Jamie Freveletti Lauf

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Inhaltsangabe zu „Lauf“ von Jamie Freveletti

Ein Flugzeugabsturz mitten im kolumbianischen Dschungel. Guerilla-Kämpfer entführen die wenigen Überlebenden. Allein die Biochemikerin und Langstreckenläuferin Emma Caldridge kann sich vor ihnen verstecken. Völlig auf sich gestellt und ohne Orientierung entschließt sie sich, den Entführern zu folgen. Was Emma nicht ahnt: Der Absturz des Flugzeugs war geplant. Und ein mächtiges Pharmaunternehmen ist hinter ihr her. Eine atemlose Verfolgungsjagd beginnt.

Spannend und sehr gut erzählt. Gute Dialoge schaffen ein sehr klares Bild der Situation. Spitze!

— kassandra1010

Action pur

— lui_1907

unglaublich spannend und detailliert beschriebene Story

— Valabe

Toller Politthriller.

— Watseka

Ich bin atemlos durch Buch gelaufen, total fesselnd bis zur letzten Seite. Super!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Absturz mit unerwarteten Folgen!

    Lauf

    kassandra1010

    23. March 2017 um 22:02

    Emma Caldridge sitzt in einem Flugzeug und merkt erst sehr spät, das sie bereits am Abstürzen sind. Das Flugzeug geht im Sinkflug auf eine viel zu kurze Landepiste mitten im kolumbianischen Dschungel herunter und nur wenige überleben den Absturz. Emma wird durch die anschließende Explosion etwas weiter vom Unfallort weggeschleudert und kann, nachdem sie wieder einigermaßen klar denken kann, erkennen, das die restlichen Überlebenden von einer Art Soldaten zusammengetrieben werden. Kurz bevor sie erneut ohnmächtig wird, kann sie noch eine SMS absetzten. Folgend findet die klassische Notsituationssitzung in Washington statt, alle ranghohen Tiere sind vertreten um das weitere Vorgehen zu klären. Machtgerangel unter Militär, reiner Bürokraten und einem Söldnertrupp führen zu spannenden Dialogen und letzten Endes wird beschlossen, das erst einmal die Truppen, die sowie so schon in Kolumbien eine Ölpipeline beschützen, nach dem Flugzeug und den Guerillias ausschau halten sollen....Werden die Amerikaner alle heil aus Kolumbien herauskommen oder wird der Gringo Rodriguez alle um einen Kopf kürzer machen... Wird Emma alleine im Dschungel überleben?Spannend und sehr gut erzählt. Gute Dialoge schaffen ein sehr klares Bild der Situation. Spitze!

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  • Dschungelcamp

    Lauf

    simonfun

    01. February 2016 um 14:38

    Wenn man davon ablenkt, dass die Helden Superhelden, die Schurken Superschurken und die Patrioten Superpatrioten sind, ist die Geschichte im Ablauf gut und spannend geschrieben. Wer also auf Abenteuer, Spannung und Äktschn steht, auf Feinheiten und Pingeligkeiten verzichtet, ist mit diesem Buch gut bedient.
    Wie auch immer - netter bis guter Zeitvertreib!

