James Rhodes Der Klang der Wut

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Inhaltsangabe zu „Der Klang der Wut“ von James Rhodes

James Rhodes ist ein weltweit erfolgreicher Konzertpianist. Er ist ein leidenschaftlicher und jungenhaft cooler Musiker. Aber der Weg, der hinter ihm liegt, führte durch die Hölle. Über den Missbrauch in seiner Kindheit kann der aus England stammende Rhodes jahrzehntelang nicht sprechen. Er rettet sich in die Musik, lernt Klavier spielen – das hilft eine Weile, dann braucht er Drogen, Exzesse, das Gefühl von Schmerz. Die Erinnerung aber bleibt. Nach einem Suizidversuch landet er in der Psychiatrie und lernt dort zu erzählen. Er kehrt ans Klavier zurück, und diesmal bleibt er dran, wird süchtig nach der Musik. Seine Geschichte ist intensiv, rückhaltlos offen und ein Plädoyer für die klassische Musik.

Intensiv

— Alira
Alira

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    Der Klang der Wut
    Alira

    Alira

    12. August 2016 um 11:00

    James Rhodes, ein international bekannter Konzertpianist, wurde als Kind über mehrere Jahre hindurch von seinem Sportlehrer missbraucht. Er schwieg aus Scham und Schuldgefühlen, und weder Eltern noch Lehrer zogen die richtigen Rückschlüsse aus seinen Verhaltensauffälligkeiten. Rhodes' Rettung wurde das Klavier, wobei seine Karriere immer wieder durch Abstürze, Drogen und Aufenthalte in Kliniken unterbrochen wurde. Durch seinen derben Schreibstil (es gibt kaum eine Seite ohne Fäkalausdrücke) macht Rhodes sein Leben mit Borderline und seinen Selbsthass spürbar. Zu jedem Kapitel gibt es einen Anhang, der Einblicke in die Biografie von klassischen Komponisten gibt und zeigt, mit welchen bösen Geistern “die Popstars von einst” zu kämpfen hatten. Ein eigener Abschnitt ist dem gegenwärtigen Konzertbetrieb gewidmet. Darin gibt es Vorschläge, wie das “Elitedenken” verbessert werden könnte: weniger formelle Kleidung, zwischendurch Gesprochenes und eine “Getränke-Erlaubnis” während der Konzerte. Wer jetzt (endlich) auf den Pianisten James Rhodes neugierig geworden ist, kann sich vorweg auf Youtube überzeugen, mit wieviel Kraft, Tiefgang, Brillanz und Ausdruck der Autor dieses Buches Klassik – und hier vor allem Bach - interpretiert.

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