James Sallis Driver

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Inhaltsangabe zu „Driver“ von James Sallis

SO muss Krimi.

— LeifTewes
LeifTewes

Sau-cool und atmosphärisch geschrieben! Anders als der Film, steht ihm aber in nichts nach!!

— WortGestalt
WortGestalt
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  • Drive

    Driver
    bauerhepeter

    bauerhepeter

    25. July 2016 um 11:43

    Drive me Driver oder die interessante Geschichte wie man aus einem guten amerikanischen Krimi alter Schule eine noch bessere globale zeitgemäße Verfilmung per Excellence macht , die dank überdurchschnittlicher Schauspielerleistungen , vorzüglicher Licht-, Farben– Schattenspiele und zielgerichtetem Großstadtsoundtrack uns lange nachwirkend beeindruckt. Ich bin einfach mal da. In den dunklen Straßenschluchten Los Angeles Ich habe keinen Namen aber dafür eine saucoole Jacke mit meinem Sternzeichen an , die unbewusst Neidgefühle wecken wird .Ich bin der Fahrer. Für Stunts in Hollywood gefragt und verdammt gut. Nebenbei verdiene ich mir noch Geld als Fluchtwagenfahrer für Überfälle .Ich gehöre dir 5 Minuten und greife niemals ein .Ich bin wortkarg aber hilfsbereit und mag meine neue Nachbarin Irene und deren gerade vaterlosen Sohn Benito. Aber ich kann auch anders nämlich gewaltig und enthemmt explodieren … 2005 schuf der leider hier immer noch recht unbekannte vielseitige amerikanische Autor aus Arizona James Sallis für einen Kriminalroman den „ Driver „ . Ein einsamer Nomade der Straßen, der nur eines liebt : Autos und das Fahren derer wobei Auftraggeber und Gründe weniger wichtig zu sein scheinen. Beziehungsarm und geprägt von den frühen Verlusten seiner Eltern will er, in Ruhe, sein individuelles Ding im harten American Way of Life durchziehen. Doch dann gibt es leider einen denkwürdigen Tag an dem einiges schief läuft und der Driver muss in die Offensive gehen um sein geliebtes Leben zwischen Autowerkstatt, Schnellimbissfutter Stuntjobs und der Sehnsucht nach einer intakten Beziehungszeit zu verteidigen 2008 wurde der Oscar-nominierte Drehbuchautor Hossein Amini für diese herausfordernde Adaption des Romans „ Drive „ engagiert und ein muskelbepackter Hugh Jackman als Hauptfigur ins Spiel gebracht .Doch alle Beteiligten mussten schließlich doch noch zurücktreten und die heutige besser passende Konstellation nahm das Projekt in Angriff. Schauspieler und - innen durften Wunschregisseure und Kollegen vorschlagen .Man verzichtete aufs eigentliche Vorsprechen und ließ sie mitschreiben und gemeinsam während der Drehzeit zusammenwohnen , was sich als sehr gewinnbringend erwies. Künstler sind dann immer Künstler und welche mit dem Erfolg wenn sie sich sogenannte künstlerische Freiheiten nehmen. Und James Sallis sowie Nicolas Winding Refn , der neue dänische Regisseur der Romanumsetzung, sind hervorragende Vertreter ihrer Art. Sie setzen neue individuelle Schwerpunkte ( im Buch steht die Romanze weniger im Vordergrund als im Film ) passen geschickt an, oder kreieren komplizierte Geschichtenschaffende unchronologische Erzählstrukturen , die schon manchen Driveleser nahe ans Schlingern auf der Buchkonsumstrasse brachten. Sie sind aber auch wie Nicolas bereit Schlüsse daraus zu ziehen und diese Handlungsstränge überarbeitend wieder einfacher wie im Film an zu bieten. So gehen sie sich routiniert aus dem Wege und vermeiden durch zu ambitionierte haargenaue Umsetzungsversuche das Ganze doch noch an den Baum zu fahren .Sie sind nun mal auch Driver auf dem Weg zu vielen Oscar und Golden Globe - Nominierungen sowie Krimipreisauszeichnungen . James hat für sein Werk 160 Seiten Platz und Zeit . Ein abendfüllender Lesegenuss auf dem Sofa die er dank seiner schnörkellosen, , brutalen, unbarmherzigen Sprache prägend in knappen Sätzen und Kapiteln, zur Zufriedenheit ausnutzt. Der Regisseur hat 100 Minuten Zeit und Platz . Ein abendabschließender Seherfolg im Fernsehsessel , die er trefflich mit dem kanadischen Schauspieler Ryan Gosling , einfangenden Neon Chic und einem preisgekrönten Soundkünstler füllt .Ryan kennen wir als Lebensabschnittspartner solcher bekannter Kolleginnen wie Sandra Bullock, Rachel Adams sowie Eva Mendes. Ryan ist ein abgewrackter drogensüchtiger Lehrer in " HALF NELSON " oder der schüchterne Lars mit einer Wahnvorstellung in " LARS UND DIE FRAUEN ". Ihm zur Seite stehen Carey Mulligan als die begehrenswerte Nachbarin aus dem so traurig schönen " ALLES WAS WIR GEBEN MUSSTEN " sowie männliche Schauspieler aus " Breaking Bad " und Sons of Anarchy " die unter anderem das kriminelle Umfeld repräsentieren. Alles gut für uns denn so ist es letztendlich egal ob man erst das Buch liest und dann den Film schaut oder umgekehrt. Eine so oft anstehende wichtige lesetechnische Entscheidung hat sich damit zufriedenstellend erledigt Ich bin dann einfach mal wieder weg . Blutverschmiert und mit Tränen in den Augen aufgrund der melancholischen Erinnerungswehmut an Irene und ihren Sprössling aber noch fahrtüchtig auf den Weg in einer monderhellten Nacht in eine hoffentlich nicht überflüssige und genauso gute Fortsetzung … :D

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  • Driver

    Driver
    vanjarvis

    vanjarvis

    12. April 2015 um 14:58

    Driver ist Stuntfahrer – und ab und an fährt er bei Raubüberfällen den Fluchtwagen. Er ist nämlich ein verdammt guter Fahrer, und mehr will er auch gar nicht: Nur fahren. Bis einer der Überfälle schief geht und zu einer nicht enden wollenden Reihe von Leichen führt. Mit den Worten „das ist cool!“ in die Hand gedrückt bekommen, innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen und auf halber Strecke erst bemerkt, dass das der Roman zum Film „Drive“ mit Ryan Gosling sein muss. Der Film war gut, und das Buch ist auch gut – obwohl beide auf derselben Grundstory beruhen, setzen sie aber doch unterschiedliche Schwerpunkte, und so bleibt Sallis’ Werk auch für jemanden, der den Film schon kennt, irgendwie neu und unverbraucht. Und, wie so oft: Das Buch ist besser. Aufbau und Stil sind etwas verworren, man muss also bei der Sache bleiben, um nicht irgendwo aus der Kurve zu fliegen, aber die Geschichte ist so rasant wie Drivers Fahrstil.

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