James Sallis Nachtfalter

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Inhaltsangabe zu „Nachtfalter“ von James Sallis

New Orleans: Lew Griffin hat seine Vergangenheit als Privatdetektiv hinter sich gelassen. Er ist jetzt Schriftsteller und verbringt seine Tage in einem alten Haus im respektablen Garden District – immer darum bemüht, den heiklen Verführungen der Straße zu entfliehen. Doch als seine ehemalige Freundin LaVerne stirbt und ihre Tochter Alouette verschwindet, sieht er sich gezwungen, der Sache auf den Grund zu gehen. Lew Griffin taucht hinab in die schwülen Nächte der pulsierenden Stadt, und er weiß, dass es kein Zurück gibt, wenn er sich der Vergangenheit stellt und die Toten wieder sein Leben bestimmen.

Überzeugender, literarischer, von Melancholie geprägter Kriminalroman

— Medienjournal
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  • Review: Nachtfalter

    Nachtfalter
    Medienjournal

    Medienjournal

    18. October 2016 um 13:32

    Wie schon sein Vorgänger Stiller Zorn ist auch James Sallis‘Nachtfalter - der zweite Fall für Lew Griffin – ein rundherum überzeugender, literarischer, von Melancholie geprägter Kriminalroman, dem es weniger um den Fall an sich, sondern mehr um seine Protagonisten geht und der dabei mit jedem Wort das ihm eigene Flair von New Orleans und Louisiana verströmt. Ein Roman der Zwischentöne. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2014/07/review-nachtfalter-james-sallis-buch/

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  • Leider Enttäuschend...

    Nachtfalter
    Boris

    Boris

    17. June 2015 um 13:53

    Das Buch verwirrt mich. Eigentlich freute ich mich neben James Lee Burke eine andere Stimme aus dem tiefen Süden der Staaten zu lesen. Ohne je dort gewesen zu sein...die Stimmung trifft er gut. Aber: Was sollen die Kapitel über den französischen "nouvelle roman"? Ok, der Detektiv ist auch Dozent, aber der Geschichte hilft das überhaupt nicht weiter. Apropos Geschichte: die eigentliche ist ja nach zwei Dritteln des Buches beendet. Mädchen unter Einsatz des körperlichen Wohlseins des Protagonisten gerettet. Und dann? Neuer Auftrag, neue Recherche auf den letzten 40 Seiten. Dieser Teil ist nur noch überflüssig und endet natürlich mit einem lädierten Helden. Hätte das Buch gerne besser gefunden....

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  • Ein Meister der Worte

    Nachtfalter
    Havers

    Havers

    23. June 2014 um 11:24

    Nach „Stiller Zorn“ ist „Nachtfalter“ von James Sallis der zweite Band der sechstteiligen Lew Griffin-Reihe, erstmals 1993 im Original und 2000 in der deutschen Übersetzung erschienen. Lew Griffin ist Anfang fünfzig, lebt in New Orleans, war früher Alkoholiker, hat seinen Lebensunterhalt als Privatdetektiv verdient, ist aber mittlerweile Schriftsteller und Teilzeitlehrer, und bemüht sich verzweifelt, den Kontakt mit seinem vergangenen Leben zu vermeiden, weshalb er auch seinen Wohnsitz in eines der besseren Wohnviertel verlagert hat. Aber man kann nicht immer alle Brücke hinter sich abbrechen, denn manchmal holt einen die Vergangenheit dann doch wieder ein. Als LaVerne, seine geliebte ehemalige Freundin stirbt und kurz darauf ihre Tochter spurlos verschwindet, fühlt Griffin wieder einmal die Last der Welt auf seinen Schultern. Er empfindet Verantwortung für das Mädchen, glaubt, dass er es ihrer Mutter schuldig ist, nach ihr zu suchen und dafür zu sorgen, dass ihr kein Unheil geschieht. Aber dazu muss er wieder in die dunklen Abgründe des „Big Easy“ eintauchen und sich nicht nur physisch sondern auch emotional auf ein Terrain begeben, das ein Entkommen mit heiler Haut im Vorfeld schon ausschließt. Verschwinden, Suchen und Finden sind die zentralen Themen in den Griffin-Romanen. Und dabei geht es einerseits um reale Personen, die abgetaucht sind, andererseits aber auch um die Suche nach dem wahren Selbst und dem Platz im Leben, kurz um die Suche nach dem Sinn. Der Autor beschreibt sehr melancholisch seine Figuren und deren Lebensumstände, sind es doch in erster Linie diejenigen, die zu kurz gekommen sind und mit den verschiedensten Enttäuschungen zu kämpfen haben. Dazu kommen dann noch die detaillierten Beschreibungen der Metropole am Mississippi, in deren Viertel sich der Protagonist bewegt. Dem Autor gelingt es, mit wenigen, aber immer den richtigen Worten, eine unglaublich dichte Geschichte zu erzählen und den Leser so ganz nah an seine Figuren heranzulassen. James Sallis zu lesen ist eine Freude, ist er doch ein Meister des geschriebenen Wortes, was er uns mit jedem seiner Romane aufs Neue beweist. Nachdrücklich empfohlen!

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