Ausgesetzt

von James W. Nichol 
3,7 Sterne bei341 Bewertungen
Ausgesetzt
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

B

Ein wahrhaft aufreibender, fesselnder Psychothriller mit pfiffigen Wendungen. Unterhält, gruselt, bietet Blut.

CorneliaPs avatar

konnte mich nicht überzeugen, hat mich nicht gefesselt

Alle 341 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Ausgesetzt"

Als Kind wurde er ausgesetzt. Mit neunzehn weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto und einem Brief hat er keine Anhaltspunkte. Doch er gibt nicht auf. Walker will das Rätsel um seine Familie lösen – und kreuzt dabei den Weg eines mörderischen Psychopathen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426508800
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.06.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2006 bei Life Time Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne63
  • 4 Sterne152
  • 3 Sterne91
  • 2 Sterne28
  • 1 Stern7
  • Sortieren:
    abuelitas avatar
    abuelitavor einem Jahr
    wer bin ich?

    Neben einer Landstrasse in Ontario wird ein dreijähriges Kind ausgesetzt. „Halt dich schön am Zaun fest“ sagt seine Mutter noch – aber sie kommt nie zurück. Und mit neunzehn weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto und einem Brief hat er keine Anhaltspunkte. Doch er gibt nicht auf. Walker will das Rätsel um seine Familie lösen – und kreuzt dabei den Weg eines mörderischen Psychopathen …

    Ich fand diese Geschichte sehr gut und Walker und Krista waren mir beide sympathisch; ich konnte mir die zwei gut vorstellen. 

    Von Seite zu Seite nahm die Spannung zu. Der Autor lässt auch gleichzeitig einen geheimnisvollen Bobby zu Wort kommen – klar wird schnell, dass dies der Psychopath ist – und ganz klar ist: irgendwann werden sich die Wege von Walker und Bobby kreuzen….

    Bis es endlich soweit ist, darf der Leser miträtseln….

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    Armillees avatar
    Armilleevor 3 Jahren
    Sehr schöne Zwischentöne

    Dieser Thriller ist anders, denn er hat einige private und intime Zwischentöne, die ich bisher so noch nicht las. Das Entstehen der Beziehung und Liebe zwischen Walker und Krista sind etwas ganz besonderes.
    Hinzu kommt, dass ich gerne mit Walker durch die Seiten geflitzt bin, um das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften.
    Klasse durchdacht, menschlich wertvoll und super-spannend.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    buecher_liebe21s avatar
    buecher_liebe21vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Interessant und ein wenig spannend, aber viel zu harmlos für einen Psychothriller.
    Interessant, aber kein Psychothriller

    Ich habe mir das Buch gekauft, da sich der Klappentext sehr interessant und spannend angehört hat.
    Das Buchcover ist einfach gehalten, man erkennt einen See und dahinter einen Wald. Es passt somit super zum Inhalt, da dieser Ort eine große Bedeutung in der Geschichte hat.
    Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen, wahrscheinlich weil der Autor einen flüssigen und leichten Schreibstil hat. Das Buch hat sich einfach und schnell lesen lassen. Die Geschichte ist von Anfang an interessant geschrieben. Die Erzählperspektive wechselte immer zwischen den zwei Hauptprotagonisten, was mir sehr gefiel und die Geschichte lebendiger wirken ließ.
    Doch leider würde ich das Buch dem Genre Psychothriller nicht zuordnen. Die Geschichte war zwar durchgehend interessant geschrieben und manchmal spannend, aber mehr auch nicht. Natürlich sind ein paar unerklärliche gefährliche Dinge passiert, aber die geschahen nur so nebenbei, hatte man das Gefühl. An sich war die Geschichte leider auch platt, die Charaktere hatten kaum eine Persönlichkeit und der Hauptprotagonist mit seinen oftmals knappen Antworten hat mich leicht genervt. Der Showdown war zwar spannender als der Rest der Geschichte, jedoch hatte man um den Protagonisten keine Angst, weil es wieder einfach so nebenbei geschah und auch relativ schnell vorbei war.
    Die typischen Merkmale eines Psychothrillers haben hier meiner Meinung nach gefehlt. Dennoch war es schön, das Buch gelesen zu haben. Alle, die gerne ruhige Thriller lesen, würde ich das Buch empfehlen. Aber als Psychothriller ist es meiner Meinung nach viel zu harmlos.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Code-between-liness avatar
    Code-between-linesvor 4 Jahren
    Fesselnde Geschichte, leider zum Ende hin etwas flach

