James S. A. Corey

 4.4 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Leviathan erwacht, Calibans Krieg und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James S. A. Corey

James S. A. Corey ist das gemeinsame Pseudonym von Daniel Abraham und Ty Franck. Beide publizieren auch unter ihren eigenen Namen vor allem Science-Fiction-Romane. Corey veröffentlichte 2012 den ersten Band der Expanse-Reihe, auf der auch die gleichnamige Fernsehserie basiert.Beide Autoren leben in Albuquerque, New Mexico.

Alle Bücher von James S. A. Corey

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Leviathan erwacht

Leviathan erwacht

 (37)
Erschienen am 13.02.2017
Calibans Krieg

Calibans Krieg

 (18)
Erschienen am 13.02.2017
Abaddons Tor

Abaddons Tor

 (10)
Erschienen am 13.02.2017
Cibola brennt

Cibola brennt

 (8)
Erschienen am 11.05.2015
Leviathan Wakes

Leviathan Wakes

 (7)
Erschienen am 02.06.2011
Caliban's War

Caliban's War

 (3)
Erschienen am 26.06.2012

Neue Rezensionen zu James S. A. Corey

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EsthersBuechers avatar

Rezension zu "Caliban's War" von James S. A. Corey

Vielleicht noch besser, als der erste Band
EsthersBuechervor 8 Monaten

Caliban’s war (in der deutschen Übersetzung Calibans Krieg) ist bereits der zweite Band in der The Expanse Reihe. The Expanse ist für manche als Fernsehserie bei Netflix ein Begriff – ich zumindest habe ich meine erste Begegnung mit der Serie dort gehabt. The Expanse ist eine Science-Fiction-Serie erster Klasse (mit einer Bewertung von 8,3 auf imdb), mich hat sie auch sofort begeistert. Sie spielt in einer fernen Zukunft, in der die Menscheit nicht nur den Mond und den Mars besiedelt hat, sondern auch in die äußeren Regionen des Sonnensystems vorgedrungen ist und auf mehreren Monden Stationen errichtet hat, um von dort aus nach wertvollen Ressourcen zu suchen und diese an die inneren Planeten zu liefern.

Diese Expansion der Menschheit hat zu schwerwiegenden Brüchen geführt, drei Parteien stehen sich gegenüber: die Bewohner der Erde, die Bewohner der Mars und die sogenannten Gürtler. Viele haben die Erde noch nie betreten und könnten die Gravitation auf der Erde gar nicht mehr ertragen. In all dieser Zeit haben die Menschen keine außerirdische Zivilisation angetroffen, und sind kurz davor, sich untereinander zu bekriegen.

In diese Situation führt uns der erste Band der Reihe, Leviathan wakes. Die Geschichte lernen wir aus der Perspektive zweier Figuren kennen, die zunächst jeweils unterschiedliche Puzzleteile kennenlernen, bis sie sich dann endlich auch persönlich treffen. Es stellt sich heraus, dass eine außerirdische Zivilisation irgendwo existiert und vor langer Zeit eine Art Virus ins Sonnensystem geschickt hat. Nun wollen unbekannte Kräfte mithilfe dieses mysteriösen Materials (dessen volle Ausmaße und Ziele auch sie nicht kennen) die Machtverhältnisse im Sonnensystem verändern und nur eine Handvoll guter Menschen stehen ihnen im Weg.

Die Autoren Daniel Abraham und Ty Franck schreiben unter dem Pseudonym James S.A. Corey diese fantastische Space Opera und sind inzwischen bei sieben Bändern (Band 8 erscheint noch in diesem Jahr) und einigen ergänzenden Geschichten. Auch in die Fernsehserie sind die beiden involviert, die dadurch sehr nahe an den Büchern ist.

Mich hat bereits Leviathan wakes voll und ganz begeistert, Caliban’s war fand ich in einiger Hinsicht noch besser. Im ersten Band haben wir zwei Personen besser kennengelernt, neben ihnen waren alle anderen nur Statisten. In Caliban’s war haben wir vier Erzählstränge, die sich langsam nähern und wir bekommen auch mehr Einsicht in das Leben in dieser Welt. Wir erfahren mehr über die Erde, über die Träume der Marsianer und die Versorgung der Gürtler. Über die Außerirdischen wissen wir jetzt auch mehr, aber immer noch viel zu wenig, wahrscheinlich werden wir aber immer mehr auch über sie erfahren.

