James Salter In der Wand

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Inhaltsangabe zu „In der Wand“ von James Salter

Vernon Rand ist Bergsteiger. Eines Tages beginnt er Hals über Kopf ein neues Leben. Er verlässt seine Arbeit, seine Frau und fliegt nach Genf, um in den Alpen zu klettern. Zusammen mit seinem Freund Cabot beschließt er, die Nordwand des Dru zu besteigen. In der Wand kommt es zur Katastrophe. Cabot stürzt ab und bleibt gelähmt. Rand kann das nicht akzeptieren und versucht, seinen Freund mit allen Mitteln, körperlich und psychisch, zu heilen.

Ein typischer Salter - und genau deswegen so gut!

— Waldstein
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  • Rezension zu "In der Wand" von James Salter

    In der Wand
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 10:29

    Portrait eines einsamen Mannes James Salter bedient sich in seinem großartigen psychologischen Roman "In der Wand" des Bergsteigermilieus. Der englische Originaltitel "Solo Faces" ist natürlich in seiner Mehrdeutigkeit dem Wesen dieses Romans viel näher. Der Berg wird per se zu einem Symbol des Lebens oder auch des Todes, die Prüfung für das Leben selbst. Ein beeindruckendes Psychogramm eines einsamen, starken Mannes, ja fast eine Hymne auf die Freiheit, die nur durch eine absolute Loslösung von allen Bindungen möglich ist. Obwohl er liebt (und vor allem, geliebt wird), geht er keine Bindung ein, kann er keine Bindung eingehen. Zu Beginn des Romans verlässt Vernon Rand seine Freundin und reist nach Frankreich, um sich dem Bergsteigen widmen zu können. Atemberaubend, wie James Salter diese Szene variiert und am Ende des Romans spiegelt. Ein Buch, das mitunter die schönste Prosa enthält, die ich seit langem gelesen habe. Stilistisch beindruckend, psychologisch treffend, ein Buch, bei dem man sich zwingt, langsam zu lesen, um länger genießen zu können. Absolute Leseempfehlung.

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