    Zum Inhalt: Als der neunzehnjährige Walker sich aus der kleinen Provinzstadt Big River im Norden Kanadas auf den Weg nach Toronto macht, verschweigt er seinen Adoptiveltern seine wahren Gründe. Natürlich zieht es ihn raus aus der nordkanadischen Provinz, natürlich ist er gespannt auf das Leben in der Großstadt und bereit für neue Menschen und neue Erfahrungen – doch sein Hauptmotiv ist die Suche nach seiner leiblichen Mutter. Nur eine verschwommene Erinnerung bleibt ihm an die Frau mit den langen dunklen Haaren, die ihn als dreijährigen Jungen an einer Landstraße in Ontario verließ, mit den Worten „Halt Dich gut fest“ – und niemals zurück kehrte. Warum hatte sie ihn damals ausgesetzt? Wo war sie?  Warum wurde trotz intensiver Nachforschungen niemals ein Hinweis auf Walkers Herkunft gefunden? Und kann die alte Fotographie von zwei kleinen Mädchen vor einem Sommerhaus am See und der Brief eines Teenagers an seine beste Freundin, die damals in Walkers Tasche gefunden wurden, Licht ins Dunkel bringen?

    In Toronto angekommen, verdient Walker sich seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer. Hier lernt er schnell die hübsche und lebenslustige Krista kennen, die ihn, trotz der Tatsache, dass sie an den Rollstuhl gefesselt ist, bei seiner Suche nach der Wahrheit unterstützt. Und schon bald erfährt Walker, wer er tatsächlich sein könnte…

    Eigene Meinung: Der Psychothriller von James W. Nichol ist in einem leicht zu lesenden Sprachstil geschrieben. Die Gliederung des Buchs in relativ knappe Kapitel und das häufige Wechseln der Erzählperspektive haben mir einen einfachen und angenehmen Einstieg in die Handlung erlaubt. Von Anfang an wird die Geschichte auf zwei Handlungsebenen erzählt. In der Gegenwart, im Jahre 1995, begleiten wir Walker auf der Suche nach seinen Wurzeln und bei dem Versuch, die Vergangenheit aufzudecken. Auf einer zweiten Handlungsebene, die sich vom Jahr 1969 bis in die Gegenwart erstreckt, lernt der Leser den anfangs noch sehr jungen Bobby kennen, einen verhaltensauffälligen Jungen, der zeit seines Lebens unter der Missachtung und der nicht zu erfüllenden Erwartungshaltung seines Vaters leidet. Die Figur des Bobby war für mich sehr gut beschrieben  - die Tatsache, dass er selbst Opfer seiner gestörten Beziehung zu seinem Vater ist, vermischt mit seiner ihm eigenen perfiden und bösartigen Veranlagung, war für mich sehr überzeugend und gut geschildert.

    Mit dem Fortschreiten der Geschichte beginnen sich die beiden Handlungsebenen zu verbinden – der Autor entwickelt eine logisch aufgebaute und spannend erzählte Geschichte, die zwischendurch immer wieder Raum für eigene Spekulationen lässt und mich auch zwischendurch mit unerwarteten Wendungen überraschen konnte. Die ersten drei Viertel des Buches haben mir somit sehr gut gefallen und waren wirklich spannend erzählt. Den letzten Abschnitt und somit die Auflösung der Geschichte war mir dann leider teils zu konstruiert, teils zu dick aufgetragen und erschien mir auch im Vergleich zum Rest des Buches etwas einfallslos. Dafür, dass der Spannungsbogen eigentlich das ganze Buch hindurch so gut gehalten wurde, hätte ich mir einen deutlicheren „Knaller“ zum Ende gewünscht.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    A
    Arunvor 5 Jahren
    Walker & Bobby

    „Ausgesetzt“ ein Psychothriller aus Kanada.

    Klappentext:
    Neben einer Landstraße in Ontario wird ein dreijähriger Junge ausgesetzt. Seine Mutter flüstert ihm noch zu, sich an einem Zaun gut festzuhalten - doch sie kehrt nie zurück. Mit neunzehn weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto von zwei Mädchen und dem Brief eines Teenagers, die man damals in seiner Jackentasche fand, hat er keine Anhaltspunkte. Aber er gibt nicht auf. Walker will das Rätsel um seine Familie lösen - und kreuzt den Weg eines mörderischen Psychopathen.

    Meine Meinung:
    Ausgangspunkt der Story ist das der inzwischen Erwachsene Walker Devereaux welcher als dreijähriger von seiner Mutter ausgesetzt wurde nun als neunzehnjähriger versucht das Rätsel seiner Herkunft zu lösen.
    In Rückblenden werden immer wieder Szenen aus dem Leben eines gewissen „Bobby“ und seiner Familie erzählt.
    Walker begibt sich auf die Spurensuche nach seiner Vergangenheit, unterstützt wird er dabei von
    Krista Papadopoulos einer Frau die er in einem Taxiunternehmen kennenlernt.
    Nach und nach fügt sich ein Teil ans andere und das Bild wird klarer, obwohl bei der Suche auch einige Sackgassen zu umfahren sind.
    Nun werden auch langsam die Zusammenhänge erkennbar die Bobby und Walker verbinden.

