James Patterson Unlucky 13

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Inhaltsangabe zu „Unlucky 13“ von James Patterson

When two dead bodies are found inside a wrecked car on the Golden Gate Bridge, Detective Lindsay Boxer doubts that it will be anything as simple as a traffic accident. The scene is more gruesome than anything she has seen before. It definitely wasn’t the crash that killed these people. While Lindsay starts to piece this case together, she gets a call she wasn’t expecting. Sightings of her ex-colleague-turned-ruthless-killer Mackie Morales have been reported. Wanted for three murders, Mackie has been in hiding since she escaped from custody. But now she’s ready to return to San Francisco and pay a visit to some old friends…

Frauenpower!

— Nadines_Buecher
Nadines_Buecher

Wie immer wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht von J. Patterson!

— RubyKairo
RubyKairo

Simpel, aber plausibel. Also warum nicht?

— wandablue
wandablue

Drei Verbrechen, vier Mädels. Ein einfacher und gut lesbarer englischer Schreibstil, aber die Geschichte(n) haben mich so sehr begeistert.

— djojo
djojo

drei Fälle gleichzeitig

— takaronde
takaronde
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  • Drei Fälle in einem

    Unlucky 13
    Krimifee86

    Krimifee86

    26. April 2017 um 14:42

    Inhalt: In diesem Buch treffen drei Fälle aufeinander: Zum einen der eines Erpressers, der eine Burgerkette erpresst, indem er „Belly bombs“ ins Burgerfleisch schmuggelt. Die Menschen, die das Fleisch essen, explodieren von innen. Lindsay und ihr Kollege versuchen, zu ermitteln. Gleichzeitig werden sie von Mackie Morales verfolgt. Eine Serienmörderin, deren Freund durch Lindsay gestorben ist und die entsprechende Rachegefühle hegt. Und dann ist da noch eine Hochzeit und die Entführung eines Kreuzfahrtschiffes... Charaktere: Wir haben hier vor allem die vier Mitglieder des Womens Murders Club. Vier Frauen, a la Sex and the city oder Desperate Housewifes, die einfach total cool sind und die jeder gerne als Freundinnen hätte. Die vier sind dabei natürlich ziemlich überzeichnet, insbesondere bei Lindsay ist mir das aufgefallen. Ihre Ehe ist voll und ganz perfekt, ihr Ehemann der perfekte Hausmann, der ihr jeden noch so kleinen Wunsch von den Augen abliest und immer genau weiß, was sie will... Auf Dauer ganz schön langweilig, vor allem aber in meinen Augen auch nicht realistisch. Ich würde mir wünschen, wenn die vier Damen mit ein wenig mehr Fehlern und privaten Problemen ausgestattet werden und nicht alles immer so schrecklich perfekt laufen würde. Das hat mir gut gefallen: Mir hat die ganze Idee hinter der Geschichte gut gefallen. Insbesondere der Bereich „belly bombs“, denn das war mal eine neue Mordmethode, die ich so noch nicht in einem Krimi erlebt habe. Auch die Aufklärung dieses Falls war spannend und ich wäre nicht darauf gekommen, wer hier der Täter ist. Gefallen haben mir auch die Episoden rund um Mackie Morales. Zwar waren sie ein wenig vorhersehbar, aber nichtsdestotrotz haben sie mir gut gefallen. Ich mag es immer, auch in das Seelenleben der Täter schlüpfen zu dürfen und das war hier der Fall. Gut finde ich zudem die Idee des Womens Murders Clubs. Vier Frauen in verschiedenen Berufen, die aber alle in anderen Bereichen arbeiten und somit verschiedene Blickwinkel auf die Geschichten werfen. Das hat mir nicht so gut gefallen: Ich fand die Episoden auf dem Kreuzfahrtschiff richtig spannend, fast die besten Episoden im Buch. Aber trotzdem habe ich nicht verstanden, was sie sollten. Ich meine, Lindsay hatte null Ermittlungsarbeit und es ging in meinen Augen irgendwie nur darum, das Buch künstlich in die Länge zu ziehen. Das fand ich irgendwie schwachsinnig. Müssen denn immer alle vier Mitglieder des Womens Murders Club im Mittelpunkt stehen? Kann nicht einfach eine nur mal glücklich sein und ihre Flitterwochen genießen? Die Entführung hat einfach überhaupt keinen Sinn gemacht und passte null zum Rest der Geschichte. Sehr schade. Fazit: In meinen Augen hat hier der Autor mal wieder zu viel gewollt. Die Geschichte rund um die Belly bombs und zudem rund um Mackie Morales war genug und hätte für eine gute, spannende Geschichte voll und ganz ausgereicht. Ich habe einfach nicht verstanden, warum dann noch die Entführung eines Kreuzfahrtschiffes inszeniert werden musste. Das war einfach viel zu viel des Guten und hier wäre weniger definitiv mehr gewesen. Drei Punkte von mir.

