James Sallis Deine Augen hat der Tod

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Inhaltsangabe zu „Deine Augen hat der Tod“ von James Sallis

Du entkommst mir nicht In seinem früheren Leben war David Agent einer Eliteeinheit, ein Killer im Auftrag des Staates. Doch als eines Nachts das Telefon klingelt, weiß er, dass man seiner eigenen Vergangenheit nicht entfliehen kann, egal wie sehr man es auch versucht. Angeblich zieht ein ehemaliger Kamerad eine Blutspur durch Amerika, und nur David kann ihn zur Strecke bringen. Der gnadenlose Kampf mit einem Schatten beginnt …

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  • Rezension zu "Deine Augen hat der Tod" von James Sallis

    Deine Augen hat der Tod
    TheRavenking

    TheRavenking

    29. January 2011 um 14:33

    Bei diesem Buch kann man kaum von herkömmlicher Spannungsliteratur reden, auch wenn das Cover einen darüber aufklärt, dass der Autor deutscher Krimipreisträger ist. Wer oberflächliche Unterhaltung sucht, ist hier falsch aufgehoben. Ex-Agent David wird aus dem Ruhestand zurückgeholt. Er soll seinen ehemaligen Kollegen, Luc Planchat, finden, der wahllos meuchelnd durch Amerika zieht. Er ist "eine Killermaschine. Die beste und ganz sicher die kunstvollste, die je ersonnen wurde." - wie es ein Vorgesetzter ausdrückt. David nimmt das Ganze allerdings eher auf die lockere Schulter. Er begibt sich auf eine Fahrt durch die amerikanische Provinz bei der er Zeit findet in verrauchten Bars Country-Musikern zuzuhören und mit traurigen Kellnerinnen zu flirten. Zwischendurch kommt es immer wieder zu Gewaltszenen, David liefert sich Schlägereien mit Saufbrüdern und wird von Killern verfolgt, die Anschläge auf sein Leben verüben, doch wirklich aus der Ruhe bringen lässt er sich dadurch nicht. Der Autor beschreibt die Geschehnisse eher aus der Distanz, so dass nie ein wirkliches Gefühl der Gefahr aufkommt. Als er am Ende seinem Gegenspieler begegnet, ist die Luft längst raus. Die Handlung ist bereits derartig zerfasert, dass man gar nicht mehr weiß, wer hier hier eigentlich wen und weshalb umbringen will. "Deine Augen hat der Tod" ist ein meditatives, langsames Buch, das seine Story nur als Vorwand nutzt um tiefschürfende Betrachtungen über das Leben, die Liebe, das Altern anzustellen. Das ist stellenweise ganz interessant, aber auch ein wenig prätentiös. Und manchmal gelingt es dem Autor die Dinge sehr schön auf den Punkt zu bringen: "Ironie, würde mancher sagen, ist die Stimme unserer Zeit, einer Zeit, die vielleicht mehr dem Bild und der Form als der Substanz zuneigt."

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  • Rezension zu "DuMont Noir, Nr.7, Deine Augen hat der Tod" von James Sallis

    Deine Augen hat der Tod
    dyke

    dyke

    05. November 2009 um 16:55

    Eigenwillige 170 Seiten (inkl. Nachwort). Ein Roman, der zwar unter den Subgenre Agententhriller/Noir Krimi läuft, aber sich weit von dem dort üblichen abhebt. Ein Buch, bei dem man zuerst alle Vorurteile und Wertungen aus seinen grauen Zellen ver-bannen sollte, um sich dann ganz darauf einlassen zu können. Es wird häufig nur angedeu-tet, angerissen, die Phantasie der Leser ist gefragt und wird herausgefordert. Eine Geschichte, die die bekannten gegen den Strich bürstet, die Gefühle und Stimmungen aktiviert, von denen man nicht wusste, dass sie vorhanden sind. Wer geradlinige Storys mit Action, einem Plot mag, bitte nicht dieses Buch lesen – es kann nicht gefallen. Wer dagegen gerne mal abseits der ausgetretenen Pfade auf Entdeckungsreise geht, auf kein Genre und Handlungsablaug festgelegt ist, also auf die „lonesome“-Leser, die auf die Meinung anderer pfeifen, einfach mal ausprobieren, aber Vorsicht: Suchtgefahr. Gibt es übrigens in neuer Übersetzung bei Liebeskind (HC) und bei Heyne (TB ab 03/2010)

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