James Salter

 3.7 Sterne bei 153 Bewertungen
Autor von Lichtjahre, Ein Spiel und ein Zeitvertreib und weiteren Büchern.

Lebenslauf von James Salter

James Salter wurde im Jahr 1925 in Washington D. C. geboren. Nachdem er als junger Mann mehrere Jahre der US Air France diente, gelang es ihm 1956 seinen Debütroman "The Hunters" zu veröffentlichen, der einige später unter dem Titel "Kampfflieger" verfilmt wurde. In den letzten Jahren war er als Schriftsteller und Drehbuch-Autor tätig. Sein aktueller Roman "Jäger" erscheint im Oktober 2014 beim Berlin-Verlag.

Alle Bücher von James Salter

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James SalterLichtjahre
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Lichtjahre
Lichtjahre
 (31)
Erschienen am 06.02.2006
James SalterAlles, was ist
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Alles, was ist
Alles, was ist
 (21)
Erschienen am 13.10.2014
James SalterIn der Wand
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In der Wand
In der Wand
 (14)
Erschienen am 10.03.2014
James SalterDämmerung
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Dämmerung
Dämmerung
 (12)
Erschienen am 23.02.2008
James SalterCassada
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Cassada
Cassada
 (12)
Erschienen am 01.02.2003
James SalterLetzte Nacht
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Letzte Nacht
Letzte Nacht
 (7)
Erschienen am 06.02.2007
James SalterJäger
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Jäger
Jäger
 (6)
Erschienen am 01.09.2016
James SalterVerbrannte Tage
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Verbrannte Tage
Verbrannte Tage
 (6)
Erschienen am 10.08.2015

Neue Rezensionen zu James Salter

Neu
M

Rezension zu "Charisma" von James Salter

Sammelband der Erzählungen
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Sammelband der Erzählungen

Da ist diese Frau, unheilbar an Krebs erkrankt. Die beschlossen hat, ihrem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen. In dieser Nacht. Begleitet in aktiver Rolle durch ihren Mann.

„Du weißt doch. Ich habe niemanden auf dieser Welt mehr geliebt als Dich“.

Sagt sie mit Inbrunst, als ihr Mann mit der Spritze das Zimmer betritt.

Beide wollten bei diesem Schritt nicht alleine sein und haben eine 29jährige, junge Bekannte hinzugebeten, das gemeinsame Essen, den Wein zu genießen und, danach, ihrem Mann Beistand zu leisten.

Was sich anders darstellt, als man meinen sollte. Sowohl, was den Beistand angeht, als auch was das Gelingen des Suizids betrifft.

Und all das lässt diese kleine, zu Herzen gehende, dann wieder erschreckende Geschichte so lakonisch ausgehen, wie Salter es oft zu gestalten versteht. Das Leben ist nicht voller Geheimnisse, sondern eher voller Brüche, nicht immer voller Aufregung, sondern oft auch nur dahingleitend.

Das Konkrete, das, worum es geht, das, was man gerne gestalten würde, das entzieht sich oft der Kontrolle, das passiert einfach, lagert am äußersten Rand des Blickfeldes und ist nicht immer zu greifen oder zu finden.

Wie ein Symbol steht da das Grab eines charismatischen Mannes, der einer Frau für alle Zeiten das Herz stiehlt und sie zu Dingen bewegt, die sie nie bei klarem Verstand zugestanden hätte (die Peitsche im Schlafzimmer). Und auch wenn sie sich äußerlich zu lösen verstehen wird, innerlich bleit das Band, die Verbindung. Zu einem, der sich in jeder Lebenslage (und darüber hinaus) zu entziehen versteht. Was vielleicht jenes „Charisma“ der titelgebenden Geschichte im Buch ausmacht.

Alle Erzählungen Salters von 1968 an bis weit in die 2000er Jahre hinein sind in diesem Buch sorgsam übersetzt versammelt und bilden einen breiten Reigen an Themen und einen hervorragenden Einblick in den Stil und die Denkweise des Autors.