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  • Ein super konstruierter, ideenreicher Thriller

    Unlucky 13
    RubyKairo

    RubyKairo

    03. September 2014 um 20:50

    Der Kriminalroman hat vier Heldinnen: Lindsay - die Polizistin, Claire - die Pathologin Yuki - die Staatsanwältin Cindy - die Reporterin Die Freundschaft der vier Frauen hält die Handlung zusammen und verknüpft so auch indirekt Kriminalfälle zwischen denen bis zum Ende kein erkennbarer Zusammenhang besteht. Dies ist dann auch der Kritikpunkt, dass das Autorenteam nur dieser eher künstlich wirkende Klammer eingefallen ist. Dieser Thriller ist auf jeden Fall einer der Besten die es von James Patterson gibt. Er ist super struckturiert, und versprüht daher von der ersten bis zur letzten Seite Spannung pur. Auch die gut ausgearbeiteten Figuren unterhalten einen bis zum Schluss. Jede Figur hat seine Persönlichkeit, die in diesem Buch nicht unterschiedlich nicht sein könnten. Das hohe Tempo, dass James Patterson hier an den Tag legt ist enorm und sorgt dafür, dass man über kleine schwächen die das Buch gerade zum Ende aufweist hinwegsehen sehen kann. Für James Patterson Fans ist dieses Werk ein absoluter Muss. Toller Thriller!!! Wie immer wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht von J. Patterson! Kann nur sagen:" Viiiel vergnügen beim lesen!"

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  • Ihr könnt beruhigt schlafen!

    Unlucky 13
    wandablue

    wandablue

    Das Buch fasst sich sehr gut an für ein Taschenbuch und hat eine annehmbare Qualität. Der Postausträger legte es mir im Regen auf den Briefkasten, es war durchweicht, doch nachdem ich es unter einen hundertfachen Bücherstapel legte, und es dort zwei Wochen trocknen ließ, sah man nichts mehr davon. Die Kapitel sind schön kurz, selten mehr als drei Seiten. Das hat es mir ermöglicht mich bis zum Ende hin durchzuarbeiten. Die Sprache ist umgangssprachlich. Es kamen viele uninteressante, jedoch erklärte Abkürzungen vor und es wurde literweise Kaffee aufgebrüht und von diversen Personen in verschiedenen Lokalitäten getrunken. Wer jedoch mit Kaffeetrinken und Sandwichessen Seiten füllen muss, kann nicht mit einer großartigen Rezension rechnen! Bei Büchern im englischen Original bin ich jedoch „gnädiger“, denn die blosse Texterfassung ist schon ein Gewinn an und für sich. Die Story ist simpel und plausibel zugleich. Das ist ihre Stärke und ihre Schwäche. Drei Handlungsstränge laufen parallel nebeneinander: die Mörderin Mackie Morales wird von Lindsay Boxer und ihrer Journalistenfreundin Cindy verfolgt, eine Fastfoodkette wird erpresst und ein Schiff gekapert, Kontext entsteht durch die vier befreundeten Frauen des Murder Clubs. Alle drei Tatebenen werden in James Bond-Manier bedient und gelöst. Gute und Böse sind hell ausgeleuchtet und Leichen säumen den Weg. Die Bösen werden hinweggefegt und sterben wie die Fliegen. Sie sind wie im Trickfilm nicht real genug, um Mitgefühl zu wecken, denn es hat sich niemand die Mühe gemacht, eine Hintergrundgeschichte für sie zu erfinden. Das Böse ist das Böse, das muss als Erklärung genügen. Und in der Tat: in dieser Geschichte genügt es. Den Guten, also den Cops, haben die Autoren zur besseren Unterscheidung einige klassische Details zugeschrieben, Neigungen, Familie, etc., doch bleiben auch sie ohne Psychogramm und insofern stereotyp. Die Überraschung der Story war, wer hinter der Erpressung steckte. Zum Schluß haben die Guten einige Blessuren, sind aber sonst wohlauf und erfreuen sich des Lebens, die Bösen sind tot oder im Gefängnis. Das heisst, Women’s Murder Club ist eine Serie, bei der man sich ein bisschen unterhält, sich aber nicht beunruhigen muss. Man kann sie getrost als unbedenklich empfehlen: Der Blutdruck bleibt konstant. Fazit: Der Women’s Murder Club, James Bond, Bruce Willis und ich retten die Welt. Ihr könnt beruhigt schlafen.

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    • 5
  • Sehr spannender Band 13 für den „Women’s Murder Club“!

