James Sallis Der Killer stirbt

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Inhaltsangabe zu „Der Killer stirbt“ von James Sallis

Nichts ist so, wie es scheint. Ein ausgebrannter Cop jagt ein Phantom, und ein Auftragskiller wird kurz vor Ende seiner letzten Mission von der Vergangenheit eingeholt. Mit traumwandlerischer Sicherheit inszeniert James Sallis ein Spiel über Leben und Sterben, virtuos erzählt, hart und melancholisch zugleich. Ein todkranker Killer erhält einen letzten Auftrag. Er soll einen unscheinbaren Buchhalter zur Strecke bringen. Langsam umkreist der Killer seine Beute, um im richtigen Moment zuzuschlagen – doch ein anderer kommt ihm zuvor. Der Buchhalter wird von einem Unbekannten niedergeschossen, überlebt jedoch den Anschlag und wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Alles deutet darauf hin, dass der Mordversuch das Werk eines Profis war. Aber warum sollte gerade ein Profi an dieser scheinbar leichten Aufgabe scheitern? In der Hoffnung, mehr herauszufinden über seinen geheimnisvollen Konkurrenten, nimmt der Killer heimlich Kontakt zur Polizei auf. und macht eine furchtbare Entdeckung.

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  • Rezension zu "Der Killer stirbt" von James Sallis

    Der Killer stirbt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. July 2011 um 08:23

    Ich bin noch immer etwas sprachlos und damit beschäftigt, meine Gedanken zu sortieren: „Der Killer stirbt“ ist ein schwieriges Buch von James Sallis, sperrig und auch nicht einfach zu lesen. Warum? Sallis erzählt keine Geschichte aus einem Guss, sondern lässt sie wachsen: Perspektivwechsel, Träume, unterschiedliche Zeitebenen, Phantasien, Erinnerungen – alle diese Mosaiksteinchen fügen sich am Ende zu einem Bild zusammen, das den Leser auf das Elementarste zurückwirft, nämlich das Leben, den Tod und die Vergänglichkeit des Seins. „Der Killer stirbt“ ist kein konventioneller Krimi/Thriller, sondern meiner Meinung nach eher ein philosophischer Noir-Roman, poetisch und düster, melancholisch, lakonisch und nüchtern - geschrieben von einem Autor, bei dem jedes Wort an der richtigen Stelle sitzt. Es gibt eine Vielzahl handelnder Personen, deren Beziehungen sich dem Leser erst im Laufe der Zeit erschließen, und die alle mehr oder weniger, eher mehr, am Leben leiden. Aber trotz allem schafft es Sallis am Ende dennoch, die losen Fäden zusammenzufügen und zu einem Bild zu weben, das die Zusammenhänge um den Killer, der stirbt, hinreichend zu erklären. Ein schwieriges Buch? Ein großartiges Buch! Überwältigend geschrieben von einem Meister des Noir, das den Leser zu Reflexionen über Leben und Sterben anregt.

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