James Rebanks

 4.1 Sterne bei 14 Bewertungen

Alle Bücher von James Rebanks

James RebanksMein Leben als Schäfer
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Mein Leben als Schäfer
Mein Leben als Schäfer
 (10)
Erschienen am 13.11.2017
James RebanksThe Shepherd's Life: A Tale of the Lake District
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The Shepherd's Life: A Tale of the Lake District
James RebanksThe Shepherd's Life
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The Shepherd's Life
The Shepherd's Life
 (1)
Erschienen am 02.04.2015
James RebanksThe Shepherd's Life: Modern Dispatches from an Ancient Landscape
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The Shepherd's Life: Modern Dispatches from an Ancient Landscape

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Rezension zu "Mein Leben als Schäfer" von James Rebanks

Hier versteht einer die wahre Natur
Postbotevor 8 Monaten

Immer wenn ich viel Stress in der Arbeit hatte, dachte ich, ich werde im nächsten Leben Schafhüterin. Da gehts sicherlich ruhiger zu.
Pfeiffendeckele. Nachdem ich Rebanks Buch gelesen hatte, bin ich anderer Meinung.
Der Lebensbericht eines Schäfers hat mich sehr neugierig gemacht, vor allem weil ich Schafe über alles mag.
James Rebanks, ein traditioneller Schäfer aus dem Lake District, England, erzählt hier wunderbar, echt und tief verbunden zur Natur über sein Leben und seine Arbeit mit den Tieren. Nicht zu vergessen die getreuen Hirtenhunde, die einer der wichtigsten Rollen spielen.
Der Lake District (auch die Fells genannt) sind seit Jahrhunderten reines Schafzuchtrevier. Mittlerweile hat sich der Tourismus dort Nischen eingerichtet, nicht immer zur Freude der Schäfer.
Doch man hat sich arangiert.
Wenn man die Geschichten von James liest, meint man gar man ist mit ihm Mittendrin beim Schafe zählen, scheren, füttern und einfach mal bei einer lieben Streicheleinheit. Er erzählt wer die meisten Schafe schert, und vor allem wie man die Tiere dabei anpackt. Vor allem war ich beeindruckt auf was man alles acht geben muss, wenn die Weiblein ihre Lämmer werfen. Hier beginnt für den Schäfer ein reiner Spiesrutenlauf. Ganz wichtig dabei, wie ist das Wetter, wie stabil ist die Mutter und vor allem können sich beide sofort selbst versorgen nach der Geburt. Oft gehts um Minuten.
Interessant war zu lesen, wie man einen guten Hirtenhund hinbekommt. Hier hat sich James mal einen Fehler erlaubt, doch das war ihm eine Lehre.
 Super toll fand ich, geschrieben im schönen Erzählstil, des Autors, wer ist hier DER oder Die schönste im ganzen Land.
Gemeint sind Zuchtschafe, Böcke und Weiblein, die auf Prämierungen Schönheitspreise gewinnen. Nicht nur das, gemeint sind Charakter, Aussehen, Stabilität der Verfassung, gute Zähne, Fell und gar die Klauen müssen stimmen. Solche Gewinner bringen Geld und vor allem gute Gene in die nächste Zucht.
James erzählt zu dem von seinen Ahnen, seinen Eltern und plaudert auch über seine eigene Familie, die alle eins waren. Schafzüchter.
Schön fand ich das er die Liebe zu Büchern fand und er sich zu einem Studium in Oxford entschied.
Doch seine größte Leidenschaft, die Schafzucht, würde er mit nichts auf der Welt tauschen.
Mit so viel authentischkeit hat er auch sein Buch geschrieben.
Volle Leseempfehlung
5 Punkte



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Rezension zu "Mein Leben als Schäfer" von James Rebanks

Eines meiner Jahreshighlights.
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Handlung:
James Rebanks ist ein Bergschäfer, wie bereits die Generationen vor ihm seit 600 Jahren, bereits als Kind hat er den Vater bei seiner Arbeit unterstützt. von Schule hielt er nicht viel, deswegen hat er sie mit sechzehn abgebrochen, damit er endlich der Leidenschaft nachgehen kann, die ihm im Blut liegt, die Schäferei. Er hat andere Ansichten als sein Vater und Streit ist an der Tagesordnung, deswegen verlässt James irgendwann den elterlichen Hof um sein eigener Herr zu sein. Doch nicht nur an der Landwirtschaft hat James großes Interesse, sondern auch an der Literatur. Das beschert ihm einen hellen und wachen Geist und er holt seinen Schulabschluss nach. Anstatt zu studieren, ändert er sein Leben wieder und kehrt nach Hause zurück.