    Unlucky 13
    Livres

    Livres

    23. July 2014 um 11:36

    Der „Women’s Murder Club“ von Erfolgsautor James Patterson geht mit „Lucky 13“ in seine 13. Runde. Cindy, Yuki, Lindsay und Claire sind vier ganz unterschiedliche Frauen, die eine tiefe Freundschaft verbindet. Sie gehen gemeinsam durch Dick und Dünn, auch wenn es gefährlich wird. Nach der Trennung von Cindy und Richie heftet sich Cindy nun an die Fersen von Mackie Morales. Cindy will sie unbedingt aufspüren, hinter Gittern bringen und eine große Story über sie schreiben . Ihre Freundinnen sind davon wenig begeistert, allen voran Lindsay… Diese ist jedoch momentan beruflich mit einem ganz schwierigen Fall beschäftigt: Menschen werden durch Bomben grausam getötet, die vorher irgendwie in deren Magen gekommen sein müssen… Was steckt hinter diesen Anschlägen? Welches Motiv hat der Täter? Und werden Lindsay und Richie den Täter aufspüren und stoppen können? Zur gleichen Zeit schwebt Yuki auf Wolke 7: Sie und Brady heiraten und gehen auf eine romantische Luxuskreuzfahrt. Doch bald soll sich herausstellen, dass die Kreuzfahrt nicht nur romantisch ist… Die Story ist packend und spannend, so dass man die ganze Zeit mitfiebert und miträtselt. Eigentlich gibt es parallel drei Storylines, wobei jede für sich fesselnd und interessant ist. Das Privatleben der vier Hauptcharaktere wird ebenfalls spannungsreich weiterentwickelt. Jedoch ist die Erzählweise dieses 13. Bandes der Reihe so konstruiert,  dass man der Geschichte auch folgen kann, wenn man einen oder mehrere Vorgängerbände noch nicht kennt. Das finde ich für „Neu - oder Wiedereinsteiger“ in die Reihe eine tolle Sache! Ich habe „Lucky 13“ im englischen Original gelesen und bin begeistert von der Schreibweise und des Schreibstils von James Patterson! Ein wirklich gelungener und sehr spannender neuer Thriller aus der „Women’s Murder Club“-Reihe!

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  • Es knallt gewaltig!

    Unlucky 13
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. July 2014 um 11:30

    Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Auch für Englisch weniger Begabte dürfte Patterson mit seiner klaren Sprache und den (Patterson typischen) kurzen Kapiteln keine unüberwindbare Hürde sein. Auch der 13. Band des Women´s Murder Clubs hat mich von Beginn an gepackt. Die vier Frauen, Lindsay Boxer vom SFPD, Gerichtsmedizinerin Claire Washburn, Reporterin Cindy Thomas und die Staatsanwältin Yuki Castellano sind mir zwischenzeitlich so ans Herz gewachsen, dass ich immer das englische Original lese, weil ich das Erscheinen der deutschen Ausgabe erst gar nicht abwarten möchte. Lindsay und ihr Partner Rich Conklin arbeiten an einem besonderen Mordfall. Nach dem Verzehr von Hamburgern explodierten die Opfer, sobald die kleine, ins Fleisch versteckte, Bombe mit Magenflüssigkeit in Berührung kommt. Die beiden müssen sich daran machen, den Täter zu entdecken, um weitere potentielle Opfer zu schützen. In einem zweiten Handlungsstrang wittert Cindy mal wieder eine gute Geschichte. Sie macht sich auf die Spur der vom FBI gesuchten Mackie Morales. Eine „alte Bekannte“,die sich auf einem Rachefeldzug befindet. Ihr Ziel: Lindsay, doch auch Cindy bringt sich bei der Jagd auf dem Pulitzer in Gefahr. Im dritten Handlungsstrang wird der Honeymoon von Yuki und Brady von einem erschütternden Ereignis überschattet… Durch die drei Handlungsstränge wird es nie langweilig, da Patterson in den 110 Kapiteln immer wieder zwischen den Handlungssträngen hin und her springt. Bedauert habe ich etwas, dass die vier Frauen nicht zusammengearbeitet haben, sondern jede mehr oder weniger für sich. Claire ging völlig unter in diesem Buch und auch Lindsays Familie war nicht sehr im Fokus. Außerdem fand ich es nicht gut, dass die Pirateriegeschichte nicht genau aufgeklärt worden ist. Das der Leser nicht erfährt was genau die Motive für das Verbrechen waren. Das ist Patterson-UNtypisch und sicher seiner Massenproduktion geschuldet. Trotzdem lohnt es sich die vier Frauen im Auge zu behalten!

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  • Actionreiche Unterhaltung mit einer gelungenen Portion Emotion und Humor

    Unlucky 13
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    10. May 2014 um 21:05