    Für meinen Geschmack ist die Figur des Bösen „Bobby“ als Psychopath prima getroffen und hinterlässt einen starken Eindruck.
    Der Gute „Walker“ kommt für mich nicht so gut herüber, auch kann ich einige seiner Handlungen nicht immer nachvollziehen.
    Wahrscheinlich streiten sich hier mal wieder die Leser!
    Persönlich hätte ich mir einen anderes Ende erhofft, der dargestellte Ausgang reduziert meine Wertung auf 3 Sterne.

    Kommentieren0
    37
    Teilen
    carpes avatar
    carpevor 5 Jahren
    Die Suche nach der Vergangenheit

    In Kürze:

    Neben einer Landstraße in Ontario wird ein dreijähriger Junge ausgesetzt. Seine Mutter flüstert ihm noch zu, sich an einem Zaun gut festzuhalten – doch sie kehrt nie zurück. Mit neunzehn weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto von zwei Mädchen und dem Brief eines Teenagers, die man damals in seiner Jackentasche fand, hat er keine Anhaltspunkte. Aber er gibt nicht auf. Walker will das Rätsel um seine Familie lösen – und kreuzt den Weg eines mörderischen Psychopathen.

    Puh, ein Buch, was sich schwer beschreiben lässt.
    Es ist sehr durchwachsen. Einige Stellen sind durchaus spannned geschrieben, andere zogen sich ein wenig in die Länge. Auch an Brutalität wird nicht gespart.
    Walker möchte rausfinden, was früher passiert is und wer seine Eltern sind und der Autor führt Walker und Leser immer mal wieder auf eine andere Fährte.

    In der Nebenhandlung wird ein immer wieder aktuelles Thema angesprochen, aber nie wird es negativ bewertet - die Liebe zu einem körperbehinderten Menschen.

    Fazit:
    Alles in allem ein gut geschriebenen Buch, aus dem sicher noch ein wenig mehr Spannung rauszuholen gewesen wäre.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    locke61s avatar
    locke61vor 5 Jahren
    Spannung pur!

    ++++++++++++++++Klappentext+++++++++++++++++

    Neben einer Landstrasse in Ontario wird ein dreijähriger Junge ausgesetzt. Seine Mutter flüstert ihm noch zu, sich an einem Zaun gut festzuhalten - doch sie kehrt nie zurück. Mit 19 weiß Walker Devereaux immer noch nicht, wer er eigentlich ist. Außer einem Foto von zwei Mädchen und dem Brief eines Teenagers, die man damals in seienr Jackentasche fand, hat er keine Anhaltspunkte. Aber er gibt nicht auf, Walker will das Rätsel um seine Familie lösen -  und kreuzt den Weg eines mörderischen Psychopathen.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    habt ihr schon mal eine Wand in einem alten Haus freigelegt? Ich meine damit eine Schicht nach der anderen? Man findet die tollsten Tapeten bzw. Farben/Lacke mit der die Wand von den Vorbewohnern gestaltet worden ist.
    Genauso kam mir diese Geschichte vor.
    Walker deckt mit Hilfe von Krista, einer Freundin, immer  weitere Schichten auf, hinter der seine Vergangenheit verborgen liegt.
    Trotz der gemeinen Hinternisse die ihm jemand in den Weg legt, um ihn am Weitersuchen zu hindern, will er das Geheimnis seiner Herkunft lüften. Auch hofft er herauszufinden ob es noch Familienmitglieder gibt, die ihm bei der Suche nach seiner verschwundenen Mutter helfen könnten.
    Parallel dazu, erfährt man die Geschichte eines Jungen, der seinen Vater abgöttisch liebt aber nicht von ihm beachtet wird. Er unternimmt grauenvolle Dinge, die sein Vater vertuscht und ignoriert, was ihm aber am Ende seine Familie kostet.

    Beim Lesen wurde ich immer wieder auf die falsche Fährte geführt und erst fast am Schluss erfährt man die ganze Tragödie von Walkers Herkunft und Familie.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es war spannend bis zum Schluss und ich konnte es nicht weglegen. Ich musste unbedingt wissen was es mit Walkers Herkunft auf sich hat.

