James Vlahos Tod im Paradies (DuMont True Tales)

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Inhaltsangabe zu „Tod im Paradies (DuMont True Tales)“ von James Vlahos

Die mysteriöse Ermordung eines jungen deutschen Weltumseglers in der Südsee sorgt 2011 weltweit für Schlagzeilen. Während die Ermittler rätseln, reist ein amerikanischer Reporter zum Schauplatz des Geschehens, spricht mit Angehörigen und Freunden des mutmaßlichen Täters – und deckt auf, was niemand für möglich gehalten hätte.

Ein kleines Büchlein für zwischendurch

— weinlachgummi

Ein interessanter Einblick in einen wahren Vorfall - leider fehlt es am Ende an Tiefgang.

— Tanzmaus
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  • "In der Welt, in der er lebte, war alles harmonisch"

    Tod im Paradies (DuMont True Tales)

    R_Manthey

    12. July 2017 um 09:21

    So beschreibt Heike Dorsch die innere Welt ihres auf Nuku Hiva ermordeten Lebensgefährten. Liest man ihr Buch "Blauwasserleben", in dem sie ihren auf dieser Pazifikinseln abrupt zu Ende gegangenen mehrjährigen Weltumseglung beschreibt, dann kann man sich nur schwer dem Eindruck einer gewissen pathologischen Unbefangenheit des späteren Opfers der Bluttat nicht entziehen. Das alles spielt in diesem kleinen Buch auf seinen wenigen Seiten keine Rolle. Stefan Ramin wurde auf Nuku Hiva von einem ihm eigentlich völlig Unbekannten erschossen, mit dem er in seiner offenbar grenzenlosen Naivität in der Dämmerung auf die Jagd nach wilden Ziegen ging. Die Umstände dieser Bluttat sind bis heute nicht aufgeklärt, wenngleich der Täter für eine sehr lange Zeit im Gefängnis sitzen wird. Es gibt keine Zeugen, und der Beschuldigte schweigt bis auf die Anerkennung seiner Täterschaft. Was man also in diesem Büchlein zu lesen bekommt, sind Spekulationen über den vermutlichen Tathergang und die Motive des Täters. Wozu das gut sein soll, hat sich mir nicht erschlossen, sieht man einmal von gaffender Neugier ab. Einen tatsächlichen Eindruck von dieser Reise und den beiden Seglern bekommt man nicht. Dazu müsste man das auch nicht besonders spannende Buch von Heike Dorsch lesen. 

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  • Tod im Paradies (DuMont True Tales)

    Tod im Paradies (DuMont True Tales)

    weinlachgummi

    10. July 2017 um 08:46

    Tod im Paradies gehört zur Reihe True Tales von DuMont. In dieser Serie gibt es aktuell ( Juni 2017) noch 5 andere Wahre Geschichten, Wo ist MH370?, Die Lawine, Karma Highway, Über Board und Schwarzes Wasser. Ich habe mich dann für das Paradies entschieden, wobei die anderen sich auch interessant anhören.In dem Büchlein mit 80 Seiten geht es um den Mord an Stefan Ramin, dieser geschah im September 2011 auf Fatu Hiva einer der Marquesas Inseln Französisch -Polynesiens. Oder kurz um im Paradies. Er und seine Lebensgefährtin Heike hatten mit ihrem Katamaran eine 3 jährige Weltumsegelung hinter sich.James Vlahos berichtet nun, anhand von Zeugenaussagen was damals passiert ist. Auch Heike Dorsch kommt zu Wort. Der Tathergang wird rekonstruiert und am Ende kommt er zumindest für mich, auf ein schlüssiges Ergebnis. Zu viel möchte ich in dieser Hinsicht nicht verraten, soll ja spannend bleiben.Das Büchlein beinhaltet noch 12 s / w Bilder und somit ist es mit den 80 Seiten natürlich kurz. Darauf habe ich mich auch eingestellt, trotzdem hatte ich dann gerade gegen Ende das Gefühl, es sei zu kurz. Es kam keine rechte Atmosphäre auf. Die Fakten wurden zwar wieder gegeben und die Tatsache, dass es eine Wahre Geschichte ist, hat auch für Gänsehaut gesorgt, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Ich hatte das Gefühl im letzten Drittel ging es etwas schnell, Fakten bzw. Hinweise wurden etwas runter gerattert und das Gefühl dabei blieb auf der Strecke. Deswegen gibt es auch einen Punkt Abzug. Davon abgesehen aber lesenswert.Fazit:Ein kleines Büchlein für zwischendurch, habe es in meiner Mittagspause gelesen.Den Fall und die Rekonstruktion fand ich sehr interessant, wenn auch erschreckend.Doch irgendwie hat mir die Atmosphäre, das Gefühl dafür gefehlt. Was aber vermutlich auch schwer zu erzeugen ist auf gerade einmal 80 Seiten.

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  • Spannend

    Tod im Paradies (DuMont True Tales)

    WinfriedStanzick

    22. June 2017 um 12:59

    Eine neue Reihe mit dem Titel „True Tales“ , wahre Geschichten, bietet der Dumont Reiseverlag in diesem Sommer all jenen an, die gerne Abenteuer- und Reisegeschichten lesen, dabei aber keine großen Wälzer mögen sondern Spaß haben an einer kurzen, spannenden und vor allen Dingen  wahren Geschichte, die sie mitnimmt in die große weite Welt.In dem vorliegenden Band, wie alle anderen etwa 80 Seiten mit vielen Bilder und Fotografien umfassend, erzählt der kalifornische Autor James Vlahos die Geschichte, wie auf der Südseeinsel Nuku Hiva ein deutscher Weltumsegler auf mysteriöse Weise ermordet wird. Während die Ermittler keinen Schritt vorankommen, reist James Vlahos auf die Insel, befragt Angehörige und die Freude des mutmaßlichen Täters. Und er deckt die Tat auf.