  • Für Liebhaber von – unrealistischen – Actionszenen

    Lauf

    abuelita

    01. March 2014 um 12:55

    In Hülle und Fülle Ist dieses Buch bestens geeignet. Mir dagegen gefiel es gar nicht – bereits auf Seite 40 hatte ich imgrunde genug…. Wenn ein Flugzeug im kolumbianischen Dschungel abstürzt und die wenigen Überlebenden von Guerilla-Kämpfern entführt werden und alleine Langstreckenläuferin und Biochemikerin Emma Caldridge nicht nur fast unverletzt überlebt, sondern sich auch so verstecken kann, dass sie nicht entdeckt wird – nun gut, das geht ja gerade noch.  Dass dann aber „der Hunger immer größer wurde und in ihrem Inneren wütete wie ein wildes Tier“ – das ist ja nun schon sehr unwahrscheinlich. Schliesslich war das Flugzeug nicht tagelang irgendwo ohne Essen in der Luft….. und dass nun diese Protagonistin Emma ihr Leben aufs Spiel setzt und sich zwischen Geiseln und Geiselnehmern durchschlängelt, um an Essen und ein Telefon auf den Lastwagen zu kommen - - also dazu sage ich nun mal lieber weiter nichts…. Überhaupt ist Emma eine absolute Super-Frau, die alles kann und sich aus den allereinfachsten Hilfsmitteln Waffen bastelt, die jegliche Situation bravourös meistert und alle anderen Figuren wirken blass neben ihr. Dabei war Emma mir absolut nicht sympathisch – man kann sich mit ihr auch nicht identifizieren. Die Handlung ist überladen und überfrachtet und es werden viele Aspekte angerissen, aber nicht weiter ausgeführt. Die ganzen „Teilnehmer“ sind komplett schwarz-weiss gezeichnet; irgendwelche Zwischenstufen konnte ich nicht erkennen. Und all die Zufälle im Laufe der Handlung - nun ja, die passen zu den vielen Übertreibungen. Aber wie gesagt, wer auf Action steht und nichts weiter hinterfragt– der wird hier voll auf seine Kosten kommen.

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  • 00Emma

    Lauf

    harakiri

    24. July 2013 um 07:55

     Das Buch ist gut und spannend geschrieben, allerdings könnte dasselbe unserem ehrenwerten Geheimagenten 007 passiert sein. Der Heldin gelingt alles, sie schafft es sogar, nach einer Verletzung des Unterschenkelknochens noch weiter zu rennen. Allerdings enthält das Buch auch einige nicht logische Passagen: Emma fängt Regenwasser mit einem Tablett auf, muss es sofort trinken, weil sie keine Aufbewahrungsmöglichkeit für Wasser hat und dürstet so so manches Mal. Plötzlich benötigt sie aber einen Molotow-Cocktail oder Alkohol zum Desinfizieren und zaubert dann schwupps die Flaschen aus der Bordverpflegung aus ihrem Rucksack. Bisschen unlogisch, aber gut, tut der Spannung keinen Abbruch. Die Geschichte ist gut und schlüssig aufgebaut, Emma wächst mit der Zeit über sich selbst hinaus und der Leser hält den Atem an, als sie schließlich doch gefangen genommen wird. Doch wie gut, dass sie am Anfang einen jungen Guerillero befreit hat, der just in dem Augenblick wieder auftaucht. James Bond- mäßig halt :) Fazit: wer Wert legt auf gute, spannenden Unterhaltung und _nicht_ nach einem Sinn sucht oder nach Tiefgang sucht ist hier bestens aufgehoben.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    monja1995

    30. April 2012 um 23:52

    Lauf um Deine Zukunft Emma Caldridge ist auf dem Flug Nummer 689 von Miami/Florida nach Bogota/Kolumbien. Sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin und Chemikerin in einem Kosmetikkonzern, die im letzten Jahr den Tod ihres Verlobten verarbeiten mußte. Das Flugzeug wird von Rebellen über den kolumbianischen Dschungel gelotst und dort aus geringer Höhe zum Absturz gebracht. Alle Überlebenden werden von den Guerillas gefangen genommen und verschleppt. Sie wissen jedoch nicht, dass Emma den Absturz überlebte und in den Dschungel flüchtete, um dann den Rebellen mit ihren Geiseln folgte. Die Rebellen wissen nicht, dass Emma ein schreckliches Geheimnis, welches auch der Grund für ihren flug nach Kolumbien war, mit sich herum trägt. Dem Rebellenführer ist das sehr wohl bewußt und somit beginnt eine atemlose Jagd durch den Dschungel, bei der Emma den Guerillas immer einen kleinen Schritt voraus ist. Jamie Freveletti hat einen rasanten, fesselnden Schreibstil, der den Leser an das Buch fesselt. Von Kapitel zu Kapitel steigt die Spannung bis zum großen Showdown, der für die Protagonistin, ebenso wie für den Leser zu einer nicht erwarteten Überraschung führt. Auch schafft es die Autorin durch die unkomplizierte und schnörkellose Art zu schreiben, den Leser regelrecht in die Handlung zu entführen. Auch wenn man die Handlung auf Papier gedruckt vor sich hat, so kann man mit den Geiseln und Emma mitfühlen, wie es ihnen gerade an der Stelle, an der man liest, so ergeht. Dieses Buch kann ich uneingeschränkt und guten Gewissens jedem Leser rasanter Thriller empfehlen.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    blueberry7