    Die Geschichte: “Unlucky 13″ ist – wie der Titel bereits impliziert – bereits der 13. Teil der Reihe über den “Women´s Murder Club”. Für mich war es das erste Buch über die Polizistin Lindsay Boxer und ihre drei Freundinnen Yuki (Staatsanwältin), Cindy (Reporterin) und Claire (Pathologin). Man kann die Bücher sehr gut einzeln lesen, aber die Handlung bezieht sich teilweise natürlich auch auf zurückliegende Fälle, weshalb man den vollen Lesegenuss wahrscheinlich nur erreicht, wenn man die Reihenfolge einhält – wie bei allen Buchreihen. In “Unlucky 13″ passiert einiges, es gibt praktisch drei Haupthandlungsstränge: Lindsay und ihr Kollege Rich werden zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall gerufen. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden toten Insassen nicht Opfer des Crashs wurden, sondern ihre Körper sind vielmehr von innen heraus explodiert. Die Ermittler haben so etwas noch nie gesehen und sind erst einmal ratlos. Im Laufe der Nachforschungen stoßen sie auf eine Burger-Kette, in der die beiden Toten ihre letzte Mahlzeit zu sich genommen hatten. Steckten Bomben in den Bürgern und wie soll das funktionieren? Während Lindsay damit beschäftigt ist, den Bomben-Attentäter zu finden, schleicht sich eine andere Gefahr langsam und unerkannt in ihr Leben: Mackie Morales, die in einem der vorhergehenden Bücher eine bedeutende Rolle spielte. Sie will den Tod ihres Freundes, eines irren Serienmördes, rächen und hat es auf Lindsay abgesehen. Und dann wäre da noch Yuki, die glückliche frisch verheiratete Freundin von Lindsay. Sie und ihr Mann Brady genießen eine Honeymoon-Kreuzfahrt, die zum Horrortrip mutiert: Piraten überfallen das Luxusschiff. Meine Meinung: Die drei Haupthandlungsstränge – in Kombination mit sehr kurzen Kapiteln – sorgen dafür, dass an keiner Stelle Länge entstehen und es meistens spannend bleibt. Der Schreibstil ist super, mir hat der gut platzierte schwarze Humor sehr gut gefallen. Mit den Charakteren konnte ich mich sehr schnell anfreunden, auch wenn ich die Vorgängerbände nicht kenne. Lindsay ist eine toughe, aber (vielleicht durch ihr Baby) auch eine verletzliche Frau, die sehr realistisch wirkt. Auch ihre Freundinnen, die zusammen mit ihr den “Women´s Murder Club” bilden, waren mir durchwegs sympathisch. Die Story ist gut durchdacht und könnte durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Ein weiterer guter Grund, um sich vegetarisch zu ernähren: Hamburger sind explosiv! Auch der Überfall auf das Kreuzfahrtschiff wird spannend und actionreich erzählt. Man kann sich alles bildlich vorstellen. Was mir auch sehr gut gefallen hat: das Privatleben und die Emotionen der Protagonisten nehmen auch viel Raum ein in dieser Geschichte. Es geht nicht nur um die Ermittlungen. Am Ende bleibt zwar leider noch manches offen, aber das ist bei einer Bücherreihe verzeihlich, denn schließlich sollen die Leser ja Lust auf den nächsten Teil haben! Fazit: Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich habe mich beim Lesen an keiner Stelle gelangweilt. Nach “Unlucky 13″ möchte ich gerne noch mehr von Lindsay und ihren Freundinnen lesen!

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  • Unglückliche 13...

    Unlucky 13
    DaniB83

    DaniB83

    09. May 2014 um 20:52

    Ich hatte mich sehr darauf gefreut, endlich wieder mal einen Thriller beziehungsweise hier eher Krimi auf Englisch zu lesen. Dass es der dreizehnte Band einer Reihe ist, hat mich auch nicht weiter gestört, denn die Charaktere (v.a. Protagonistin Lindsay Boxer) sind gut vorgestellt. Wie es auf dem Cover auch zu lesen ist, handelt es sich um einen Women’s Morder Club Thriller, als müssen da noch ein paar weitere Damen im Spiel sein und neben Lindsay werden Claire, Yuki und Cindy zu tragenden Rollen im Krimi. Gleich zu Beginn erfährt man als LeserIn, dass Menschen aufgrund Explosionen im Bauch getötet wurden. Dabei handelt es sich um eine weibliche und einen männlichen Studenten, doch nach und nach werden es mehr Opfer. Wer ist der mysteriöse Mörder? Warum benutzt er so abartige Sachen wie “Belly Bombs”? Neben diesem Handlungsstrang gibt es noch zwei weitere: Yukis Hochzeit(sreise) mit Lindsays Boss und Cindys Interviewreise, wobei letztere nicht ganz so ausführlich geschildert ist. Was mich ein wenig gestört hat, war, dass die Kapitel so extrem kurz sind und die Handlungen dadurch schnell wechseln. Besser hätte ich es andersrum gefunden, denn richtig in die Geschichte hinein gekommen bin ich leider nicht. Außerdem hat es mich gestört, dass Lindsay ihren Mann einfach so zu Hause bei Hund und Kind lässt und richtig in der Karriere aufgeht. Ich könnte mir das nicht so vorstellen – aber gut, das ist jetzt Ansichtssache und hat mit dem Roman an sich ja nichts zu tun. Alles in allem war er sehr leicht zu lesen und doch ein wenig anspruchsvoll, wenn man schon länger kein englisches Original mehr gelesen hat. Die Sprache war wirklich einfach und strukturiert und so konnte ich vor dem Einschlafen meine Gehirnzellen trainieren, aber nicht überstrapazieren.