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  • >Der Mann, der unsere Weltumsegelung in einen Albtraum verwandeln sollte<

    Tod im Paradies (DuMont True Tales)

    sabatayn76

    27. May 2017 um 16:40

    ‚>Der Mann, der unsere Weltumsegelung in einen Albtraum verwandeln sollte<, wie Heike ihn mir später beschreiben sollte, lächelte und stellte sich als Arihano Haiti vor.‘Heike Dorsch und ihr Freund Stefan Ramin segelten von den Galapagosinseln aus gen Südwesten und erreichten schließlich die Marquesas-Inseln Französisch-Polynesiens, wo sie mehrere Wochen blieben. Kurz vor dem geplanten Ende ihres Aufenthalts begegneten sie dem Einheimischen Arihano Haiti, und ihr Südseetraum verwandelte sich in einen Albtraum. James Vlahos erzählt in ‚Tod im Paradies‘ vom Ablauf des Verbrechens, rekonstruiert den Tathergang, berichtet von Haitis Biografie und bietet Einblicke in das Leben auf der Insel, in die Mentalität und die Überzeugungen der Bewohner. Das Buch ist sehr knapp gehalten, was das Charakteristikum der Reihe ‚True Tales‘ ist: kleine Hardcover-Büchlein mit wenigen Seiten, einigen Fotos und viel Spannung. Ob man dafür 8 Euro zahlen möchte, muss jeder für sich entscheiden, aber eine Überraschung ist die Kürze nicht und soll deshalb auch kein Kritikpunkt sein. Ich empfand die Schilderungen angesichts der Kürze des Buches als recht detailliert, und die Besonderheiten der Insel, die Tat an sich, die vorausgehenden Ereignisse und die Folgen des Verbrechens wurden spannend wiedergegeben. Allerdings ist das Buch weniger stimmungsvoll, als ich das erhofft und bei ‚Karma Highway‘ aus der gleichen Reihe erlebt hatte. Dennoch kann ich das Buch für diejenigen empfehlen, die gerne eine packende Geschichte lesen, die zudem Lust auf Dorschs Buch ‚Blauwasserleben‘ macht.

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  • "Zeigt einfach mit dem Finger auf den Pazifik, wo ringsum nichts als Wasser ist, und genau da bin i

    Tod im Paradies (DuMont True Tales)

    Tanzmaus

    17. May 2017 um 07:16

    Als Heike Dorsch zusammen mit ihrem Freund Stefan Ramin am 30. August 2011 die kleine Insel Nuku Hiva erreichen, ahnen beide noch nicht, dass sich hier ihr Leben komplett verändern wird. Auch der Autor des Buches ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ihn die Geschichte zweier ihm bis dahin unbekannten Menschen ein knappes Jahr später beschäftigen wird.James Vlahos erhält im Herbst 2012 den Auftrag, eine Tour durch Französisch-Polynesien zu machen. Zu den über einhundert Inseln gehört auch die Insel von Heike Dorsch und Stefan Ramin. Die Geschichte der beiden weckt seine Neugierde, was geschah wirklich auf der Insel? Und schon bald muss der amerikanische Reporter erkennen, dass er sehr schnell zu einem Kriminalermittler geworden ist. Das Büchlein, welches gut in eine Hosentasche oder Handtasche passt, bietet gerade mal 68 Seiten Text mit 12 s/w-Bildern. Es ist fest gebunden und macht einen guten, ansprechenden, optischen Eindruck.Der Autor hat die Geschichte, welche eine wahre Begebenheit darstellt, in vier Kapitel unterteilt. So stellt er zunächst die Geschichte aus Heike Dorschs Erinnerungen kurz dar, geht dann auf die Jagd nach dem mutmaßlichen Mörder ein und leitet dann über zu seinen eigenen Ermittlungen und seinen Ergebnissen. Nimmt einen die Geschichte in den ersten beiden Kapiteln noch gefangen, so merkt man beim dritten Kapitel einen deutlichen Bruch. Natürlich darf man bei rund 70 Seiten Text mit 12 Bildern nicht allzu viele Informationen erwarten, jedoch hätte ich es mir doch schon etwas flüssiger vorgestellt. Die Fakten, welche nicht gerade umfangreich sind, werden nur kurz angerissen. Der Autor erwähnt, mit wem er alles gesprochen hat, gibt aber nicht oder Stichpunktartig preis, was das Gespräch ergeben hat. An dieser Stelle hätte ich mir mehr Tiefgang und Authentizität gewünscht. So wirkte vieles auf mich wie gefiltert oder zurechtgeschnitten.Fazit:Natürlich mag man sich anhand der spärlichen Informationen sein eigenes Bild von dem Vorfall formen, doch ob dies letztlich der Wahrheit entspricht, können nur Stefan Ramin oder Arihano Haiti sagen. Beide jedoch schweigen – wenn auch aus verschiedenen Gründen.

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