James Rollins

 4,2 Sterne bei 943 Bewertungen
Autor von Operation Amazonas, Mission Arktis und weiteren Büchern.
Autorenbild von James Rollins (© privat)

Lebenslauf

Der Tierarzt, der die Bestsellerlisten erstürmt: James Rollins wurde 1961 in Chicago geboren und ist ein US-amerikanischer Veterinärmediziner und Bestsellerautor. International bekannt wurde er durch Abenteuer-Thriller wie „Subterranean“ (1999; dt.: „Sub Terra“, 2002), „Amazonia“ (2003; dt.: „Operation Amazonas“, 2004) oder „Ice Hunt“ (2003; dt.: „Mission Arktis“, 2006). Mit seiner „Sigma Force“-Serie oder den „Chroniken von Myrillia“ schrieb er sich zudem ins Herz einer weltweiten Fantasy-Fangemeinde. Weitere Romane veröffentlicht Rollins unter dem Pseudonym James Clemens. In seinen intelligenten und temporeichen Romanen erzählt er von unbekannten Welten, wissenschaftlichen Durchbrüchen und historischen Geheimnissen. Dabei ging Rollins beruflicher Weg zunächst in eine völlig andere Richtung. Nach einem Studium der Evolutionsbiologie an der University of Missouri promovierte er 1985 in Veterinärmedizin. Anschließend eröffnete er in Kalifornien eine Praxis. Schon als Kind hatten ihn Abenteuergeschichten fasziniert und so begann er in seiner Freizeit selbst solche zu schreiben. Über ein Jahrzehnt lang verfasste er parallel zu seiner Arbeit als Tierarzt ein Buch pro Jahr. Mit Aufstieg in die Bestsellerliste der New York Times 2009 verkaufte er jedoch seine Praxis, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. In seiner Freizeit ist Rollins ein passionierter Höhlentaucher. Er lebt im kalifornischen Sacramento.

Neue Bücher

Cover des Buches Der 13. Hüter (ISBN: 9783734115851)

Der 13. Hüter

(1)
Neu erschienen am 22.07.2026 als Taschenbuch bei Blanvalet.
Cover des Buches Der 13. Hüter (ISBN: 9783759903167)

Der 13. Hüter

Neu erschienen am 20.07.2026 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von James Rollins

Cover des Buches Operation Amazonas (ISBN: 9783442378210)

Operation Amazonas

(127)
Erschienen am 15.07.2013
Cover des Buches Mission Arktis (ISBN: 9783548269375)

Mission Arktis

(83)
Erschienen am 01.06.2008
Cover des Buches Das Blut des Teufels (ISBN: 9783442378234)

Das Blut des Teufels

(77)
Erschienen am 19.05.2014
Cover des Buches Sub Terra (ISBN: 9783442378241)

Sub Terra

(78)
Erschienen am 15.05.2012
Cover des Buches Feuermönche (ISBN: 9783734107658)

Feuermönche

(74)
Erschienen am 20.05.2019
Cover des Buches Im Dreieck des Drachen (ISBN: 9783442378227)

Im Dreieck des Drachen

(64)
Erschienen am 19.11.2012
Cover des Buches Sandsturm - SIGMA Force (ISBN: 9783734103148)

Sandsturm - SIGMA Force

(61)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Der Judas-Code (ISBN: 9783734109058)

Der Judas-Code

(51)
Erschienen am 20.09.2021

Neue Rezensionen zu James Rollins

Cover des Buches Erddämmerung – Schwarzes Glas (ISBN: 9783453321298)
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Rezension zu "Erddämmerung – Schwarzes Glas" von James Rollins

gosureviews
Groß gedacht, zu breit erzählt

Manchmal ist es nicht die Apokalypse, die ein Epos ins Wanken bringt, sondern sein eigenes Übergewicht. James Rollins, als Thriller-Autor seit Jahren ein Garant für Tempo und technische Raffinesse, hat sich mit seiner Moonfall-Saga in ein ambitioniertes Fantasy-Unternehmen gestürzt. Der Mond droht auf die Urth zu stürzen, Kontinente beben, Reiche zerfallen, und irgendwo unter ewigem Eis schlummert eine Waffe aus schwarzem Glas, die Rettung oder Untergang bedeuten könnte. Das ist der Stoff, aus dem große Mythen gemacht sind.