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  • Dangerous Burger – exploding Fast Food

    Unlucky 13
    Herbstrose

    Herbstrose

    07. May 2014 um 16:53

    Two young students died in their car on San Francisco’s Golden Gate Bridge. First it looks like a normal car accident, bat later it emerged that it was a cruel cause of death. They exploded by small belly bombs, hidden in Hamburgers they have eaten before. Was it murder, suicide or an act of revenge on Chuck’s Burger? This happened just as Detective Lindsay Boxer and her friends Claire, a forensic doctor, and Cindy, a crime reporter, are preparing advocate Yuki’s wedding with Brady, who is Lindsay’s colleague and a detective as well. But that’s not all what the four women, who call themselves “The Women’s Murder Club”, have to do. There is Mackie Morales, an escaped murderer and former detective, who is on the way to San Francisco, searching Lindsay in order to kill here. And there is also a cruise liner with hundreds of passengers which was hijacked by terrorists … Three completely different plot lines – every single exciting and thrilling – but unfortunately not really linked together. The only connection is the four women’s warm friendship and love between each other and her common interests in criminal investigation. Apart from e few unknown abbreviations the English language is not too much demanding and uncomplicated to read for not native speakers also. In spite of the unusual size, the book looks pretty good, its cover is nice, large print and very short chapters make reading comfortable. And what does the title mean? Sorry to say, nothing at all. Nowhere in the story is something to read about 13. On balance the result is a thrilling novel, exciting and fairly entertaining with a touch of San Francisco’s local color.

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    • 2
  • Unglück im Glück

    Unlucky 13
    djojo

    djojo

    05. May 2014 um 22:04

    Die ersten Opfer explodieren in ihrem Wagen auf der Golden Gate Bridge. Die Untersuchungen ergeben, dass beide Opfer eine Substanz eingenommen hatten, die zusammen mit Magensäure ein explosives Gemisch ergibt. Die Folgen sind grausam anzusehen, das Körperinnere ist überall verteilt. Bald stellt sich heraus, dass die Opfer die Bauchbombe zusammen mit ihrem Burger bei Chuck’s gegessen haben. Und als dann noch weitere Opfer folgen und klar wird, dass es sich um eine Mordserie handelt beginnt der Wettlauf mit der Zeit. Parallel dazu erscheint eine Verbrecherin aus früheren Tagen auf der Bildfläche: Mackie Morales. Zusammen mit ihrem damaligen Partner hat sie viele grausame Morde begannen. Ihr Partner wurde von Lindsay Boxer im Rahmen der Verfolgung festgesetzt und umgebracht. Und nun sinnt Mackie auf Rache. Aber auch Yuki, die kurz nach ihrer Hochzeit mit Jackson Brady in die Flitterwochen auf eine Kreuzfahrt verschwindet trifft ein schweres Unglück: das Kreuzfahrtschiff wird von brutalen Erpressern gekapert um die finnische Schiffsgesellschaft zu erpressen. Drei grausame Verbrechen und dazu vier Frauen auf der Jagd nach Sensationen, Lösungen und Gerechtigkeit. „«This is a gun,» Mackie said quietly. «You want to live? Do exactly as I say.»“ (S. 83) Wenn man einen James Patterson liest, dann nur im englischen Original. Zumindest galt das für die ersten Bücher, deren deutsche Übersetzungen einfach haarsträubend schlecht waren. Aus diesem Grund habe ich mich auch gern auf diese Veröffentlichung der Originalausgabe gestürzt. Das Buch liest sich schnell und flüssig, da das Englisch leicht ist und durch kurze Kapitel eine Unterbrechung jederzeit möglich ist. Leider gibt es auch einige Dinge, die mir weniger gefallen haben: Die drei unabhängigen Verbrechen machen für mich den Eindruck eines Versuches möglichst viel in einem Buch unterzubringen. Ein Handlungsteil, maximal zwei davon hätten gereicht. Dazu kommt eine allzu häufig emotionale Beschreibung der vier beteiligten Damen. Erwartet habe ich einen Thriller. Manchmal hatte ich den Eindruck in einer Romanze gefangen zu sein. Zu guter Letzt störte mich auch die direkte Einbindung der Protagonisten in zwei der drei Verbrechens-Handlungen. Klar kann damit die Spannung erhöht werden, aber irgendwann wirkt das zu künstlich und unglaubwürdig. Ich habe mehr erwartet und wurde enttäuscht. Immerhin wurden mit der Original-Ausgabe meine Englisch-Kenntnisse weiter geschärft.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen...