Was ergänzt wird durch, am Ende, drei abgedruckte Vorlesungen Salters, bei denen er durchaus auch privat ins Plaudern gerät und über die Literatur, sein elementares Verständnis von Sprache und so manche enge Bekanntschaft mit anderen bekannten Autoren zudem noch Auskunft gibt.

Wobei der eigentliche Gewinn der Lektüre jener ist, nach jeder der Geschichten eine Menge Anstöße zur Nachdenklichkeit zu erhalten. „Einfach so“ schüttelt man diese lakonische, dennoch liebevolle Betrachtung des Lebens nicht an und lässt die Figuren, die im sanften Fluss und teils im Wirbel des Lebens stehen nicht einfach an sich abgleiten.

Wozu, vor allem, der scharfsinnige und dennoch in keiner Weise bemüht wirkende Stil Salters das Meiste beiträgt.

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dominonas avatar

Rezension zu "Alles, was ist" von James Salter

belanglos
dominonavor 2 Jahren

Man hat nur ein Leben und wenn das mit Nichtigkeiten gefüllt ist, dann ist das eben alles, was ist. 
Ich habe mich beim Lesen gelangweilt und es ein bisschen wie eine schlechte Version von "tenderbar", nur ohne Bar, empfunden. Der Einstieg hatte mir zwar gut gefallen, aber nach der Militärzeit, trifft der Protagonist nur noch irgendwelche Menschen (ich habe irgendwann aufgehört mir ihre Namen zu merken) und hat neben der Ehe Sachen laufen, lässt sich scheiden und trauert seiner Jugend nach. Ich mochte zwar den Stil, aber der Rest war zäh.

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Claris avatar

Rezension zu "Charisma" von James Salter

Lebensschicksale
Clarivor 2 Jahren

Der im Jahr 2015 verstorbene Schriftsteller James Salter war ein wunderbarer Erzähler. Das stellte sich heraus, als er seine Karriere als Pilot der Air Force im Koreakrieg aufgegeben hatte. Er hat so wunderbare Roman geschrieben wie „Lichtjahre“ und „Alles, was ist“.

In diesem vom Berlin Verlag neu aufgelegten Band sind alle seine Erzählungen zusammengefasst. Im Anhang findet man drei Vorlesungen über Literatur.

Ob es sich um Familien, Zerfall menschlicher Beziehungen oder die Freude und das Glück handelt, ob es um Einzelschicksale oder Freundschaften geht: eine jede Geschichte ist ein Roman für sich.

Salter berichtet von gewöhnlichen Ereignisse aus dem Alltag. Er erzählt über vielerlei Begegnungen, er spricht über die Liebe, die das Leben mitbestimmt, und über schicksalhafte Wendungen, die unser Erdendasein beschweren können. Dazu gehören Familiendramen aller Art.
Das Leben ist kompliziert, und diese einfachsten Lebensgeschichten tragen romanhafte Züge. Sie in feinen Szenen einzufangen, ist das große Können dieses großartig beobachtenden Autors. Geschichten von großer Einfachheit mit einem Glanz zu versehen, dass man sich hineingezogen und in gebannt geschlagen fühlt, wird in einfachen Sätzen heraufbeschworen.

Erzählungen sind oftmals nicht leicht zu besprechen, weil immer nur Eindrücke über kürzere Zeiträume abgehandelt werden. Im Kontrast zu ganzen Romanen gibt es keinen einheitlichen Handlungsstrang. Und doch: auch und gerade Erzählungen bieten dem geneigten Leser die Chance, etwas über das Leben zu erfahren, ohne sich der Prozedur eines langen Lesevorgangs hingeben zu müssen. Ich fange an, sie zu mögen.

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Zusätzliche Informationen

James Salter wurde am 10. Juni 1925 in Washington D. C. (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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in 202 Bibliotheken

auf 18 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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