James Rayburn

 3.6 Sterne bei 131 Bewertungen
James Rayburn

Lebenslauf von James Rayburn

Knallharte und hochbrisante Politthriller: Der Autor James Rayburn alias Roger Smith wurde 1960 im südafrikanischen Johannesburg geboren. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller ist er als Drehbuchautor, Regisseur und Produzent tätig. In den Jahren der südafrikanischen Apartheid gründete er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv. Daraus ging eine Vielzahl an wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervor. Auch in seinem Debütroman „Mixed Blood“ (2009; deutsch „Kap der Finsternis“) greift er die südafrikanische Rassenproblematik in eindrucksvoller Weise auf – und das mit großem internationalen Erfolg. Wie später „Wake up Dead“ (2010; deutsch „Blutiges Erwachen“; 2011) stand das Buch wochenlang auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste und wurde vielfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem deutschen Krimipreis. Auch James Rayburns jüngere Veröffentlichungen begeistern Kritiker und Leser gleichermaßen. In Thrillern wie „Sie werden dich finden“ (2017) oder „Fake“ (2018) befasst sich Rayburn mit hochbrisanten und aktuellen Politthemen wie Nahostkonflikt, Antiterrorkampf oder CIA-Machenschaften. Diese verpackt er in spannende, präzise und temporeich erzählte Pageturner, die man nicht mehr aus der Hand legen mag. James Rayburn lebt und arbeitet inzwischen in Thailand.

Alle Bücher von James Rayburn

Sie werden dich finden

Sie werden dich finden

 (73)
Erschienen am 11.03.2017
Fake

Fake

 (58)
Erschienen am 31.05.2018

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E

Rezension zu "Fake" von James Rayburn

Rasanter, politischer Thriller
eleisouvor 4 Monaten

Die Friedensverhandlungen zwischen Syrien und den Usa befinden sich auf dünnem Eis nach dem Drohnenangriff und der Geiselnahme von der amerikanischen Ärztin Catherine Finch. Pete Town wird zurück in den Dienst bestellt und die Journalistin zu retten damit die Verhandlungen nicht scheitern. Doch dieser Versuch ist einfacher gesagt als getan, denn es spricht so einiges gegen dieses Vorhaben. 
Ein spannender, atemberaubender und düsterer, realitätsnaher Thriller, dicht geschrieben, mit einer grossen Anzahl an Gewaltszenen, nichts für schwache Nerven. Der Leser bekommt einen theoretischen Einblick in die Machenschaften von Usa und Co. und wird sich sicherlich auch nach Beenden des Buches so seine Gedanken machen. 
Ein rasanter, politischer Thriller nicht für jeden Geschmack, aber für Fans dieser Art sicherlich gut geschrieben .

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T

Rezension zu "Fake" von James Rayburn

Hochaktuell
Trucksvor 4 Monaten

Hochaktuell

Roger Smith war mir ein begriff – nun weiß ich, dass er auch hinter James Rayburn steht wenn ich das mal so ausdrücken darf.

Und dieser bedient sich mit „Fake“ eines immer noch hochaktuellen Themas:


Ein Drohnenangriff in Syrien gefährdet die Friedensverhandlungen mit dem Nahen Osten. Als bekannt wird, dass sich auch eine amerikanische Geisel unter den Opfern befindet, wird CIA-Agent Pete Town mit einer geheimen Vertuschungsaktion betraut. Doch dann gerät er ins Visier eines skrupellosen Feindes ...

Während im Nahen Osten Friedensverhandlungen laufen, wird in Syrien ein hochrangiger IS-Kämpfer per Drohnenangriff ausgeschaltet. Als bekannt wird, dass auch die ISGeisel Catherine Finch zu den Opfern des Anschlags gehört, beginnt für die US-Regierung ein Wettlauf gegen die Zeit. Für eine geheime Vertuschungsaktion wird CIA-Agent Pete Town zurück ins Agentengeschäft beordert. Sein Auftrag: Catherine Finch in den Medien so lange am Leben zu erhalten, bis die Friedensverhandlungen abgeschlossen sind. Ein nahezu unmögliches Unterfangen. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Berüchtigte Warlords, die vom Krieg in Syrien profitieren, wollen Catherine Finch tot sehen. Und Town steht ihnen dabei im Weg ...

Der Schreibstil war mir ein wenig „steif“ anfangs, aber wenn man sich dann einmal „eingelesen“ hat, geht es. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass er einigen Lesern nicht so zusagen wird... Ich kenne das schon von seinen Büchern, die er unter Roger Smith schrieb, hatte aber trotzdem auch hier leichte „Anlaufschwierigkeiten“. Aber es lohnt sich schon, am Ball zu bleiben, denn Rayburn/Smith schreibt durchaus spannend,wenn es auch kleine „Verschnaufpausen“ gibt – einige Längen, aber diese haben meinen Lesefluss nicht nachhaltig unterbrochen, von daher alles gut.


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Rezension zu "Fake" von James Rayburn

Geheimdienste und Geheimnisse
Archervor 4 Monaten

Als in Syrien ein hochrangiges Mitglied des IS' bei einem Drohnenangriff getötet wird, gibt es ein weiteres Opfer - ausgerechnet die amerikanische Geisel Catherine Finch. Normalerweise läuft so was unter "Pech gehabt, friendly fire", doch dieses Mal ist es ein wenig anders: Der scheidende amerikanische Präsident will sich einen Namen machen und hat begonnen, Friedensverhandlungen im Nahen Osten aufzunehmen; da sieht es natürlich mit so einem Verlust echt blöd aus. Also reaktiviert man Pete Town aus dem Ruhestand. Der ehemalige Geheimdienstler war schon immer ein Meister im Vertuschen oder Erfinden von Geschichten, eben im Umlaufbringen von Fakes. Sie brauchen nur drei Tage lang die Welt in dem Glauben lassen, dass Catherine überlebt hat, doch es gibt viele Mitspieler in diesem Spiel, und nicht alle haben dieselben Ziele.

Eigentlich bin ich kein Fan von Spionagethrillern, doch irgendetwas an der Leseprobe hier hat mich gereizt, sodass ich zu diesem Buch gegriffen habe. Hier taucht man kopfüber in die Welt der Geheimdienste ein, in Spionage und Gegenspionage, das Spiel der Spiele, das einige wenige spielen, um einer eingebildeten Aufgabe nachzugehen und vielen zu schaden. Was mir so richtig gefallen hat, war, dass sich die Geschichte entblätterte wie eine Zwiebel, die langsam geschält wird, nicht immer chronologisch, manchmal auch in Rückblicken, und dass es hier vor überraschenden Wendungen und noch mehr Wendungen nur so wimmelt. Immer wenn man das Gefühl hatte, alles durchschaut zu haben, hatte einer der Beteiligten noch ein Ass im Ärmel, das gestochen hat, und gab der Geschichte damit eine neue Richtung vor. Ob es bei dem Ganzen tatsächlich in dieser Form so laufen würde wie beschrieben, sei dahingestellt. Ich fühlte mich jedenfalls gut unterhalten.

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