James Salter Lichtjahre

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Inhaltsangabe zu „Lichtjahre“ von James Salter

Auf den ersten Blick ist es paradiesisch: Das privilegierte Leben von Viri und Nedra kreist um Dinnerpartys und Freunde, um einen sonnendurchfluteten Garten, um endlose Ferien am Atlantik mit den Kindern. Doch langsam entblättert sich das Trügerische dieser Idylle: Viri beginnt eine Affäre mit einer jungen Mitarbeiterin, Nedra trifft sich mit einem langjährigen Freund der Familie. In poetischen Bildern führt James Salter uns vor Augen, dass nichts unerbittlicher ist als die Zeit und nichts vergänglicher als das Glück. (Quelle:'Flexibler Einband/10.03.2014')

melancholisch, poetisch, genial

— Irmi_Bennet

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  • Leserunde zu "Justins Heimkehr" von Bret Anthony Johnston

    Justins Heimkehr

    aba

    Der Kampf einer Familie um Normalität In seinem Debütroman, der in kürzester Zeit ein internationaler Erfolg wurde, erzählt der US-amerikanische Schriftsteller Bret Anthony Johnston eine Geschichte, die unter die Haut geht. "Justins Heimkehr" ist das Porträt einer Familie, die lernen muss, wieder eine Familie zu sein. Rührend, schmerzhaft, dramatisch und höchst spannend, Bret Anthony Johnston fesselt mit einer ausdrucksvollen Sprache, wirklichkeitsnahen Figuren und einer packenden Handlung vor den Kulissen der lodernden Landschaft Texas'.Möchtet ihr Bret Anthony Johnston und seinen bewegenden Roman kennenlernen? Dann solltet ihr diese Leserunde nicht verpassen!Mehr zum BuchMit psychologischem Feingefühl und sehr spannend erzählt Bret Anthony Johnston in seinem Debütroman von einer Familie unter Schock. Vor vier Jahren ist Justin Campbell, damals 12 Jahre alt, entführt worden.Seine Eltern und sein Bruder, die nie aufgehört hatten, nach ihm zu suchen, haben unterschiedliche Wege gefunden, mit diesem Erlebnis umzugehen. Wege, die die Familie eher auseinanderdriften lassen. Da wird Justin wie durch ein Wunder ganz in der Nähe entdeckt und seinem Entführer entwunden – der inzwischen 16jährige kehrt in die Familie zurück. Aber ist der Wiedergefundene nicht doch verloren? Und was geschieht mit dem Täter, der vor Gericht gestellt wird und auf "nicht schuldig" plädieren will?Bret Anthony Johnston zeigt sich in diesem Roman als hoch begabter, raffinierter und kluger Erzähler, der glaubwürdige und faszinierende Charaktere zeichnen kann und ohne Effekthascherei ins Herz der Dinge vorstößt.Lust auf eine Leseprobe?Zum AutorBret Anthony Johnston, 1971 geboren, veröffentlichte den Erzählungsband "Corpus Christi" (2004), gab 2008 den Band "Naming the World and other Exercises for the Creative Writer" heraus und schrieb das Drehbuch zum Dokumentarfilm "Waiting for Lightning" (2012). "Justins Heimkehr" ist sein Romandebüt. Johnston unterrichtet Fiction Writing an der Harvard University.Möchtet ihr erfahren wie es bei den Campbells weitergeht?Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 25 Exemplare von "Justins Heimkehr" unter allen, die sich über diese ergreifende Geschichte im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 24.07. Ihr müsst nur auf folgende Frage antworten:Der 12-jährige Justin verschwindet plötzlich. Nach vier Jahren wird er wie durch ein Wunder wieder gefunden.Wie, meint ihr, könnte eine Familie es schaffen, bei solchen Schicksalsschlägen zusammenzuhalten? Reicht die Liebe, die sie füreinander empfinden? Oder seid ihr der Meinung, dass es Wunden gibt, die nicht mal die Liebe heilen kann?Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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  • Rezension zu "Lichtjahre" von James Salter

