James Runcie

 3.6 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Der Schatten des Todes, Die Schrecken der Nacht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James Runcie

James Runcie, geboren 1959, ist ein britischer Autor, Fernsehproduzent, Theaterregisseur, Dokumentarfilmmacher und seit 2009 Intendant des Bath Literature Festivals. Sein Vater war Erzbischof von Canterbury, aber nicht detektivisch tätig. Runcie lebt mit seiner Frau in Edinburgh. Einige der Geschichten um Sidney Chambers wurden für das britische Fernsehen verfilmt. Im Atlantik Verlag erschien zuletzt Das Problem des Bösen (2018).

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Die Schrecken der Nacht

 (6)
Neu erschienen am 04.01.2020 als Taschenbuch bei Atlantik Verlag. Es ist der 2. Band der Reihe "Sidney Chambers".

Alle Bücher von James Runcie

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Cover des Buches Der Schatten des Todes (ISBN:9783455000450)

Der Schatten des Todes

 (18)
Erschienen am 11.04.2017
Cover des Buches Die Schrecken der Nacht (ISBN:9783455003505)

Die Schrecken der Nacht

 (6)
Erschienen am 04.01.2020
Cover des Buches Das Problem des Bösen (ISBN:9783455000610)

Das Problem des Bösen

 (4)
Erschienen am 24.04.2018
Cover des Buches Die Vergebung der Sünden (ISBN:9783455005486)

Die Vergebung der Sünden

 (4)
Erschienen am 06.05.2019
Cover des Buches Die Vergebung der Sünden (ISBN:9783455005493)

Die Vergebung der Sünden

 (0)
Erschienen am 06.05.2019
Cover des Buches Zwei Sidney Chambers Krimis in einem Band (ISBN:9783455004861)

Zwei Sidney Chambers Krimis in einem Band

 (0)
Erschienen am 25.04.2018
Cover des Buches Der Schatten des Todes (ISBN:9783455240146)

Der Schatten des Todes

 (2)
Erschienen am 10.03.2016

Neue Rezensionen zu James Runcie

Neu

Rezension zu "Der Schatten des Todes" von James Runcie

Mag ich!
Die-Glimmerfeenvor 6 Monaten

In dem kleinen Städtchen Grantchester, kümmert sich Pfarrer Sidney Chambers um seine Schäfchen. Sein bester Freund ist Inspektor Keating, mit dem er gerne im Pub ein Bierchen trinkt. Doch irgendwie scheint das Schicksal Sidney immer wieder in Kriminalfälle verwickeln zu wollen, und ihn so zu einem Detektiv wider Willen zu machen. Es gilt den Tod einer alten kranken Dame, den angeblichen Selbstmord eines Anwalts, die Erdrosselung einer jungen Frau, den Diebstahl eines Verlobungsringes, eine Kunstfälschung und noch einen weiteren Mord aufzuklären. Damit nicht genug ist die Stelle als Frau des Pfarrers auch noch zu vergeben.

Mir ist beim Lesen ganz schnell klar geworden, dass es für die Gesundheit und das Nervenkostüm besser ist, sich nicht in Sidney Chambers unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Die Charaktere sind mir sehr schnell vertraut geworden und sind, abgesehen von den Bösen, sehr sympathisch. Die Fälle sind spannend, auch wenn sie nicht, jeder für sich, ein ganzes Buch füllen oder das Blut aus den Seiten tropft. Voller Freude habe ich entdeckt, dass im April weitere Ermittlungen des netten Pfarrers folgen werden.

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Rezension zu "Die Vergebung der Sünden" von James Runcie

Pfarrhaus Idylle
Bibliomarievor 8 Monaten

Das Buch „Die Vergebung der Sünden“ hat mich sofort durch den Umschlagillustration und die ganze Ausstattung angesprochen. Ein typischer englischer Landhauskrimi, der amüsante Unterhaltung versprochen hat.
Ich bin allerdings nicht ganz auf meine Kosten gekommen. Es handelt sich eher um kurze, völlig unabhängige Geschichten die den anglikanischen Pfarrer Sidney Chambers als Ermittler zeigen und in eine Rahmenhandlung aus Pfarrhaus- und Familienleben eingebettet sind. Mit seinem Freund Inspektor Keating hat er einen professionellen Helfer an seiner Seite.

