Mich persönlich konnte das Buch leider nicht vom Hocker hauen. Wir treffen hier auf eine Polizistin, die durch einen früheren Fall noch ein Trauma mit sich herum trägt, welches sie noch nicht ganz überwunden hat. Daher hat sie in manchen Situationen Panikattacken. Sie möchte am liebsten nichts mit Toten zu tun haben und in ihrer Stadt nur die Strafzettel verteilen. Ihr Chef zwingt ihr diesen Fall dann regelrecht auf, aufgrund von Personalmangel und ihrer Kenntnisse. Leider kommt der Fall für mich einfach zu kurz, weil wir immer wieder den psychischen Zustand von Greer näher beleuchtet bekommen. Als dann noch Ash Keller auftaucht, dreht sich vieles nur noch um die Beziehung der beiden zueinander und der Vorkommnisse bei dem letzten Fall. Leider wird dabei nicht näher auf den Mörder und seine Taten eingegangen. Fand ich richtig schade, das eher als Nebengeschichte zu haben. Der Schreibstil war aber sehr gut und ich konnte das Buch schnell durchlesen, habe mir aber aufgrund des Klappentextes mehr Spannung und Psycho erhofft.
Jamie Denton
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Der Totenflüsterer
Flucht in die Leidenschaft
Neue Rezensionen zu Jamie Denton
Der Totenflüsterer ist ein Thriller, der weder besonders grausam oder gruselig ist und nicht besonders an die Psyche geht. Er ist dennoch spannend und gut geschrieben und auch die Liebeszenen sind zwar nicht ganz jugendfrei, aber doch absolut noch in Ordnung. Er eignet sich hervorragend für zwischendurch oder für unruhige Umgebungen, da ich mich gut darauf konzentrieren konnte. Ich gebe daher 5 B`s
Eine Leiche soll exhumiert werden, doch im Sarg liegen zwei. Man wird noch mehrere Leichen finden und schon hat die Polizistin Greer Lomax einen Massenmörder, den sie finden muss. Es ist keine Zeit zu verlierren, da der Mörder bereits wieder eine Frau in seiner Gewalt hat.
Dieser Krimi ist flüssig und spannend geschrieben. Sehr gut gefallen hat mir der Charakter der Polizistin, die versucht, mit ihren Ängsten zu leben und gleichzeitig Angst hat, sich diesen zu stellen.
Die Geschichte selbst ist leider allzu vorhersehbar, ohne dramaturgische Wendungen und leider nicht neu. Außerdem unterlaufen den Ermittlern grobe Fehler, die selbst einem Laien nicht passiert wären.
Fazit, wenn man gerade kein anderes Buch zur Hand hat, kann man es lesen. Liest man es nicht, ist es kein Verlust.
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