    08. March 2012 um 19:26

    70% mitreißende Geschichte, die am Ende deutliche Schwächen aufweist.
    Eine Chemikerin, die sich auf einen Kokstrip einlässt. Wo gibts denn sowas?
    Begleitet von ein paar Szenen, die zum Augenrollen verleiten, verliert die Story gegen Ende zuhends. Daher gerade mal 3 Punkte.............

  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    Toschi3

    14. September 2011 um 10:01

    Durch den Dschungel Bei einem Flugzeugabsturz in Kolumbien werden die überlebenden Absturzopfer von Guerillas als Geiseln genommen. Nur die amerikanische Biochemikerin Emma kann fliehen. Bald stellt sich jedoch heraus, dass sie die ganz spezielle Aufmerksamkeit der Entführer hat. Ein spannender Wettlauf durch den (oder besser: aus dem) Dschungel und gegen die Guerillas beginnt. Der Erstling der Autorin ist mit Sicherheit ein gelungenes Buch. Sie versteht es, die Leser auf eine abenteuerliche Reise mitzunehmen. Mit ihrem Schreibstil fesselt sie die Aufmerksamkeit und man fiebert mit den Protagonisten (und hofft natürlich, dass sie überleben...). Dennoch hat die Geschichte in meinen Augen einige kleine Schwächen, weshalb ich auch nicht die volle Stern-Zahl vergebe: Den handelnden Personen fehlt es leider etwas an Tiefgang. Die Charaktere werden trotz guter Personenbeschreibung zu oberflächlich abgehandelt. Die Handlung hat - insbesondere was die Verhandlungen der amerikanischen Regierung angeht - ein paar Längen. Diese Passagen ziehen sich etwas hin und hätten vielleicht kürzer und knackiger dargestellt werden können. Die im Umschlag angekündigte Wendung in der Handlung kommt leider erst ziemlich am Ende und nimmt damit etwas von der Spannung (da diese Wendung ja bereits verraten ist). Der Umschlagtext hätte diese Wendung vielleicht besser nicht erwähnt. Trotzdem ein spannender Krimi, den es zu lesen lohnt.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    Themistokeles

    07. August 2011 um 19:19

    Der Debütroman "Lauf" von Jamie Freveletti beginnt mit einem Flugzeugunglück in Kolumbien, welches sich als Resultat einer Flugzeugentführung durch kolumbianische Guerilla-Banden entpuppt. Bei der Landung des Flugzeugs, zerbricht dieses und fängt in Teilen Feuer. Emma Caldridge, eine Chemikerin und Hobby Ultramarathonläuferin, wird bei diesem Unfall aus dem Flugzeug geschleudert und muss von dort aus mit ansehen, wie die restlichen Überlebenden von Guerillas gefangengenommen und in den Dschungel verschleppt werden. Zudem schafft sie es noch mir ihrem Handy eine SMS abzusenden, welche von dem Unternehmen Darkview, welches auf Notfalleinsätze spezialisiert ist, in welchen sonst Militärs eingesetzt würden, abgefangen wird. Diese Firma entsendet daraufhin einen Trupp in den kolumbianischen Dschungel, welches versuchen soll, die Überlebenden zu finden und in die Staaten zurück zu bringen. Emma indes hat aus den Überresten des Flugzeugs noch alle Dinge zusammengesucht, die sie im Dschungel gebrauchen könnte, kurz bevor dieses von den Guerillas volkommen zerstört wurde und folgt nun den anderen Guerillas mit den Geiseln. Während die von Darkview entsendete Truppe versucht die Überlebenden des Flugunglücks aufzuspüren und Emma diese verfolgt, treten auch noch weitere Parteien auf den Plan, wie Mitglieder der FPLC und ander Paramilitärs. Nach einiger Zeit gelingt es Emma eine weitere Person der Geiseln zu befrein, Cameron Sumner und zusammen kämpfen sich die beiden durch den Dschungeln. Nicht nur verfolgt von den Geiselnehmern, sondern noch von viel geährlicheren Leuten, die auf der Suche nach Emma Caldridge sind, da diese in ihren Forschungen eine Entdeckung gemacht hat, die diese unbedingt für sich nutzen wollen. Vom Stil her gefiel mir das Buch recht gut, da es recht schnell ist und auch gut Atmosphäre und Spannung aufgebaut wird. Auch wenn manche Dinge vielleicht ein wenig absurd und an Rambo oder ähnliches erinnernd wirken, gefiel mir das Buch sehr gut, da es das Buch irgendwie sympatisch gemacht hat. Ansonsten hat Jamie Freveletti eine sehr angenehme, leicht zu lesende Schreibweise. Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, waren die vielen einzelnen Handlungsteile, die in angenehm großen Kapitel erzählt werden. Alles in allem hat mir das Buch recht gut gefallen und ich bin mal auf die Fortesetzung gespannt, da dieser Thriller nicht das ist, was ich unter einem Thriller verstehe und grade deswegen mir richtig gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    Maledives

