James W. Nichol Verachtet

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Inhaltsangabe zu „Verachtet“ von James W. Nichol

Ein packender Spannungsroman um die tödlichen Folgen einer verbotenen Liebe "Nichols elegante, knappe Prosa macht süchtig." The Globe and Mail Toronto "Gänsehautspannung!" The Sunday Sun "Von der ersten Seite an entwickelt das Buch einen gewaltigen Sog, [...]. Ein eindringliches und streckenweise verstörendes Debut ist James W. Nichol da gelungen - man darf gespannt sein auf die Bücher, die folgen werden." Hessischer Rundfunk

habe ich leider abgebrochen

— Thrillergirl
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  • Kein Thriller, aber ein tolles Buch!

    Verachtet
    Krimifee86

    Krimifee86

    27. May 2014 um 13:44

    Inhalt: Paris, Kanada, Winter 1946: Kinder entdecken beim Spielen im Wald einen abgetrennten Finger – und bald darauf die Leiche eines Mannes, der einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer fiel. Die Hintergründe dieses Verbrechens reichen zurück in die Vergangenheit: Sie stehen in Verbindung mit dem Schicksal der jungen Französin Adele, die sich während des Krieges in einen deutschen Soldaten verliebt und als Kollaborateurin aus ihrer Heimat verjagt wird. In Kanada hofft sie, ihr dunkles Geheimnis vergessen zu können. Doch dann holt die Vergangenheit sie ein – mit tödlichen Folgen … Cover: Auf dem Cover sind rote Bäume zu sehen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das rot das Sonnenlicht oder Blut symbolisieren soll. So oder so finde ich das Cover leider ein wenig langweilig, sodass es mich nicht richtig überzeugen kann. Schreibstil: Die Geschichte wechselt zwischen Kanada nach dem Krieg und Frankreich während des Kriegs. Während die Geschichte in Kanada nur einen Zeitraum von weniger als einem Monat beschreibt, vergehen in Frankreich mehrere Jahre und das ist stellenweise leider ein wenig verwirrend. Ich jedenfalls wusste irgendwann nicht mehr, in welchem Jahr wir eigentlich gerade sind, wenn mal wieder ein Winter vergangen war. Dennoch hat es der Autor geschafft, mich zu berühren. Dazu haben nicht zuletzt die sehr gut dargestellten Charaktere beigetragen. Die Story: Kein Krimi, kein Thriller, aber eine sehr, sehr schöne Geschichte, die mich auch persönlich sehr bewegt hat. In dem Buch erlebt man den Zweiten Weltkrieg aus Sicht einer jungen Französin, die sich dummerweise in einen deutschen Soldaten verliebt. Man erfährt, wie es war, im Kriegs-Frankreich zu leben, vom Leiden der Leute und vor allem vom Hass auf die Deutschen. Mir war zwar schon immer klar, dass wir damals (absolut zurecht!) nicht sonderlich beliebt waren, aber wie extrem es war, ist mir erst jetzt klar geworden. Für mich ist das Buch ein guter, historischer Roman gewesen, mit einer Geschichte, die in meinen Augen sehr realistisch war. Auch die Charaktere haben mir gut gefallen, allen voran Adele und der kleine Etienne, auch wenn er nur kurz aufgetaucht ist. Fazit: „Verachtet“ wird in der Kategorie Krimi / Thriller verkauft. Das ist es definitiv nicht. Für mich jedenfalls macht ein Mord und ein bisschen Ermittlungsarbeit noch nicht gleich zum Krimi. Es ist eher ein historischer Roman, aufrüttelnd, aufklärend und mit viel Tiefe! Stellenweise aber auch einfach dadurch langweilig, dass man ja denkt, einen Thriller in der Hand zu haben. Dennoch vier Punkte!

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  • Rezension zu "Verachtet" von James W. Nichol

    Verachtet
    syd

    syd

    24. February 2011 um 20:42

    Super Buch, das mich seit der ersten Seite direkt gefesselt hat. Die Hauptfigur Adele ist meiner Meinung nach eine sehr interessante Figur die viel durch machen muss. Auch die ganze Story die sich durch den Krieg zieht, war sehr gut beschrieben. Einen Minuspunkt muss ich doch geben, da ich die Story mit Jack eher langweilig und nervig fand.
    Ein echt lesenswerters Buch!!!