    Unlucky 13
    Sommerregen

    Sommerregen

    11. April 2014 um 19:22

    Auf der Golden Gate Bridge ereignet sich ein vermeintlicher Unfall, denn in Wirklichkeit wurden die zwei Studenten brutal durch belly bombs ermordet. Diese Bomben waren in Form von Sprengstoffkapseln, welche beim Kontakt mit Magensäure explodieren, in Hamburgern der Fastfoot-Kette "Chuck's" enthalten. Dieser Mord hatte zufällige Opfer, das steht fest, da man so etwas niemals hätte planen können, weswegen Detective Lindsay Boxer und Richie Conklin schnellstens den Mörder fassen müssen. Die Lage spitzt sich zu, als bald die nächste Bombe explodiert. Können sie diesen unberechenbaren Täter fassen?? Parallel dazu ermittelt die Journalistin Cindy in einem gefährlichen Fall, von dem sie sich einen Karriere Aufschwung erhofft. Sie ist genauso wie Lindsay Boxer Mitglied des "Women's Murder Club". Zu der Truppe gehören außerdem noch Anwältin Yuki und Claire, Richies ehemalige Verlobte. Cindy's Fall: Die Mörderin Mackie Morales. Diese hat nämlich noch eine Rechnung mit Lindsay offen, wegen der sie ins Gefängnis musste. Nun ist sie wieder auf freiem Fuß und beginnt einige schlimme Taten zu begehen. Bei den Ermittlungen erhält man einen leichten Einblick in das Denken einer psychisch kranken. Aber eben nur einen leichten Einblick. Die dritte Handlung die sich zur selben Zeit abspielt betrifft Yuki und Lindsays Vorgesetzten, die unerwartet heiraten und ihre Flitterwochen auf einem Luxuskreuzschiff verbringen wollen. Doch auch hier geschieht ein Unglück: Das Schiff wird von Piraten entführt und die Täter wollen Lösegeld erpressen. Diese vielen verschiedenen Handlungsstränge hängen leider in keinster weise zusammen, nur, dass die Ermittelnden befreundet sind. Das finde ich etwas schade, zumalen die Wechsel zwischen den Geschichten immer sehr abrupt sind. Das ist dann schon etwas verwirrend... Ein Grund für die schnellen Wechsel ist mit Sicherheit, dass die Kapitel so schnell enden, das Buch hat auf 383 Seite ganze 110 Kapitel (!!!). Die Sprache war gut verständlich, bis auf ein paar der Abkürzungen, die mir im Englischen einfach nicht so geläufig sind, blieben zum Teil unverstanden. Für einen Native-Speaker dürfte das allerdings auch kein Problem darstellen. Ein Kritikpunkt ist auch, dass einige Fragen leider unbeantwortet blieben.. Dies war mein erster Patterson-Thriller und wird wohl auch mein letzter bleiben. Ich hatte mir (vor allem mehr Spannung) erwartet (die nur kurz aufkam und sehr schnell wieder, aufgrund der schnellen und abrupten Auflösung der Fälle, verflog). Vielleicht können diejenigen, die die vorherigen Bücher der Reihe gelesen haben, aber auch mehr damit anfangen, da sie die Charaktere besser kennen... Vielleicht auch nicht.. Mich konnte das Buch jedenfalls nicht über zeugen.. Schade...

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Fastfood zwischen Buchdeckeln

    Unlucky 13
    allegra

    allegra

    09. April 2014 um 12:21

    Der neue Thriller von James Patterson setzt mit einem buchstäblichen Knaller ein. Auf der Golden Gate Bridge kommt es zu einer Explosion, bei der zwei Studierende ums Leben kommen. Es stellt sich heraus, dass die Opfer mit winzigen Sprengstoffkapseln versetzte Burger gegessen hatten, die explodierten, sobald sie mit Magensäure in Kontakt kamen. Die Polizisten Lindsay Boxer und Richie Conklin sind als erste am Tatort und ermitteln in dem Fall. Lindsays Freundin Yuki erlebt derweil ein Erlebnis ganz anderer Art. Sie ist frisch verheiratet und befindet sich mit ihrem Ehemann Brady auf Hochzeitsreise. Das Paar unternimmt eine romantische Kreuzfahrt nach Alaska, als das Schiff von Piraten überfallen wird, die von der Reederei ein Lösegeld erpressen. Cindy, die ebenfalls zum Freundeskreis des "Women´s Murder Club" gehört, ist Journalistin und heiß darauf, einen sensationellen Artikel zu verfassen, um ihren ehemaligen Verlobten, Richie Conklin zu beeindrucken. Sie erfährt durch Zufall, dass  Mackie Morales, eine bekannte gefährliche Killerin, gesehen wurde und begibt sich auf ihre Spur. „Unlucky 13“ ist der 13. Band der Serie  von James Patterson; der vorliegende Band stammt von Patterson und der Coautorin Maxine Paetro. Der Thriller besteht aus drei voneinander unabhängigen Handlungen, die nur durch die befreundeten Hauptfiguren miteinander verbunden sind. Den größten Teil des Buches nimmt der „Belly-Bomber“ – Fall ein, der von den Polizisten Lindsay Boxer und Richie Conklin aufgeklärt wird. Dieser Handlungsstrang ist aus der Sicht von Lindsay in der Ich-Form erzählt, wodurch man als Leser näher daran beteiligt ist als in den anderen Handlungssträngen. Von Lindsays Privatleben erfahren wir, dass sie ein Baby hat, das von ihrem Ehemann Joe betreut wird, damit sie ihrem Beruf nachgehen kann.    Die Handlung um den entführten Luxusdampfer, auf dem Yuki und Brady ihren Honeymoon verbrachten, fand ich sehr spannend zu lesen. Allerdings hätte ich etwas mehr erwartet, über die Motive der Piraten zu erfahren. Zwei von drei Fällen im Buch münden in einer Lösegelderpressung, und haben dennoch nichts miteinander zu tun. Ich frage mich, wieso diese Anhäufung? Kreuzfahrten sind im Moment sehr beliebt, vielleicht mochte es die Marketingabteilung des Verlages so, damit dieses Thema auch noch angeschnitten ist. Der Erzählstrang, bei der sich Cindy an die Fersen einer bekannten Killerin setzt, ist schlüssig und spannend dargestellt. Man sieht etwas in den kranken Kopf einer psychopathischen Killerin rein, aber wirklich ausgeführt ist das leider auch nicht. Den Schreibstil empfand ich als nüchtern und einfach zu lesen. Der Satzbau ist allerdings nicht sehr abwechslungsreich: Der Text besteht vorwiegend aus Hauptsätzen, was auf mich beim Lesen ermüdend wirkt. Wer die Serie des "Women´s Murder Club" verfolgt, wird sich vermutlich über den Fortschritt im Privatleben der Hauptfiguren freuen. Ich habe dieses Buch isoliert gelesen, so dass dieser Frauen Club eher eine Version von „Desperate Professional Wives“ hermacht. Insgesamt habe ich mich mit dem Buch durchaus unterhalten, aber mehr nicht. Es macht auf mich einen etwas lieblos zusammen geschusterten Eindruck – fast wie Fastfood zwischen Buchdeckeln. Nicht mein Fall. 2 Sterne.