    22. June 2011 um 09:08

    Ich persönlich habe lange gebraucht um in die Handlung rein zu kommen. Das Buch ist zwar an sich gut verständlich und flüssig geschrieben, dennoch konnte es mich nicht von Anfang an begeistern. So entstanden während meiner Lesephase doch mehrere Pausen. Erst ab Seite 150 wurde es für mich etwas "fesselnder". Eigentlich ist es von Anfang an spannend und die Geschichte kommt auch schnell in Gang, aber auf mich konnte auch bis zur letzten Seite der Funke nicht 100%ig überspringen, was aber auch gut daran liegen kann, dass das Thema einfach nicht so ganz Meins war. Ansonsten ein solider Thriller, eher etwas kurzweilig. Trotzdem 3 von 5 Sternen von mir.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    Gurke

    28. February 2011 um 17:00

    Die Chemikern Emma Caldrige, die in ihrer Freizeit gerne an Ultramarathons teilnimmt, stürzt zusammen mit den mitreisenden Passagieren im kolumbianischen Dschungel ab. Sofort wird die ganze Besatzung als Geiseln genommen und nur Emma, die es einem glücklichen Zufall zu verdanken hat, bleibt unentdeckt. Sie versucht sich alleine durchzukämpfen und merkt bald, dass nicht der dichte, gefährliche Dschungel die größte Gefahr ist. Am meisten haben mich die Passagen fasziniert, in denen Emma nützliche Pflanzen am Wegesrand findet und den Leser über ihre Wirkung aufklärt oder die Reise in die „Verlorene Stadt“, die aber gerne noch ausführlicher hätte beschrieben werden können. Ansonsten bin ich leider nicht so sehr begeistert von „Lauf“, da sich das Ende schon recht früh abgezeichnet hat und mich die schier endlosen Verfolgungen durch die Wildnis irgendwann sehr gelangweilt haben. Es war teilweise ganz spannend zu sehen, wie die Menschen in einer derartigen Situation auf den jeweiligen Stress reagieren und der Thriller im Allgemeinen war in sich auch schlüssig, dennoch fehlte mir das gewissen Etwas, welches mich zum Weiterlesen angetrieben hätte. Im Großen und Ganzen war „Lauf“ okay, weil der Schreibstil flüssig zu lesen war und man einen Einblick in die Machenschaften der Drogenkartelle und der Guerillas bekommen hat. Der Titel passt natürlich wie die Faust aufs Auge und das Cover ist auch gut gewählt!

