James Siegel Entgleist

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Inhaltsangabe zu „Entgleist“ von James Siegel

Eine flüchtige Affäre entwickelt sich zum Albtraum: Denn als Charles Schine eines Morgens die Bekanntschaft einer attraktiven Frau macht, kann er nicht ahnen, dass er schon bald in einen Strudel aus Hass und Gewalt gerät. Ein Strudel, der alles zu vernichten droht, was Charles heilig ist.

Eigentlich eine interessante Geschichte, die, auch wenn sie abstrus klingt, jedem passieren könnte. Die Umsetzung war jedoch nicht meins.

— sternblut
sternblut

Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite

— Julia2610
Julia2610

Genial!

— Stups
Stups

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  • Rasante Erpressungsgeschichte mit seltsamem Aufbau

    Entgleist
    sternblut

    sternblut

    11. August 2017 um 10:06

    Charles hat alles: einen Job, eine Familie. Doch nach und nach zerbricht sein Leben - seine Tochter distanziert sich nach ihrer Diagnose: juvenile Diabetes, er verliert seinen wichtigsten Auftrag bei der Arbeit und lernt zudem eine junge, hübsche Frau kennen, die sich augenscheinlich für ihn interessiert. Doch was als Seitensprung begann, endet in einem bösen Alptraum, der ihn beinahe seine Ehe, seine Arbeit und sein Leben kosten sollte. Nachdem ich zunächst dachte, das Buch noch nie gelesen zu haben, war ich dann doch irgendwie überrascht, als mir die Geschichte seltsam vertraut vorkam. So hatte ich das Buch doch tatsächlich schon einmal gelesen - oder zumindest angefangen. An alle Einzelheiten konnte ich mich nicht mehr erinnern, allerdings war mir der grobe Rahmen durchaus wieder vertraut, nachdem ich mich erstmal wieder reingelesen hatte. Doch fangen wir vorne an. Die Geschichte des Buches ist sehr rasant. Was als anfängliches Geplänkel zwischen zwei Menschen anfängt, wird recht schnell zu einem tobenden Plot, in dem viel mit Gewalt, Erpressung und psychischen Tricks gearbeitet wird. So ist Charles zu Dingen gezwungen, die er nie im Leben getan hätte, wenn ihm diese Geschichte nicht passiert wäre. Das Spannende dabei ist: eigentlich kann sowas immer passieren. So abstrus die Geschichte an sich auch klingt: sie ist nicht vollkommen abwegig. Zwar bin ich schon der Meinung, dass vieles ein bisschen aus der Luft gegriffen ist und den Bogen überspannt, aber im Grunde ist alles im Rahmen des Möglichen. Die Geschichte zeigt, wozu Menschen in der Lage sind, die bedroht werden und vor allem, was aus ihnen werden kann. Wie psychischer Druck sich auf das Gemüt von Menschen auswirken kann.Dabei wirkte mir gerade am Anfang alles ein bisschen willkürlich. Zwar ist die Geschichte wunderschön zusammengesetzt und alles scheint irgendwie zu passen, aber der Aufbau an sich hat mir nicht wirklich zugesagt. Zwar ist es gut, dass nicht von Anfang an klar ist, dass Charles letztlich alles genau so geplant hat wie es am Ende passiert. Auf der anderen Seite hat es mir stilistisch nicht so zugesagt, wie vom einen zum anderen Moment gesagt wurde: "ja, die Geschichte, die vor mir lag, ist langweilig, weil sie keine überraschenden Momente vorweisen konnte - weil es meine Geschichte ist." Zwar ist der plot twist interessant, weil er irgendwie tatsächlich überraschend kommt, aber diese Wendung im Sinne von "okay, ich erzähle dann mal weiter", die innerhalb der Geschichte immer wieder von Punkten wie "ich schweife ab" verstärkt werden, fand ich einfach nicht besonders. Ich hätte gerne die Geschichte gelesen, wie er sie bekommen hat. Wie der andere sie wahrgenommen hat. Es ist zwar schön, Charles Sicht auf die ganze Sache weiterverfolgen zu können, aber mindestens eine Parallelsicht wäre noch ein bisschen spannender gewesen - weil so der Bezug zwischen Vergangenheit und Gegenwart noch stärker gewesen wäre. Wie es am Anfang des Buches eben aufgebaut wurde. So wird man als Leser von einem Element in das nächste geworfen, mit Einwürfen wie "ich schweife ab" (wie bereits erwähnt") abgetan und am Ende wird man auf einmal wieder zurückgeworfen. Ich fand das einfach nicht sehr elegant gelöst. Ebenso willkürlich empfand ich diesen Zufall, dass dieses blöde Hotel gerade in diesem Moment in die Luft geflogen ist und gerade dieses eine Zimmer soweit unversehrt blieb. Mag ja sein, dass es solche Zufälle gibt und die für Menschen immer wieder erlebnisreich ist. Ein Aufhänger für jede Geschichte. Aber in dem Fall dann doch irgendwie ein bisschen... zu arg.Die Personen an sich waren dagegen eigentlich ganz interessant gemacht. Natürlich war es gerade die psychische Veränderung, die Charles durchmachte, die im Buch eine sehr zentrale Rolle spielte. Sie zieht sich durch das gesamte Werk und ist meiner Meinung nach eine wichtige Konstante. Sie zeigt einen Lernprozess, der einen kleinen, unwissenden und unsicheren Mann zu einem durchstrukturierten, organisierten und ein Stück weit auch kaltblütigen werden ließ. Am meisten ans Herz gewachsen ist mir allerdings Anna. Ich mochte ihre Art einfach, vielleicht auch gerade deswegen, weil ich mir vorstellen kann, wie schwer es ist, mit einer solchen Krankheit in diesem Alter umzugehen. Sie ist stark, auch wenn sie ihre Stärke oft hinter kleinen Gemeinheiten versteckt. Was ich an dem Buch allerdings ein bisschen problematisch finde ist: man kann es nur einmal lesen. Es gibt ja so Bücher, die kann man immer und immer wieder lesen, weil sie einfach genial sind. Egal ob man weiß, wer oder was für welche Dinge verantwortlich ist - es ist einfach toll. Hier geht das irgendwie nicht. In dem Moment, in dem ich mich wieder an die Rahmenhandlung erinnert habe, hätte ich das Buch eigentlich auch wieder weglegen können. Mir hat die Spannung gefehlt. Ja, es gab Details und Elemente, die mir nicht mehr geläufig waren - aber im Grunde war die Tatsache, dass ich die Wahrheit über Lucinda kannte, schon ausreichend, um das Buch ein bisschen langweilig zu finden. Das ist mir bisher nur bei einem Film passiert: Das geheime Fenster. Man weiß was passiert. Man weiß was das Problem ist. Und schon ist es nur noch halb so interessant. Schade. Insgesamt war ich mit Entgleist ein bisschen zufriedener, als ich vielleicht dachte, als ich es zuerst in die Hand genommen habe - auf der anderen Seite war es jetzt auch nicht so besonders. Die Geschichte an sich hat sehr viel Potential, das meiner Meinung nach auch soweit ausgeschöpft wurde - nur der Aufbau hat mich massiv gestört. Wie gesagt, hier wäre eine andere Vorgehensweise bei mir auf mehr Verständnis und Interesse gestoßen. Dass ich es ein bisschen langweilig fand, nachdem ich es letztlich ja eigentlich das zweite Mal gelesen habe, dafür kann das Buch ja nichts, auch wenn es zu meinem jetzigen Leseeindruck massiv beigetragen hat.Gespannt wäre ich jetzt noch auf den Film. Laut wikipedia gibt es hier einige Änderungen zu der Geschichte, aber an sich klingt gerade die Besetzung ganz gut. Vielleicht kann mich der Film ja etwas mehr begeistern.