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  • Leider zu Mainstream

    Unlucky 13
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    05. April 2014 um 16:04

    Inhalt: When two dead bodies are found inside a wrecked car on the Golden Gate Bridge, Detective Lindsay Boxer doubts that it will be anything as simple as a traffic accident. The scene is more gruesome than anything she has seen before. It definitely wasn't the crash that killed these people. While Lindsay starts to piece this case together, she gets a call she wasn't expecting. Sightings of her ex-colleague-turned-ruthless-killer Mackie Morales have been reported. Wanted for three murders, Mackie has been in hiding since she escaped from custody. But now she's ready to return to San Francisco and pay a visit to some old friends. (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover ist ok, so wirklich schön finde ich es nicht, aber die Tropfen glänzen, was wieder interessant aussieht. Titel: Das Buch ist der 13. Teil einer Reihe und in jedem Titel ist die Serienzahl eingearbeitet. Schreibstil: Der Schreibstil ist typisch Patterson, aber er hat auch schon bessere Bücher geschrieben. Es war nicht so spannend wie erwartet, aber auch nicht wirklich schlimm. Es hat mich einfach nicht komplett mitgerissen und ich habe das ein oder andere überflogen. Charaktere: Wir haben vier Protagonisten und zwar Lindsay, die Polizistin, Claire, de Pathologin, Yuki als Staatsanwältin und Cindy, die Journalistin. Alle Charaktere haben wir auf ihre Weise gut gefallen, aber das Buch ist unglaublich weit weg von der Realität. Denn die vier klären zwar den Fall auf und die Fäden fügen sich irgendwann zusammen, aber in Echt würde das nie funktionieren ... Erwähnenswert: Man kann das Buch auch lesen, wenn man die anderen Bände nicht kennt. Es gibt immer kleine Erklärungen. Kriesenreif: Es war einfach von vorne bis hinten unlogisch, beziehungsweise zu gekünstelt. Ich hatte dann nicht einmal Lust, mir ein Zitat rauszusuchen. Fazit: Ich mag James Patterson eigentlich sehr. Aber seine früheren Romane wie "Der Tag an dem der Wind dich trägt" sind einfach viel, viel qualitativer! Das hier ist nur noch Mainstream und nichts besonderes mehr. Die Reihe wird es leider nicht in mein Reagan schaffen.

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  • "Sex and the city" mit Pistole - aber leider ohne Esprit