Figur:
James ist ein sehr intelligenter Mensch mit einem wachen Verstand, den er auch zu gebrauchen weiß. Er liebt seine Arbeit als Schäfer heißt und innig, er ist ein Mensch, der um die Schönheit, aber auch die Gefahren, die die Natur mit sich bringen kann, weiß. Seine Welt abwechslungsreich und die Liebe zu den Tieren ist groß, doch er sieht sie auch als das an, was sie sind, Nutztiere. Jedoch lernt er in seiner Zeit in London auch die Städter zu verstehen, sein Leben ist jedoch in den Bergen, in der rauen, aber freien Natur.

Schreibstil:
Die Sätze sind klar in ihrem Ausdruck, aber manchmal auch fast poetisch, vor allem, wenn es um die Natur geht. Oft habe ich Gerüche wahrgenommen, oder das Wetter gespürt. Der Schreibstil hat in mir den Wunsch gepackt, aus dem Alltag auszubrechen und mir die wunderbare Landschaft anzusehen, in der James zu Hause ist.

Fazit:
Ich liebe Menschen und Bücher, von denen ich etwas mitnehmen kann, der Erfahrungsbericht von James gehört auf jeden Fall dazu. Was mich noch immer beschäftigt, ist die Aussage, dass man darauf achten sollte, das auch altes Wissen nicht verloren geht und wir uns durch die Moderne nicht blenden lassen sollen, denn sonst geht viel von unserer Geschichte und Kultur verloren.
Ich bin noch immer sehr gerührt und vergebe die 5 Sterne mit einem glühenden Herzen.

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Mein Leben als Schäfer" von James Rebanks

Für alle, die mehr über die Bergschäfereien im Lake District wissen wollen
Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren

Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass es ausschließlich um die Schafzucht ging, und irgendwie war meine Vorstellung von einem Schäfer, dass er mit den Schafen übers Land zieht, weit übers Land zieht. Davon handelt dieses Buch nur bedingt, es erzählt nicht von den Wanderschäfern, sondern von Bergschäfereien, die ihre Schafe schon seit 600 Jahren auf die Fells treiben, und dort belassen. Die Schafe, meist Herdwicks, sind so robust, dass ihnen das strenge Wetter fast nichts ausmacht. Ein großes Thema ist auch die Mentalität der Menschen, geprägt von hunderten Jahren Schafzüchterei. Dies beschreibt ein Zitat auf Seite 19 von der Lehrerin Daphne Ellington sehr treffend, sie oben im Text.

 

Für mich war das Buch sehr interessant, weil einige Aspekte meiner Kindheit auf dem Land ähnlich sind. Ich habe einen kleinen Einblick in das Leben einer Bergschäferei bekommen. Es ist kein Buch, das man mal gerade so runter lesen kann. Gerade am Anfang brauchte ich etwas Zeit, bis ich den Standpunkt des Autors verstehen konnte. Das ist in diesem Sinne nicht spannend, es ist informativ und gibt Einblicke in das Leben des Autors, der stellvertretend für die Schäfer im Lake District Einblicke in dieses Leben gibt. Es gibt sehr lange Rückblicke über die „verhasste“ Schulzeit des Autors und viele Anekdoten, die ich nicht so gerne las, die aber für den Kontext der Mentalität wichtig sind. Es geht um Werte, Wertvorstellungen, Traditionen und um das Kulturerbe. Eine ausführliche Rezenion findet ihr in meinem Bücherfüllhorn.

Dieses Buch wird sicherlich die Bekanntheit des Lake Districts fördern und ist, was viel wichtiger ist, ein wichtiger Beitrag für die Sensibilisierung für Kulturlandschaften. Ein wertvolles Buch, das aber schwierig zu vermitteln sein wird, weil es nicht jeder verstehen kann.

 

Alles in allem: Mir hat das Buch gut gefallen, aber wenn ich überlegen müsste, wem ich es empfehlen würde, fällt mir fast niemand ein. Es muss ein Mensch mit Interesse an Allem sein, der auch längere langweilige Passagen und Informationen lesen will und der mehr über das Leben dieses ganz bestimmten Bevölkerungs-Schlags im Lake District wissen will.

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