  • Rezension zu "Verachtet" von James W. Nichol

    Verachtet
    sollhaben

    sollhaben

    03. March 2010 um 16:41

    Ein sehr ungewöhnliche Geschichte, die zwar spannend ist, mich aber nicht sehr berührt hat. Die Haupfiguren kommen mir nicht nahe und deshalb ist die Distanz zu groß.
    Von mir gibts nur 3 von 5 Sternen

  • Rezension zu "Verachtet" von James W. Nichol

    Verachtet
    Nell_12161

    Nell_12161

    08. December 2008 um 21:29

    nette Geschichte im zweiten Weltkrieg

  • Rezension zu "Verachtet" von James W. Nichol

    Verachtet
    Jens65

    Jens65

    23. July 2008 um 21:27

    Das gesamte Buch hätte durch einen anderen Aufbau gewonnen und wäre um einiges spannender geworden.Der geschichtliche Hintergrund ist sehr gut gemacht.
    Eingeschränkt zu empfehlen: Sicherlich nicht schlecht, aber bei weitem nicht so gut wie das Erstlingswerk "Ausgesetzt".

  • Rezension zu "Verachtet" von James W. Nichol

    Verachtet
    littlesony

    littlesony

    01. July 2008 um 13:00

    Ich wollte eigentlich einen Krimi lesen und war mir nicht bewußt, dass es eigentlich eher eine Geschichte / Erzählung im 2. Weltkrieg ist. Über den Krieg und dessen Wirren zu lesen, hatte ich eigentlich "gar kein Bock", jedoch wollte ich schon wissen, wie es weiter ging. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich das Buch nicht zurück ins Regal gestellt hab. Vieles, was sich an persönlichen Schicksalen aufgrund der Kriegswirren in Europa zugetragen hat, war mir so nicht bekannt und hat sehr nachdenklich gemacht.

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  • Rezension zu "Verachtet" von James W. Nichol

    Verachtet
    dubh

    dubh

    11. June 2008 um 22:32

    Inhalt: Kanada im Jahre 1946: Ein Kind macht beim Ausbüchsen eine grausige Entdeckung. Das Mädchen findet einen abgetrennten Finger - und der gerufene Polizeichef der Kleinstadt kurz darauf die Leiche eines Mannes, der einer regelrechten Exekution zum Opfer fiel. Frankreich zur Zeit der Okkupation durch Nazideutschland: Adèle, eine junge Französin, verliebt sich in einen deutschen Soldaten und wird in ihrer Heimat nahe Paris schließlich als Kollaborateurin verjagt. Nach einer rastlosen Suche quer durch das zerstörte Europa hofft sie schließlich in Kanada ihr dunkles Geheimnis vergessen zu können. Meine Meinung: James W. Nichol gelingt es sehr gut, die beiden Erzählstränge nebeneinander her laufen zu lassen ohne dass je einer davon ins Stocken gerät oder gar langweilig wird. Geradezu bemerkenswert aber schafft es der Autor allerdings, die beiden Schicksale und Zeiten gegen Ende auch zusammen zu führen. Die Aufklärung des Mordes nach dem II. Weltkrieg in Kanada ist anfänglich stark im Hintergrund - stattdessen lernt man Adèle, ihre Familie und ihre Situation während der Okkupation kennen. Dies macht Nichol sehr gut: nichts wird verklärt, die damalige Situation in der Kleinstadt Rouen wirkt beinahe deteilgetreu recherchiert. Die "Beziehung" zwischen dem Wehrmachtssoldaten Manfred und der mit Gewissensbissen nicht wirklich fertig werdenden jungen Französin kommt kaum kitschig daher, auch wenn es natürlich eine Liebesgeschichte ist. Auch als Manfred längst abgezogen wurde, bleibt die Situation meiner Meinung nach realistisch. Erst im letzten Drittel gewinnt der andere Erzählstrang, die Mordermittlung, mehr und mehr die Oberhand - und dies ist sehr geschickt gemacht: es bleibt wirklich bis zum Ende hin spannend und alle anfänglichen Ungereihmtheiten (oder vermeintlich leichte Auflösungen) werden komplett entschlüsselt. Fazit: Besonders gut hat mir die Erzählweise mit ihren zwei Ebenen gefallen. Auch die Geschichte war gelungen und definitiv mal etwas anderes für einen Thriller. Kurzum: gut gemachte Spannungsunterhaltung, bei der die historischen Hintergründe plausibel und realistisch wirken!

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