    Lichtjahre

    Thaila

    22. March 2010 um 16:59

    Viri und Nedra haben eigentlich alles. Sie haben ein Anwesen auf dem Land, zwei schöne Töchter, interessante Freunde, ein erfülltes Privatleben. Nach außen hin scheinen sie das perfekte Paar zu sein, beide sind sie begehrt und erfolgreich. Doch schon früh zeigt die Ehe Risse. Beide haben Affairen. Nach und nach werden sie sich immer fremder und leben nur noch nebeneinander her, bis Nedra sich entschließt ihren Mann zu verlassen. In Salters Roman "Lichtgestalten" passiert nichts außergewöhnliches. Ein ganz normales Leben wird beschrieben, Arbeit, Gespräche mit Freuden und auch die Scheidung von Nedra und Viri verläuft denkbar unspektäkular. Trotzdem, oder gerade deshalb, ist dieses Buch etwas besonderes. Salter konzentriert sich auf die Zwischentöne, ganz genau geht er ins Detail. Seine Landschaft- und Stimmungsbilder sind wunderschön, man taucht gerade zu in seine Erzählung ein. So zum Beispiel der erste Abschnitt: "Wir schießen über den schwarzen Fluß, das flache Wasser ist glatt wie Stein. Kein Schiff, kein Ruderboot ist zu sehen, nicht ein einziges Weiß. Das Wasser ist zerfurcht, aufgebrochen vom Wind. Diese große Meeresbucht ist weit, endlos. Der Fluß ist brackig, blau vor Kälte. Er zieht verschwommen unter uns dahin. Die Seevögel hängen über ihm, sie kreisen, verschwinden. Wir schnellen über den weiten Fluß, ein Traum aus der Vergangenheit. Die Tiefen bleiben hinter uns, der Grund bleicht die Oberfläche, wir jagen an den Untiefen vorbei, an wintergelagerten Booten, verlassenen Stegen. Und auf Flügeln wie die Möven steigen wir in die Höhe, drehen uns um, blicken zurück."

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  • Rezension zu "Lichtjahre" von James Salter

    Lichtjahre

    Anja_Lev

    15. January 2010 um 11:40

    Im Mittelpunkt dieses Buchs steht die Beziehung von Nedra und Viri, ihre Ehe und ihre Trennung. Zu dieser Beziehung gehören zwei Töchter, unzählige Freunde und auch Affären. Zeitlich in der zweiten Hälfte des 20. Jh. einzuordnen, im Milieu eher bürgerlich, wenn auch mit dem steten Wunsch und Interesse an Kunst, Künstlern und einem "freieren" Leben, sind die Hauptfiguren eher durchschnittlich und führen ein Leben ohne Ausbrüche oder große Ereignisse. Salters Tonfall ist sehr ruhig, er lässt sich Zeit für genaue Beschreibungen des Umfelds wie auch der Handlungen und Gespräche. Vieles was Nedra und Viri tun wirkt daher nur mittelbar auf den Leser, eine gewisse Distanz bleibt auch dann bestehen, wenn ihre Gedanken beschrieben werden. Im Ganzen ist es also ein stilles Buch, bei dem man sich Zeit lassen muss, auch die eher wehmütige Grundstimmung trägt dazu bei. Aber lässt man sich auf die Geschichte und ihre Personen ein, gibt es dem Leser viel zum Nachdenken über Beziehungen, Sehnsucht und auch die Suche nach Sinn und Aufregung im Leben.

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  • Rezension zu "Lichtjahre" von James Salter

    Lichtjahre

    kfir

    03. November 2007 um 12:51

    Abgesang auf eine Beziehung Mir wurde das Buch eindringlich empfohlen, doch konnte ich damit nicht wirklich viel anfangen. Da wird die Ehe eines New Yorker Paares geschildert, von den Anfängen ihrer Beziehung, die Kinder, die irgendwann das Haus verlassen, die Scheidung bis zum Tod der Frau. Das alles in einer sprachlich schön zu lesenden, sauber ausgefeilten Sprache, die auch sehr gut übersetzt ist. Die Charaktere werden sehr genau und eindringlich beschrieben, erscheinen mir allerdings ziemlich emotionslos und nicht zu wissen, was sie denn wollen. Als würde alles in einer gewissen Distanz passieren, zu der ich als Leser keinen Zugang gefunden habe. Insgesamt aus dem vollen Leben gegriffen, doch empfand ich es als zu desillusionierend, als das mich das Buch in seinen Bann hätte ziehen können.

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  • Rezension zu "Lichtjahre" von James Salter

    Lichtjahre

    kfir

    03. November 2007 um 12:48

    Abgesang auf eine Beziehung Mir wurde das Buch eindringlich empfohlen, doch konnte ich damit nicht wirklich viel anfangen. Da wird die Ehe eines New Yorker Paares geschildert, von den Anfängen ihrer Beziehung, die Kinder, die irgendwann das Haus verlassen, die Scheidung bis zum Tod der Frau. Das alles in einer sprachlich schön zu lesenden, sauber ausgefeilten Sprache, die auch sehr gut übersetzt ist. Die Charaktere werden sehr genau und eindringlich beschrieben, erscheinen mir allerdings ziemlich emotionslos und nicht zu wissen, was sie denn wollen. Als würde alles in einer gewissen Distanz passieren, zu der ich als Leser keinen Zugang gefunden habe. Insgesamt aus dem vollen Leben gegriffen, doch empfand ich es als zu desillusionierend, als das mich das Buch in seinen Bann hätte ziehen können.

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