Es ist eine spannende und interessante Science-Fiction-Lektüre, mit gerade so viel wissenschaftlichem Anteil, dass alles plausibel erscheint, die Geschichte davon aber nicht erdrückt wird. Was mir daran besonders gefällt, ist das Setting im Sonnensystem, in einer zukünftigen menschlichen Zivilisation. Wir haben zwar auch hier nur Aliens, aber in erster Linie geht es hier um die Menschheit, wie sie sich entwickelt hat und wie sie mit einer neuen Situation umgeht.

Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, dem würde ich es nicht empfehlen, gleich mit Caliban’s war zu starten, auch wenn die Autoren versucht haben, das Buch so zu schreiben, dass es auch ohne Vorkenntnisse verständlich ist. Es fehlt dann trotzdem sehr viel Information beim Lesen und macht bestimmt weniger Spaß. Den nächsten Band werde ich bestimmt auch wieder lesen, allerdings steht aktuell so viel anderes an (so viele andere Bücher), dass dahin sicherlich noch einige Monate vergehen werden.

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hiddenbookparadises avatar

Rezension zu "Leviathan erwacht" von James S. A. Corey

Epischer und bildgewaltiger Auftakt
hiddenbookparadisevor 8 Monaten

Heutzutage gibt es dutzende Science-Fiction Bücher mit Szenarien einer dystopischen Zukunft. Nicht wenige von ihnen werden filmisch umgesetzt, wie nun auch dieses Buch und so nahm ich es schließlich zur Hand, zumal es schon länger mein Interesse geweckt hatte.

 

Die Menschheit hat in der Zukunft das Sonnensystem kolonisiert, doch die Sterne liegen noch außerhalb der Reichweite. Während Jim Holden, der XO eines Eisfrachters, die Zerstörung seines Schiffes miterlebt, ausgelöst durch einen mysteriösen Hilferuf eines anderen Schiffes, ist Detective Miller auf der Suche nach einem Mädchen, bis er von diesem geheimen Auftrag abgezogen wird. Holden und Miller sind beide auf etwas Größeres gestoßen, das sie miteinander verbindet. Etwas Größeres, das das Ende des menschlichen Lebens bedeuten könnte.

 

Schon von Beginn an konnte mich James S.A. Corey mit seiner Welt überzeugen. Was ich in einem zuvor gelesenen Buch suchte, fand ich hier. Man steigt in eine faszinierende Welt ein, in eine uns noch unbekannte Welt. Es ist Stoff, der den interessierten Leser süchtig macht mit den bildgewaltigen Beschreibungen und den geschickt und ganz natürlich in die allgemeine Erzählung eingebundenen Erklärungen. Die Handlungsorte wirkten auf mich atemberaubend und entwickelte ich eine allumfassende Faszination zu diesen komplexen Bildern des Science-Fiction. Die von Corey geschaffene Zukunft zeigt die mögliche Entwicklung unserer Gesellschaft, gegliedert und gespalten in mannigfaltigen Kulturen mit Menschen von interessantem Aussehen, mit verzweigten und gefährlichen politischen Verhältnissen, mit Machtspielen und Intrigen. Dabei erzählt er seine Geschichte mittels einer Mischung aus Klarheiten und Unklarheiten, dem Offensichtlichen verbunden mit dunklen Geheimnissen, die tiefgehende Spannung hervorbringen.

 

