der feststellt, dass Charlie menschlich ist, womit er seiner Meinung nach von der Erde stammen MUSS.Die Dynamik zwischen Hunt und Danchekker ist sehr spannend und grandios dargestellt. Als Leser wird man Zeuge unzähliger wissenschaftlicher Analysen und Debatten, die Charlies Herkunft und das Rätsel um seinen Fundort, den Mond, Stück für Stück enthüllen. Diesen Prozess bildet Hogan äußerst detailgenau und absolut glaubhaft ab. Auch wenn ich sagen muss, dass das alles zwar für mich als Laien wissenschaftlich fundiert wirkt, ob es aber wirklich so ist oder ob die Abläufe und Methoden in Das Erbe der Sterne doch eher wenig authentisch und plausibel sind - dazu kann ich wirklich nichts sagen. Da müsste ein erprobter Science Fiction Leser ran :D Mich jedenfalls haben die vielen verschiedenen Thesen, die außergewöhnlichen Methoden und schließlich die Lösung des Rätsels absolut fasziniert und überzeugt. Und man darf nicht vergessen, dass der Roman im Jahr 1977 veröffentlicht wurde. Also vor genau 40 Jahren und zu diesem Zeitpunkt stellte man sich die Zukunft sicher noch ganz anders vor, als wir das vielleicht heute tun.Ich war jedenfalls gebannt von dem Rätsel um Charlie und all die sensationellen Entdeckungen, die sich an seinen Fund anschließen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht alles verstanden habe. Hogan hat zwar einen sehr flüssigen Schreibstil - er schreibt jedoch auch sehr, sehr, sehr wissenschaftlich. Und wenn man, wie ich, nur ein geringes technisches Verständnis hat, wird es spätestens im zweiten Drittel des Romans ziemlich knifflig, den komplexen Beweisketten der Wissenschaftler zu folgen. Das ist aber natürlich absolut subjektiv, denn wie gesagt: Viel Ahnung von der Materie habe ich nicht. Unterhalten wurde ich trotzdem großartig, auch wenn ich einige meiner Ansprüche ausblenden musste. Denn im Mittelpunkt der Geschichte stehen tatsächlich Charlie und der Prozess, der zur Lösung des Rätsels um seinen Tod und seine Herkunft führt. Die agierenden Figuren hingegen rücken an den Rand des Geschehens - sie sind nur die Werkzeuge, die klugen Köpfe, die Charlie auf die Spur kommen.Auch die politischen und gesellschaftlichen Zustände im Jahr 2028 werden nur oberflächlich erwähnt. Charakteristisch ist für Hogans Roman außerdem, dass Frauen so gut wie keine Rolle spielen. Es gibt lediglich eine weibliche Rolle, die nicht mehr als 2, 3 Sätze spricht und nicht wesentlich zur Handlung beiträgt. Ich habe gelesen, dass das typisch ist für die Science Fiction Literatur der 1960er und 1970er Jahre (korrigiert mich, wenn ihr etwas anderes wisst). Unglaubwürdig ist es dennoch, dass ausschließlich weiße Männer mit der Untersuchung von Charlies Leiche und der anschließenden Reise im Weltraum (ja, die gibt es auch) betraut sind. Stellt euch auf jeden Fall auf eine lange wissenschaftliche Untersuchung und wenig bis keine Action ein. Wer damit kein Problem hat, der wird von Das Erbe der Sterne begeistert sein. Und nach dem spektakulären Ende will ich nun auch unbedingt wissen, wie es in den Folgebänden weitergeht. Denn Charlie hat noch viel zu erzählen.Mein Fazit:Mein erster Science Fiction Roman! Er war zeitweise anstrengend, seeehr wissenschaftlich und in Bezug auf die Charaktere nicht immer authentisch, vor allem aber: Fesselnd, faszinierend und unglaublich genial konstruiert. Wo es Stanley Kubrick mit "2001" nicht gelungen ist, mich vom Hocker zu reißen, hat mich James P. Hogan mitgenommen auf eine fantastisch, spannende Reise in die Zukunft, die noch so viel mehr verspricht. Wer auf Science Fiction und vor allem wissenschaftliche Romane steht, dem sei Das Erbe der Sterne dringend ans Herz gelegt.

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  • Meisterwerke der Science-Fiction

    Das Erbe der Sterne

    Hans im Glück

    24. February 2017 um 11:03

    Es ist der erste Band einer Trilogie und wurde von Heyne aus dem Jahr 1977 neu aufgelegt. Zum Glück! Undenkbar, wäre dieses Werk nicht mehr erhältlich! Es zeigt endlich eine andere Seite der Science-Fiction abseits von Schlachten zwischen Raumschiffen und Weltuntergangsszenarien.  Anfangspunkt bildet der Fund einer Leiche auf dem Mond. Merkwürdig genug, doch dann stellt sich auch noch heraus, dass der Körper des Mannes 50 000 Jahre alt ist! So weit, so interessant. Was jetzt folgt, ist die Spurensuche der beiden Wissenschaftler nach der Lösung. Tatsächlich gibt es nicht viel mehr Handlung in dem Buch, aber die Aufarbeitung des Geheimnisses ist so spannend wie der beste Blockbuster!

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