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  • Sehr fesselnd

    Entgleist
    Julia2610

    Julia2610

    16. April 2017 um 19:09

    In dem Buch „Entgleist“ geht es um Charles, der in seiner Ehe nicht mehr wirklich glücklich ist und der dann eines Morgens in der Bahn eine sehr attraktive Frau kennenlernt. Er trifft sich des Öfteren mit ihr, doch damit hat der Albtraum gerade begonnen. Charles Leben verändert sich auf einen Schlag. Ich habe das Buch verschlungen. Die Geschichte ist absolut fesselnd geschrieben. Man erfährt sehr viel über die Gefühle des Protagonisten Charles. Er führt durch die Geschichte. Deshalb ist es auch sehr gut so viel über ihn und sein Gefühlsleben zu erfahren. Die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben. Nach jedem Kapitel muss man immer weiterlesen, weil man wissen möchte wie es ausgeht. Man hat als Leser zwar relativ schnell eine Vermutung wer hier „böse“ ist, aber welche Verstrickungen das Ganze nimmt, ist sehr unvorhersehbar. Ebenso das Ende hat mich positiv überrascht. Der Schreibstil gefällt mir auch. Nicht zu ausschmückend, nicht langweilig, sondern im Großen und Ganzen wirklich sehr passend für die Story. Mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite wirklich sehr gut gefallen. 

