Leider habe ich erst später mitbekommen, dass diese Comicreihe eine Fortsetzung zum Comic „Das Haus am See“ ist. Ich habe die Vorgeschichte nicht gelesen, weswegen für mich diese Story sehr holprig und komplex ist. Auch kommt kein richtiger Lesefluss rein. Mich konnte die Story alleine nicht überzeugen, da keine Spannung aufgebaut wurde.
Gut finde ich aber, dass alle Protagonisten kurz vorgestellt werden, was bei den vielen Charakteren sehr hilfreich ist. Cool sind außerdem die im Comic eingefügten Mails und Textnachrichten, die den Lesefluss etwas auflockern.
Zeichnerisch finde ich diesen Comic auch sehr gut umgesetzt. Der Zeichenstil ist authentisch und fesselnd. Ebenso sind Farbwahl und Farbintensive absolut passend zum Zeichenstil. Am meisten konnte mich das ergreifende Cover begeistern.
James Tynion IV
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von James Tynion IV
Batman
Something is killing the Children. Band 1
DC-Schocker: Das Haus am See
Something is killing the Children. Band 2
DC-Schocker: Das Haus am See
Der Joker
Der Joker
Batman Graphic Novel Collection
Neue Rezensionen zu James Tynion IV
Band 2 der Reihe um die Kleinstadt Archers Peak: Auch die Fortsetzung ließ mich nicht los. Erica mag das Monster der Stadt getötet haben, doch leider war sie ein Weibchen und hatte kurz zuvor Junge hinterlassen - und die treiben immer noch ihr Unwesen. Wir lernen einen zweiten Slaughter Jäger kennen & erfahren mehr über die Hintergründe der Organisation unserer Heldin. Erica ist eine wirklich überzeugende, sympathische und einnehmende Heldin, auch wenn sie Fehler macht und hin und wieder zweifelt. Sie ist, im Gegensatz zu ihrer Organisation, nicht gewillt Kolleteralschäden auf Unschuldige in Kauf zu nehmen und bekommt diesbezüglich einige Probleme.
Die Illustrationen sind erneut wunderbar und schaffen eine düstere und unheimliche Atmosphäre ebenso wie eine emotionale Bindung zu den Protagonisten die im Kontrast zu dem grausamen Schaffen der Wesenheiten steht. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht!
Archers Peak hat ein Problem: Es verschwinden Kinder. Manche von ihnen werden gefunden, tot und grausam entstellt findet man sie im Wald und doch glaubt keiner der Erwachsener dem überlebenden Teenager James, der behauptet ein fürchterliches Monster wäre dafür verantwortlich. Stattdessen geben einige Menschen sogar James selbst die Schuld, der daraufhin mit starkem Mobbing in der Schule zu kämpfen hat. Dann taucht auf einmal eine Fremde auf, Erica Slaughter nennt sie sich, Monsterjägerin. Sie ist gewillt dem grausamen Treiben der Kleinstadt ein Ende zu setzen.
"Something is killing the Children" ist perfekte Gruselunterhaltung. Selten hat mich ein Comic so in den Bann gezogen, so durch und durch überzeugt. Die Charaktere hier sind menschlich, grau und trotzdem sympathisch: Wir haben verschiedene Protagonist*innen, in der Mitte steht Erica, von der man nach und nach auch mehr erfährt. Trotz langjähriger Monsterjagderfahrung wirkt sie authentisch und menschlich, hat Fehler und steht dazu. James, der sich in den Kopf setzt ihr zu helfen, wirkt ebenso sympathisch wie auch verletzlich. Gerade dieses ungewöhnliche Duo machte für mich den Reiz aus immer weiter lesen zu wollen und nach und nach mehr über die Kleinstadt und ihre Bewohner sowie das monströse Geheimnis das sie umgibt zu erfahren.
Der Zeichenstil ist großartig: Mal brutal und blutig, mal voller Emotionen und kleiner Momente. Bunt und dennoch nicht all zu farbenfroh, stets bedacht darauf eine Atmosphäre zu schaffen an die ich mich (trotz der Grausamkeit und des Mordens) gerne zurück erinnere. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit der Kleinstadt weitergeht!
Gespräche aus der Community
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
in 50 Bibliotheken
auf 6 Merkzettel















