James Salter Ein Spiel und ein Zeitvertreib

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Inhaltsangabe zu „Ein Spiel und ein Zeitvertreib“ von James Salter

Der Erzähler, ein junger Fotograf, unternimmt eine Autofahrt durch Frankreich in Begleitung seines amerikanischen Freundes Phillip Dean, der sich in Dijon in die 18-jährige Anne-Marie verliebt. In einer Mischung aus Voyeurismus, Eifersucht und schriftstellerischer Neugier versetzt sich der Erzähler ganz in Phillip hinein, rekonstruiert die verzweifelte Affäre zweier ungleicher Menschen, schildert ihre erotische Intensität. (Quelle:'Flexibler Einband/12.11.2013')

Schön zu lesen, aber bei Weitem kein Muß.

— deruhu99
deruhu99

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  • Rezension zu "Ein Spiel und ein Zeitvertreib" von James Salter

    Ein Spiel und ein Zeitvertreib
    glowinggloom

    glowinggloom

    11. December 2011 um 16:20

    Der Roman handelt in Frankreich wohl um 1960 und beschreibt die Liebesbeziehung eines jungen Paares, Anne, einer Französin und Dean einem US-Amerikaner, der nach abgebrochenem Studium Europa bereist. Die Handlung ist sehr Sex-lastig und thematisiert auch das Problem: was tun wir nach dem Sex? Es fällt auf, daß alles jenseits der Missionarstellung, damals wohl ungewöhnlich gewesen ist. Aus heutiger Sicht sind die freizügigen Szenen eher subtil und nicht anstößig. Eine weitere Ebene des Romans stellt der allwissende Ich-Erzähler dar, der sich mit der Sublimierung seines Lebens beschäftigt. Hier einige Textstellen, die mir gefallen haben: „Einige Dinge habe ich, wie gesagt, selbst miterlebt, andere sind Mutmaßungen, wieder andere habe ich geträumt, und ich kann zwischen den dreien nicht mehr unterscheiden. Aber meine Träume sind genau so wichtig wie alles, was ich auf Umwegen erfuhr. Wichtiger noch, denn sie sind Intuition in ihrer reinsten Form. Ohne sie sind die Fakten nur Trümmer, unzusammenhängend,eine gerissene Perlenkette. Die Träume sind so wahr und handgreiflich wie die Eisenzäune Frankreichs, die schwarzglänzend im Regen stehen. Wahrer vielleicht. Sie sind das Skelett aller Wirklichkeit.“ ...“Einsamkeit. Man weiß instinktiv, daß sie mehr an Befriedigung bereithält als andere Zustände, aber trotzdem ist sie schwierig. Und außerdem, wie soll man zwischen Zuständen unterschweiden, die wertvoll sind, die uns trotz ihrer Unbequemlichkeit Kraft geben und zu großen Dingen treiben, und den anderen, denen man besser Ausweichen sollt? Welche sind kostbar und welche nicht? Warum ist es so schwer allein glücklich zu sein? Warum ist es unmöglich?...Ich bin nicht weit genug gegangen, das ist es. In die Einsamkeit muß man eindringen, man muß sie aushalten. Der eisige Beginn ist das Schlimmste. Man muß da durch. Man darf nicht auf halbem Weg umkehren, man muß durch die Bitterkeit hindurch, durch die Gefühle der Selbstgerechtigkeit, man muß auf sie zugehen wie auf eine heilige Stadt, man spürt die tiefe Freude, die einen erwartet. Ich versuche, sie in mir wachzurufen, sie heraufzubeschwören. Ich bin sicher, daß sie da ist, aber es ist nicht leicht, sie zu finden. Natürlich nicht. Man schwankt. Man muß kämpfen. Aber so ist das, wenn man an etwas glaubt, es ist ein Schnitt bis auf die Knochen.“

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  • Rezension zu "Ein Spiel und ein Zeitvertreib" von James Salter

    Ein Spiel und ein Zeitvertreib
    Kathchen

    Kathchen

    25. January 2009 um 15:05

    Ich wurde durch einen Roman von John Irving auf dieses Buch aufmerksam. Irving zitierte einen Absatz aus "Ein Spiel und ein Zeitvertreib" und hat mich dadurch neugierig auf dieses Buch gemacht. Doch leider habe ich meine Erwartungen wohl zu hoch geschraubt, denn "Ein Spiel und ein Zeitvertreib" hat mich eher enttäuscht. Der Amerikaner Phillip Dean lernt die Französin Anne-Marie kennen und so beginnt ihre lustvolle Beziehung. Allerdings besteht ihre Besziehung lediglich aus Geschlechtsverkehr und kleineren Aktivitäten, wie z.B. spazieren gehen oder sich Schaufenster ansehen. Erzählt wird diese Geschichte von dem Ich-Erzähler, einem Fotografen. Der Erzähler tritt selbst als Person in dem Buch auf, und so ist mir bis zum Ende nicht klar, welche Szenen in der Liebesbeziehung von Phillip und Anne-Marie der Wirklichkeit entsprechen, und welche Szenen sich der Erzähler ausgedacht hat. Ich bin sehr schwer in das Buch hineingekommen. Die kurzen, abgehackten Sätze haben auch sehr dazubeigetragen, allerdings wurden die Sätze im Laufe des Buches auch länger. Und erst im letzten Drittel ließ sich das Buch für mich angenehm und flüssig lesen. Die große Liebe zwischen Phillipe und Anne-Marie konnte ich leider nicht spüren oder bemerken, da gehört für mich mehr dazu, als dass sie mehrmals täglich Sex haben. Von den Personen konnte ich mir die ganze Zeit über kein richtiges Bild machen. Insgesamt konnte mich dieser Roman leider nicht überzeugen.

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