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  • Rezension zu "Entgleist" von James Siegel

    Entgleist
    meerli1980

    meerli1980

    02. November 2009 um 23:21

    Den Anfang fand ich etwas verwirrend, weil ich erst dachte, dass zwischen zwei unterschiedlichen Geschichten hin und her gesprungen wird. Aber dem ist nicht so, wie ich hinterher feststellte handelt alles von ein und der selben Person. Sehr spannend mit einer interessanten, aber für mich nicht ganz überraschenden Wendung. Leider erfährt man meiner Meinung nach zu wenig über den Täter, dafür ist das Gefühlsleben des Ich-Erzählers sehr detailiert beschrieben. Fazit: Wenn man sich erstmal reingelesen hat, dann ist man schnell durch mit dem Buch.

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  • Rezension zu "Entgleist" von James Siegel

    Entgleist
    Uyulala

    Uyulala

    08. April 2009 um 22:34

    Mir hat das Buch nicht wirklich gefallen. Die Story brach gleich am Anfang aus dem Nichts über einen herein und ich konnte oft nicht verstehen, wie der Autor plötzlich auf gewisse Ideen kommt. Gegen Ende wurde es dennoch recht spannend.

  • Rezension zu "Entgleist" von James Siegel

    Entgleist
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    01. February 2009 um 18:06

    Jeden Morgen nimmt Charles Schine den Zug um 8.43 Uhr, um zu seinem Arbeitsplatz zu fahren. Als verheirateter Mann mit einer kranken Tochter gehört er zu den Menschen, die kein Risiko eingehen – bis zu dem Tag, als er seinen Zug verpasst und die Frau seiner Träume kennen lernt. Ihr Name ist Lucinda. Sie ist ebenfalls verheiratet und pendelt wie Charles jeden Tag nach New York City. Eine erotische Aura umgibt diese Frau, eine Aura, die Charles dazu verführt, von seinem tugendhaften Weg abzuweichen und die Tür zu einer Welt zu öffnen, die er besser geschlossen gelassen hätte … Nach wenigen Tagen wird aus dem harmlosen Flirt eine leidenschaftliche Affäre. Doch noch etwas anderes geht mit der Beziehung einher – etwas, das Charles’ Leben und das seiner Familie in einen Albtraum verwandelt. Mein erster richtiger Thriller. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, war auch recht spannend geschrieben, man wusste also nie wie es nun weiter geht und was auf einem noch zu kommt ;) Kann dieses Buch nur jeden empfehlen, der dieses Genre gerne liest..

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  • Rezension zu "Entgleist" von James Siegel

    Entgleist
    andreadressler

    andreadressler

    10. November 2008 um 22:27

    Ein Thriller, den man auch gerne ein zweites Mal liest !

  • Rezension zu "Entgleist" von James Siegel

    Entgleist
    ninale

    ninale

    16. June 2008 um 20:33

    SEEEEEHR GUT :-)
    ich fand das buch wirklich gut und hab es in einem stück gelesen.

  • Rezension zu "Entgleist" von James Siegel

    Entgleist
    bibliomane

    bibliomane

    14. April 2008 um 18:42

    Große klasse!

  • Rezension zu "Entgleist" von James Siegel

    Entgleist
    variety

    variety

    02. January 2008 um 07:58

    Eigentlich wären es ja 5 Sterne..., aber die unsägliche Wendung mit der Explosion vermasselt so vieles, was der Autor vorher aufgebaut hat. James Siegel versteht es unglaublich gut, einem bei der Stange zu halten, sogar nach diesem negativen Höhepunkt. Ein Thriller wohl für alle Männer so um die 40, die manchmal vom Ausbrechen träumen, aber nach der Lektüre von «Entgleist» sich alles noch einmal genau überlegen werden! Mehr vom Plot zu verraten, wäre schade. Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben und treibt stetig vorwärts. Die Personen bleiben allerdings etwas blass (muss wohl bei dieser Ausgangslage so sein?). Ebenfalls "typisch amerikanisch" erscheint mir der Schluss. Wie gesagt: beinahe 5 Sterne für ein packendes Buch, das ich kaum mehr aus der Hand gelegt habe.

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