Und tatsächlich: Rollins beherrscht das große Besteck des Worldbuildings. Luftschiffe segeln über Sandmeere, uralte Drachen wachen über vergessene Geheimnisse, politische Intrigen durchziehen die Kronlande wie Haarrisse im Gestein. Seine Welt ist detailverliebt konstruiert, mit eigenen Mythen, Völkern, Sprachen und einem Figurenarsenal, das problemlos eine Opernbühne füllen könnte. Dass dem Roman ein mehrseitiges Personenverzeichnis vorangestellt ist, ist weniger Gimmick als Überlebenshilfe.

Im Zentrum steht Nyx, jene junge Heldin, deren Gabe des Bridle-Song sie ebenso zur Hoffnungsträgerin wie zur potenziellen Gefahr macht. Sie ist die eigentliche Energiequelle des Romans. Wo sie zweifelt, hadert, Verantwortung trägt, gewinnt der Text an Kontur. Auch die moralische Kontrastfolie zu Prinz Kanthe, der bereit scheint, alles zu opfern, verleiht der Handlung philosophische Spannung: Rettet man die Welt um den Preis der Menschlichkeit oder gerade durch sie?

Doch so kraftvoll die Prämisse ist, so unerquicklich gerät ihre Ausfaltung. Der Roman verzettelt sich in Nebenkriegsschauplätzen, die wie lose Gerölllawinen vom eigentlichen Plot ablenken. Schlachten werden mit einer Ausführlichkeit zelebriert, die weniger dramatisch als ermüdend wirkt. Man spürt förmlich, wie sich das Erzähltempo im Sand der Wüste festfährt. Ganze Passagen ließen sich streichen, ohne dass das Schicksal der Welt auch nur einen Millimeter näher rückte.

Hinzu kommt eine Figurenführung, die nicht immer glücklich ist. Charaktere, die einst eigenständig und vielversprechend eingeführt wurden, verkommen zu Statisten im Schatten stärkerer Persönlichkeiten. Andere, namentlich gewisse Antagonisten, wirken eher wie dramaturgische Störgeräusche denn wie ernstzunehmende Gegenspieler. Die Vielzahl an Perspektiven erzeugt zwar ein Panorama, aber kein Brennglas. Man sieht viel – doch fühlt man weniger, als man sollte.

Das eigentliche Problem jedoch liegt in der Dramaturgie des Gesamtprojekts. Was als Trilogie angekündigt war, entpuppt sich nun als Vierteiler. Dieser Band hätte, mit straffer Komposition, durchaus als Finale funktionieren können. Stattdessen bleibt vieles in der Schwebe, als würde der drohende Mond nicht nur die Urth, sondern auch die Geduld der Leserschaft in Mitleidenschaft ziehen. Der Eindruck, dass hier erzählerisch gedehnt wird, um Raum für ein weiteres Buch zu schaffen, ist schwer zu verdrängen.

Und dennoch: Man legt das Buch nicht gleichgültig aus der Hand. Rollins’ Grundidee ist schlicht zu stark. Die Vorstellung einer Welt im kosmischen Ungleichgewicht, einer Zivilisation am Rand des Stillstands, besitzt eine fast archaische Wucht. Wer sich einmal auf Nyx’ Reise eingelassen hat, will wissen, ob sie Retterin oder Verderberin sein wird. Diese Neugier ist das Kapital des Romans.


Erddämmerung – Schwarzes Glas ist ein widersprüchliches Werk. Ein Roman voller Einfälle, dessen erzählerische Disziplin nicht immer mit seiner Imagination Schritt hält. Ein Fantasy-Epos, das zwischen Größe und Übermaß schwankt. Wer opulente Welten und epische Dimensionen liebt, wird reich belohnt. Wer jedoch narrative Straffheit und konsequente Dramaturgie erwartet, muss Geduld mitbringen – und vielleicht die Hoffnung, dass der finale Band das Versprechen einlöst, das hier allzu großzügig in die Zukunft verschoben wird.

