James Sallis Dunkles Verhängnis

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Inhaltsangabe zu „Dunkles Verhängnis“ von James Sallis

Zwei Jahre sind vergangen, seit Turners große Liebe Val vor dessen Augen erschossen wurde. Seine Trauer findet ein jähes Ende, als ein alter Freund auftaucht - er steht unter Mordverdacht, und Turner muss noch ein letztes Mal ermitteln. Auch im letzten Roman um den gescheiterten Ex-Cop Turner beweist James Sallis, dass er mit seinem poetischen, unverwechselbaren Stil zu den großen Kriminalschriftstellern unserer Zeit gehört.

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  • Rezension zu "Dunkles Verhängnis" von James Sallis

    Dunkles Verhängnis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. July 2011 um 08:27

    John Turner ist ein Mann mit Vergangenheit: Ex-Polizist, Ex-Häftling, Kriegsveteran, ehemaliger Therapeut und trauernder Hinterbliebener, der in Salt River, einer Kleinstadt in Tennessee versucht, die Scherben seines Lebens wieder zusammenzufügen. Und gleich mit dem ersten Satz des Buches, den letzten Worten seiner Geliebten, bevor sie erschossen wurde, hatte er mich am Haken: Manchmal muss man einfach sehen, wie viel Musik man noch machen kann, mit den Mitteln, die einem bleiben." Turner findet keinen Trost, denn Gewalt, Elend und der Tod sind in seinem Alltag immer gegenwärtig: Ob das ein Bussard ist, der in eine Windschutzscheibe fliegt, ein Mann, der mit einem Taschenmesser erstochen wird und verblutet, oder das stumme Kind, das in einem baufälligen Haus verunglückt und nicht um Hilfe rufen kann und deshalb stirbt. Und auch in der Kleinstadt muss sich Turner mit Verbrechen auseinandersetzen und den Gespenstern seiner Vergangenheit stellen, spätestens als sein alter Freund Eldon Brown auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Dieser wird beschuldigt, in Texas einen Mord begangen zu haben, kann sich aber nicht wirklich daran erinnern. Nein, das ist keine leichte Kost, keine einfache Geschichte, die uns James Sallis hier serviert. Aber mir wird sie mit Sicherheit z.B. wegen eines solchen Satzes im Gedächtnis bleiben: Das beschreibt ziemlich genau, wie es für die meisten von uns läuft. Unsere Wege sind nicht mit Rosen bestreut, wir führen kein Leben in Reichtum, wir sagen den Menschen, die wir lieben, nicht, wie sehr wir sie lieben, wenn es drauf ankommt, wir füllen nie ganz die Schatten aus, die wir werfen, während wir durch die Welt laufen. Wir machen einfach nur weiter." Und auch mit diesem Buch überschreitet James Sallis wieder einmal die Grenzen des Genres, denn man kann diesen Abschlussband der Turner-Trilogie (nach Dunkle Schuld" und Dunkle Vergeltung") sowohl als philosophisch angehauchten Thriller als auch als Roman lesen. Es gibt nur wenige Schriftsteller, die in der Lage sind, mit wenigen Sätzen unvergesslich beeindruckende Landschaften, sowohl innere als auch äußere, vor dem Auge des Lesers entstehen zu lassen - James Sallis gelingt das mühelos!

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