    Kommentieren0
    15
    Teilen
    Karokoenigins avatar
    Karokoeniginvor 5 Jahren
    Ausgesetzt

    In dem Psychothriller „Ausgesetzt“ geht es um das Waisenkind Walker Devereaux, der als dreijähriger Junge ausgesetzt wurde und nach vielen verschiedenen Pflegefamilien bei den Devereaux in der Nähe von Ontario gelandet ist. Mit Beginn des Romans macht Walker sich auf die Suche nach seinen wahren Eltern, über die er bis zu diesem Zeitpunkt nichts wusste. Er besitzt bloß einen Brief und ein Foto, die Personen sind ihm jedoch zunächst unbekannt. Seine Reise führt ihn zunächst nach Ontario, zu den großen Seen und schlussendlich auch nach Hawaii. An seiner Seite ist dabei immer die gehbehinderte Krista.
    Dafür, dass das ganze als Psychothriller betitelt wird, braucht es doch sehr lange, bis das Buch wirklich an Spannung gewinnt. Zu Anfang spielt sich alles noch rein aus der Sicht von Walker ab, der nach Ontario geht, um über seine wahre Familie zu erfahren und dort erst einmal in einem Taxiunternehmen landet. Dort lernt er auch Krista kennen, der er im Verlauf der Handlung sehr viel näher kommt.  Hinzu kommen Sequenzen aus Walkers Zukunft, an die er sich auch selbst erinnern kann. Das sind beispielsweise seine Besuche beim Jugendamt und seine Aufenthalte in unterschiedlichen Pflegefamilien.  Später, als die Spannung dann doch zunimmt, kommt die Sicht des im Klappentext erwähnten "Psychopathen" hinzu, die es wesentlich interessanter macht, da seine Verbindung zum Rest der Geschichte zunächst kaum auszumachen ist. Mit und mit klärt sich allerdings alles auf und es gibt immer wieder Wendungen in Walkers Suche nach seinen richtigen Eltern, seiner richtigen Mutter. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach, was die Spannung angeht, noch ausbaufähig, aber besonders die Identität der zweiten handelnden Person so zu verschleiern hat mir sehr gut gefallen. Ich habe liebend gerne herumgeraten, wer es denn sein könnte, und wie diese Person, die bereits als kleiner Junge in Erscheinung tritt, mit der ganzen Handlung um Walker Devereaux zusammenhängt.
    Zum Ende des Romans kommt es zu einem hochdramatischen Showdown in einem Wald bei Ontario, den Walker nur schwer verletzt übersteht, allerdings weiß er danach wo er herkommt und wie er dort gelandet ist, wo er nun einmal ist.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Auroras avatar
    Auroravor 5 Jahren
    Wo ist der Psychothriller geblieben?

    Wir begeiten in diesem Buch den 19-jährigen Walker auf der Suche nach seinen leiblichen Eltern. Unterstützt wird er dabei von seiner körperlich behinderten Kollegin Krista. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, wo wir einem gewissen Bobby begegnen.

    Leider muss ich sagen, dass dieses Buch die Bezeichnung "Psychothriller" absolut nicht verdient hat. Es geht weder auf die Psyche noch ist das Buch in irgendeiner Weise spannend. Klar, hin und wieder passieren einige mysteriöse Dinge, wo man sich als Leser fragt, was dahintersteckt. Am Ende versucht der Autor, ein wenig Spannung aufzubauen und der Handlung einen Twist zu verpassen. Aber so ganz gelingen will es ihm dann doch nicht. Sehr schade, denn ich finde, die Geschichte hätte durchaus Potential gehabt. Zumal Cover und Klappentext so vielversprechend waren.

    Ich gebe diesem Buch:  * *

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Weinknopfs avatar
    Weinknopfvor 5 Jahren
    Spannend, sehr spannend.

    'Handliches Teilchen', dachte ich beim Kauf. Als mir dann vorletzen Sommer am Badesee eine der anfänglichen Doppelseiten weggeflogen ist, wusste ich noch nicht, wie sehr ich das Buch tatsächlich mögen und das ich mir noch ein vollständiges Exemplar nachkaufen werde!

    Ich skippe die Inhaltsangabe und gehe sofort zum persönlichen Fazit über:
    Spannend, sogar sehr spannend! Die teilweise eher faktische Sprache (die der Spannung keinen Abbruch tut) hat mit ebenso gut gefallen wie die intelligent durchgrübelte Geschichte. Keine schnell hingekladdelte Notizzettel-Idee, sondern eine wirklich fesselnde und telweise düstere Reise in die Vergangenheit des Hauptdarstellers. Ich glaube, ich habe in meinem Leben schon zu viele Thriller gelesen um mich auf absolut jede Fehlfährte locken zu lassen, einige 'Oh, tatsächlich??'-Momente waren aber dennoch dabei. 'Ausgesetzt' lebt nicht von durchgängigem Geblute und absoluten Horror-Thrills, aber es schwingt eine kontinuierliche Spannung mit, die es einem verbietet, das Buch wegzulegen. Ein kleiner, kribbelnder, permanenter Grusel, der bis zur überraschenden Endauflösung anhält.

    Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt - danke, Mr. Nichol :)


    Kommentieren0
    18
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks