James Wood

 4 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Die Kunst des Erzählens, Upstate und weiteren Büchern.

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James WoodDie Kunst des Erzählens
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Die Kunst des Erzählens
Die Kunst des Erzählens
 (14)
Erschienen am 01.02.2013
James WoodObjektorientierte Programmierung mit ABAP Objects
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Objektorientierte Programmierung mit ABAP Objects
James WoodUpstate
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Upstate
Upstate
 (1)
Erschienen am 05.06.2018
James WoodThe Nuttall Encyclopaedia, Volume III
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The Nuttall Encyclopaedia, Volume III
The Nuttall Encyclopaedia, Volume III
 (0)
Erschienen am 31.10.2009
James WoodThe Nuttall Encyclopaedia, Volume I
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The Nuttall Encyclopaedia, Volume I
The Nuttall Encyclopaedia, Volume I
 (0)
Erschienen am 31.10.2009
James WoodThe Nuttall Encyclopaedia, Volume IV
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The Nuttall Encyclopaedia, Volume IV
The Nuttall Encyclopaedia, Volume IV
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Erschienen am 31.10.2009
James WoodHow Fiction Works
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How Fiction Works
How Fiction Works
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Erschienen am 21.07.2009
James WoodThe Book Against God
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The Book Against God
The Book Against God
 (0)
Erschienen am 01.04.2004

Neue Rezensionen zu James Wood

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Upstate" von James Wood

James Wood - Upstate
miss_mesmerizedvor 5 Monaten

Alan Querry lives a modest life in Northumberland, he is moderately successful as a developer and after the hard time of the divorce and death of his first wife, he found a new love. When his daughter Helen informs him that her sister Vanessa obviously has another depressive episode, Alan makes his way from England to Saratoga Springs upstate New York where Vanessa lives with her boyfriend Josh and where she teaches philosophy. Alan has never visited her, too many things kept him from crossing the ocean. Helen joins him and thus, the family is united in a wintry small town and faced with the uncomfortable truths they have avoided for years.

James Wood is best known for being a literary critic for The Guardian and The New Yorker Magazine and teaching literature at Harvard. “Upstate” is his latest novel which focusses on philosophical dilemmas and the bonds of a family.

Clearly, the incident that triggers the family reunion was Vanessa’s accident during which she broke her arm. Yet, this was only the sad climax of a depressive period – something she has known all her life. How come that her younger sister Helen, who had to go through the same hardships as a child and is also struggling with her career, does not know these moody periods and can embrace happiness much easier? Why are some people just stronger, more resilient than others?

It has never been easy for the family members to openly talk about their feelings. Thus, they need to find other topics to layer what they want to say and to make it expressible. For Helen it is music, for Vanessa it has always been philosophy and for Alan, nature seems to be the clue. At the end, the wintry ice is melting, after it was a cause for a minor road accident of Alan, that also the ice between father and daughter finally melts and gives way for a new spring, a new beginning.

What I enjoyed about the novel is the gentle pace at which it moves and the tenderness with which Wood talks about his characters. The impressive American landscape contrasts with the critical look at the people and especially American politics – we are around 2007 immediately before Obama announced his candidacy. Where nature is a lot more extreme, everything created by man is poorer there than the European counterpart, which more conservative but also more reliable. Such as the people – in the end, the family bonds are stronger and more dependable than the love bonds.

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Jewegos avatar

Rezension zu "Die Kunst des Erzählens" von James Wood

Für Autoren interessant, für neugierige Leser womöglich uninteressant
Jewegovor einem Jahr


Vorab sei gesagt: Ich habe dieses Buch gekauft und gelesen, um eine Schreibblockade zu überwinden und mich als Autorin weiterzuentwickeln. Ich schätze dieses Werk für neugierige Leser, die selbst nichts mit dem Schreiben zu tun haben, als eher ungeeignet ein. Literaturbegeisterte, in Bezug auf klassische Romane, könnten eine Ausnahme sein. Meine nachfolgenden Worte sind also aus der Sicht einer Autorin über dieses Werk geschrieben worden und soll vor allem meinen Kollegen helfen, einen Eindruck über diese Lektüre zu gewinnen.


Das erste Drittel des Buches hat mir besonders gefallen. James Wood geht hier insbesondere auf den Erzählstil ein und wie man diesen am besten darstellt. Inhaltlich ist es interessant aufgebaut und einfach dargestellt. Zahlreiche Beispiele aus bekannten Werken literarischer Weltgeschichte werden uns präsentiert und besprochen. Woods Erzähl- und vor allem Erklärstil gefällt mir wahnsinnig gut und es macht Spaß dranzubleiben. Dieser Teil war also am sinnvollsten und machte auch für meine 4-Sterne Bewertung den Großteil aus. Ich habe hier zwar nicht *viel* gelernt, aber dafür etwas Wichtiges und auf angenehme Art und Weise. 


Die letzten beiden Drittel hingegen waren aus meiner Sicht wenig interessant oder gar hilfreich (wie gesagt; für Autoren). Es geht um Realismus, Sprache und auch Theater. Ich muss sagen, einige Stellen, und da bin ich ganz ehrlich, haben hier meinen Horizont überstiegen. Gerade im Theaterbereich kenne ich mich absolut nicht aus. Auch mit den Beispielen konnte ich hier wenig anfangen. Bis ungefähr Seite 90 habe ich viel aus dem Buch mitnehmen können und danach leider gar nichts mehr.


Trotzdem ist dieses Werk nicht schlecht. Wood hat interessante Ansichten und ich habe sein Buch gern gelesen. Die Übersetzung wurde gut umgesetzt und Beispiele, bei denen die englische Sprache eine Rolle spiele, wurden innerhalb des Buches übersetzt, sodass man Beispiele teilweise in beiden Sprachen vorfand.


Unterm Strich würde ich das Buch weiterempfehlen. Das erste Drittel hat mich überzeugt und vielleicht könnt ihr ja auch mehr mit dem Rest anfangen.

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hproentgens avatar

Rezension zu "Die Kunst des Erzählens" von James Wood

Rezension zu "Die Kunst des Erzählens" von James Wood
hproentgenvor 7 Jahren

Wie Geschichten funktionieren will James Wood in diesem Buch erklären. Und wie man einen guten Roman von einem schlechten unterscheidet.

So widmet er sich den verschiedenen Elementen der Erzählkunst, der Perspektive, den Figuren, dem Stil, dem Dialog und manchem mehr.

James Wood kann schreiben, stilsicher und gleichzeitig gut verständlich, das zeichnet sein Buch aus. Außerdem nimmt er so manches wahr, was anderen Autoren, die über die Kunst des Erzählens geschrieben haben, entgangen ist. "Es hilft, sehr gute Autoren bei ihren Fehlern zu beobachten" erklärt er und führt das gleich an John Updikes Roman "Terrorist" aus. Der schlüpft in die Haut eines jungen Terroristen, um dann in dessen Gedanken über den Koran zu räsonieren und darüber, dass der Junge wohl nicht mehr wachsen werde.

Ein häufiges Problem, meint Wood, dass Autoren sich in den Kopf einer Figur begeben, diese aber Dinge denken lässt, die die Figur nie denken würde. Oft muss der Autor zu diesem Mittel greifen, weil eine realistische Gedankenwelt nicht nur langweilig, sondern nichtssagend wäre. Wenn dem Autor der Trick gelingt, die Gedankenwelt dem Leser glaubhaft darzustellen, funktioniert das. Aber oft gelingt es eben nicht.

In Schreibratgebern wird dieses Problem so gut wie nie wahrgenommen. Wer in der Perspektive seiner Figur schreibt, darf nur die Gedanken haben, die die Figur auch haben würde. Basta. Doch Wood zeigt an Beispielen, dass die Gedankenwelt der Figuren in der Regel ein genauso künstliches Gebilde ist wie die Dialoge. Wichtig ist, dass sie den Leser überzeugen. Dass der Leser den Eindruck gewinnt: So redet, so denkt die Figur.

Updike ist genau das misslungen. Der Leser merkt den Trick: Der Autor nutzt die angeblichen Gedanken der Figur, um seine eigenen an den Mann zu bringen. Der Autor, der dem Leser etwas erklärt. Etwas, dass seit Flaubert in Romanen eher negativ auffällt, auch das erläutert Wood an vielen Beispielen.

Dass Perspektive nicht immer "klinisch rein" sein muss, sich die verschiedenen Perspektiven oft mischen, dass Figuren nicht immer rund sind und doch überzeugen können, sind weitere Themen; auch hier kann Wood einen neuen Blick auf alte Geschichten werfen.

Doch leider bleibt der Blick auf misslungene Beispiele im weiteren Verlauf des Buches selten. Updike ist ein einsames Beispiel und genau deshalb erfüllt das Buch seinen Anspruch nicht, zu erklären, was einen guten Roman von einem schlechten unterscheidet. Wood stellt die Handwerkskiste des Erzählens vor, aber nur an einigen Stellen zeigt er, wie sich gelungenes Erzählen von dem weniger gelungenen unterscheidet.

Und dann zieht er über den "kommerziellen Realismus" her, am Beispiel Graham Greene und John Le Carre. Da bringt er wieder schlechte Beispiele, Beschreibungen, die in der Tradition moderner Romane seit Flaubert stehen, die nicht richtig schlecht sind, aber auch nicht vom Hocker reißen.

Leider übersieht er genau da etwas. Beide Autoren leben nicht von ihren Beschreibungen, sondern von der Handlung. Handlung gibt es aber in Woods Erzählwerkkasten gar nicht. Perspektive, Figuren, Dialog, Stil, alles handelt er ab. Aber Handlung? Fehlanzeige. Einmal erwähnt er, dass vor dem 19. Jahrhundert Figuren durch Handlung statt durch erlebte Rede geschildert und charakterisiert werden. Doch das war es dann auch.

Merkwürdig für einen Flaubert Fan. Denn gerade der hat in Madame Bovary ja nicht nur das Provinzbürgertum um 1850 glänzend gezeichnet, er hat auch das Kunststück vollbracht, das in eine Handlung einzupacken, die auch heute noch Leser faszinieren kann.

Da schlägt die Verachtung des Literaten für alles, was Spannung, Handlung heißt, durch. Denn Wood ist entschiedener Anhänger der Trennung von E- und U-Literatur. Zwar vermerkt er, dass die Elemente des Erzählens, die er beschreibt, sich auch in der Unterhaltungsliteratur finden, doch das führt er leider nicht weiter aus. Eine ganze Sparte der amerikanischen Literatur fehlt bei ihm völlig. Raymond Chandler, Dashiel Hammet sind nicht mal eine Fußnote wert. In diesem Punkt ist Sybille Knauss mit „ Schule des Erzählens“ Wood weit überlegen.

Fazit: Wood erklärt in der ersten Hälfte seines Buches vieles, das andere übersehen, die über Romane schreiben. Aber er bleibt leider auch Literat, der nicht über seinen Tellerrand hinausschauen kann und so wirkt sein Buch halbfertig. Für normale Leser ist es deshalb wohl nur bedingt geeignet. Schade, denn Wood kann verständlich und stilsicher formulieren.

Leseprobe: http://www.etracker.de/lnkcnt.php?et=99xuYV&url=http://www.rowohlt.de/fm/131/WoodKunst.pdf&lnkname=PDFWood_Kunst.pdf

Die Kunst des Erzählens, Sachbuch, James Wood, Rowohlt, Juli 2011
ISBN-13: 978-3498073671, gebunden, 237 Seiten, Euro 19,95

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