Cover des Buches Das Evangelium des Blutes (ISBN: 9783442376704)
Sanne54s avatar

Rezension zu "Das Evangelium des Blutes" von James Rollins

Sanne54
Indiana Jones x Illuminati x Vampire

Dr. Erin Granger, religionsbewanderte, aber -skeptische Archäologin, wird von einer Ausgrabungsstätte in Israel weg "rekrutiert". Gemeinsam mit dem Ordensbruder Rhun, der als "konvertierter" Umtoter einem christlichen Kriegerorden dient und dem Elitesoldaten Jordan bekommt sie den Auftrag das sog. Blutevangelium zu finden, an dem das Schicksal der Menschheit hängen könnte. Die Suche, bei der sie gleichsam Jäger und Gejagte sind, führt über Kloster Ettal in Bayern nach St.Petersburg und zuletzt in den Vatikanstaat. 

Das Buch mit seinen über 600 Seiten liest sich super schnell, auch weil die Autoren es verstehen, kontinuierlich Spannungsmomente aufzubauen; alleine durch den häufigen Wechsel der Orte, an denen das Buch spielt. Dabei werden zahlreiche Register gezogen, die zum Rezept für ein erfolgreiches Buch gehören, so dass ein Mix aus Indiana Jones, Illuminati-Feeling, Vampir-Fantasy entsteht, alles umsponnen mit frühchristlicher Mythologie und flankiert dem Hadern des Vampir-Paters mit seinem Schicksal und Slow-Burn-Romance. Ich würde das Buch im  Zweifel wahrscheinlich eher der Fantasy-Schiene zuordnen und gerade in der Kombination der Themen muss man sich einfach darauf einlassen, über das eine oder andere Klischee hinwegsehen, dann wird man gut unterhalten.

Am Ende wartet ein offenes Ende.

Cover des Buches Erddämmerung – Die Reise in die Dunkelheit (ISBN: 9783453321281)
P_Gandalfs avatar

Rezension zu "Erddämmerung – Die Reise in die Dunkelheit" von James Rollins

P_Gandalf
Keine überzeugende Fortsetzung

Der zweite der "Erddämmerung" Saga ist ein umfangreiches Werk.

Die Charaktere, die wir in Teil 1 kennen gelernt haben, agieren in diesem Band entfernt voneinander in zwei Gruppen. Während Nyx und ihre Gruppe in die Eiswüste aufbrechen, gehen Khante und seine Gruppe in das südliche Klashe. Beide Gruppen haben das Ziel, unentdeckte Schläfer aufzuspüren. Beide Gruppen erleben fantastische Abenteuer und sehen sich immensen Problemen gegenüber.

Meinung:

Schon Band 1 war eine wilde Mischung von High Fantasy, Steampunk und einer kleinen Portion Science Fiction - Band 2 führt dies fort. In weiten Teilen ist die Handlung spannend und wird auch nicht durch die vielen Perspektivwechsel gestört bzw. durch Nebenhandlungen unterbrochen.

Leider nimmt der Zaumsang immer mehr an Bedeutung zu und mit zunehmender Lesedauer hatte ich den Eindruck, dass die Magie des Zaumsangs immer dann eingesetzt wurde, wenn dem Autor keine andere glaubhafte Lösung einfallen wollte. Ein bisschen weniger Magie und mehr Realismus hätten meiner Meinung nach dem Werk gut getan. 

Zweiter wesentlicher Kritikpunkt ist die Charakterentwicklung, die bei einigen Personen für mich nicht nachvollziehbar ist.  Des Weiteren ist manches unrealistisch - z.B. wie schnell und einfach eine ausländische Diebin ein Heer rekrutieren kann...

Fazit:

Keine Leseempfehlung meinerseits wegen der oben stehenden Kritikpunkte.


Gespräche aus der Community

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daneegold

Hi ihr Lesewütigen,

ich übernehme diesen Monat die Leitung für die Mini-Challenge, da immer so viele daran Spaß haben und es schade wäre, wenn wir damit aufhören. Ich finde, es ist einfach eine tolle Lesemotivation und außerdem interessant zu sehen, was die Teilnehmer alles so lesen.