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    Jetztkochtsie

    11. January 2011 um 20:32

    WAHNSINN! Da kommt man kaum zu Atem. Keine Szene in der es nicht grade Krach und Bums und Padautz macht. Logisch, keine große Literatur, kein episches Werk, aber ganz sicher ein richtig guter Actionthriller, den ich mir auch gut verfilmt vorstellen könnte. Überraschend wenige Stellen an denen ich mir dachte "Ähm, wie geht das denn jetzt?" und überraschend wenige Stellen an denen ich mir dachte "MAAAAAANN, warum macht die nicht einfach, das und das?" Ich konnte wirklich nicht aufhören zu lesen, bin jetzt noch ganz aus der Puste und von den trotz aller Action wirklich gut gezeichneten Charaktere begeistert. Die Leseprobe damals hat mir schon gut gefallen, das ganze Buch jetzt hat mich wirklich gut unterhalten und begeistert. Es sicherlich nichts für jemanden, der tiefsinnige und nachdenkliche Unterhaltung will, aber für action und spannungsreichen Lesestoff hat die Autorin hier gesorgt. Absolut gut. Den Nachfolger werde ich in jedem Fall lesen.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. December 2010 um 08:54

    Zuerst die gute Nachricht: Emma Caldridge hat Glück; sie überlebt einen Flugzeugabsturz über dem kolumbianischen Dschungel. Dann die schlechte Nachricht: Auf die Überlebenden wartet ein Rettungskommando der unerwünschten Art. Guerilleros nehmen sämtliche Überlebenden gefangen und verschleppen sie in den Dschungel. Nur Emma nicht. Die wurde in ihrem Sitz weit genug vom Wrack weggeschleudert, sodass sie sich verstecken kann und die Rebellen sie übersehen. Emma knöpft sich das Wrack vor, rettet das Fertigessen und versorgt sich aus ihrem Gepäck und dem der Mitreisenden. Denn sie will sich zwar retten, aber ohne sich den Rebellen in die Hände zu begeben. Damit beginnt eine abenteuerliche Tour durch unbekanntes Gelände. Emma findet im Gepäck rein zufällig Waffen, die sie sicherheitshalber mitnimmt. Ihr Gepäck ist dankenswerterweise nicht beschädigt; es ist schließlich voll mit Trackingbedarf vom Zelt bis zu Reflektorfolie. Nebenher rettet sie mit wild wachsendem Fingerhut eine Passagierin mit Herzrhythmusstörungen, sie wird mit giftigen Chemikalien überschüttet, kann sich das Zeug aber ohne Schaden wieder wegwaschen. Obwohl der Dschungel voller Minen steckt, trifft Emma im Prinzip nie auf eine* und die einzige Spinne, die Emma je sieht, ist natürlich fett, dick, riesig und behaart*. Sie wird entdeckt, rettet sich, wird gefangen genommen und kann fliehen, trifft wildfremde Rebellenopfer, erledigt noch schnell dieses und jenes, kennt sich nicht aus und rennt ohne Kompass doch immer in die richtige Richtung. Und zufällig ist unter den gefangenen Passagieren Cameron, ein unbeugsamer Waffen- und Kampfspezialist, den sie erst vor einer schlimmen Wundinfektion rettet und der sich dann – wie könnte es anders sein – auf ihre Seite schlägt und gemeinsame Sache mit ihr gegen alle möglichen Rebellen und das Drogen-Kartell macht und zugleich auch noch gegen jemanden, der Emma ganz persönlich auf dem Kieker hat. Emma ist nämlich Biochemikerin, hat zufällig eine superwirksames* Nervengift entdeckt und soll zur Zusammenarbeit mit Waffenproduzenten gebracht werden. Die dazu nötige Pflanze wächst zufälligerweise im kolumbianischen Dschungel. Seltsamerweise gibt es die Pflanze seit Jahrzehnten und Jahrhunderten, aber vom Thema Fortpflanzung hat sie dennoch keine Ahnung: Sie wächst herrlich isoliert auf einem Ruinengelände und darüber hinaus auf dem gesamten Gelände offenbar an einem einzigen kleinen Plätzchen. Als dringend Waffen nötig werden, um sich gegen die Übermacht an Rebellen zur Wehr zu setzen, stellt Emma rechtzeitig fest, dass da auch Waffen geschmuggelt werden und versorgt sich damit. Man weiss ja nie, wozu die mal gut sein können, auch wenn man noch nie einen Abzug selbst bedient hat und nicht weiss, ob man im Ernstfall wahllos Dübellöcher in Urwaldbäume setzt oder böse Jungs zur Strecke bringt. Nochmal eine gute Nachricht: Emmas Tour durch den Dschungel liest sich flüssig, spannend und ist ein prima Schmöker für lange Winterabende, langweiligen Urlaub, gemütliches Kaminfeuer oder einfach einen Abend auf dem Sofa. Nun die schlechtere Nachricht: Man muss ziemlich viel Hollywood-Phantasien in Kauf nehmen. Kann man das, wird die Lektüre unterhaltsam. Kann man das nicht, sollte man die Finger vom Buch lassen, denn das Buch hat viel Kopfschüttelpotenzial (siehe *). MacGyver und Rambo packen ein, Emma und Cameron übernehmen das Feld!