Nun ist das englische Pfarrhaus schon seit Agatha Christie und anderen Autoren des „goldenen Krimi-Zeitalters“ ein bevorzugter Schauplatz und der Kontrast zwischen heiler Welt und Verbrechen immer einer guter Hintergrund. Allerdings erreicht die Figur Chambers nie die Relevanz eines Pater Brown. Seine Ermittlungen und Lösungen sind eher dem Zufall geschildert. Die Erzählungen plätschern so vor sich hin und auch die Rahmenhandlung finde ich seltsam steril.

Der Schreibstil ist angenehm, die gepflegte Sprache macht allerdings die gepflegte Langeweile nicht wett, die bei mir aufgekommen ist. Das ist wirklich eine Geschichte, die selbst alte Damen bei Tee lesen können, ohne Herzklopfen zu bekommen.

Dass Chambers deutsche Frau Hildegard der kleinen Tochter am Abend deutsche Schlaflieder vorsingt und ich damit mal wieder die kompletten Strophen der bekannten Lieder lesen konnte, war ein niedliches Beiwerk.

James Runcies Kriminalgeschichten sind wahrscheinlich nur etwas für ganz eingefleischte Leser von gemütlichen Landhaus Krimis.



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M

Rezension zu "Die Vergebung der Sünden" von James Runcie

Old school
michael_lehmann-papevor 9 Monaten

Old school

Schon der äußere haptische Eindruck past bestens zum Inhalt der Kriminalfälle um den „Cantor“ (Pfarrer) Sydney Chambers. Der ernst und ruhig, weniger mit Schalk im Nacken als ein Pater Brown, aber ebenso erfolgreich, immer wieder weitgehend unfreiwillig auch seinen detektivischen Spürsinn zur Anwendung bringt, oft bringen muss.

Wenn er zum Beispiel auf eine „Gesellschaft“ bei „Sir Mark“ eingeladen wird, dazu erst einmal innerlich Überwindung braucht, seine gerade fast einjährige Tochter in Obhut zu geben, nur um dann mitten hinein zu platzen in überaus merkwürdige Umstände.

Brandwunden hier am Hals, der Versuch, sich „unsichtbar“ zu machen bei einem Dienstmädchen andererseits und ein Hausherr, der von Zurückhaltung und Manieren wohl wenig hält.

Doch was genau im Umfeld der Vogeljagd hinter den Kulissen noch vorgeht, das wird sich erst noch klären. Und dafür ist es gut, dass Chambers über ein ausgeprägtes Verständnis vom menschlichen Sein verfügt und, in seiner ruhigen Art, nicht zurückweicht, auch wenn es eng werden könnte.

Wobei der Mann weitgehend immer eher getrieben wird, denn freiwillig solche Hintergründe zu betrachten. Denn im Kern strebt er nach wenig anderem, als seine Gemeinde gut zu versorgen und das stille Glück mit seiner Frau Hildegard und der kleinen Tochter zu genießen.

Aber wenn eine enge Freundin insistiert: „Irgendwas stimmt hier nicht“, dann nimmt man selbst als Geistlicher in Kauf und erwehrt sich auch zudringlicher Damen, um das zu verfolgen, was man als aufrechter Mann unter „Pflicht“ versteht.

Nicht umsonst war Chambers an der Front im Krieg. Im gleichen Pflichtgefühl befangen.

Während im Hintergrund der neue Hilfsgeistliche, eigentlich als reine Unterstützung für Chambers gedacht, schon auch eine ganz eigene Welle lostritt und seine Beliebtheit (auch ein wenig in Konkurrenz zum eigentlichen Pfarrer) nicht nur versucht, zu steigern, sondern sich auch auf dieses versteht.

So bietet Runcie in seinem neuen Chambers-Band sechs für sich stehende „Fälle“ und Ereignisse, die durch den roten Faden des persönlichen Lebens, des Wachsens der Tochter, des Ganges der Ehe und der gemeindlichen Dinge eine erzählerische Klammer finden.

Mit einem klaren Blick und feinem sprachlichen Ausdruck für die Atmosphäre jener Zeit in jenen Kreisen, in denen die einzelnen Fälle sich je ereignen, mit durchaus erkennbarer britischer Prägung, was Jagd, Kleidung, Benimm-Regeln und manche Probleme der „oberen 10.000“ angeht bis hin zu Verdächtigungen gegen die eigene Person in Italien, derer sich Chambers in der letzten der Geschichten zu erwehren hat.

Wobei die einzelnen Vorkommnisse zudem genau das richtige Maß an überraschenden Wendungen, aber auch verdeckten Hinweisen auf Taten und Täter in sich tragen, um diese kriminalistischen Geschichten „gemütlich“ lesen zu können.

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