    Unlucky 13
    Caillean79

    Caillean79

    02. April 2014 um 20:32

    Mein Zustand vor dem Lesen dieses Buches: Neugier, Interesse, viele offene Fragen anhand des Klappentextes. Mein Zustand nach dem Lesen dieses Buches: immer noch Fragezeichen im Kopf und allen voran der Gedanke: Verstehe ich Englisch so schlecht, dass ich die Zusammenhänge nicht kapiert hab oder waren da wirklich keine??? Das Buch hat mich ziemlich ratlos zurückgelassen. Zwischen den 3 Handlungssträngen (der sogenannte Belly-Bomber", das Attentat auf ein Kreuzfahrtschiff und die Wiederkehr von Lindsays Erzfeindin Mackie Morales) habe ich keinen Zusammenhang erkennen können, obwohl ich das ganze Buch über drauf gewartet habe, wann diese zusammengeführt werden und ein (sinnvolles!) Ganzes ergeben werden. Hm. Für mich war da kein Ganzes. Was das Buch zusammenhält, sind einzig die vier Freundinnen des Womens Murder Club". Eine Polizistin (Lindsay), eine Reporterin (Cindy), eine Gerichtsmedizinerin (Claire) und eine Rechtsanwältin (Yuki). Damit ist auch gleich alles vorhanden, was man in einem Krimi mal gebrauchen könnte. Praktisch. Und mal unter uns: dieses Buch hat doch im Leben kein Mann geschrieben! Es ist so unendlich weiblich und leicht-fluffig geschrieben, dass sich sämtliche chick-novels davon ne Scheibe abschneiden könnten. Meine Theorie: Die als Co-Autorin genannte Maxine Paetro hat einen hübschen Frauenkrimi geschrieben, und Patterson gibt seinen Namen her (und verdient ordentlich mit!), damit sich das Buch besser verkauft. Jedenfalls - vom Inhalt war ich enttäuscht. Der Ernst eines Krimis kommt hier irgendwie überhaupt nicht rüber (mag an dieser "Frauen-Geschichte" liegen), aber da hatte ich einfach etwas anderes, etwas überzeugenderes, erwartet. Die Hintergründe für das actionreich und dramatisch geschilderte Attentat samt Geiselnahme auf einem Kreuzfahrtschiff blieben völlig unklar, ebenso frage ich mich immer noch, warum es zwischendrin plötzlich um einen neuen Fall ging, in dem eine Frau (in Notwehr oder auch nicht) auf ihren Mann geschossen hatte. Ich habe bis zum Schluss auf den Twist gewartet, der diesen Fall mit einem der drei Handlungsstränge in Verbindung bringt - Fehlanzeige. Und auch der Titel überzeugt mich im Nachhinein überhaupt nicht. Keine der Handlungen hat Bezug zur Zahl 13, die Autoren mussten die Zahl wohl aber unbedingt im Titel unterbringen, um die Serie der bisherigen Titel (u. a. 11th hour", 12th of never") fortzuführen. Lesen ließ sich das Buch - auch im englischen Original - immerhin recht flott. Das lag zum einen an großer Schrift und vielen kurzen Kapiteln (110, um genau zu sein - und das muss man bei 380 Seiten erstmal hinkriegen!). Zum anderen aber eben auch an der locker-leichten Erzählweise, die für einen Krimi/Thriller äußerst ungewöhnlich ist. Gestört haben mich nur die vielen Abkürzungen, die Kennern dieser Serie und/oder amerikanischer Crime-Serien wie CSI vielleicht geläufig sind - ich kannte sie nicht und hätte mir da zumindest bei der ersten Erwähnung im Buch gewünscht, dass sie ausgeschrieben werden. Fazit: Als Urlaubs-Sommerkrimi liest man das Buch sicherlich gut mit weg. Wer aber Komplexität und ausgereifte Charaktere erwartet, ist gänzlich falsch bei diesem Roman. Mich hat es nicht überzeugt, auch wenn es - wie immer - ein Erlebnis war, ein englisches Original zu lesen.

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  • Der Women’s Murder Club ist wieder da!

    Unlucky 13
    sabine0910

    sabine0910

    01. April 2014 um 16:50

    Inhalt: When two dead bodies are found inside a wrecked car on the Golden Gate Bridge, Detective Lindsay Boxer doubts that it will be anything as simple as a traffic accident. The scene is more gruesome than anything she has seen before. It definitely wasn’t the crash that killed these people. While Lindsay starts to piece this case together, she gets a call she wasn’t expecting. Sightings of her ex-colleague-turned-ruthless-killer Mackie Morales have been reported. Wanted for three murders, Mackie has been in hiding since she escaped from custody. But now she’s ready to return to San Francisco and pay a visit to some old friends… Meine Meinung: Das Buch liest sich schnell und flüssig und ich mag die für Patterson typischen kurzes Kapitel. Das Englisch ist leicht zu verstehen und obwohl ich häufig Bücher im englischen Original lese, bin ich mir sicher, dass es nicht nur an meiner Übung liegt. Ich kann es also auch denjenigen empfehlen, die mit dem Lesen auf Englisch gerade erst anfangen. Ich habe einige Bücher des Women’s Murder Club gelesen, aber nicht alle. Die sympathischen Mitglieder sind Lindsay Boxer vom San Francisco Police Department, Claire Wasburn, die leitende Gerichtsmedizinerin, die Chronicle-Reporterin Cindy Thomas und die Staatsanwältin Yuki Castellano. Während Lindsay und Ihr Partner Rich Conklin an einem Mordfall arbeiten, bei dem im Magen der Opfer nach dem Verzehr eines Chuck’s Hambugers eine kleine Bombe explodiert ist, wittert Cindy die Story Ihres Lebens, als sie von Lindsay erfährt, dass die flüchtige und vom FBI gesuchte skrupellose Mörderin Mackie Morales gesichtet wurde. Dem nicht genug, wird plötzlich der Murder Club von einem schrecklichen Ereignis überschattet….. Der Handlungsstrang um Lindsay wird in der Ich-Perspektive erzählt, so dass man als Leser ihr gegenüber keinen Wissensvorsprung hat. Der Rest wird in der 3. Person erzählt. Fazit: Ein solider neuer Band des Women’s Muder Club, der durch seine drei Handlungsstränge immer wieder spannend bleibt

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