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    Nazena

    20. November 2010 um 20:46

    Die Aufmachung des Taschenbuches hat mir gut gefallen- das Titelbild mit den grünen Blättern und der Klappentext haben interessant gewirkt und Lust auf mehr gemacht. Von dem Roman war ich insgesamt leider recht enttäuscht: man konnte deutlich merken, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt. Der Roman las sich, als hätte die Autorin eine Checkliste der Schreibschule abgehakt: Heldin mit interessantem Hobby/ Beruf( Langstreckenläuferin und Phytobiochemikerin), tragische Hintergrundgeschichte (Verlobter starb), gerät in Extremsituation (Flugzeugabsturz) und kämpft sich, natürlich höchst erfolgreich, durch den Dschungel- und rettet nebenbei viele Leben und besiegt praktisch im Alleingang ein Drogenkartell. Die Geschichte wirkte in sich nicht glaubhaft, vor allem da Emma als Heldin viel zu perfekt ist, alles weiß und alles kann und so gut wie nie Ängste oder Zweifel empfindet- und selbst wenn, werden sie kurzerhand beiseite geschoben. Außerdem wird kaum auf Emmas Gefühlsleben eingegangen- wenn sie allein durch den Dschungel irrt, läuft sie permanent ohne sich vor den unbekannten Tieren/ Geräuschen zu ängstigen, sie hat keine Probleme mit Diarrhöe oder dem unweigerlichem Leistungsverfall durch Nahrungsmangel und die ganze Situation tangiert sie nicht. Sie trifft auf eine alte Frau mit Herzfehler- wie gut dass sie vorher an Digitalispflanzen vorbei kam. Cameron wird auch fachmännisch verarztet und kann trotz Fieber und Infektion immer noch Bluthunden und einem Jeep davonlaufen. Und natürlich verlieben sich die beiden ineinander… Das medizinische Hintergrundwissen war zwar hochinteressant, trägt aber zur Entfremdung zwischen Emma und dem Leser bei und passt nicht in den Storyverlauf, auch wenn deutlich wird das viel Recherchearbeit gerade in diesen Details steckt. Die einzige Person, auf dessen Gefühlsleben und innere Gedanken eingegangen wird, ist Edward Banner, doch auch nur im ersten Drittel des Romans. Später wird er genau wie alle anderen handelnden Charaktere nur noch oberflächlich behandelt. Ungefähr in der Mitte des Romans gibt es einen Handlungsbruch: zu der vordergründigen Handlung wird plötzlich ein todbringendes Virus hinzugesellt, an dem Bioterroristen interessiert wird und welches von Emma entwickelt wurde. Natürlich infiziert sie sich damit… Zu guter Letzt muss Emmas Boss als Diabolo ex machina hinhalten und hat die Flugzeugentführung von Anfang an geplant, da er Emma lebendig braucht, um das Virus herzustellen. Zwar sind bei dem Absturz die Hälfte der Passagiere gestorben und es hätte auch Emma treffen können, aber so ist ihr Verschwinden viel "einfacher". Die wirklichen Übeltäter im Hintergrund werden nicht aufgedeckt, vielleicht ist der US-Verteidigungsminister involviert, doch dies bleibt wie so vieles im Dunkeln. Insgesamt wirkt der Roman zwar, als hat die Autorin viel Arbeit hineingesteckt (viel detaillierte Hintergrundinformationen), doch der Roman selbst ist eher im deskriptivem Stil gehalten und lässt den Leser nicht in die Figuren hineintauchen. Durch die Entfernung zwischen Leser und Charakteren kommt leider nicht so viel Spannung auf, wie man es von der Handlung hätte erwarten können.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    horrorbiene

