James Tate Der falsche Weg nach Hause

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Inhaltsangabe zu „Der falsche Weg nach Hause“ von James Tate

"1967 erschien die erste Gedichtsammlung des damals gerade 22-jährigen Studenten James Tate und sorgte für eine kleine Sensation in der amerikanischen Lyrikszene. Das fulminante Debüt The Lost Pilot und die zahlreichen folgenden Bände sind inzwischen längst zu Klassikern der amerikanischen Lyrik geworden, prägend für die nachwachsende Lyrikergeneration, zu deren unumstrittenen Helden Tate zählt. Tates Gedichte leisten, was Literatur im besten Fall zu leisten vermag, sie lehren, die Welt, die man meint, bis zum Überdruss zu kennen, neu zu sehen, und verleihen den im täglichen Umgang abgegriffenen Worten einen neuen Glanz. Mit unaufgeregter Selbstverständlichkeit entwirft Tate surrealistische Szenarien und unterwirft diese dabei der gewohnten Logik der Alltagserfahrungen. Oder er nimmt eine Alltagssituation und verwandelt sie mit wenigen sprachlichen Griffen zur unerhörten Begebenheit. Dass sich der Lyriker und Amerikanist Jan Wagner der Werkauswahl und deren Übertragung ins Deutsche angenommen hat, ist ein besonderer Glücksfall. Für seine wunderbare Übersetzung erhielt Jan Wagner den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzungen."

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  • Rezension zu "Der falsche Weg nach Hause" von James Tate

    Der falsche Weg nach Hause
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    26. March 2010 um 14:17

    In seinen Gedichten materialisiert James Tate das Körperlose, er vergeistigt alle Materie, entartet jegliches Lebewesen, enthüllt Sinnhaftigkeit von allem. Er wechselt hemmungslos zwischen Wahn und Wirklichkeit, lässt die Grenzen zwischen Traum und Wahrnehmung verschwimmen. Tate schafft Kopfbilder, abstrakt und doch so real. Er streichelt deinen Geist mit einer Hand, während die andere den Strick um deine Beine knüpft, damit du kopfüber hängend weiterlesen kannst. Er hebelt alle physikalischen Gesetze aus und betreibt Psychoanalyse mittels seiner sehr gezielten Wortwahl. Beim Lesen fühlt man sich an den Gang durch ein Spiegelkabinett erinnert. Ich betrachte die Wirklichkeit, wie sie durch die zahlreichen Spiegel zu erscheinen vermag, immer neu, immer anders, um dann schlussendlich auf der Suche nach dem Wahrscheinlichen aus der Tür zu treten. Hierzu fällt mir William Blakes Zitat ein "If the doors of perception were cleansed every thing would appear to man as it is, infinite", zu deutsch "Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich". ** Ich habe die Lektüre dieser Gedichtauswahl, die von Jan Wagner übersetzt wurde, extrem genossen. Tate versteht es für mich die Pforten der Wahrnehmung zu reinigen. Ich empfehle die Musik von Dredg zu Tate's Lyrik...for example "Light Switch" aus dem Album "the Pariah, the Parrot, the Delusion". Love it!

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