Neben der gut durchdachten Geschichte, die den Leser mitreißt und sich auf verschiedensten Ebenen mit den Hauptproblemen befasst, beispielsweise den vielen moralischen Fragen bezüglich der Lösung der drohenden Gefahr, haben auch die Charaktere eine große Wirkung. Obschon sie teils recht durchschnittlich sind, differenzieren sie sich untereinander und stört man sich nicht an ihnen. Über das Buch hinweg verändern sie sich auf harmonische Art und Weise. Hierbei haben ihre Erlebnisse Einfluss auf ihr Leben, sodass man eine tiefere Verbundenheit mit ihnen spürt und sie realistischer erscheinen. Die Diversität der handelnden Personen wird vor allem durch die Verschiedenheit ihrer geistigen Zustände erreicht, die entscheidend für ihre Handlungen sind. Doch indes man die Geschichte aus den wechselnden Blickwinkeln Holdens und Millers erlebt und sie sich dadurch als die Hauptpersonen herausbilden, gelangt man wesentlich tiefer in die Gefühlswelt von Miller im Laufe der Erzählung. Im Allgemeinen ist man den Charakteren manchmal sehr nah und dann wieder sehr fern, was partiell der heterogenen Informationsmenge und der damit verbundenen Tiefe zugrunde liegt. Für einen Sekundenbruchteil kann auch der Wechsel zwischen Miller und Holden verwirrend sein, insofern sie sich am gleichen Ort befinden.

 

Resümierend war es ein schnell zu lesendes Buch, geschrieben in einem flüssigen Stil. Manches wurde möglicherweise zu schnell herausgearbeitet, wie die Lösung eines schweren Konflikts, wohingegen das Unübersehbare lange im Verborgenen bleibt, jedoch sah man durch die Spannung und das Interesse an der Komplexität der dargestellten Welt, ihrer Einzigartigkeit darüber hinweg. Corey gab mit diesem ersten Band einen vortrefflichen Einstieg in seine Science-Fiction-Reihe und ich blicke mit gespannten Erwartungen dem nächsten Teil sowie der filmischen Umsetzung der Serie entgegen.

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Emma.Woodhouses avatar

Rezension zu "Leviathan erwacht" von James S. A. Corey

Ein Flug zu den Sternen
Emma.Woodhousevor 8 Monaten

Inhalt:
Die Menschen haben sich im Universum ausgebreitet und Kolonien auf einzelnen Planeten errichtet. Nach einem scheinbar gezielten Angriff der von unbekannten Feinden durchgeführt wurde scheint ein Konflikt unausweichlich.
Mittendrin stecken die Crew und der Kapitän der Rosinante. Aber es gibt auch Mächte die ein Alienfundstück als Waffe einsetzen wollen. Das dient alles einem höheren Zweck und dabei ist es egal wie viele Menschen als Versuchskaninschen dafür sterben. Doch es gibt auch Verbündete die dies nicht zulassen wollen und so entsteht ein Wettlauf um den Heimatplanet Erde.

Meinung:
Der Prolog des Buches macht einfach Lust auf mehr und so war es auch bei mir.
Spannend startet das Abenteuer um ein junges Mädchen namens Julie Mao die fast im ganzen Buch gesucht wird. Immer wieder tauchen Bruchstücke von ihrem Leben auf über die man Julie kennen lernt. Aber mit jedem Stück scheint es auch Miller zu verändern - einen abgewrackten Polizisten, dem das Gesetz nichts mehr  wert ist. Miller baut eine sehr starke Verbindung zu dem Mädchen auf und dadurch wird er als Person erst richtig fassbar.
Miller ist ein großer Bestandteil des Buches der trotz allem, wirklich sehr kompetent ist und durch die Suche nach Julie Mao damit einen roten Faden durch die Geschichte spinnt.
Der nächste Hauptcharakter der absolut wichtig für die Geschichte ist heißt Holden. Er ist das ganze Gegenteil von Miller.
Das gibt der Geschichte zwei Hauptstränge, die sich irgendwann kreuzen was ihr die nötige Dynamik gibt.  Die Geschichte ist einfach klasse. Es passiert so viel und die verschiedenen Ereignisse enden in einem Finale das einem Film ebenbürdig ist. Wenig überraschend ist daher das daraus eine Serie produziert wurde bei der bereits 2. Staffeln erschienen sind und die 3. dämnächt erscheint.
Der erste Band ist in sich abgeschlossen. Es gibt aber noch 5 weitere Romane.
Einziger Nachteil in meinen Augen sind die Namen denn am Anfang gab es so viele Namen die sich auch noch alle ähnlich lesen lassen, das es einfach verwirrend war. Um ehrlich zu sein, war das richtig anstrengend für mich.
Die Szenarien im Weltraum sind jedoch sehr schön beschrieben und die Charakter toll ausgearbeitet. Daher kommt von mir eine klare Kaufempfehlung.

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