    17. November 2010 um 18:20

    Das Thrillerdebüt der Rechtsanwältin Jamie Freveletti startet gleich mitten in der Handlung: Emma Caldrige – erfolgreiche Chemikerin und Ultramarathonläuferin – stürzt mit einem Passagierflugzeug auf dem Weg nach Bogotá, Kolumbien ab und überlebt. Durch einen glücklichen Umstand mitten im Dschungel gelandet, beobachtet sie aus der Ferne wie der Rest der Überlebenden von Rebellen entführt wird. Mit von der Partie Cameron Sumner, der beruflich den kolumbianischen Luftraum nach Drogenflügen überwacht. Da es Emma gelingt eine SMS an ihren Chef abzusetzen, wird das amerikanische Verteidigungsministerium und die militärische Organisation Darkview zur Rettung der Geiseln alarmiert. Banner, der Leiter von Darkview versucht alles um Emma und Cameron dort heraus zu holen. Der Leser erlebt nun Emmas Überlebens-Lauf durch den Dschungel und die Rettung aus verschiedenen Perspektiven. Eines wird jedoch schnell klar: Irgendjemand hat es auf Emma abgesehen. Das Tempo des Buches ist recht schnell, die Beschreibungen des Dschungels und einiger seiner Pflanzen sind gelungen. Emma ist eine Kämpferin und beißt sich durch. Der Leser begleitet sie durch dieses Martyrium und das hält die Spannung das Ganze Buch über konstant hoch, denn nicht nur Emma, sondern auch die Story nimmt in ihrem Lauf einige interessante Wendungen. Dass sie größtenteils unbeschadet durch das Dickicht gelangt ist zum Teil doch schon etwas sehr übertrieben, doch da Freveletti Emma eine steile Karriere als Chemikerin und natürlich das dazu passende Wissen über Pflanzen, Gifte und chemischen Sprengstoff und zudem noch die Konstitution einer Ultramarathonläuferin zugeschrieben hat dennoch stimmig. Als Autor hat man ja viele Möglichkeiten. Das stört den Lesefluss und –spaß meiner Meinung jedoch nicht. Einzig und allein die zum Teil politischen und militärischen Einflüsse, die das Buch hat mag ich nicht so sehr, aber das ist nun mal mein Geschmack. Politische Intrigen, Habgier und Rebellen in Südamerika gehören nicht in meine Lebenswelt und daher finde ich es relativ schwer mich in solche Geschichten einzufinden, besonders da das Buch in dem Bereich schon sehr amerikanisch ist. Freveletti hat den Schwerpunkt auf andere Dinge gelegt und so ist dieses Buch dennoch gut gelungen. Fazit: Nach anfänglichen Interessensschwierigkeiten meinerseits hat das Buch mich durch seine schönen Beschreibungen, das rasante Tempo, die damit einhergehende Spannung und die vielseitigen Charaktere letztlich doch mitgerissen.

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  • Rezension zu "Lauf" von Jamie Freveletti

    Lauf

    mabuerele

    05. October 2010 um 17:02

    Mitten im kolumbianischen Urwald stürzt ein Flugzeug ab. Emma wird aus der Maschine geschleudert und entgeht so der Entführung durch die Guerilla-Kämpfer. allein schlägt sie sich durch. dabei hat sie aber nur die Möglichkeit, den Entführern heimlich zu folgen. Dabei hört sie, dass sie das eigentliche Ziel war. Es geht um Ihre Kenntnisse als Biochemikerin werden. Der Roman ist spannend geschrieben, aber nicht immer realistisch. Wie es Emma und ihren späteren Begleiter gelingt, die verschiedenen Untergrundgruppen auszutricksen, lässt sich gut lesen, dürfte aber in der Praxis kaum machbar sein. Die wissenschaftliche Seite hätte ich mir etwas tiefgründiger gewünscht. Warum Emma so wertvoll ist, kommt erst relativ spät zum Tragen.

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