Zur Erinnerung nochmal die Regeln und Infos:

Da es in den letzten Monaten so viel Spaß gemacht hat, wollen wir auch im Oktober wieder schauen, wie viele Bücher wir jeder innerhalb eines Monats lesen. Das allgemeine Ziel dieser Challenge wären 10 Bücher pro Leser. Für wen das zu viel oder zu wenig ist, der darf sich gern ein eigenes Ziel stecken und bei seiner Anmeldung sagen, wie viele Bücher er / sie schaffen möchte.

Übrigens, hier die Links zu den bisherigen Monaten, damit ihr euch ein Bild machen könnt:

Mai
Juni
Juli
August
September

Auch wenn ihr die letzten Male nicht dabei wart, seid ihr natürlich herzlich eingeladen. Los geht es am 1. Oktober und dann wird bis zum 31. Oktober fleißig gelesen und gezählt. Bitte sagt hier immer Bescheid, wenn ihr ein Buch beendet habt und welches Buch das war (hängt das Buch bitte an euren Beitrag an!!). Dann kann ich es hier auflisten. Falls ihr selbst den Überblick habt, schreibt gern auch dazu euer wievieltes Buch es ist, so kann ich nicht durcheinander kommen (bei so vielen Teilnehmern kommt das schon mal vor ;))

Natürlich dürft ihr auch schon mal überlegen, was ihr eventuell im Oktober lesen möchtet, müsst ihr aber selbstverständlich nicht. Hier sind alle ziemlich neugierig, deshalb schauen wir gern, was die anderen so lesen, wie es ihnen gefallen hat usw. Auch im Geben von Tipps sind hier alle super! Das durfte ich schon selbst oft erleben und es ist immer eine prima Entscheidungshilfe.

Als kleiner Beweis, dass das Buch auch wirklich gelesen wurde, muss nicht unbedingt eine Rezension geschrieben werden, auch eine Kurzmeinung auf der Buchseite reicht schon aus, sofern möglich.

So, das wären die Regeln und ich wünsche uns allen einen erfolgreichen Oktober-Lesemonat :)!

Teilnehmer:

AefKaey (11/6)
Ayda (6/8)
beccy (13/15)
BerndB (12/10)
Binchen84 (12/10)
Bluebell2004 (5/5)

Bookmarble (7)
Buechergeplauder (6/5)
Carina2302 (13/10)
CHRISSYTINA (8/8)
christiane_brokate (15/22)
Clairchendelune (6/7)
conny (10)
czytelniczka73 (24/15)
daneegold (7/7)

Daniliesing (6/10)
dieChaosqueen (7/7)
dieFlo (22/13)
Elke (4/5)
eskimo81 (18/10)
Evan (5/8)
evengel (7/6)
Harlequin (11/7)
Hikari (9/7)

isipisi (5/5)
jujumaus (4/5)
Kaaaths (8/6)
Kankra (4)
LadySamira091062 (13/12)
Lea-xoxo (2/10)
Leochiyous (4/7)
LibriHolly (4/10)
Lizz (6/5)
Maryanna (9/15)
mecedora (10/10)
MelE (20/22)
MiHa_LoRe (11/10)
Mone80 (17/15)
Niob (7/7)
Nyoko (2/10)
SandraWer (2/10)
SchwarzeRose (9/10)
Seelensplitter (12/10)
Shunya (5)
SteffiFeffi (2/4)
Sonnenwind (10/10)
sursulapitschi (9/10)
walli007 (15/14)
xXeflihXx (4/10)

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517 Beiträge
Leelas avatar
Leela
Hi, ich suche eine Art besonderen Thriller, Krimi oder Horrorroman, der zu den Büchern, die ich angehängt habe, vergleichbar ist. "Mission Arktis" spielt in einer verlassenen Forschungsstation, "66095" beschäftigt sich mit einer Höhlenexpedition und die anderen beiden spielen jeweils in einem alten, verlassenen Gebäude. Atmosphärisch ähnlich gut fand ich auch noch "Der Seelenbrecher" von Fitzek, in dem mehrere Leute während eines Sturms in einer psychiatrischen Anstalt eingeschlossen sind. Ich suche also etwas, in dem Ruinen, Katakomben etc. vorkommen - und zwar nicht nur als Randhandlung. Gruselig, beklemmend und spannend sollte die Handlung zudem auch noch sein. Vielleicht fällt jemandem etwas sein?
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