James Robinson Starman Omnibus 1

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Inhaltsangabe zu „Starman Omnibus 1“ von James Robinson

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    Starman Omnibus 1
    sabisteb

    sabisteb

    21. October 2013 um 13:10

    Starman ist einer der vielen DC Superhelden, die ich alle irgendwie nicht wirklich auseinadnerhalten kann, weil ich nicht mit ihnen aufgewachsen bin und nur gelegentlich mal Kontakt zu Comics habe, wenn sie mir in die Hände fallen. Star man scheint auch generell eher eine komplizierte Historie zu haben, weil es seit den 1940ern anscheinen viele gab, die in sein peinliches Kostüm geschlüpft sind. Zunächst war da 1941 der Astronom Ted Knight, der einen Gravitatsionsstab erfand, mit dem er fliegen und kämpfen konnte. Er war somit eigentlich kein Superheld, er hatte halt eine Superwaffe und ein peinliches Kostüm. Später in den 1950ern haben sich ein paar andere das rot grüne Kostum wohl ab und an ausgeliehen, wie z. Bsp. auch irgendein blauer Außerirdischer.   Irgendwann Mitte der 1990er Jahre nahm sich der Autor James Robinson seinen Lieblingskindheitshelden Starman wieder vor und wollte Ordnung in dessen Stammbaum bringen. Mit dem Zeichner Tony Harris began er also die neue Starman Generation, indem er die beiden Söhne des ersten Starman in die Fußstapfen des Vaters treten lies. Sohn 1 geht gleichim ersten Heft Ex, also muss der Antiquitätenhändler Jack Knight ran, der darauf sowas von keine Lust hat. Ich bin ja eigentlich reiner Buchleser, Comics sind für mich eine recht fremde Welt. Hier gibt es nicht einen Autor, hier gibt es immer ein Team, das die Geschichten erschafft und jeder bringe sich da ein. Comics schwanken für mich daher meist zwischen tollen Geschichten und schrecklichen Bildern oder tollen Bildern und mehr als dümmlicher Geschichte. Starman hat eine recht gute Geschichte und akzeptable, wenn auch nicht wirklich künstlerisch anspruchsvolle Illustrationen. Witzig wird die Geschichte eher dadurch, dass der Held/Autor, die alten Comics und das Superheldengenre selber eher skeptisch sieht, besonders die lächerlichen Kostüme (bei denen die Unterhosen über dem Kostüm getragen werden) und mit teilweise auch mit solchen Dialogen aus der Seele spricht „ Is it me, then, growing old? Or do all the costumed dogooder’s beginn to blur into one annoying mess after a while.“ Genauso geht es mir meist. Irgendwie setzen die meisten Comics voraus, dass man alle Superhelden seit 1920 kenn und alle ihre Abenteuer und Beziehungen untereinander. Nicht in Starman, das ist echt erholsam. Die Kämpfe sind,… Speziell. Starman kämpft und denkt über Antiquitäten nach, über alte Bücher, Möbel, die er demnächst vertauschen will… Auch steht er so gar nicht auf diese peinlichen Kostüme, er zieht ne Brille auf und eine Lederjacke und gut, das nimmt der Handlung diese Bierernstigkeit, die die Klassiker oft haben. Seine Bösewichte unterhalten sich beim Verpacken von Drogen über Musicals und bedrohen sich, weil jemand das falsche Musical toll findet. Die Erzählweise ist ansprechend, modern und experimentell. Es gibt die klassische (Anti-) Heldengeschichte, aber auch Exkursionen in die Geschichte von Opal City, die in ganz anderem Stil gezeichnet sind, bzw. Einige Arcs werden mehrfach aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, bis sich zum Schluss ein großes Ganzes ergibt. Daneben noch ein wenig Niveau für Leute mit klassischer Bildung, wie Gastauftritte von Oscar Wilde und ein wenig Aufklärung über amerikanische Kunstobjekte, die man so sammeln kann wie, Fenton Glas, View-masters, Wakefield Möbel, Jake Lowell, Saarinen womb chairs, Norman Rockwell. Einige alte Superhelden aus dem DC Universum tauchen auch hier auf, aber eher als Pflegefälle, die sich bei Starman1, dem Pappa des aktuellen Starman ansammeln. Da gibt es eben diesen blauen Außerirdischen, der mal kurz Starman war, nun aber eher debil ist und Solomon Grundy, wohl ehemals ein echter Fiesling, der aber nun auch nur spielen will und Schmetterlingen zuschaut. Beides echte Pflegefälle für die Klapse. Spachlich recht unterschiedlich, gibt es doch einige Passagen, die richtig gelungen sind, wie „Spring is dying ist hair a rosy blonde and swapping ist clothes for lighter ans brighter. Soon it will change its name to summer and put on a pair of sunnglasses.“   Fazit: Unterhaltsam, selbtironisch und ohne allzu große Vorkenntnisse in Sachen amerikanische Comicsuperhelden lesbar. Die Zeichnungen sind Geschmackssache, ich finde sie OK, aber keine wirklichen Hingucker. Gebrauchskunst, mehr auch nicht.    

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